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Behandlungsbereich Restless Legs & Parkinson

Restless Legs und Parkinson ärztlich geprüft behandeln

Pramipexol und Ropinirol sind verschreibungspflichtige Dopaminagonisten für das ärztlich festgestellte, mittelschwere bis schwere Restless-Legs-Syndrom und für die Parkinson-Krankheit. Unsere Ärzte prüfen anhand Ihres Fragebogens, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Präparate bei Restless Legs und Parkinson

Beide Präparate sind verschreibungspflichtig und setzen eine ärztlich gestellte Diagnose voraus. Nach der Auswahl folgt der medizinische Fragebogen, und ein Arzt entscheidet, ob eine Behandlung geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welche Behandlung kann passen?

  1. 1 Bei einem ärztlich festgestellten Restless-Legs-Syndrom mit mittelschweren bis schweren Beschwerden Für diese Situation sind die nicht retardierten Tabletten beider Wirkstoffe vorgesehen, jeweils einmal täglich am Abend. Pramipexol wird 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen, Ropinirol kurz davor. Welcher Wirkstoff geeignet ist, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Sie bereits auf Pramipexol oder Ropinirol eingestellt sind Wichtig sind dann die bisherige Stärke und Form, denn Tabletten und Retardtabletten sind nicht 1:1 austauschbar. Hilfreich ist ein Arztbrief oder Medikationsplan zum Hochladen im Fragebogen. Der Arzt entscheidet.
  3. 3 Bei einer neurologisch festgestellten Parkinson-Krankheit Retardtabletten sind nur für Parkinson vorgesehen. Online steht die Fortführung einer neurologisch eingestellten Behandlung im Vordergrund, Dosis und Form legt die behandelnde Praxis fest. Der Arzt entscheidet.
  4. 4 Bei Nieren- oder Lebererkrankungen, psychischen Erkrankungen oder Mitteln gegen Übelkeit oder Psychosen Pramipexol wird über die Nieren ausgeschieden, Ropinirol in der Leber abgebaut und ist bei eingeschränkter Leberfunktion nicht geeignet. Geben Sie alle Erkrankungen und Medikamente im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Pramipexol Rezeptpflichtig

Pramipexol

Dopaminagonist als Tablette beim mittelschweren bis schweren Restless-Legs-Syndrom und bei Parkinson.

Form
Tabletten und Retardtabletten

So wirkt es: Pramipexol ahmt im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach. Beim Restless-Legs-Syndrom ist vermutlich das Dopaminsystem beteiligt, bei Parkinson fehlt Dopamin in den Bewegungszentren. Die Dosis wird schrittweise nach Wirkung und Verträglichkeit gesteigert.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen ein Restless-Legs-Syndrom ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn die Beschwerden mittelschwer bis schwer sind
  • Wenn Sie Pramipexol bereits nach ärztlicher Einstellung einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten zum Einnehmen, beim Restless-Legs-Syndrom einmal täglich 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen. Bei Parkinson dreimal täglich oder als Retardtablette einmal täglich.

Verfügbare Stärken: 0,088 mg · 0,18 mg · 0,26 mg

Pramipexol kann plötzliches Einschlafen, Impulskontrollstörungen wie Spielsucht und eine Verstärkung der Restless-Legs-Beschwerden auslösen. Nicht eigenmächtig absetzen und Tabletten nicht gegen Retardtabletten tauschen.

ab CHF 37,54 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Ropinirol Rezeptpflichtig

Ropinirol

Dopaminagonist als Tablette beim mittelschweren bis schweren Restless-Legs-Syndrom und bei Parkinson.

