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Behandlungsbereich Asthma

Asthmabehandlung mit ärztlicher Prüfung

Bei Asthma sind die Atemwege dauerhaft empfindlich und können sich plötzlich verengen. Hier finden Sie kurz wirksame Bedarfssprays für akute Beschwerden sowie Kortison-Inhalatoren, Kombinationsinhalatoren und Tabletten zur Dauerbehandlung. Ein Arzt prüft anhand Ihres Fragebogens, ob die Verordnung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Präparate bei Asthma

Alle Präparate sind verschreibungspflichtig und für Menschen mit ärztlich diagnostiziertem Asthma gedacht, einige auch bei COPD. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus. Anschließend entscheidet ein Arzt, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welche Behandlung kann passen?

  1. 1 Wenn Sie ein Mittel für akute Atembeschwerden brauchen Kurz wirksame Bedarfssprays mit Salbutamol oder Terbutalin weiten die Atemwege innerhalb weniger Minuten. Eine entzündungshemmende Dauertherapie ersetzen sie nicht. Der Arzt entscheidet über die Verordnung.
  2. 2 Wenn Sie Ihr Bedarfsspray mehr als zweimal pro Woche brauchen Dann ist Ihr Asthma möglicherweise nicht gut kontrolliert, und meist kommt eine tägliche Dauertherapie mit einem Kortison-Inhalator infrage. Geben Sie im Fragebogen an, wie oft Sie Ihr Bedarfsspray brauchen. Der Arzt entscheidet, ob eine Verordnung online möglich ist oder eine Untersuchung vor Ort nötig ist.
  3. 3 Wenn Ihr Asthma trotz Kortison-Inhalator nicht ausreichend kontrolliert ist Dann kann ein Kombinationsinhalator wie Seretide oder Relvar Ellipta infrage kommen, oder zusätzlich Montelukast als Tablette. Montelukast ist auch zur Vorbeugung bei Anstrengungsasthma vorgesehen. Die Entscheidung trifft der Arzt.
  4. 4 Wenn Sie Mühe haben, Sprühstoß und Einatmen gleichzeitig zu koordinieren Ein atemzugausgelöster Autohaler oder ein Pulverinhalator kann dann einfacher sein; auch ein Dosieraerosol mit Inhalierhilfe ist möglich. Pulverinhalatoren setzen einen kräftigen, zügigen Atemzug voraus. Der Arzt prüft, was für Sie infrage kommt.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Bedarfsmittel: Dosieraerosole

Kurz wirksames Salbutamol für akute Beschwerden als Sprühstoß, entweder klassisch zum Auslösen per Hand oder automatisch beim Einatmen.

Salbutamol Rezeptpflichtig

Ventolin Evohaler

Dosieraerosol mit Salbutamol zur Linderung akuter Atembeschwerden bei Asthma.

Wirkeintritt
innerhalb weniger Minuten
Wirkdauer
ca. 4 bis 6 Stunden
Form
Dosieraerosol

So wirkt es: Salbutamol ist ein kurz wirksames Beta-2-Sympathomimetikum. Es entspannt die Muskulatur der Bronchien, sodass sich verengte Atemwege weiten und das Atmen leichter fällt. Das Spray lindert Beschwerden, behandelt aber nicht die Entzündung in den Atemwegen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie mit einem klassischen Dosieraerosol gut zurechtkommen
  • Wenn Sie eine Inhalierhilfe (Spacer) verwenden oder das tun möchten
  • Wenn Sie ein Spray statt eines Pulvers bevorzugen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Pro Sprühstoß werden 100 Mikrogramm Salbutamol freigesetzt; inhaliert wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan. Vor Gebrauch schütteln. Eine Inhalierhilfe (Spacer) erleichtert die Anwendung.

Verfügbare Stärken: 100 µg

Brauchen Sie das Spray häufiger als gewohnt oder mehr als zweimal pro Woche, ist Ihr Asthma möglicherweise nicht ausreichend kontrolliert. Lassen Sie Ihre Behandlung ärztlich überprüfen. Vorsicht bei Herzerkrankungen und Schilddrüsenüberfunktion.

ab CHF 38,34 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Salbutamol Rezeptpflichtig

Airomir Autohaler

Atemzugausgelöstes Dosieraerosol (Autohaler) mit Salbutamol zur Linderung akuter Asthmabeschwerden.

