• Zugelassene Ärzte
  • Rezept nach ärztlicher Prüfung
  • Kostenloser, diskreter Versand
Mein Konto 0Warenkorb

Behandlungsbereich Schilddrüsenunterfunktion

Levothyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion bildet die Schilddrüse zu wenig Hormone, wodurch sich viele Abläufe im Körper verlangsamen können. Hier finden Sie Levothyroxin zum Ersatz des fehlenden Hormons, und ein Arzt prüft anhand Ihres Fragebogens, ob die Verordnung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Schilddrüsenhormon Levothyroxin

Levothyroxin ist verschreibungspflichtig und wird über regelmäßige Blutkontrollen (TSH-Wert) eingestellt. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen vollständig aus, anschließend entscheidet ein Arzt, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Ist die Behandlung für Sie geeignet?

  1. 1 Die Behandlung kann passen, wenn Sie bereits auf Levothyroxin eingestellt sind und aktuelle Blutwerte haben Bei ärztlich festgestellter Unterfunktion, stabiler Dosis und einem TSH-Wert aus den letzten 12 Monaten kommt eine Folgeverordnung infrage. Geben Sie Präparat und Tagesdosis im Fragebogen an und laden Sie, wenn vorhanden, den letzten Laborbefund hoch. Der Arzt entscheidet.
  2. 2 Vorher persönlich ärztlich abklären, wenn Sie eine Unterfunktion nur vermuten und noch keine Schilddrüsenwerte bestimmt wurden Müdigkeit oder Gewichtszunahme haben oft andere Ursachen, und bei einer unerkannten Überfunktion darf Levothyroxin nicht eingenommen werden. Die Schilddrüsenwerte werden deshalb zuerst in einer Praxis vor Ort bestimmt. Über eine spätere Behandlung entscheidet der Arzt.
  3. 3 Bei einem neuen Behandlungsbeginn oder einem Wechsel des Präparats Eine Neueinstellung beginnt niedrig und wird in Abständen von einigen Wochen anhand von Blutkontrollen angepasst, die in einer Praxis vor Ort stattfinden. Nach einem Präparatewechsel wird der TSH-Wert nach etwa 6 bis 8 Wochen geprüft. Ob eine Verordnung möglich ist, entscheidet der Arzt.
  4. 4 Bei Herzerkrankungen, Osteoporose, Schwangerschaft oder Kinderwunsch Dann ist eine besonders sorgfältige Prüfung nötig, zum Beispiel mit niedrigem Beginn bei Herzerkrankungen oder engmaschigen Kontrollen in der Schwangerschaft. Nach einem frischen Herzinfarkt ist Levothyroxin nicht geeignet. Geben Sie alles vollständig im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Levothyroxin Rezeptpflichtig

Levothyroxin

Schilddrüsenhormon als Tablette zum Ersatz bei Schilddrüsenunterfunktion und bei gutartiger Schilddrüsenvergrößerung.

Wirkeintritt
volle Wirkung einer Dosis nach einigen Wochen
Wirkdauer
Halbwertszeit etwa 1 Woche
Form
Tabletten

So wirkt es: Levothyroxin entspricht dem körpereigenen Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) und wird im Körper in das aktive Hormon T3 umgewandelt. So ersetzt es das fehlende Schilddrüsenhormon, das an der Steuerung des Stoffwechsels beteiligt ist. Die Dosis wird über den TSH-Wert im Blut eingestellt.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenunterfunktion durch Blutwerte festgestellt wurde
  • Wenn Sie bereits auf Levothyroxin eingestellt sind und aktuelle TSH-Werte haben
  • Wenn keine unbehandelte Überfunktion der Schilddrüse oder Unterfunktion der Nebenniere besteht
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tablette einmal täglich morgens nüchtern, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück. Die Behandlung ist meist langfristig, mit regelmäßigen Blutkontrollen.

Verfügbare Stärken: 25 µg · 50 µg · 75 µg · 100 µg · 125 µg · 150 µg · 175 µg · 200 µg

Nicht zum Abnehmen geeignet. Nicht anwenden bei unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion, unbehandelter Nebenniereninsuffizienz oder frischem Herzinfarkt; bei Herzerkrankungen niedrig beginnen.

ab CHF 36,74 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über die Schilddrüse wissen sollten

Eine Schilddrüsenunterfunktion wird meist langfristig behandelt und braucht regelmäßige Blutkontrollen. Levothyroxin ersetzt das fehlende Hormon, aber keine ärztliche Abklärung neuer Beschwerden.

Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion?

Die Schilddrüse bildet die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3), die Stoffwechsel, Herzschlag und Wärmehaushalt mitsteuern. Bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) fehlen diese Hormone. Mögliche Beschwerden sind:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Kälteempfindlichkeit
  • Gewichtszunahme, Verstopfung und trockene Haut
  • gedrückte Stimmung oder Zyklusstörungen

Häufige Ursachen sind eine chronische Entzündung der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis) sowie eine Operation oder Radiojodtherapie. Weil die Beschwerden auch andere Gründe haben können, wird die Diagnose immer über Blutwerte gestellt, vor allem über den TSH-Wert und das freie T4 (fT4).

Behandlung mit Levothyroxin

Levothyroxin ist ein künstlich hergestelltes Schilddrüsenhormon und entspricht dem körpereigenen Thyroxin. Im Körper entsteht daraus das aktive Hormon T3. Laut Fachinformation wird es eingesetzt:

  • zum Ersatz des fehlenden Hormons bei Schilddrüsenunterfunktion
  • bei gutartiger Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) mit normaler Funktion und zur Vorbeugung nach deren Operation
  • zur Nachbehandlung bei Schilddrüsenkrebs, abgestimmt mit der Fachpraxis

Die Dosis wird schrittweise anhand des TSH-Werts eingestellt, und eine Änderung wirkt sich erst nach einigen Wochen vollständig aus. Die Behandlung dauert meist lange, oft lebenslang. Zum Abnehmen ist Levothyroxin nicht geeignet.

