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Behandlungsbereich Verstopfung

Verstopfung ärztlich geprüft behandeln

Abführmittel wie Bisacodyl oder Macrogol können helfen, wenn der Stuhlgang selten, hart oder mühsam ist. Unsere Ärzte prüfen anhand Ihres Fragebogens, ob eine Behandlung mit Tabletten oder mit einem Pulver zum Auflösen für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Abführmittel bei Verstopfung

Beide Präparate sind apothekenpflichtig. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus, und ein Arzt entscheidet, ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welches Mittel kann passen?

  1. 1 Wenn Sie nur gelegentlich und seit wenigen Tagen Verstopfung haben Bisacodyl (Dulcolax) wird bei Bedarf am Abend eingenommen und ist für die kurzfristige Anwendung vorgesehen. Ob es für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Ihre Verstopfung schon länger besteht oder immer wiederkehrt Macrogol (Movicol) ist für chronische Verstopfung vorgesehen. Wichtig ist, dass die Ursache ärztlich abgeklärt ist. Welche Behandlung passt, entscheidet der Arzt.
  3. 3 Wenn Sie lieber keine Tabletten schlucken möchten Movicol wird als Pulver in Wasser aufgelöst und getrunken. Ob diese Form für Sie infrage kommt, entscheidet der Arzt.
  4. 4 Bei Herz- oder Nierenerkrankungen, natriumarmer Ernährung oder der Einnahme von Entwässerungsmitteln Dann ist eine sorgfältige Prüfung besonders wichtig, denn Abführmittel können den Wasser- und Salzhaushalt beeinflussen. Geben Sie alles im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Stimulierende Abführmittel

Bisacodyl regt die Bewegung des Dickdarms an und ist für die kurzfristige Anwendung vorgesehen.

Bisacodyl Rezeptpflichtig

Dulcolax (Bisacodyl)

Magensaftresistente Tablette mit Bisacodyl, die bei Verstopfung die Darmbewegung im Dickdarm anregt.

Wirkeintritt
ca. 6 bis 12 Stunden
Form
Magensaftresistente Tabletten

So wirkt es: Bisacodyl wird erst im Dickdarm in seine wirksame Form umgewandelt. Es regt dort die Darmbewegung an und lässt mehr Wasser in den Darm strömen. Der Stuhl wird weicher und schneller weitertransportiert.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie gelegentlich unter Verstopfung leiden
  • Wenn keine starken Bauchschmerzen, kein Erbrechen und kein Blut im Stuhl bestehen
  • Wenn eine länger bestehende Verstopfung bereits ärztlich abgeklärt ist
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Bei Bedarf einmal am Abend 1 bis 2 Tabletten unzerkaut mit Wasser, nicht mit Milch oder Mitteln gegen Magensäure. Ohne Abklärung der Ursache nur kurzfristig.

Verfügbare Stärken: 5 mg

Nicht geeignet bei Darmverschluss, akuten Entzündungen im Bauch und starken Bauchschmerzen mit Übelkeit oder Erbrechen. Nicht zur Dauereinnahme ohne ärztliche Abklärung und nicht zum Abnehmen.

ab CHF 33,55 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Osmotische Abführmittel

Macrogol hält Wasser im Darm, macht den Stuhl weicher und ist für chronische Verstopfung vorgesehen.

Macrogol 3350 / Natriumchlorid / Natriumhydrogencarbonat / Kaliumchlorid Rezeptpflichtig

Movicol (Macrogol)

Pulver mit Macrogol und Salzen, das bei chronischer Verstopfung Wasser im Darm hält.