Wirkeintritt
innerhalb weniger Minuten
Wirkdauer
ca. 4 bis 6 Stunden
Form
Autohaler

So wirkt es: Airomir enthält denselben Wirkstoff wie Ventolin: Salbutamol entspannt die Bronchialmuskulatur und weitet so die verengten Atemwege. Der Autohaler löst den Sprühstoß automatisch aus, sobald Sie einatmen. So müssen Sie nicht gleichzeitig drücken und einatmen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn es Ihnen schwerfällt, Sprühstoß und Einatmen gleichzeitig zu koordinieren
  • Wenn Sie ein Spray ohne zusätzliche Inhalierhilfe verwenden möchten
  • Wenn Sie ein Spray statt eines Pulvers bevorzugen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Pro Sprühstoß werden 100 Mikrogramm Salbutamol freigesetzt; angewendet wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan. Nach dem Spannen des Hebels löst Ihr Atemzug den Sprühstoß aus. Die genauen Schritte beschreibt die Gebrauchsinformation.

Verfügbare Stärken: 100 µg (Autohaler)

Bei zunehmendem Bedarf oder nachlassender Wirkung ist eine ärztliche Überprüfung nötig. Selten verengen sich die Atemwege direkt nach der Inhalation (paradoxer Bronchospasmus). In diesem Fall nicht weiter anwenden und sofort ärztliche Hilfe holen.

ab CHF 80,00 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Salbutamol Rezeptpflichtig

Salbutamol

Dosieraerosol mit Salbutamol als Generikum zur Linderung akuter Atembeschwerden bei Asthma und COPD.

Wirkeintritt
innerhalb weniger Minuten
Wirkdauer
ca. 4 bis 6 Stunden
Form
Druckgasinhalation

So wirkt es: Salbutamol ist ein kurz wirksames Beta-2-Sympathomimetikum. Es entspannt die Muskulatur der Bronchien, sodass sich verengte Atemwege weiten und das Atmen leichter fällt. Die Entzündung in den Atemwegen behandelt es nicht.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie mit einem klassischen Dosieraerosol gut zurechtkommen
  • Wenn Ihnen Salbutamol als Bedarfsspray verordnet wurde
  • Wenn Asthma oder eine andere Erkrankung mit verengten Atemwegen ärztlich festgestellt wurde
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Pro Sprühstoß werden 100 µg Salbutamol freigesetzt; inhaliert wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan. Vor Gebrauch schütteln. Eine Inhalierhilfe (Spacer) kann die Anwendung erleichtern.

Verfügbare Stärken: 100 µg/Hub

Brauchen Sie das Spray häufiger als gewohnt oder mehr als zweimal pro Woche, ist Ihr Asthma möglicherweise nicht ausreichend kontrolliert. Vorsicht bei Herzerkrankungen und Schilddrüsenüberfunktion.

ab CHF 36,74 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Bedarfsmittel: Pulverinhalatoren

Kurz wirksame Bronchienerweiterer für akute Beschwerden ohne Treibgas: Der Wirkstoff wird als feines Pulver mit einem kräftigen Atemzug eingeatmet.

Salbutamol Rezeptpflichtig

Ventolin Accuhaler

Pulverinhalator mit Salbutamol zur Linderung akuter Atembeschwerden bei Asthma, ohne Treibgas.

Wirkeintritt
innerhalb weniger Minuten
Wirkdauer
ca. 4 bis 6 Stunden
Form
Trockenpulverinhalator

So wirkt es: Salbutamol entspannt die Muskulatur der Bronchien und weitet so die Atemwege. Im Accuhaler liegt der Wirkstoff als feines Pulver in einzeln verpackten Dosen vor, das Sie mit einem kräftigen, tiefen Atemzug einatmen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie zügig und tief einatmen können
  • Wenn Sie keinen Sprühstoß auslösen und das Gerät nicht schütteln möchten
  • Wenn Ihnen ein Zählwerk hilft, das die restlichen Dosen anzeigt
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Jede Dosis enthält 200 Mikrogramm Salbutamol; ein Zählwerk zeigt die verbleibenden Dosen. Angewendet wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan. Nicht in das Gerät ausatmen und das Gerät trocken aufbewahren.

