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Behandlungsbereich Sodbrennen & Reflux

Reflux und Sodbrennen behandeln

Protonenpumpenhemmer wie Esomeprazol und Pantoprazol sind verschreibungspflichtige Arzneimittel, die die Bildung von Magensäure verringern. Unsere Ärzte prüfen anhand Ihres Fragebogens, ob eine Behandlung bei Refluxbeschwerden, einer Entzündung der Speiseröhre oder als Magenschutz für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Protonenpumpenhemmer bei Reflux

Beide Präparate sind verschreibungspflichtig. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus, und ein Arzt entscheidet, ob und in welcher Stärke eine Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welches Präparat kann passen?

  1. 1 Wenn Sie die Tablette unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen möchten Esomeprazol kann mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden, Pantoprazol etwa 1 Stunde vor dem Essen. Welcher Wirkstoff geeignet ist, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn bei Ihnen eine Entzündung der Speiseröhre ärztlich festgestellt wurde Zur Abheilung wird bei beiden Wirkstoffen meist die Stärke 40 mg verwendet, zur Vorbeugung von Rückfällen häufig 20 mg. Befunde bitte im Fragebogen angeben. Über Stärke und Dauer entscheidet der Arzt.
  3. 3 Wenn Sie dauerhaft Schmerz- oder Rheumamittel (NSAR) einnehmen Beide Wirkstoffe können als Magenschutz dienen, wenn ein erhöhtes Risiko für Magengeschwüre besteht, zum Beispiel ab 65 Jahren oder nach einem früheren Geschwür. Ob ein Magenschutz nötig ist, entscheidet der Arzt.
  4. 4 Wenn Sie HIV-Mittel, Clopidogrel, Methotrexat oder Blutverdünner einnehmen Einige Kombinationen sind nicht möglich oder nur nach sorgfältiger Prüfung. Geben Sie deshalb alle Medikamente im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Esomeprazol Rezeptpflichtig

Esomeprazol

Protonenpumpenhemmer als Tablette bei Refluxkrankheit, Sodbrennen und zum Magenschutz bei NSAR.

Wirkeintritt
Säurehemmung ab ca. 1 Stunde, volle Wirkung nach einigen Tagen
Form
Magensaftresistente Tabletten

So wirkt es: Esomeprazol blockiert in der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die Säure in den Magen abgibt. Dadurch wird weniger Magensäure gebildet, und eine gereizte Speiseröhre kann abheilen. Die volle Wirkung wird nach einigen Tagen regelmäßiger Einnahme erreicht.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen Refluxbeschwerden oder eine Entzündung der Speiseröhre festgestellt wurden
  • Wenn Sie dauerhaft NSAR einnehmen müssen und einen Magenschutz benötigen
  • Wenn Sie die Tablette unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen möchten
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tablette einmal täglich unzerkaut mit Wasser einnehmen, mit oder ohne Mahlzeit. Erhältlich in 20 und 40 mg; Dosis und Dauer legt der Arzt fest.

Verfügbare Stärken: 20 mg · 40 mg

Nicht bei Allergie gegen Protonenpumpenhemmer und nicht zusammen mit Nelfinavir oder Rilpivirin zum Einnehmen. Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen, schwarzer Stuhl, Blutarmut oder ungewollter Gewichtsverlust müssen zuerst ärztlich abgeklärt werden.

ab CHF 43,93 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Pantoprazol Rezeptpflichtig

Pantoprazol

Protonenpumpenhemmer als Tablette bei Refluxbeschwerden, Speiseröhrenentzündung, Magengeschwüren und zum Magenschutz.

Wirkeintritt
Linderung meist innerhalb von 2 bis 4 Wochen
Form
Magensaftresistente Tabletten

So wirkt es: Pantoprazol blockiert in der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die Säure in den Magen abgibt. Dadurch wird weniger Magensäure gebildet, und eine gereizte Speiseröhre oder ein Geschwür kann abheilen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn bei Ihnen Refluxbeschwerden oder eine Entzündung der Speiseröhre festgestellt wurden
  • Wenn Sie dauerhaft NSAR einnehmen müssen und einen Magenschutz benötigen
  • Wenn Sie die Einnahme etwa 1 Stunde vor dem Frühstück gut einplanen können
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tablette unzerkaut etwa 1 Stunde vor einer Mahlzeit einnehmen, meist einmal täglich vor dem Frühstück. Erhältlich in 20 und 40 mg; Dosis und Dauer legt der Arzt fest.

Verfügbare Stärken: 20 mg · 40 mg

Nicht bei Allergie gegen Protonenpumpenhemmer und nicht zusammen mit Rilpivirin zum Einnehmen. Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen, schwarzer Stuhl, Blutarmut oder ungewollter Gewichtsverlust müssen zuerst ärztlich abgeklärt werden.

ab CHF 34,35 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Reflux wissen sollten

Gelegentliches Sodbrennen ist häufig und meist harmlos. Bei regelmäßigen Beschwerden oder Warnzeichen gehört eine ärztliche Abklärung vor jede längere Behandlung.

Was ist Reflux?

Beim Reflux fließt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurück. Normalerweise verhindert ein Schließmuskel am Mageneingang das. Typisch sind:

  • Brennen hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen
  • saures Aufstoßen oder ein saurer Geschmack im Mund
  • Reizhusten oder Heiserkeit, vor allem nachts

Treten die Beschwerden regelmäßig auf, sprechen Ärzte von der Refluxkrankheit. Die Säure kann die Speiseröhre entzünden (Refluxösophagitis). Begünstigt wird Reflux unter anderem durch Übergewicht, üppige oder späte Mahlzeiten, Alkohol, Rauchen und eine Schwangerschaft.

