• Zugelassene Ärzte
  • Rezept nach ärztlicher Prüfung
  • Kostenloser, diskreter Versand
Mein Konto 0Warenkorb

Behandlungsbereich Schmerzen

Schmerzen ärztlich geprüft behandeln

Schmerzen und Entzündungen belasten Körper und Alltag. Unsere Ärzte prüfen anhand Ihres Fragebogens, ob ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, Paracetamol oder ein Opioid wie Tramadol für Sie vertretbar ist oder ob eine persönliche Untersuchung vor Ort nötig ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Verschreibungspflichtige Schmerzmittel

Alle Präparate in diesem Bereich werden nur nach ärztlicher Prüfung abgegeben. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus. Anschließend entscheidet ein Arzt, ob und in welcher Form die Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welches Mittel kann passen?

  1. 1 Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen ohne Schwellung oder Entzündung Paracetamol wirkt gegen Schmerzen und Fieber, beeinflusst Entzündungen aber kaum. Wichtig ist, die Tageshöchstmenge einzuhalten. Ob es für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Schmerzen mit Schwellung oder Entzündung einhergehen, etwa bei Arthrose, Rheuma oder Gicht Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, Indometacin oder Etoricoxib können dann infrage kommen. Bei erhöhtem Risiko für Magengeschwüre gibt es für die Dauerbehandlung Naproxen mit Magenschutz (Vimovo). Welches Mittel passt, entscheidet der Arzt.
  3. 3 Wenn Sie mäßig starke bis starke Schmerzen haben und andere Schmerzmittel nicht ausreichen Opioid-Schmerzmittel wie Tramadol oder Paracetamol / Codein sind dafür vorgesehen, möglichst kurz und unter ärztlicher Kontrolle. Tramadol gibt es auch als Retardform und als Tropfen. Ob ein Opioid für Sie vertretbar ist, entscheidet der Arzt.
  4. 4 Wenn Ihre Schmerzen neu oder ungeklärt sind oder schon seit Monaten bestehen Sprechen Sie vorher mit einem Arzt vor Ort: Die Ursache sollte persönlich untersucht werden, bei chronischen Schmerzen oft im Rahmen einer umfassenden Schmerztherapie. Über die geeignete Behandlung entscheidet der Arzt.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Schmerz- und Fiebermittel

Paracetamol wirkt gegen Schmerzen und Fieber, beeinflusst Entzündungen aber kaum.

Paracetamol Rezeptpflichtig

Paracetamol

Schmerz- und Fiebermittel bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber.

Form
Tabletten

So wirkt es: Paracetamol hemmt vor allem im Gehirn und Rückenmark die Bildung von Prostaglandinen. Dadurch sinken Schmerzempfinden und Fieber. Entzündungen werden kaum beeinflusst.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie leichte bis mäßig starke Schmerzen oder Fieber haben
  • Wenn keine schwere Lebererkrankung bei Ihnen bekannt ist
  • Wenn Sie keine anderen paracetamolhaltigen Mittel einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen, bei Bedarf mit Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen und begrenzter Tageshöchstmenge.

Verfügbare Stärken: 500 mg

Die Tageshöchstmenge darf nicht überschritten werden, auch nicht durch Kombinations- oder Erkältungsmittel mit Paracetamol. Eine Überdosis kann die Leber lebensgefährlich schädigen.

ab CHF 25,56 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Entzündungshemmende Schmerzmittel

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und COX-2-Hemmer lindern Schmerz, Schwellung und Entzündung, etwa bei Arthrose, Rheuma oder Gicht.

Ibuprofen Rezeptpflichtig

Ibuprofen

Entzündungshemmendes Schmerzmittel in höherer Stärke bei Gelenkentzündungen, Arthrose, Gicht und schmerzhaften Schwellungen.

