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Behandlungsbereich Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen kurzzeitig behandeln

Übelkeit und Erbrechen haben viele Ursachen, etwa einen Magen-Darm-Infekt, eine Migräneattacke oder Arzneimittel, und klingen oft nach wenigen Tagen ab. Unsere Ärzte prüfen anhand Ihres Fragebogens, ob Domperidon oder Metoclopramid für eine kurzzeitige Behandlung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Mittel gegen Übelkeit

Domperidon und Metoclopramid sind verschreibungspflichtig und nur für eine kurze Behandlungsdauer vorgesehen. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen vollständig aus, anschließend entscheidet ein Arzt, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welches Mittel kann passen?

  1. 1 Wenn Ihnen das Schlucken von Tabletten schwerfällt Metoclopramid gibt es in diesem Bereich auch als Lösung zum Einnehmen, die mit einer Dosierspritze abgemessen wird. Domperidon liegt als Tablette vor. Welche Form infrage kommt, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Bei Herzerkrankungen oder wenn Sie Mittel einnehmen, die den Herzrhythmus beeinflussen Domperidon kann den Herzrhythmus beeinflussen und kommt bei bestimmten Herzerkrankungen und Arzneimitteln nicht infrage. Auch bei Metoclopramid ist dann Vorsicht nötig. Der Arzt prüft Ihre Angaben und entscheidet.
  3. 3 Bei Epilepsie, Parkinson-Krankheit oder früheren Bewegungsstörungen durch Medikamente Metoclopramid wirkt im Gehirn und ist in diesen Fällen nicht geeignet. Domperidon gelangt kaum ins Gehirn, hat aber eigene Risiken für das Herz. Ob es infrage kommt, entscheidet der Arzt.
  4. 4 Bei Übelkeit während einer Migräneattacke oder durch eine Krebsbehandlung Bei Migräne können beide Wirkstoffe infrage kommen. Metoclopramid ist laut Fachinformation außerdem zur Vorbeugung verzögerter Übelkeit nach Chemotherapie und bei Strahlentherapie vorgesehen, abgestimmt mit dem behandelnden Team. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Domperidon Rezeptpflichtig

Domperidon

Dopamin-Antagonist als Tablette zur kurzzeitigen Besserung von Übelkeit und Erbrechen.

Wirkeintritt
höchster Blutspiegel nach etwa 1 Stunde
Wirkdauer
Halbwertszeit etwa 7 bis 9 Stunden
Form
Tabletten

So wirkt es: Domperidon blockiert Dopamin-Rezeptoren in einem Auslösebereich für Erbrechen im Hirnstamm, der außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens. Ins Gehirn selbst gelangt der Wirkstoff kaum.

Das kann für Sie passen
  • Bei Übelkeit oder Erbrechen, die nur kurzzeitig behandelt werden
  • Wenn keine Herzerkrankung, keine verlängerte QT-Zeit und keine mäßige oder schwere Lebererkrankung bekannt sind
  • Wenn keine Arzneimittel eingenommen werden, die den Herzrhythmus beeinflussen oder den Abbau von Domperidon hemmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tablette bis zu dreimal täglich vor den Mahlzeiten, höchstens 30 mg pro Tag und in der Regel höchstens 1 Woche.

Verfügbare Stärken: 10 mg

Domperidon kann selten gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, vor allem ab 60 Jahren, bei über 30 mg pro Tag und mit bestimmten Arzneimitteln. Bei Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht sofort absetzen und ärztliche Hilfe holen.

ab CHF 36,74 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
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Metoclopramid Rezeptpflichtig

Metoclopramid

Dopamin-Antagonist als Tablette oder Lösung zur kurzzeitigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen.

Wirkeintritt
höchster Blutspiegel nach etwa 1 Stunde
Wirkdauer
Halbwertszeit etwa 3 bis 5 Stunden
Form
Tabletten und Lösung zum Einnehmen

So wirkt es: Metoclopramid blockiert Dopamin- und Serotonin-Rezeptoren in der Auslösezone des Brechzentrums im Hirnstamm. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens. Weil der Wirkstoff ins Gehirn gelangt, können Müdigkeit und Bewegungsstörungen auftreten.