Form
Filmtabletten und Retardtabletten

So wirkt es: Ropinirol ahmt im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach. Beim Restless-Legs-Syndrom ist vermutlich das Dopaminsystem beteiligt, bei Parkinson fehlt Dopamin in den Bewegungszentren. Die Dosis wird über mehrere Wochen nach Wirkung und Verträglichkeit gesteigert.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen ein Restless-Legs-Syndrom ärztlich festgestellt wurde
  • Wenn die Beschwerden mittelschwer bis schwer sind
  • Wenn Sie Ropinirol bereits nach ärztlicher Einstellung einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Filmtabletten zum Einnehmen, beim Restless-Legs-Syndrom einmal täglich kurz vor dem Schlafengehen. Bei Parkinson dreimal täglich oder als Retardtablette einmal täglich.

Verfügbare Stärken: 1 mg · 2 mg · 4 mg retard

Nicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung ohne Dialyse oder bei eingeschränkter Leberfunktion einnehmen. Ropinirol kann plötzliches Einschlafen, Impulskontrollstörungen und eine Verstärkung der Restless-Legs-Beschwerden auslösen.

ab CHF 45,53 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Restless Legs wissen sollten

Das Restless-Legs-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die vor allem abends und nachts den Schlaf stören kann. Dopaminagonisten können die Beschwerden lindern, ersetzen aber keine persönliche Abklärung möglicher Ursachen wie Eisenmangel.

Was ist das Restless-Legs-Syndrom?

Beim Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine) entsteht ein starker Drang, die Beine zu bewegen. Typisch sind:

  • unangenehmes Kribbeln, Ziehen oder Brennen in den Beinen, seltener in den Armen
  • Beschwerden in Ruhe, vor allem abends und nachts
  • Besserung durch Bewegung, etwa durch Aufstehen oder Umhergehen

Die Folge sind oft Ein- und Durchschlafstörungen und Müdigkeit am Tag. Häufig ist keine Ursache erkennbar. Unruhige Beine können aber auch durch Eisenmangel, eine Nierenerkrankung, eine Schwangerschaft oder bestimmte Medikamente entstehen. Deshalb gehört die Diagnose in eine persönliche ärztliche Untersuchung.

Behandlung mit Dopaminagonisten

Pramipexol und Ropinirol ahmen im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach. Laut Fachinformation sind sie bei Erwachsenen für zwei Erkrankungen vorgesehen:

  • Restless-Legs-Syndrom: mittelschwere bis schwere Beschwerden ohne andere erkennbare Ursache, nur nicht retardierte Tabletten einmal am Abend
  • Parkinson-Krankheit: Tabletten mehrmals täglich oder Retardtabletten einmal täglich

Die Dosis wird zu Beginn langsam gesteigert. Beim Restless-Legs-Syndrom prüft der Arzt nach etwa 3 Monaten, ob die Behandlung weiter nötig ist. Bei leichten Beschwerden oder Eisenmangel kommen zuerst andere Maßnahmen infrage.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Häufig sind Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen, vor allem zu Beginn. Besonders wichtig sind:

  • Plötzliches Einschlafen: auch ohne Vorwarnung, dann kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen
  • Impulskontrollstörungen: zum Beispiel Spielsucht, Kaufsucht, Essattacken oder gesteigertes sexuelles Verlangen
  • Augmentation: die Beschwerden beginnen früher am Tag, werden stärker oder breiten sich aus

Angehörige sollten über mögliche Verhaltensänderungen Bescheid wissen. Schwindel beim Aufstehen und Halluzinationen sind ebenfalls möglich. Dosis und Einnahme nicht eigenmächtig ändern oder beenden, sondern nur nach ärztlichem Plan.

Wann sofort ärztliche Hilfe nötig ist

Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144) bei:

  • hohem Fieber mit steifen Muskeln, Verwirrtheit oder Herzrasen, vor allem nach Absetzen oder Dosissenkung
  • Schwellung von Gesicht, Lippen oder Rachen, Atemnot oder starkem Hautausschlag
  • Ohnmacht oder Wahnvorstellungen mit Gefahr für sich oder andere

Zeitnah ärztlich melden: plötzliches Einschlafen im Alltag, Halluzinationen, ungewohnte Dränge wie Spiel- oder Kaufsucht und stärkere Beschwerden unter der Behandlung. Unruhige Beine, die neu in der Schwangerschaft oder zusammen mit Taubheit und Muskelschwäche auftreten, gehören in eine persönliche Abklärung.