Wirkeintritt
höchste Blutspiegel nach ca. 1 bis 2 Stunden
Wirkdauer
einige Stunden
Form
Tabletten

So wirkt es: Ibuprofen hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Die Wirkung hält einige Stunden an, deshalb wird Ibuprofen mehrmals täglich eingenommen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Schmerzen und Entzündung durch eine ärztlich bekannte Gelenk- oder Weichteilerkrankung bestehen
  • Wenn kein Magen-Darm-Geschwür und keine schwere Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt
  • Wenn Sie keine anderen entzündungshemmenden Schmerzmittel einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen, unzerkaut und nicht auf nüchternen Magen, meist 2- bis 4-mal täglich. Höchstens 2.400 mg pro Tag.

Verfügbare Stärken: 600 mg

Ibuprofen kann Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen auslösen und in hoher Dosis das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leicht erhöhen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht bei schwerer Herzschwäche und nicht zusammen mit anderen NSAR.

ab CHF 34,35 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Diclofenac Rezeptpflichtig

Voltaren (Diclofenac)

Entzündungshemmendes Schmerzmittel als Tablette oder Retardtablette bei rheumatischen Beschwerden, Arthrose, Gicht und Schwellungen.

Wirkeintritt
Tabletten schneller, Retardtabletten verzögert
Wirkdauer
Retardtabletten über viele Stunden
Form
Tabletten und Retardtabletten

So wirkt es: Diclofenac hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Retardtabletten geben den Wirkstoff langsam über viele Stunden ab.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Schmerzen und Entzündung durch eine ärztlich bekannte Gelenk- oder Weichteilerkrankung bestehen
  • Wenn keine Herz- oder Gefäßerkrankung und kein Magen-Darm-Geschwür vorliegt
  • Wenn Sie keine anderen entzündungshemmenden Schmerzmittel einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zu 50 mg 1- bis 3-mal täglich, Retardtabletten zu 75 mg 1- bis 2-mal und zu 100 mg einmal täglich, unzerkaut mit Flüssigkeit. Höchstens 150 mg pro Tag.

Verfügbare Stärken: 50 mg · 75 mg · 100 mg

Nicht bei Herzschwäche mit Beschwerden, koronarer Herzkrankheit, nach Schlaganfall oder bei Durchblutungsstörungen der Beine. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht in der Stillzeit und nicht zusammen mit anderen NSAR.

ab CHF 32,75 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Naproxen Rezeptpflichtig

Naproxen

Entzündungshemmendes Schmerzmittel (NSAR) bei Schmerzen und Entzündungen, etwa bei Arthrose, Rheuma, Gicht oder Regelschmerzen.

Form
Tabletten

So wirkt es: Naproxen hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen, die Schmerz, Entzündung und Fieber vermitteln. Weil der Wirkstoff lange im Körper bleibt, genügen meist ein bis zwei Einnahmen pro Tag.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie Schmerzen oder Entzündungen bei einer Gelenk-, Rheuma- oder Muskelerkrankung haben
  • Wenn Sie kein Magen-Darm-Geschwür haben und nie eine Blutung durch NSAR hatten
  • Wenn Sie keine anderen NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen, meist ein- bis zweimal täglich, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit. So niedrig dosiert und so kurz wie möglich.

Verfügbare Stärken: 250 mg · 500 mg

Naproxen kann Magen-Darm-Blutungen auslösen und Herz, Kreislauf und Nieren belasten. Nicht bei aktiven Magengeschwüren, schwerer Herz-, Leber- oder Nierenschwäche, Asthma nach ASS oder anderen NSAR und nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel.

ab CHF 35,15 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Indometacin Rezeptpflichtig

Indometacin Kapseln

Entzündungshemmendes Schmerzmittel als Kapsel bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall und Schwellungen nach Verletzungen.