Das kann für Sie passen
  • Bei Übelkeit oder Erbrechen, die nur kurzzeitig behandelt werden
  • Wenn keine Epilepsie, keine Parkinson-Krankheit und keine früheren Bewegungsstörungen durch Metoclopramid bekannt sind
  • Wenn keine Parkinson-Mittel wie Levodopa, Pramipexol oder Ropinirol eingenommen werden
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tablette oder abgemessene Lösung bis zu dreimal täglich vor den Mahlzeiten, mit mindestens 6 Stunden Abstand und höchstens 5 Tage.

Verfügbare Stärken: 1 mg/ml · 10 mg

Metoclopramid kann Bewegungsstörungen auslösen, bei längerer Einnahme auch bleibende. Deshalb höchstens 5 Tage und höchstens 30 mg pro Tag; nicht bei Epilepsie, Parkinson-Krankheit oder zusammen mit Levodopa oder Dopamin-Agonisten.

ab CHF 35,95 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
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Ratgeber

Was Sie über Übelkeit wissen sollten

Übelkeit ist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Mittel gegen Übelkeit lindern die Beschwerden, ersetzen aber nicht die Abklärung der Ursache, wenn die Beschwerden anhalten oder Warnzeichen auftreten.

Woher kommen Übelkeit und Erbrechen?

Übelkeit entsteht, wenn das Brechzentrum im Hirnstamm Signale aus Magen und Darm, dem Gleichgewichtsorgan oder dem Blut erhält. Häufige Auslöser sind:

  • Magen-Darm-Infekte, oft zusammen mit Durchfall
  • Migräneattacken
  • Arzneimittel, zum Beispiel Antibiotika, starke Schmerzmittel oder eine Chemotherapie

Auch eine Schwangerschaft, zu viel Alkohol, Reisekrankheit oder starke Anspannung können Übelkeit auslösen. Meist klingen die Beschwerden innerhalb weniger Tage ab. Hält die Übelkeit länger an oder kehrt sie immer wieder, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Wie wirken Domperidon und Metoclopramid?

Beide Wirkstoffe gehören zu den Dopamin-Antagonisten. Diese blockieren Dopamin-Rezeptoren in der Auslösezone für Erbrechen im Hirnstamm und beschleunigen die Entleerung des Magens.

  • Domperidon: Tablette, gelangt kaum ins Gehirn, in der Regel höchstens 1 Woche
  • Metoclopramid: Tablette oder Lösung zum Einnehmen, wirkt auch im Gehirn, höchstens 5 Tage

Metoclopramid ist laut Fachinformation auch bei Übelkeit während einer akuten Migräneattacke sowie zur Vorbeugung verzögerter Übelkeit nach Chemotherapie und bei Strahlentherapie vorgesehen. Beide Mittel lindern die Beschwerden, behandeln aber nicht deren Ursache. Eine Dauerbehandlung ist nicht vorgesehen.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Domperidon: Möglich sind Mundtrockenheit, Kopfschmerzen oder Durchfall. Selten kann es gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, vor allem ab 60 Jahren, bei höheren Dosen und zusammen mit bestimmten Arzneimitteln, etwa einigen Antibiotika oder Pilzmitteln.

Metoclopramid: Häufig sind Müdigkeit und Bewegungsstörungen wie Muskelkrämpfe, Zittern oder innere Unruhe. Bei längerer Einnahme können unwillkürliche Bewegungen bestehen bleiben (Spätdyskinesie). Nicht geeignet ist es bei Epilepsie, Parkinson-Krankheit oder zusammen mit Levodopa.

Beide Mittel können sich mit anderen Arzneimitteln gegenseitig beeinflussen. Deshalb gehören alle Medikamente vollständig in den Fragebogen.

Wann sofort zum Arzt?