Form
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen

So wirkt es: Macrogol 3350 hält Wasser im Darm. Der Stuhl wird weicher und voluminöser, dadurch wird die Darmbewegung angeregt. Der Wirkstoff wird kaum ins Blut aufgenommen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie unter länger bestehender oder wiederkehrender Verstopfung leiden
  • Wenn keine starken Bauchschmerzen, kein Erbrechen und kein Blut im Stuhl bestehen
  • Wenn ein Pulver zum Auflösen in Wasser für Sie infrage kommt
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Jeden Beutel in 125 ml Wasser auflösen und trinken, bei Verstopfung meist 1 bis 3 Beutel am Tag. Eine Behandlung dauert in der Regel höchstens 2 Wochen.

Verfügbare Stärken: 13,8 g

Nicht geeignet bei Darmverschluss, Durchbruch der Darmwand und schweren entzündlichen Darmerkrankungen. Bei Herzschwäche, Nierenerkrankung oder natriumarmer Ernährung vorher ärztlich beraten lassen.

ab CHF 51,13 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Verstopfung wissen sollten

Verstopfung ist häufig und meist harmlos. Abführmittel können Beschwerden lindern, ersetzen aber keine ärztliche Abklärung, wenn die Verstopfung neu auftritt, lange anhält oder mit Warnzeichen einhergeht.

Was ist Verstopfung?

Von Verstopfung (Obstipation) spricht man, wenn der Stuhlgang über längere Zeit erschwert ist. Typisch sind:

  • weniger als drei Stuhlgänge pro Woche
  • harter, klumpiger Stuhl und starkes Pressen
  • das Gefühl, den Darm nicht vollständig entleert zu haben

Häufige Auslöser sind wenig Bewegung, ballaststoffarme Kost, zu wenig Flüssigkeit, Reisen oder das Unterdrücken des Stuhldrangs. Auch Arzneimittel wie starke Schmerzmittel (Opioide) oder Eisenpräparate, eine Schwangerschaft oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion können dahinterstecken. Bestehen die Beschwerden über mehrere Monate, spricht man von chronischer Verstopfung.

Wie wirken Abführmittel?

Abführmittel (Laxanzien) erleichtern die Darmentleerung auf unterschiedliche Weise:

  • Bisacodyl (Dulcolax): magensaftresistente Tablette, die die Bewegung des Dickdarms anregt; der Stuhlgang folgt meist nach 6 bis 12 Stunden
  • Macrogol (Movicol): Pulver für eine Trinklösung, das Wasser im Darm hält und den Stuhl weicher macht

Bisacodyl ist für die kurzfristige Anwendung gedacht. Macrogol ist für chronische Verstopfung vorgesehen, ein Behandlungszyklus dauert in der Regel höchstens 2 Wochen. Abführmittel lindern die Beschwerden, beseitigen aber nicht die Ursache. Ernährung, Flüssigkeit und Bewegung bleiben deshalb wichtig.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Häufig sind Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Werden Abführmittel zu oft oder zu hoch dosiert eingenommen, können Wasser und Salze wie Kalium verloren gehen. Das gilt besonders zusammen mit Entwässerungsmitteln, Kortison oder Herzmitteln wie Digoxin.

Nicht geeignet sind Abführmittel unter anderem bei Darmverschluss, akuten Entzündungen im Bauch und schweren entzündlichen Darmerkrankungen. Movicol enthält Salze, deshalb ist bei Herzschwäche, Nierenerkrankungen und natriumarmer Ernährung Vorsicht geboten.

Abführmittel helfen nicht beim Abnehmen und können bei Missbrauch ernsthaft schaden.

Wann sofort zum Arzt?

Eine Online-Anfrage ist nicht für Notfälle gedacht. Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • sehr starke Bauchschmerzen auftreten oder der Bauch hart und stark aufgebläht ist
  • weder Stuhl noch Winde abgehen und Erbrechen hinzukommt
  • Blut im Stuhl mit Kreislaufschwäche oder Ohnmacht einhergeht

Zeitnah persönlich abklären lassen sollten Sie Blut im Stuhl oder schwarzen Stuhl, Fieber mit Bauchschmerzen, ungewollten Gewichtsverlust sowie neue oder veränderte Stuhlgewohnheiten ab 40 Jahren. Das gilt auch, wenn die Verstopfung unter Dulcolax nach 1 Woche oder unter Movicol nach 2 Wochen nicht besser wird.