Wirkeintritt
höchste Blutspiegel nach ca. 30 bis 120 Minuten
Wirkdauer
einige Stunden
Form
Hartkapseln

So wirkt es: Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Weil der Wirkstoff rasch abgebaut wird, wird die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen verteilt.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Schmerzen und Entzündung durch eine ärztlich bekannte Gelenk-, Wirbelsäulen- oder Weichteilerkrankung bestehen
  • Wenn kein Magen-Darm-Geschwür und keine schwere Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt
  • Wenn Sie keine anderen entzündungshemmenden Schmerzmittel und kein Triamteren einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Hartkapseln zum Einnehmen, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen, meist 1- bis 3-mal täglich. Die übliche Tagesdosis liegt bei 50 bis 150 mg.

Verfügbare Stärken: 25 mg · 50 mg

Indometacin kann Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen auslösen und häufig Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit verursachen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht bei schwerer Herzschwäche und nicht zusammen mit anderen NSAR oder Triamteren.

ab CHF 34,35 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Indometacin Rezeptpflichtig

Indometacin Zäpfchen

Entzündungshemmendes Schmerzmittel als Zäpfchen bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall und Schwellungen nach Verletzungen.

Wirkeintritt
höchste Blutspiegel nach ca. 30 bis 120 Minuten
Form
Zäpfchen

So wirkt es: Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Aus dem Zäpfchen wird der Wirkstoff über die Schleimhaut des Enddarms ins Blut aufgenommen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Schmerzen und Entzündung durch eine ärztlich bekannte Gelenk-, Wirbelsäulen- oder Weichteilerkrankung bestehen
  • Wenn keine Entzündung oder Blutung im Enddarm und kein Magen-Darm-Geschwür vorliegt
  • Wenn Sie keine anderen entzündungshemmenden Schmerzmittel und kein Triamteren anwenden
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Zäpfchen zur Anwendung im After, möglichst nach dem Stuhlgang, meist einmal täglich. Kurzfristig sind höchstens 2 Zäpfchen pro Tag möglich.

Verfügbare Stärken: 100 mg

Auch als Zäpfchen kann Indometacin Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen auslösen und häufig Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit verursachen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht bei schwerer Herzschwäche und nicht zusammen mit anderen NSAR oder Triamteren.

ab CHF 49,53 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Etoricoxib Rezeptpflichtig

Arcoxia (Etoricoxib)

COX-2-Hemmer als Tablette bei Arthrose, rheumatischen Erkrankungen und akutem Gichtanfall.

Wirkeintritt
beim Gichtanfall ca. 4 Stunden
Wirkdauer
ca. 24 Stunden, Einnahme einmal täglich
Form
Filmtabletten

So wirkt es: Etoricoxib hemmt gezielt das Enzym COX-2, das bei Entzündungen schmerzvermittelnde Botenstoffe bildet. Schmerzen, Schwellung und Entzündung in den Gelenken können dadurch zurückgehen. Wegen der langen Halbwertszeit genügt eine Tablette pro Tag.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Arthrose, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew oder Gicht ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn keine Herz- oder Gefäßerkrankung besteht und der Blutdruck gut eingestellt ist
  • Wenn kein Magen-Darm-Geschwür und keine chronisch-entzündliche Darmerkrankung vorliegt
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Eine Filmtablette einmal täglich, mit oder ohne Mahlzeit. Die Stärke richtet sich nach der Erkrankung, beim Gichtanfall wird Arcoxia höchstens 8 Tage eingenommen.

Verfügbare Stärken: 30 mg · 60 mg · 90 mg · 120 mg

Nicht bei koronarer Herzkrankheit, nach Schlaganfall, bei Herzschwäche mit Beschwerden oder nicht eingestelltem Bluthochdruck. Arcoxia kann Magen-Darm-Blutungen auslösen und wird nicht mit anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln kombiniert.

ab CHF 43,14 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Naproxen / Esomeprazol Rezeptpflichtig

Vimovo (Naproxen / Esomeprazol)

Naproxen mit Magenschutz Esomeprazol bei Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Morbus Bechterew und erhöhtem Geschwürrisiko.

