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Behandlungsbereich Feigwarzen

Feigwarzen im Intimbereich behandeln

Feigwarzen (Condylomata acuminata) sind gutartige Hautwucherungen im Genital- und Analbereich, die durch humane Papillomviren (HPV) entstehen. Äußere Feigwarzen lassen sich häufig mit einer Creme oder Lösung zu Hause behandeln. Ob das für Sie infrage kommt, prüft ein Arzt.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Präparate gegen äußere Feigwarzen

Beide Präparate sind verschreibungspflichtig und nur für die äußerliche Anwendung auf der Haut bestimmt. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen vollständig aus. Anschließend entscheidet ein Arzt, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welche Option passt zu Ihrer Situation?

  1. 1 Wenn Sie pro Behandlungstag nur einmal auftragen möchten (über Nacht) Aldara wird dreimal pro Woche über Nacht aufgetragen, dafür erstreckt sich die Behandlung meist über mehrere Wochen. Ob das zu Ihnen passt, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Sie eine Anwendung in festen Wochenzyklen bevorzugen Condyline wird an drei Tagen pro Woche zweimal täglich aufgetragen, gefolgt von vier Tagen Pause. Welches Präparat geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
  3. 3 Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen Podophyllotoxin darf dann nicht angewendet werden, und auch bei Imiquimod ist besondere Vorsicht geboten. Lassen Sie sich in diesem Fall vor Ort beraten. Die Entscheidung trifft der Arzt.
  4. 4 Wenn Sie Warzen im Analkanal, in der Harnröhre oder in der Scheide haben Solche Warzen sind nicht für eine Behandlung mit Creme oder Lösung zu Hause geeignet. Eine Untersuchung vor Ort ist nötig; über die passende Therapie entscheidet der Arzt.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Creme mit Imiquimod

Regt die Immunabwehr der Haut an, die Warzen zu bekämpfen.

Imiquimod Rezeptpflichtig

Aldara

Creme mit Imiquimod zur Behandlung äußerer Feigwarzen im Genital- und Analbereich bei Erwachsenen.

Wirkeintritt
Rückbildung meist erst nach mehreren Wochen
Form
Creme

So wirkt es: Imiquimod ist ein Immunmodulator: Der Wirkstoff regt Abwehrzellen in der Haut an, Botenstoffe wie Interferon zu bilden. Dadurch richtet sich die körpereigene Abwehr gegen die mit HPV infizierten Zellen, und die Warzen können sich über mehrere Wochen zurückbilden.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie äußere Feigwarzen im Genital- oder Analbereich haben
  • Wenn Sie die Behandlung selbst zu Hause durchführen möchten
  • Wenn Sie eine Creme bevorzugen, die über Nacht einwirkt
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Laut Fachinformation dreimal pro Woche (z. B. Montag, Mittwoch, Freitag) vor dem Schlafengehen dünn auf die Warzen auftragen und nach 6 bis 10 Stunden mit Wasser und milder Seife abwaschen. Ein Beutel ist für eine Anwendung bestimmt. Behandelt wird bis zur Abheilung, höchstens 16 Wochen.

Verfügbare Stärken: 50 mg/g

Nicht in Harnröhre, Scheide, am Muttermund oder im Analkanal und nicht auf offene Wunden auftragen. Die Creme kann Kondome und Diaphragmen schwächen. Verzichten Sie deshalb auf sexuellen Kontakt, solange sie auf der Haut ist.

ab CHF 100,41 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Lösung mit Podophyllotoxin

Hemmt die Zellteilung, sodass Warzengewebe abstirbt.

Podophyllotoxin Rezeptpflichtig

Condyline

Lösung mit Podophyllotoxin zum gezielten Auftragen auf äußere Feigwarzen im Genitalbereich.

Wirkeintritt
Veränderung der Warzen im Verlauf der Behandlungszyklen
Form
Lösung zur äußerlichen Anwendung

So wirkt es: Podophyllotoxin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der die Zellteilung hemmt. Das schnell wachsende Warzengewebe stirbt dadurch ab und löst sich nach und nach. Auf das Virus selbst wirkt der Wirkstoff nicht.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie wenige, gut erreichbare äußere Feigwarzen haben
  • Wenn Sie eine Anwendung in festen Wochenzyklen bevorzugen
  • Wenn Sie nicht schwanger sind und nicht stillen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Die Lösung wird mit einem Applikator gezielt auf die Warzen aufgetragen, laut Fachinformation in Zyklen: an drei aufeinanderfolgenden Tagen zweimal täglich, danach vier Tage Pause. Gesunde Haut sollte dabei möglichst nicht benetzt werden. Die Behandlung ist zeitlich begrenzt.

Verfügbare Stärken: 5 mg/ml

In Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden. Nicht auf Schleimhäute, blutende oder offene Stellen auftragen; bei versehentlichem Verschlucken sofort ärztliche Hilfe holen.

ab CHF 53,52 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Feigwarzen wissen sollten

Feigwarzen sind unangenehm, aber in der Regel harmlos. Geduld und eine sorgfältige Anwendung gehören zur Behandlung dazu.

Ursachen und Symptome

Feigwarzen werden meist durch die HPV-Typen 6 und 11 verursacht. Die Viren werden vor allem beim Sex durch Haut- und Schleimhautkontakt übertragen. Zwischen Ansteckung und sichtbaren Warzen können Wochen bis Monate vergehen.