Verdauung im Alltag

Den Darm in Bewegung halten

Bei vielen Menschen lässt sich die Verdauung mit einfachen Gewohnheiten unterstützen. Das braucht etwas Geduld, denn der Darm stellt sich nur langsam um. Ballaststoffe werden am besten schrittweise gesteigert, damit Blähungen nicht zunehmen. Wichtig ist außerdem, dem Stuhldrang nachzugeben und sich Zeit für den Toilettengang zu nehmen. Ein fester Rhythmus, zum Beispiel nach dem Frühstück, kann den Darm zusätzlich unterstützen.

  • Ballaststoffe aus Vollkorn, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten, dazu über den Tag verteilt ausreichend trinken, wenn ärztlich nichts dagegen spricht
  • Regelmäßige Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen
  • Ein Stuhlgang-Tagebuch mit Häufigkeit, Beschaffenheit, Ernährung und eingenommenen Arzneimitteln

Das Tagebuch ist zugleich eine gute Grundlage für das Gespräch mit dem Arzt. Wenn Sie regelmäßig Arzneimittel einnehmen, die verstopfen können, etwa starke Schmerzmittel oder Eisenpräparate, sprechen Sie dies ärztlich an. Wechseln sich Verstopfung und Durchfall ab, finden Sie weitere Informationen in unserem Bereich: Reizdarm und Durchfall. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Behandlung von Verstopfung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für Dulcolax oder Movicol ein Rezept?

Beide Präparate sind apothekenpflichtig und werden nur über eine Apotheke abgegeben. Bei Doctorcura prüft zusätzlich ein Arzt anhand Ihres Fragebogens, ob die Behandlung für Sie geeignet ist. Das ist wichtig, weil hinter einer Verstopfung auch Erkrankungen oder Arzneimittel stecken können. Geben Sie deshalb Vorerkrankungen und Medikamente vollständig an.

Ohne ärztliche Abklärung der Ursache sollten Abführmittel nur kurzfristig und nicht täglich über längere Zeit eingenommen werden. Eine Behandlung mit Movicol dauert in der Regel höchstens 2 Wochen, eine längere Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache. Wenn die Verstopfung nicht besser wird oder Abführmittel regelmäßig nötig sind, lassen Sie die Ursache persönlich abklären.

Das hängt vom Medikament ab. Bei Dulcolax gilt ein Abstand von mindestens einer halben Stunde zu Milch und Mitteln gegen Magensäure. Zusammen mit Entwässerungsmitteln oder Kortison steigt das Risiko für Kaliummangel. Andere Arzneimittel zum Einnehmen werden nicht 1 Stunde vor bis 1 Stunde nach Movicol eingenommen. Geben Sie deshalb alle Medikamente im Fragebogen an.

Verstopfung ist in der Schwangerschaft häufig. Oft helfen zunächst Ballaststoffe, ausreichend Flüssigkeit und Bewegung. Laut Fachinformation kann Movicol in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Dulcolax wird in der Schwangerschaft nur auf ärztlichen Rat eingenommen, in der Stillzeit ist die Anwendung möglich. Geben Sie eine Schwangerschaft oder Stillzeit immer im Fragebogen an, der Arzt entscheidet.

Dann wird die Behandlung nicht freigegeben und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Bei neuer, anhaltender oder ungewöhnlicher Verstopfung empfehlen wir, zeitnah einen Arzt vor Ort aufzusuchen, damit die Ursache persönlich abgeklärt werden kann. Bei Warnzeichen wie sehr starken Bauchschmerzen, einem harten, aufgeblähten Bauch oder Erbrechen ohne Stuhlgang rufen Sie sofort den Notruf.

Medizinische Expertise

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Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
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Verstopfung ärztlich geprüft behandeln

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