Form
Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung

So wirkt es: Naproxen hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen, die Schmerz und Entzündung vermitteln. Esomeprazol verringert die Magensäure und damit das Risiko für NSAR-bedingte Geschwüre. Naproxen wird verzögert freigesetzt.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie Arthrose, rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew haben und ein NSAR benötigen
  • Wenn bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre durch NSAR besteht
  • Wenn Sie kein aktives Magengeschwür und keine schwere Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung haben
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung, meist zweimal täglich im Ganzen geschluckt und mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit. Vorgesehen für eine längerfristige Behandlung unter ärztlicher Kontrolle.

Verfügbare Stärken: 500 mg / 20 mg

Vimovo wirkt nicht schnell gegen akute Schmerzen. Nicht bei aktivem Magengeschwür, Blutungen, schwerer Herz-, Leber- oder Nierenschwäche, Asthma nach ASS oder NSAR, im letzten Schwangerschaftsdrittel und nicht zusammen mit anderen NSAR.

ab CHF 45,53 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Opioid-Schmerzmittel

Tramadol und die Kombination Paracetamol / Codein sind für mäßig starke bis starke Schmerzen vorgesehen, Tramadol auch als Retardform und Tropfen.

Tramadol Rezeptpflichtig

Tramadol

Opioid-Schmerzmittel für mäßig starke bis starke Schmerzen, erhältlich schnell freisetzend, retardiert oder als Tropfen.

Wirkeintritt
ca. 30 bis 60 Minuten, Retardform langsamer
Wirkdauer
mehrere Stunden, Retardform ca. 12 Stunden
Form
Tabletten, Kapseln oder Tropfen

So wirkt es: Tramadol wirkt im zentralen Nervensystem auf zwei Wegen: Es bindet an Opioid-Rezeptoren und hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin. So werden Weiterleitung und Wahrnehmung von Schmerzsignalen gedämpft. Retardformen geben den Wirkstoff langsam über viele Stunden ab.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Ihre Schmerzen mäßig stark bis stark und in ihrer Ursache ärztlich abgeklärt sind
  • Wenn nicht-opioide Schmerzmittel nicht ausreichen oder für Sie ungeeignet sind
  • Wenn Sie keine Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnehmen und auf Alkohol verzichten
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Schnell freisetzende Formen und Tropfen werden in zeitlichen Abständen nach ärztlicher Verordnung eingenommen, Retardformen meist zweimal täglich und unzerkaut. Die Behandlung sollte so kurz wie möglich dauern und nach längerer Anwendung nicht abrupt beendet werden.

Verfügbare Stärken: Tropfen · 50 mg · 50 mg retard · 100 mg retard · 150 mg retard · 200 mg retard

Tramadol kann abhängig und müde machen und die Atmung dämpfen, besonders zusammen mit Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln. Mit bestimmten Antidepressiva ist ein Serotoninsyndrom möglich; bei nicht kontrollierter Epilepsie und zusammen mit MAO-Hemmern darf Tramadol nicht angewendet werden.

ab CHF 35,68 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Paracetamol / Codein Rezeptpflichtig

Paracetamol / Codein

Kombination aus Paracetamol und dem Opioid Codein zur kurzzeitigen Behandlung akuter, mäßig starker bis starker Schmerzen.

Form
Tabletten

So wirkt es: Paracetamol hemmt vor allem im zentralen Nervensystem die Bildung von Prostaglandinen. Codein wird in der Leber teilweise in Morphin umgewandelt und dämpft über Opioid-Rezeptoren die Schmerzwahrnehmung. Beide Wirkungen ergänzen sich.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie akute Schmerzen haben, bei denen Paracetamol oder Ibuprofen allein nicht ausreichen
  • Wenn Sie keine Atemschwäche und keinen akuten Asthmaanfall haben und nicht stillen
  • Wenn Sie während der Behandlung auf Alkohol und weitere paracetamolhaltige Mittel verzichten können
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen, bei Bedarf mit mindestens 6 Stunden Abstand und begrenzter Tageshöchstmenge. Nur kurzzeitig und so niedrig dosiert wie möglich.

