• Zugelassene Ärzte
  • Rezept nach ärztlicher Prüfung
  • Kostenloser, diskreter Versand
Mein Konto 0Warenkorb

Behandlungsbereich Blasenentzündung

Unkomplizierte Blasenentzündung ärztlich geprüft behandeln

Eine Blasenentzündung entsteht meist durch Darmbakterien, die über die Harnröhre in die Blase gelangen, und betrifft vor allem Frauen. Hier finden Sie verschreibungspflichtige Antibiotika für die unkomplizierte Blasenentzündung, und ein Arzt prüft anhand Ihres Fragebogens, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Antibiotika bei Blasenentzündung

Alle Präparate sind verschreibungspflichtig und für die unkomplizierte Blasenentzündung ohne Fieber und ohne Flankenschmerzen gedacht. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus, anschließend entscheidet ein Arzt, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welches Antibiotikum kann passen?

  1. 1 Wenn Sie als Frau eine Behandlung mit einer einzigen Einnahme bevorzugen Fosfomycin wird als einmalige Dosis getrunken und ist für die unkomplizierte Blasenentzündung der Frau zugelassen. Nitrofurantoin und Cotrimoxazol werden meist über mehrere Tage eingenommen. Ob eine Einmalgabe für Sie passt, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist oder Sie Ihren Nierenwert nicht kennen Nitrofurantoin ist bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion nicht geeignet, Cotrimoxazol bei stark eingeschränkter Nierenfunktion ebenfalls nicht, sonst hängt seine Dosis von den Nieren ab. Geben Sie bekannte Werte im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet, welches Präparat infrage kommt.
  3. 3 Wenn ein Urintest bereits gezeigt hat, gegen welche Antibiotika die Erreger empfindlich sind Ein solcher Test (Antibiogramm) ist zum Beispiel für Cotrimoxazol hilfreich, weil Erreger von Harnwegsinfekten häufig dagegen unempfindlich sind. Geben Sie das Ergebnis im Fragebogen an. Die Entscheidung trifft der Arzt.
  4. 4 Bei Schwangerschaft, bei Männern oder bei häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen Bei Männern empfiehlt die Leitlinie eine körperliche Untersuchung und eine Urinkultur, in der Schwangerschaft und bei häufig wiederkehrenden Infekten meist eine Urinkultur. Fosfomycin ist nur für Frauen zugelassen, Cotrimoxazol ist in Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet. Ob eine Online-Behandlung infrage kommt, entscheidet der Arzt.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Fosfomycin Rezeptpflichtig

Fosfomycin

Antibiotikum als Granulat zum Auflösen, einmalige Einnahme bei unkomplizierter Blasenentzündung der Frau.

Wirkdauer
wirksame Konzentration im Urin mindestens 24 Stunden
Form
Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

So wirkt es: Fosfomycin hemmt den ersten Schritt beim Aufbau der bakteriellen Zellwand, sodass Bakterien, die sich teilen, absterben. Der Wirkstoff wird unverändert über die Nieren ausgeschieden und bleibt im Urin mindestens 24 Stunden in wirksamer Konzentration.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie als Frau Beschwerden einer Blasenentzündung ohne Fieber und ohne Flankenschmerzen haben
  • Wenn Sie eine einmalige Einnahme bevorzugen
  • Wenn Sie keine Allergie gegen Fosfomycin haben
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Ein Beutel wird einmalig in Wasser aufgelöst und sofort getrunken, auf leeren Magen und vorzugsweise abends nach dem Entleeren der Blase.

Verfügbare Stärken: 3 g

Nur für die unkomplizierte Blasenentzündung der Frau. Bei Fieber, Schüttelfrost oder Flankenschmerzen ist eine persönliche ärztliche Untersuchung nötig.

ab CHF 39,14 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Nitrofurantoin Rezeptpflichtig

Nitrofurantoin

Nitrofuran-Antibiotikum als Kapsel oder Tablette, wirkt im Urin bei unkomplizierter Blasenentzündung.

Form
Hartkapseln und Tabletten

So wirkt es: Nitrofurantoin wird in Bakterien in reaktive Stoffe umgewandelt, die Erbgut und Stoffwechsel der Erreger schädigen. Weil es rasch über die Nieren ausgeschieden wird, wirkt es vor allem im Urin und damit in Blase und unteren Harnwegen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie Beschwerden einer Blasenentzündung ohne Fieber und ohne Flankenschmerzen haben
  • Wenn Ihre Nierenfunktion nicht deutlich eingeschränkt ist
  • Wenn eine Einnahme mehrmals täglich über einige Tage für Sie gut umsetzbar ist
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Kapseln oder Tabletten zum Einnehmen mit einer Mahlzeit, bei akuter Blasenentzündung meist mehrmals täglich über einige Tage nach ärztlicher Festlegung.