Übelkeit kann auch ein Zeichen einer ernsten Erkrankung sein. Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • Blut oder kaffeesatzartiges Material erbrochen wird oder der Stuhl schwarz ist
  • starke Bauchschmerzen, ein harter Bauch oder fehlender Stuhlgang und fehlende Winde hinzukommen
  • starke Kopfschmerzen mit steifem Nacken oder Fieber bestehen oder die Übelkeit nach einer Kopfverletzung auftritt

Bei Zeichen von Austrocknung, etwa kaum noch Urin, starkem Schwindel oder wenn keine Flüssigkeit im Magen bleibt, ist noch am selben Tag eine ärztliche Untersuchung nötig. Bei Herzrasen oder Ohnmacht unter Domperidon und bei Krämpfen in Gesicht oder Hals unter Metoclopramid das Mittel absetzen und sofort ärztliche Hilfe holen.

Gut versorgt bei Erbrechen

Verlorene Flüssigkeit ersetzen

Bei Erbrechen verliert der Körper Flüssigkeit und Blutsalze wie Kalium und Magnesium. Ein solcher Mangel kann unter Domperidon zudem das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Deshalb ist es wichtig, verlorene Flüssigkeit früh zu ersetzen, auch wenn zunächst nur wenig im Magen bleibt. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen trocknen schneller aus.

  • Häufig kleine Schlucke Wasser, Tee oder eine Elektrolytlösung aus der Apotheke trinken
  • Nach dem Abklingen mit kleinen, leichten Mahlzeiten wie Zwieback, Reis oder Banane beginnen
  • Die Uhrzeit jeder Einnahme notieren, damit Abstände und Höchstmengen eingehalten werden

Übrig gebliebene Tabletten oder Lösung bitte nicht für spätere Beschwerden aufheben, ohne vorher ärztlichen Rat einzuholen. Hält die Übelkeit länger an als die vorgesehene Behandlungsdauer, sollte die Ursache persönlich bei einem Arzt vor Ort abgeklärt werden. Mehr zu Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfall: Reizdarm und Durchfall. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zu Mitteln gegen Übelkeit

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für Domperidon oder Metoclopramid ein Rezept?

Ja. Beide Mittel in diesem Bereich sind verschreibungspflichtig. Anhand Ihres Fragebogens prüft ein zugelassener Arzt, ob eine kurzzeitige Behandlung medizinisch vertretbar ist. Wichtig sind vor allem Angaben zu Herzerkrankungen, Epilepsie, Parkinson-Krankheit, Schwangerschaft und allen Arzneimitteln, die Sie einnehmen. Geben Sie diese deshalb vollständig an.

Beide Wirkstoffe sind nur für eine kurze Behandlung vorgesehen. Domperidon wird laut Fachinformation so kurz wie möglich eingenommen, in der Regel höchstens 1 Woche und höchstens dreimal täglich. Metoclopramid wird höchstens 5 Tage eingenommen, mit mindestens 6 Stunden Abstand zwischen zwei Dosen. Hält die Übelkeit länger an, ist eine ärztliche Abklärung der Ursache nötig.

Beide blockieren Dopamin-Rezeptoren und fördern die Entleerung des Magens. Domperidon gelangt kaum ins Gehirn, erfordert aber besondere Vorsicht bei Herzerkrankungen und vielen Begleitmedikamenten. Metoclopramid wirkt auch im Gehirn und kann Müdigkeit und Bewegungsstörungen auslösen. In diesem Bereich liegt es auch als Lösung zum Einnehmen vor. Welches Mittel geeignet ist, entscheidet der Arzt.

Das entscheidet der Arzt nach sorgfältiger Abwägung. Zu Domperidon in der Schwangerschaft gibt es nur wenige Daten. Metoclopramid kann bei medizinischer Notwendigkeit angewendet werden, am Ende der Schwangerschaft aber möglichst nicht. Beide Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Zur Förderung der Milchbildung werden sie nicht verschrieben. Geben Sie eine Schwangerschaft oder Stillzeit im Fragebogen an.

Dann wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Bei anhaltender oder immer wiederkehrender Übelkeit empfehlen wir, zeitnah einen Arzt vor Ort aufzusuchen, damit die Ursache persönlich abgeklärt werden kann. Bei Warnzeichen wie Blut im Erbrochenen oder starken Bauchschmerzen rufen Sie sofort den Notruf.

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