Verfügbare Stärken: 500 mg / 30 mg

Codein kann abhängig machen und die Atmung dämpfen, eine Überdosis Paracetamol schädigt die Leber. Nicht bei Atemschwäche, Lungenentzündung, akutem Asthmaanfall, in der Stillzeit oder mit MAO-Hemmern und höchstens 8 Tabletten in 24 Stunden.

ab CHF 34,35 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Schmerzbehandlung wissen sollten

Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers. Eine passende Behandlung beginnt mit der Frage nach der Ursache. Schmerzmittel sind dabei nur ein Baustein.

Akute und chronische Schmerzen

Akute Schmerzen, etwa nach einer Verletzung oder Operation, haben meist eine erkennbare Ursache und klingen mit der Heilung ab. Halten Schmerzen länger als drei Monate an, spricht man von chronischen Schmerzen.

Wie stark Schmerzen empfunden werden, hängt auch von Schlaf, Stress und Stimmung ab. Für die passende Behandlung sind wichtig:

  • Ort, Art und Stärke der Schmerzen
  • die zugrunde liegende Ursache
  • Vorerkrankungen und bereits eingenommene Medikamente

Stufenweise Behandlung

Schmerzmittel werden meist stufenweise eingesetzt, angelehnt an das Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

  • Nicht-opioide Schmerzmittel: Paracetamol wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt, entzündungshemmende Mittel (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen besonders bei Schmerzen mit Entzündung.
  • Schwach wirksame Opioide: Wirkstoffe wie Tramadol oder Codein werden bei mäßig starken bis starken Schmerzen eingesetzt, Codein meist zusammen mit Paracetamol.
  • Stark wirksame Opioide: Diese Wirkstoffe werden bei sehr starken Schmerzen eingesetzt, meist in fachärztlicher Betreuung.

Ergänzend können Bewegung, Physiotherapie, Wärme oder Entspannungsverfahren helfen.

Nebenwirkungen und Risiken

Jede Wirkstoffgruppe hat eigene Risiken:

  • NSAR und COX-2-Hemmer: Geschwüre und Blutungen in Magen und Darm sind möglich, außerdem Belastungen für Herz, Kreislauf und Nieren. Nie zwei entzündungshemmende Schmerzmittel gleichzeitig einnehmen
  • Paracetamol: Eine Überdosis kann die Leber lebensgefährlich schädigen, auch durch zusätzliche Kombinations- oder Erkältungsmittel
  • Opioide: Tramadol und Codein können müde und abhängig machen und die Atmung dämpfen, besonders mit Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln

Geben Sie im Fragebogen alle Medikamente und Erkrankungen an, insbesondere an Magen, Herz, Leber oder Nieren, Asthma nach Schmerzmitteln und Epilepsie.

Wann zum Arzt vor Ort?

Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144) bei:

  • plötzlichen, sehr starken Schmerzen in Brust, Bauch oder Kopf
  • Rückenschmerzen mit Lähmungen, Taubheitsgefühl im Genital- oder Gesäßbereich oder Problemen beim Wasserlassen
  • starker Schläfrigkeit oder verlangsamter Atmung nach Einnahme eines Opioids
  • schwarzem Stuhl, Erbrechen von Blut oder Schwellung von Gesicht und Rachen mit Atemnot

Bei Verdacht auf eine Überdosis Paracetamol ist sofort ärztliche Hilfe nötig, auch ohne Beschwerden. Lassen Sie neue oder ungeklärte Schmerzen, Schmerzen nach einem Unfall, mit Fieber oder ungewolltem Gewichtsverlust zeitnah vor Ort untersuchen. Unruhe, Fieber, Muskelzucken und Schwitzen unter Tramadol können auf ein Serotoninsyndrom hinweisen.