Verfügbare Stärken: 50 mg

Nicht geeignet bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion (Nierenwert eGFR unter 45), G6PD-Mangel, Polyneuropathie, erhöhten Leberwerten und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Bei Atemnot, Husten oder Kribbeln in Händen und Füßen die Einnahme beenden und umgehend ärztlichen Rat einholen.

ab CHF 39,14 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Sulfamethoxazol / Trimethoprim Rezeptpflichtig

Cotrimoxazol

Antibiotikum aus Sulfamethoxazol und Trimethoprim, bei Blasenentzündung vor allem, wenn die Erreger nachweislich empfindlich sind.

Form
Tabletten

So wirkt es: Sulfamethoxazol und Trimethoprim hemmen zwei Schritte der Folsäurebildung in Bakterien. Ohne Folsäure können die Bakterien kein Erbgut aufbauen und sich nicht vermehren. Gemeinsam wirken die beiden Wirkstoffe meist bakterientötend.

Das kann für Sie passen
  • Wenn ein Urintest gezeigt hat, dass die Erreger gegen Cotrimoxazol empfindlich sind
  • Wenn Sie keine Allergie gegen Sulfonamide oder Trimethoprim haben
  • Wenn Sie nicht schwanger sind und nicht stillen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen nach einer Mahlzeit mit reichlich Flüssigkeit, meist zweimal täglich über einige Tage nach ärztlicher Festlegung.

Verfügbare Stärken: 400 mg / 80 mg

Nicht geeignet bei einer Allergie gegen Sulfonamide oder Trimethoprim, bei schweren Leber- oder Nierenschäden und in der Schwangerschaft. Bei Hautausschlag mit Blasen oder wunden Schleimhäuten wird die Einnahme sofort beendet und ärztliche Hilfe geholt.

ab CHF 39,94 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Blasenentzündung wissen sollten

Eine Blasenentzündung ist häufig und in der Regel gut behandelbar. Wichtig ist, Warnzeichen einer aufsteigenden Infektion zu erkennen und Antibiotika überlegt einzusetzen.

Ursachen und Symptome

Eine Blasenentzündung (Zystitis) entsteht meist durch Darmbakterien wie Escherichia coli, die über die Harnröhre in die Blase aufsteigen. Frauen sind wegen ihrer kürzeren Harnröhre deutlich häufiger betroffen als Männer. Typisch sind:

  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
  • häufiger Harndrang mit nur kleinen Urinmengen
  • Druck oder Schmerzen im Unterbauch, manchmal Blut im Urin

Geschlechtsverkehr, wenig Trinken und nach den Wechseljahren eine dünnere Schleimhaut können Infekte begünstigen. Als unkompliziert gilt eine Blasenentzündung ohne Blasenkatheter, ohne Steine oder Fehlbildungen der Harnwege, ohne deutlich eingeschränkte Nierenfunktion und ohne starke Abwehrschwäche. Ausfluss oder Juckreiz im Intimbereich sprechen eher für eine andere Ursache, zum Beispiel eine Scheideninfektion.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei einer unkomplizierten Blasenentzündung kommen verschiedene verschreibungspflichtige Antibiotika infrage:

  • Fosfomycin: Granulat zum Auflösen, einmalige Einnahme, nur für Frauen
  • Nitrofurantoin: Kapseln oder Tabletten, mehrmals täglich über einige Tage
  • Cotrimoxazol: Tabletten, meist zweimal täglich über einige Tage, vor allem bei nachgewiesener Empfindlichkeit der Erreger

Welches Mittel geeignet ist, hängt unter anderem von Nierenfunktion, Schwangerschaft, Vorbehandlungen und Resistenzen der Erreger ab. Bei leichten Beschwerden kann nach aktueller Leitlinie auch eine Behandlung ohne Antibiotikum erwogen werden. Bessern sich die Beschwerden 2 bis 3 Tage nach Beginn der Einnahme nicht oder werden sie schon vorher stärker, ist eine erneute ärztliche Beurteilung nötig.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Häufig sind Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen oder Hautausschlag. Antibiotika können außerdem die Scheidenflora stören und einen Scheidenpilz begünstigen. Jeder Wirkstoff hat eigene Risiken:

  • Nitrofurantoin: selten Reaktionen an Lunge, Leber oder Nerven, teils schon in den ersten Tagen, häufiger bei längerer Einnahme
  • Cotrimoxazol: selten schwere Hautreaktionen oder Blutbildveränderungen, dazu viele Wechselwirkungen
  • Fosfomycin: enthält Zucker, wichtig bei Diabetes und seltenen Zuckerunverträglichkeiten

Starker oder blutiger Durchfall, auch einige Tage nach der Einnahme, muss ärztlich abgeklärt werden.