Verfügbare Stärken: 200 µg

Ein Pulverinhalator erfordert einen ausreichend kräftigen Atemzug, was bei starker Atemnot schwierig sein kann. Wer das Bedarfsmittel regelmäßig braucht, sollte die Asthmatherapie ärztlich überprüfen lassen.

ab CHF 39,14 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Terbutalin Rezeptpflichtig

Bricanyl

Pulverinhalator (Turbohaler) mit Terbutalin zur Linderung akuter Atembeschwerden bei Asthma.

Wirkeintritt
innerhalb weniger Minuten
Wirkdauer
bis zu 6 Stunden
Form
Pulverinhalator (Turbohaler)

So wirkt es: Terbutalin gehört wie Salbutamol zu den kurz wirksamen Beta-2-Sympathomimetika. Es entspannt die Bronchialmuskulatur, die Atemwege weiten sich und das Atmen fällt leichter.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie mit einem Pulverinhalator gut zurechtkommen
  • Wenn Sie einen Inhalator ohne Treibgas und ohne Schütteln möchten
  • Wenn Ihnen bisher Terbutalin verordnet wurde
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Jede Dosis enthält 500 Mikrogramm Terbutalin als Pulver. Zum Laden wird der Drehgriff hin- und zurückgedreht, dann kräftig und tief eingeatmet. Angewendet wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan.

Verfügbare Stärken: 500 µg

Vorsicht bei Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes, da Terbutalin Puls und Blutzucker beeinflussen kann. Ein steigender Bedarf ist ein Zeichen, dass die Behandlung ärztlich überprüft werden sollte.

ab CHF 39,94 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Kortison-Inhalatoren (ICS)

Inhalatives Kortison wirkt bei täglicher Anwendung der Entzündung in den Atemwegen entgegen und ist kein Mittel für akute Atemnot.

Fluticasonpropionat Rezeptpflichtig

Flixotide (Fluticasonpropionat)

Kortison zum Inhalieren für die tägliche, vorbeugende Dauerbehandlung von Asthma.

Wirkeintritt
innerhalb von 4 bis 7 Tagen
Form
Pulverinhalator und Druckgasinhalation

So wirkt es: Fluticasonpropionat ist ein inhalatives Kortison. Es hemmt die Entzündung in den Atemwegen und verringert Schwellung und Empfindlichkeit der Bronchien, um Beschwerden und Asthmaanfällen vorzubeugen. Es wirkt nicht sofort und lindert keine akute Atemnot.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen Asthma ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn Sie eine entzündungshemmende Dauerbehandlung brauchen oder Flixotide bereits anwenden
  • Wenn Sie zusätzlich ein Bedarfsspray für akute Beschwerden haben
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Zweimal täglich inhalieren, als Pulverinhalator (Accuhaler) oder Dosieraerosol (Evohaler), auch ohne Beschwerden. Danach den Mund mit Wasser ausspülen.

Verfügbare Stärken: 100 µg (Accuhaler) · 125 µg/Hub (Evohaler) · 250 µg (Accuhaler) · 250 µg/Hub (Evohaler) · 500 µg (Accuhaler)

Kein Notfallmittel. Nach längerer Anwendung hoher Dosen nicht plötzlich absetzen. Vorsicht bei Tuberkulose und bei gleichzeitiger Einnahme von Ritonavir oder Cobicistat. Der Accuhaler enthält Lactose mit Milcheiweiß.

ab CHF 43,93 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

ICS/LABA-Kombinationen

Kortison und ein lang wirksamer Bronchienerweiterer (LABA) in einem Inhalator zur regelmäßigen Anwendung, nicht für akute Atemnot.

Salmeterol / Fluticasonpropionat Rezeptpflichtig

Seretide (Salmeterol / Fluticasonpropionat)

Pulverinhalator oder Dosieraerosol mit Kortison und lang wirksamem Bronchienerweiterer zur Dauerbehandlung von Asthma und COPD.