Wie wirken Protonenpumpenhemmer?

Protonenpumpenhemmer blockieren in der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die Säure in den Magen abgibt. So wird weniger Magensäure gebildet, und eine gereizte Schleimhaut kann abheilen.

  • Esomeprazol: 20 oder 40 mg, mit oder ohne Mahlzeit
  • Pantoprazol: 20 oder 40 mg, etwa 1 Stunde vor einer Mahlzeit

Laut Fachinformation werden beide Wirkstoffe bei Refluxkrankheit, Entzündung der Speiseröhre, als Magenschutz bei dauerhafter NSAR-Einnahme und zusammen mit Antibiotika bei Helicobacter pylori angewendet. Je nach Wirkstoff und Stärke kommt auch die Abheilung von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren infrage. Die volle Wirkung stellt sich nach einigen Tagen regelmäßiger Einnahme ein.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Möglich sind Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung. Häufig bilden sich gutartige Polypen in der Magenschleimhaut. Bei Einnahme über mehrere Monate können Magnesium und Vitamin B12 im Blut sinken, über mehr als 1 Jahr steigt das Risiko für Knochenbrüche leicht.

Nicht geeignet sind beide Wirkstoffe bei Allergie gegen Protonenpumpenhemmer. Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit HIV-Mitteln, Blutverdünnern, Methotrexat und manchen Pilzmitteln.

Bei Hautausschlag mit Blasen, Fieber oder Gelenkschmerzen die Einnahme beenden und sofort ärztlichen Rat einholen.

Wann sofort zum Arzt?

Nicht jedes Brennen in der Brust kommt vom Magen. Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • Druck oder Schmerz in der Brust mit Atemnot, Schweißausbruch oder Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer auftritt
  • Blut oder kaffeesatzartiges Material erbrochen wird oder der Stuhl schwarz ist

Zeitnah ärztlich abklären lassen sollten Sie Schluckbeschwerden, wiederholtes Erbrechen, ungewollten Gewichtsverlust und eine ungeklärte Blutarmut. Das gilt auch, wenn ab 55 Jahren neue oder veränderte Magenbeschwerden auftreten oder sich die Beschwerden trotz Behandlung nach etwa 4 Wochen nicht bessern.

Im Alltag entlasten

Reflux im Alltag begegnen

Neben Medikamenten kann auch der Alltag Refluxbeschwerden beeinflussen. Nicht jeder Auslöser betrifft alle Menschen gleich. Ein kurzes Beschwerdetagebuch kann zeigen, ob bestimmte Speisen, Getränke oder Uhrzeiten eine Rolle spielen. Notieren Sie dazu, wann das Brennen auftritt, was Sie vorher gegessen haben und ob Sie sich danach hingelegt haben.

  • Kleinere Mahlzeiten und die letzte Mahlzeit etwa 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen
  • Das Kopfende des Bettes leicht erhöhen, wenn die Beschwerden vor allem nachts auftreten
  • Bei Übergewicht Gewicht reduzieren, weniger Alkohol trinken und auf das Rauchen verzichten

Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern wird regelmäßig ärztlich überprüft, damit die niedrigste wirksame Dosis genutzt wird. Besprechen Sie nach einigen Wochen mit dem Arzt, ob die Dosis verringert oder die Einnahme beendet werden kann. Unterstützung beim Aufhören finden Sie in unserem Bereich: Rauchstopp. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Refluxbehandlung

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für Esomeprazol oder Pantoprazol ein Rezept?

Ja. Die angebotenen Packungen sind verschreibungspflichtig. Anhand Ihres Fragebogens prüft ein zugelassener Arzt, ob eine Verordnung medizinisch vertretbar ist und welche Stärke infrage kommt. Geben Sie deshalb Beschwerden, Vorerkrankungen und alle Medikamente vollständig an, auch rezeptfreie Mittel und pflanzliche Präparate wie Johanniskraut.

Die Säurehemmung setzt nach der Einnahme ein, ihre volle Stärke erreicht sie aber erst nach einigen Tagen regelmäßiger Einnahme. Bei Refluxbeschwerden bessern sich die Symptome meist innerhalb von 2 bis 4 Wochen. Bleibt eine Besserung aus oder verändern sich die Beschwerden, wenden Sie sich an den Arzt, damit die Ursache überprüft werden kann.

Die Dauer legt der Arzt fest. Bei einer Entzündung der Speiseröhre sind laut Fachinformation meist 4 bis 8 Wochen vorgesehen, zur Vorbeugung von Rückfällen oder als Magenschutz auch länger. Bei Einnahme über mehrere Monate können Magnesium und Vitamin B12 sinken, über mehr als 1 Jahr steigt das Risiko für Knochenbrüche leicht. Deshalb wird die Behandlung regelmäßig überprüft.

Das hängt vom Medikament ab. Nicht kombiniert werden dürfen beide Wirkstoffe mit Rilpivirin zum Einnehmen, Esomeprazol zusätzlich nicht mit Nelfinavir. Atazanavir wird mit beiden nicht empfohlen, Clopidogrel nicht mit Esomeprazol. Bei Blutverdünnern, Methotrexat und manchen Pilzmitteln prüft der Arzt die Kombination. Geben Sie deshalb alle Medikamente im Fragebogen an.

Dann wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Bei Schluckbeschwerden, ungewolltem Gewichtsverlust oder wiederholtem Erbrechen empfehlen wir, zeitnah einen Arzt vor Ort aufzusuchen, damit die Ursache persönlich abgeklärt werden kann. Bei Bluterbrechen, schwarzem Stuhl oder Brustschmerz mit Atemnot rufen Sie sofort den Notruf.

Medizinische Expertise

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Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
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Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
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