  • kleine, hautfarbene bis bräunliche Knötchen, einzeln oder in Gruppen
  • typische Stellen: Penis, Vulva, Damm und Analbereich
  • manchmal Juckreiz, Brennen oder leichte Blutungen

Viele Menschen tragen HPV, ohne sichtbare Warzen zu haben, und können das Virus trotzdem weitergeben.

Behandlungsmöglichkeiten

Äußere Feigwarzen können mit Arzneimitteln zu Hause behandelt werden:

  • Imiquimod (Aldara): Creme, die die Immunabwehr der Haut anregt. Die Creme wird dreimal pro Woche über Nacht aufgetragen.
  • Podophyllotoxin (Condyline): Lösung, die Warzengewebe absterben lässt. Die Lösung wird in Behandlungszyklen aufgetragen.

Daneben gibt es Verfahren in der Arztpraxis, etwa Vereisen, Laser oder operative Entfernung. Welche Methode passt, hängt von Anzahl, Größe und Lage der Warzen ab. Die Behandlung entfernt sichtbare Warzen, das Virus kann aber im Körper bleiben. Rückfälle sind deshalb möglich.

Nebenwirkungen und Anwendungstipps

Beide Präparate reizen die behandelte Haut häufig: Rötung, Brennen, Juckreiz, Schwellung oder kleine wunde Stellen sind typisch. Unter Imiquimod können auch grippeähnliche Beschwerden auftreten.

  • Hände vor und nach dem Auftragen gründlich waschen
  • Nur die Warzen behandeln, gesunde Haut möglichst aussparen
  • Unbeschnittene Männer mit Warzen unter der Vorhaut: die Vorhaut während der Imiquimod-Behandlung täglich zurückziehen und die Haut darunter reinigen

Sind die Hautreaktionen sehr stark, halten Sie Rücksprache mit einem Arzt. Bewahren Sie die Präparate außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Wann Sie persönlich zum Arzt sollten

Treten Warzen im Intimbereich zum ersten Mal auf und ist die Diagnose unsicher, lassen Sie sie vor Ort untersuchen. Das gilt besonders, wenn:

  • Warzen in Harnröhre, Scheide, am Muttermund oder im After liegen
  • Hautveränderungen bluten, schnell wachsen, sich verhärten oder dunkel verfärben
  • eine Schwangerschaft besteht oder Ihr Immunsystem geschwächt ist

Frauen sollten die regelmäßige Krebsvorsorge in der frauenärztlichen Praxis wahrnehmen. Hat jemand, etwa ein Kind, Condyline verschluckt, rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144) oder den Giftnotruf (Schweiz: Tox Info Suisse 145) an.

Vorbeugen und Rückfälle erkennen

Mit HPV gelassen umgehen

HPV ist sehr verbreitet: Die meisten sexuell aktiven Menschen stecken sich im Laufe ihres Lebens an, oft ohne es zu bemerken. Feigwarzen sagen deshalb wenig darüber aus, wann oder bei wem Sie sich angesteckt haben. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können neue Warzen auftreten.

  • Kondome verringern das Übertragungsrisiko, schützen aber nicht vollständig, da auch nicht bedeckte Haut betroffen sein kann
  • Eine HPV-Impfung, die die Typen 6 und 11 abdeckt, kann Feigwarzen vorbeugen; bestehende Warzen behandelt sie nicht
  • Bei Rauchen und geschwächtem Immunsystem treten Feigwarzen häufiger wieder auf

Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Auch ein Test auf andere sexuell übertragbare Infektionen kann sinnvoll sein. Dazu zählen etwa: Chlamydien. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Feigwarzen

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Sind Feigwarzen gefährlich?

Feigwarzen selbst sind in der Regel gutartig. Die HPV-Typen 6 und 11, die sie meist verursachen, gelten als Niedrigrisiko-Typen. Da andere HPV-Typen Zellveränderungen verursachen können, sollten ungewöhnliche, blutende oder sich verändernde Hautstellen ärztlich untersucht werden. Frauen sollten zudem die Krebsvorsorge regelmäßig wahrnehmen.

Das hängt vom Präparat und von den Warzen ab. Aldara wird dreimal pro Woche angewendet, laut Fachinformation bis zur Abheilung und höchstens 16 Wochen. Condyline wird in Wochenzyklen aufgetragen. Die Rückbildung braucht Zeit. Der Arzt legt fest, wie lange Sie behandeln und wann eine Kontrolle sinnvoll ist.

Solange Aldara-Creme auf der Haut ist, sollten Sie auf jeden sexuellen Kontakt verzichten, denn die Creme kann Kondome und Diaphragmen schwächen. Behandelte Haut ist außerdem oft gereizt. Da Feigwarzen ansteckend sind, ist es sinnvoll, bis zur Abheilung auf Sex zu verzichten oder zumindest Kondome zu verwenden.

Eine Behandlung ist nur nötig, wenn beim Partner oder bei der Partnerin selbst Warzen vorhanden sind. Da HPV oft unbemerkt übertragen wird, kann eine Untersuchung trotzdem sinnvoll sein. Sprechen Sie offen miteinander, denn Feigwarzen können lange nach der Ansteckung auftreten und sagen wenig darüber aus, von wem sie stammen.

Das ist möglich. Die Präparate beseitigen sichtbare Warzen, das Virus kann aber in der Haut verbleiben. Rückfälle treten vor allem in den ersten Monaten nach der Behandlung auf. Wenn neue Warzen erscheinen, lassen Sie diese erneut ärztlich beurteilen. Die Behandlung kann dann angepasst werden.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
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Feigwarzen ärztlich geprüft behandeln

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