Wirkdauer
mindestens 12 Stunden
Form
Pulverinhalator und Druckgasinhalation

So wirkt es: Salmeterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum, entspannt die Muskulatur um die Bronchien für mindestens 12 Stunden. Fluticasonpropionat, ein inhalatives Kortison, hemmt die Entzündung in den Atemwegen. Bei regelmäßiger Anwendung bleiben die Atemwege dadurch weiter geöffnet.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen Asthma oder COPD ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn eine Kombination aus Kortison und lang wirksamem Bronchienerweiterer angebracht ist
  • Wenn Kortison zum Inhalieren allein das Asthma nicht ausreichend kontrolliert oder bereits eine Kombination angewendet wird
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Accuhaler: 1 Inhalation zweimal täglich; Evohaler: 2 Sprühstöße zweimal täglich, jeweils danach den Mund ausspülen. Es ist kein Notfallmittel; für plötzliche Atemnot wird ein Bedarfsspray verwendet.

Verfügbare Stärken: 25 µg / 50 µg/Hub (Evohaler) · 25 µg / 125 µg/Hub (Evohaler) · 25 µg / 250 µg/Hub (Evohaler) · 50 µg / 100 µg/Dosis (Accuhaler) · 50 µg / 250 µg/Dosis (Accuhaler) · 50 µg / 500 µg/Dosis (Accuhaler)

Nicht zur Behandlung plötzlicher Atemnot und nicht zusammen mit anderen LABA-haltigen Inhalatoren (lang wirksame Beta-2-Sympathomimetika). Bei COPD ist nur der Accuhaler 50/500 µg zugelassen; inhalatives Kortison kann das Risiko einer Lungenentzündung erhöhen.

ab CHF 57,52 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Fluticasonfuroat / Vilanterol Rezeptpflichtig

Relvar Ellipta (Fluticasonfuroat / Vilanterol)

Pulverinhalator mit Kortison und lang wirksamem Bronchienerweiterer zur täglichen Dauerbehandlung von Asthma und COPD.

Wirkeintritt
ca. 15 Minuten (Lungenfunktion)
Wirkdauer
ca. 24 Stunden
Form
Pulverinhalator

So wirkt es: Fluticasonfuroat, ein inhalatives Kortison, hemmt die Entzündung in den Atemwegen. Vilanterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum, entspannt die Muskulatur um die Bronchien. Die Atemwege bleiben dadurch über 24 Stunden weiter geöffnet.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen Asthma oder COPD ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn eine Kombination aus Kortison und lang wirksamem Bronchienerweiterer angebracht ist
  • Wenn Kortison zum Inhalieren allein das Asthma nicht ausreichend kontrolliert oder bereits eine Kombination angewendet wird
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Eine Inhalation einmal täglich zur gleichen Uhrzeit mit dem Ellipta-Pulverinhalator, danach den Mund ausspülen. Es ist kein Notfallmittel; für plötzliche Atemnot wird ein Bedarfsspray verwendet.

Verfügbare Stärken: 92 µg / 22 µg · 184 µg / 22 µg

Nicht zur Behandlung plötzlicher Atemnot und nicht zusammen mit anderen LABA-haltigen Inhalatoren (lang wirksame Beta-2-Sympathomimetika). Die Stärke 184 µg/22 µg ist nur für Asthma zugelassen; inhalatives Kortison kann das Risiko einer Lungenentzündung erhöhen.

ab CHF 67,90 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten

Tablette als Zusatzbehandlung, wenn Asthma trotz Kortison-Inhalator nicht ausreichend kontrolliert ist, oder zur Vorbeugung von Anstrengungsasthma.

Montelukast Rezeptpflichtig

Montelukast

Tablette gegen Leukotriene als Zusatzbehandlung bei Asthma und zur Vorbeugung von Anstrengungsasthma.