Alltag mit Restless Legs

Den Abend bewusst gestalten

Neben Arzneimitteln spielen beim Restless-Legs-Syndrom auch alltägliche Gewohnheiten eine Rolle. Viele Betroffene erleben es als hilfreich, mögliche Auslöser zu kennen und den Abend bewusst zu planen. Ein kurzes Beschwerdetagebuch mit Uhrzeit, Stärke der Beschwerden, Schlaf und Einnahmezeiten erleichtert zudem die ärztliche Kontrolle nach etwa 3 Monaten.

  • Eisenwerte (Ferritin) hausärztlich bestimmen lassen, denn Eisenmangel kann die Beschwerden verstärken
  • Alkohol und Koffein am Abend meiden und einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus einhalten
  • Leichte Bewegung, Dehnübungen oder ein Fußbad vor dem Schlafengehen ausprobieren

Manche Medikamente können unruhige Beine verstärken, zum Beispiel bestimmte Antidepressiva, müde machende Antihistaminika oder Metoclopramid gegen Übelkeit. Setzen Sie diese nicht selbst ab, sondern sprechen Sie mit dem Arzt. Tipps für erholsamen Schlaf finden Sie in unserem Bereich: Schlafberatung. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Behandlung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für Pramipexol oder Ropinirol ein Rezept?

Ja. Beide Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig. Vorausgesetzt wird ein ärztlich festgestelltes, mittelschweres bis schweres Restless-Legs-Syndrom oder eine neurologisch festgestellte Parkinson-Krankheit. Anhand des Fragebogens prüft ein zugelassener Arzt, ob eine Verordnung medizinisch vertretbar ist. Hilfreich ist ein Arztbrief mit Diagnose, bisheriger Dosis sowie aktuellen Eisen- und Nierenwerten, der im Fragebogen hochgeladen werden kann.

Unruhige Beine haben nicht immer dieselbe Ursache. Ohne ärztlich gestellte Diagnose ist eine Verordnung deshalb nicht möglich. Liegt eine Diagnose vor und wurde ein Dopaminagonist ärztlich empfohlen, prüft der Arzt die Anfrage sorgfältig, auch im Hinblick auf Eisenwerte und andere mögliche Ursachen. Bei Parkinson ist online die Fortführung einer neurologisch eingestellten Behandlung vorgesehen.

Beim Restless-Legs-Syndrom werden die Tabletten einmal täglich am Abend eingenommen, Pramipexol 2 bis 3 Stunden und Ropinirol kurz vor dem Schlafengehen. Die Dosis wird zu Beginn schrittweise nach ärztlichem Plan gesteigert. Nach einer Pause von mehreren Tagen nicht mit der alten Dosis weitermachen, sondern ärztlich klären, wie wieder begonnen wird.

Augmentation bedeutet, dass sich die Restless-Legs-Beschwerden unter der Behandlung verstärken. Die Beschwerden beginnen dann früher am Tag, werden intensiver oder breiten sich auf andere Körperteile wie die Arme aus. Bei solchen Veränderungen die Dosis nicht selbst erhöhen, sondern den Arzt informieren. Meist wird die Behandlung dann ärztlich angepasst.

Dann wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Bei neuen oder veränderten Beschwerden empfehlen wir, zeitnah eine Hausarztpraxis oder neurologische Praxis vor Ort aufzusuchen, damit Ursachen wie Eisenmangel oder Nervenschäden persönlich abgeklärt werden. Bei Warnzeichen wie hohem Fieber mit steifen Muskeln rufen Sie sofort den Notruf.

Medizinische Expertise

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Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
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Restless Legs und Parkinson ärztlich geprüft behandeln

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