Warnzeichen: Wann sofort Hilfe nötig ist

Steigt die Infektion zu den Nieren auf, kann eine Nierenbeckenentzündung entstehen. Eine Online-Behandlung ist dann nicht geeignet. Lassen Sie sich noch am selben Tag persönlich untersuchen bei:

  • Fieber, Schüttelfrost oder Schmerzen in der Flanke oder im Rücken
  • Übelkeit und Erbrechen mit starkem Krankheitsgefühl
  • Schmerzen im Damm oder an den Hoden bei Männern

Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144) bei Verwirrtheit, Atemnot, Herzrasen oder Kreislaufproblemen, mit oder ohne Fieber. Das können Zeichen einer Blutvergiftung (Sepsis) sein. Dasselbe gilt bei Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge mit Atemnot nach der Einnahme eines Antibiotikums.

Vorbeugen im Alltag

Wiederkehrenden Infekten vorbeugen

Viele Frauen haben mehr als einmal im Leben eine Blasenentzündung. Nicht jeder Infekt lässt sich verhindern, doch einige Gewohnheiten werden häufig empfohlen:

  • Über den Tag verteilt ausreichend trinken, sofern ärztlich keine Trinkmenge begrenzt wurde, und den Harndrang nicht lange unterdrücken
  • Nach dem Geschlechtsverkehr zeitnah Wasser lassen
  • Auf übertriebene Intimhygiene mit Seifen, Spülungen oder Sprays verzichten

Treten Blasenentzündungen mindestens zweimal in einem halben Jahr oder dreimal im Jahr auf, ist eine Abklärung in einer Hausarzt-, Frauenarzt- oder Urologiepraxis sinnvoll. Eine Urinkultur zeigt dort, welche Erreger beteiligt sind und welche Antibiotika wirken. Je nach Situation werden auch vorbeugende Maßnahmen ohne Antibiotikum besprochen, zum Beispiel nach den Wechseljahren eine örtliche Behandlung mit Östrogen. Bleibt sichtbares Blut im Urin nach der Behandlung bestehen, ist eine urologische Abklärung nötig. Übrig gebliebene Tabletten gehören nicht in die Hausapotheke für eine spätere Selbstbehandlung. Viele Apotheken nehmen Reste zurück, sonst gilt die örtliche Regel zur Entsorgung. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Blasenentzündung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für ein Antibiotikum gegen Blasenentzündung ein Rezept?

Ja. Fosfomycin, Nitrofurantoin und Cotrimoxazol sind verschreibungspflichtig. Anhand Ihres Fragebogens prüft ein zugelassener Arzt, ob die Beschwerden zu einer unkomplizierten Blasenentzündung passen und ob eine Verordnung medizinisch vertretbar ist. Geben Sie deshalb Beschwerden, frühere Harnwegsinfekte, Vorerkrankungen, Allergien und alle Medikamente vollständig an.

Bei einem Teil der Frauen mit leichten, unkomplizierten Beschwerden klingt eine Blasenentzündung auch ohne Antibiotikum ab. Die aktuelle Leitlinie sieht deshalb vor, dass in solchen Fällen eine Behandlung nur gegen die Beschwerden, etwa mit einem Schmerzmittel, erwogen werden kann. Bei Fieber, Flankenschmerzen, in der Schwangerschaft und bei älteren Menschen mit mehreren Vorerkrankungen ist das nicht geeignet. Was in Ihrer Situation sinnvoll ist, entscheidet der Arzt.

Bei Männern empfiehlt die Leitlinie vor der Behandlung eine körperliche Untersuchung und eine Urinkultur, weil zum Beispiel die Prostata beteiligt sein kann. Eine reine Online-Verordnung ist dann in der Regel nicht geeignet. In der Schwangerschaft wird eine Blasenentzündung meist mit einer Urinkultur abgeklärt, am besten in der Frauenarztpraxis. Cotrimoxazol ist in Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet, Nitrofurantoin im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht. Der Arzt entscheidet anhand des Fragebogens.

Medizinisches Fachpersonal meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Nach Ausstellung des Rezepts wird das Präparat kostenlos mit DHL Express versendet, neutral verpackt und mit Sendungsnummer. Weil eine Blasenentzündung zeitnah behandelt werden sollte, kann bei starken oder rasch zunehmenden Beschwerden der Weg in eine Arztpraxis vor Ort sinnvoller sein.

Die Anfrage selbst ist kostenlos, bezahlt wird nur eine verschriebene Behandlung. Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass die Behandlung für Sie nicht geeignet ist, wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten bereits geleistete Zahlungen vollständig zurück. Bei Warnzeichen wie Fieber oder Flankenschmerzen ist noch am selben Tag eine persönliche Untersuchung nötig.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
Lernen Sie unsere Ärzte kennenHintergrund, Erfahrung und Fachgebiete

Blasenentzündung ärztlich geprüft behandeln

Wählen Sie ein Präparat und füllen Sie den Fragebogen vollständig aus. Medizinisches Fachpersonal meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

Behandlungsoptionen vergleichen