Wirkeintritt
innerhalb eines Tages
Form
Filmtabletten

So wirkt es: Montelukast blockiert die Rezeptoren für Leukotriene, Botenstoffe, die bei Asthma Entzündung und Verengung der Bronchien fördern. So verengen sich die Atemwege weniger. Die Wirkung ergänzt ein Kortison-Spray, ersetzt es aber nicht.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Ihr Asthma trotz Kortison-Spray und Bedarfsspray nicht ausreichend kontrolliert ist
  • Wenn Asthmabeschwerden vor allem bei körperlicher Anstrengung auftreten
  • Wenn Montelukast ärztlich empfohlen wurde und Sie es gut vertragen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Einmal täglich 1 Filmtablette am Abend einnehmen, mit oder ohne Essen, auch an beschwerdefreien Tagen.

Verfügbare Stärken: 10 mg

Kein Notfallmittel und kein Ersatz für ein Kortison-Spray. Veränderungen von Stimmung, Schlaf oder Verhalten, etwa Albträume, Depression oder Suizidgedanken, sofort ärztlich melden.

ab CHF 37,54 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Asthmamittel wissen sollten

Bedarfssprays lindern akute Beschwerden, eine Dauertherapie wirkt der Entzündung in den Atemwegen entgegen. Entscheidend sind die richtige Technik und eine gute Asthmakontrolle.

Was passiert bei Asthma?

Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Die Bronchien reagieren empfindlich auf Auslöser wie Allergene, Infekte, kalte Luft, Rauch oder körperliche Anstrengung. Dann verkrampft sich die Muskulatur, die Schleimhaut schwillt an und es bildet sich zäher Schleim.

Typische Beschwerden sind:

  • Atemnot und Engegefühl in der Brust
  • pfeifende oder brummende Atemgeräusche
  • Husten, oft nachts oder am frühen Morgen

Die Beschwerden können wechseln und zeitweise ganz fehlen.

Bedarfsspray und Dauertherapie

Salbutamol und Terbutalin sind kurz wirksame Bronchienerweiterer. Beide Wirkstoffe lindern akute Beschwerden innerhalb weniger Minuten, behandeln aber nicht die zugrunde liegende Entzündung.

Aktuelle Leitlinien empfehlen, Asthma in der Regel nicht allein mit einem Bedarfsspray zu behandeln, sondern zusätzlich entzündungshemmend. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Schweregrad ab:

  • Kortison zum Inhalieren (Flixotide): täglich, auch ohne Beschwerden
  • Kombinationsinhalatoren (Seretide, Relvar Ellipta): Kortison und ein lang wirksamer Bronchienerweiterer
  • Montelukast: Tablette als Zusatzbehandlung oder bei Anstrengungsasthma

Brauchen Sie Ihr Bedarfsspray mehr als zweimal pro Woche oder wachen Sie nachts wegen Asthma auf, spricht das für eine unzureichende Kontrolle. Lassen Sie Ihre Therapie ärztlich überprüfen.

Inhalatortypen im Überblick

  • Dosieraerosol (Ventolin Evohaler, Salbutamol, Flixotide und Seretide Evohaler): Sprühstoß auslösen und gleichzeitig langsam einatmen. Eine Inhalierhilfe (Spacer) erleichtert die Koordination.
  • Atemzugausgelöstes Dosieraerosol (Airomir Autohaler): Der Sprühstoß wird beim Einatmen automatisch freigesetzt.
  • Pulverinhalator (Ventolin Accuhaler, Bricanyl, Flixotide und Seretide Accuhaler, Relvar Ellipta): ohne Treibgas, erfordert einen kräftigen, tiefen Atemzug.

Die richtige Technik ist wichtig, damit der Wirkstoff in der Lunge ankommt. Nach jedem Kortison-Inhalator den Mund mit Wasser ausspülen, das beugt Heiserkeit und Pilzbefall im Mund vor. Lassen Sie sich die Anwendung in der Apotheke oder Praxis zeigen und lesen Sie die Gebrauchsinformation.