Nebenwirkungen und Vorsicht

In der passenden Dosis wird Levothyroxin meist gut vertragen. Nebenwirkungen entstehen vor allem, wenn die Dosis zu hoch ist: Herzklopfen, innere Unruhe, Schlafstörungen, Zittern, Schwitzen, Durchfall oder Gewichtsabnahme. Eine dauerhaft zu hohe Dosis kann Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern und Knochenschwund begünstigen.

Nicht eingenommen wird Levothyroxin unter anderem bei unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion, unbehandelter Unterfunktion von Nebenniere oder Hirnanhangdrüse, nach einem frischen Herzinfarkt und bei akuter Entzündung des Herzmuskels. Calcium, Eisen und Mittel gegen Sodbrennen verringern die Aufnahme. Die Wirkung von Blutverdünnern und Diabetesmitteln kann sich verändern.

Wann sofort zum Arzt?

Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust auftreten
  • Gesicht, Lippen oder Rachen anschwellen oder Atemnot auftritt
  • ein Krampfanfall auftritt oder Fieber mit starker Unruhe, Verwirrtheit und Herzrasen einsetzt

Holen Sie umgehend ärztlichen Rat ein bei sehr schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag oder starken Kopfschmerzen mit Sehstörungen. Zeitnah besprechen sollten Sie Herzklopfen, Zittern, starkes Schwitzen oder ungewollten Gewichtsverlust, denn die Dosis kann zu hoch sein. Das gilt auch, wenn Beschwerden der Unterfunktion zurückkehren oder eine Schwangerschaft eintritt.

Levothyroxin im Alltag

Die tägliche Einnahme gut einplanen

Levothyroxin wirkt am gleichmäßigsten, wenn die Einnahme jeden Tag gleich abläuft. Schon kleine Unterschiede bei Einnahmezeit, Frühstück oder Präparat können den TSH-Wert verändern, weil zwischen zu wenig und zu viel Hormon nur ein schmaler Bereich liegt. Eine feste Routine am Morgen hilft, zum Beispiel mit der Packung neben der Zahnbürste.

  • Tablette morgens nüchtern mit Wasser einnehmen und mindestens 30 Minuten bis zum Frühstück warten
  • Calcium, Eisen, Magnesium und Mittel gegen Sodbrennen erst mindestens 2 Stunden später einnehmen
  • Hoch dosiertes Biotin vor Blutabnahmen ansprechen, weil es Laborwerte verfälschen kann

Eine vergessene Tablette wird nicht doppelt nachgeholt, am nächsten Morgen geht es mit der üblichen Dosis weiter. Sojaprodukte können die Aufnahme verringern, deshalb sollte sich die Ernährung nicht plötzlich stark ändern. Bei Kinderwunsch ist es sinnvoll, die Schilddrüsenwerte vorab prüfen zu lassen. Mehr dazu: Kinderwunsch. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zu Levothyroxin

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für Levothyroxin ein Rezept?

Ja. Levothyroxin ist in allen Stärken verschreibungspflichtig. Im Fragebogen werden unter anderem Diagnose, bisheriges Präparat, Tagesdosis und der letzte TSH-Wert abgefragt, und ein aktueller Laborbefund kann hochgeladen werden. Ein zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, wird kein Rezept ausgestellt und alle geleisteten Zahlungen werden vollständig erstattet.

Die Tablette wird einmal täglich morgens nüchtern mit etwas Wasser geschluckt, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück. Zu Calcium, Eisen, Magnesium und Mitteln gegen Sodbrennen gilt ein Abstand von mindestens 2 Stunden. Die Behandlung wird nicht eigenmächtig beendet. Welche Stärke und Tagesdosis passen, legt der Arzt anhand Ihrer Blutwerte fest.

Ein Wechsel ist möglich, sollte aber nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgen. Bei Levothyroxin liegen passende und zu hohe Dosis nah beieinander, deshalb können schon kleine Unterschiede zwischen Präparaten den TSH-Wert verändern. Möglichst wird dasselbe Präparat weiter eingenommen. Nach einem Wechsel wird der TSH-Wert nach etwa 6 bis 8 Wochen kontrolliert. Geben Sie Ihr bisheriges Präparat im Fragebogen an.

Nein. Schilddrüsenhormone dürfen laut Fachinformation nicht zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden. Bei normaler Schilddrüsenfunktion führen übliche Dosen nicht zu weniger Gewicht, höhere Dosen können dagegen schwere Nebenwirkungen am Herzen auslösen. Für diesen Zweck wird Levothyroxin deshalb nicht verordnet. Bei Müdigkeit oder Gewichtszunahme sollte die Ursache zuerst über Blutwerte in einer Hausarztpraxis abgeklärt werden.

Ja, laut Fachinformation wird Levothyroxin in Schwangerschaft und Stillzeit weiter eingenommen. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf oft, daher sind engmaschige Blutkontrollen und meist eine Dosisanpassung nötig. Informieren Sie den Arzt umgehend über eine Schwangerschaft. Eine Kombination mit Schilddrüsenblockern wie Thiamazol ist in der Schwangerschaft nicht erlaubt. Bei Kinderwunsch werden die Schilddrüsenwerte am besten vorab geprüft.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
Lernen Sie unsere Ärzte kennenHintergrund, Erfahrung und Fachgebiete

Schilddrüsenbehandlung ärztlich geprüft anfragen

Wählen Sie ein Präparat und füllen Sie den Fragebogen vollständig aus. Medizinisches Fachpersonal meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

Behandlungsoptionen vergleichen