Mit Schmerzen umgehen

Aktiv bleiben, Ursachen behandeln

Medikamente sind bei stärkeren Schmerzen oft ein wichtiger Baustein, aber selten die ganze Lösung. Besonders bei Rücken- und Gelenkschmerzen kann es helfen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten in Bewegung zu bleiben, statt sich dauerhaft zu schonen. Bei chronischen Schmerzen wird häufig eine Kombination aus Bewegung, Physiotherapie und psychologischen Verfahren eingesetzt (multimodale Schmerztherapie). Ziel ist dabei nicht immer völlige Schmerzfreiheit, sondern mehr Beweglichkeit und Lebensqualität im Alltag.

  • In einem Schmerztagebuch halten Sie Stärke, Auslöser und Verlauf der Schmerzen fest
  • Wärme, Kälte und Entspannungsverfahren können ergänzend lindern
  • Schmerzmittel nie eigenmächtig länger oder höher dosiert anwenden, Opioide nie zusammen mit Alkohol

Schmerzen und Schlaf beeinflussen sich gegenseitig. Mehr dazu: Schlafberatung. Opioide wie Tramadol oder Codein sollten jedoch nicht ohne Wissen des Arztes mit Schlafmitteln kombiniert werden. Bei Kopfschmerzen finden Sie hier Informationen: Migräne. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Schmerzbehandlung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Welches Schmerzmittel passt zu meinen Beschwerden?

Das hängt von Ursache, Art und Stärke der Schmerzen ab. Paracetamol wirkt gegen Schmerzen und Fieber, aber kaum gegen Entzündungen. Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR) kommen bei Schmerzen mit Schwellung oder Entzündung infrage, etwa bei Arthrose, Rheuma oder Gicht. Opioide wie Tramadol oder Codein sind für mäßig starke bis starke Schmerzen vorgesehen. Welches Mittel geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Ja. Wie andere Opioide können Tramadol und Codein zu Gewöhnung (Toleranz), körperlicher Abhängigkeit und Missbrauch führen, auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung. Das Risiko steigt mit Dosis und Dauer. Paracetamol / Codein ist deshalb nur kurzzeitig bei akuten Schmerzen vorgesehen. Nach längerer Einnahme sollte eine Opioid-Behandlung schrittweise nach ärztlicher Anweisung beendet werden, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.

NSAR und COX-2-Hemmer können Geschwüre und Blutungen in Magen und Darm auslösen sowie Herz, Kreislauf und Nieren belasten. Deshalb werden sie so niedrig dosiert und so kurz wie möglich angewendet und nie mit einem zweiten entzündungshemmenden Schmerzmittel kombiniert. Im letzten Schwangerschaftsdrittel sind sie nicht geeignet. Bei erhöhtem Geschwürrisiko prüft der Arzt einen Magenschutz.

Unter Tramadol oder Codein sollten Sie auf Alkohol verzichten, da er die dämpfende Wirkung gefährlich verstärken kann. Bei Paracetamol erhöht regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko für Leberschäden. Opioide und Indometacin können Benommenheit oder Schwindel verursachen. Fahren Sie nicht und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich müde, schwindelig oder benommen fühlen.

Dann wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Bei neuen, ungeklärten oder sehr starken Schmerzen empfehlen wir, zeitnah einen Arzt vor Ort aufzusuchen, damit die Ursache persönlich untersucht werden kann. Bei Warnzeichen wie plötzlichen, sehr starken Brust- oder Bauchschmerzen rufen Sie sofort den Notruf.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
Lernen Sie unsere Ärzte kennenHintergrund, Erfahrung und Fachgebiete

Schmerzbehandlung ärztlich prüfen lassen

Wählen Sie ein Präparat und füllen Sie den Fragebogen vollständig aus. Medizinisches Fachpersonal meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

Behandlungsoptionen vergleichen