Warnzeichen: Wann sofort Hilfe nötig ist

Ein schwerer Asthmaanfall kann lebensbedrohlich sein. Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • das Bedarfsspray nicht oder nur kurz hilft
  • das Sprechen nur noch in einzelnen Wörtern möglich ist
  • Lippen oder Fingernägel bläulich werden
  • starke Erschöpfung, Verwirrtheit oder Schläfrigkeit auftritt
  • Gesicht, Lippen oder Zunge anschwellen

Setzen Sie sich aufrecht hin und wenden Sie Ihr Bedarfsspray nach Ihrem Notfallplan an, bis Hilfe eintrifft. Bei erstmaliger oder neu auftretender Atemnot suchen Sie bitte persönlich einen Arzt auf. Unter Montelukast gilt: Veränderungen von Stimmung, Schlaf oder Verhalten sofort ärztlich melden, bei Suizidgedanken den Notruf wählen.

Gut leben mit Asthma

Asthma im Alltag gut kontrollieren

Ein Bedarfsspray ist nur ein Baustein der Behandlung. Ziel ist, dass Beschwerden selten auftreten, der Schlaf ungestört bleibt und Sie im Alltag aktiv sein können. Dabei helfen einige einfache Gewohnheiten:

  • Tragen Sie Ihr Bedarfsspray immer bei sich und prüfen Sie Füllstand und Verfallsdatum regelmäßig.
  • Notieren Sie, wie oft Sie es brauchen, denn ein steigender Bedarf ist ein wichtiges Warnsignal.
  • Meiden Sie bekannte Auslöser und lassen Sie Ihren schriftlichen Asthma-Aktionsplan regelmäßig ärztlich aktualisieren.

Tabakrauch belastet die Atemwege zusätzlich. Informationen zur Unterstützung finden Sie hier: Rauchstopp. Bei allergischem Asthma kann eine allergologische Abklärung sinnvoll sein. Regelmäßige Kontrolltermine helfen, die Behandlung anzupassen, etwa wenn sich Beschwerden jahreszeitlich verändern. Auch eine jährliche Grippeimpfung und angepasste Bewegung werden Menschen mit Asthma häufig empfohlen. Allgemeine medizinische Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Asthmabehandlung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Kann ich ein Asthmamittel ohne Diagnose anfragen?

Die Präparate in diesem Bereich sind für Menschen mit ärztlich diagnostiziertem Asthma gedacht. Haben Sie erstmals Atemnot, pfeifende Atmung oder anhaltenden Husten, lassen Sie die Ursache bitte zuerst persönlich untersuchen. Dazu gehört meist ein Lungenfunktionstest. Im Fragebogen geben Sie Ihre Diagnose und bisherige Behandlung an.

Wie oft und wie viele Hübe Sie anwenden, legt Ihr Arzt fest. Halten Sie sich an Ihren Behandlungsplan und an die Höchstmenge in der Packungsbeilage. Brauchen Sie das Spray regelmäßig mehr als zweimal pro Woche, ist das ein Zeichen, dass Ihre Asthmabehandlung überprüft werden sollte.

Das hängt vom Wirkstoff ab. Bronchienerweiterer wie Salbutamol, Terbutalin oder Salmeterol können Zittern, Kopfschmerzen und schnellen Herzschlag auslösen. Kortison-Inhalatoren führen häufig zu Heiserkeit oder Pilzbefall im Mund. Unter Montelukast sind Veränderungen von Stimmung oder Schlaf möglich. Nimmt die Atemnot direkt nach der Inhalation zu, holen Sie sofort ärztliche Hilfe. Fieber mit verfärbtem Auswurf sollte ärztlich abgeklärt werden.

Ventolin, Airomir, Salbutamol und Bricanyl sind Bedarfsmittel für akute Beschwerden. Flixotide, Seretide und Relvar Ellipta sind Dauertherapien, die täglich angewendet werden, auch ohne Beschwerden. Montelukast ist eine Tablette zur Zusatzbehandlung. Bei den Inhalatoren kommt es zudem auf die Handhabung an: Dosieraerosol, atemzugausgelöstes Spray oder Pulverinhalator. Wichtig ist, dass Sie Ihr Gerät sicher bedienen können.

Die Anfrage selbst ist kostenlos, bezahlt wird nur eine verschriebene Behandlung. Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass die Behandlung für Sie nicht geeignet ist, wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten bereits geleistete Zahlungen vollständig zurück. Eine Rückmeldung erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
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Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
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