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Behandlungsbereich Rauchstopp

Rauchfrei werden mit ärztlicher Unterstützung

Mit dem Rauchen aufzuhören entlastet Herz, Lunge und Gefäße, fällt aber vielen Menschen schwer. Verschreibungspflichtige Medikamente können Rauchverlangen und Entzugsbeschwerden verringern; ein Arzt prüft, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Medikamente zur Rauchentwöhnung

Alle drei Präparate sind verschreibungspflichtig und für Erwachsene bestimmt, die mit dem Rauchen aufhören möchten. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus. Anschließend entscheidet ein Arzt, ob die Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welche Unterstützung passt zu Ihnen?

  1. 1 Wenn Sie Ihren Rauchstopp fest planen möchten Bei Vareniclin beginnt die Einnahme meist 1 bis 2 Wochen vor dem Rauchstopptag, bei Bupropion liegt der Stopptag in der Regel in der zweiten Behandlungswoche. Bei Cytisiniclin erfolgt der Rauchstopp spätestens am 5. Tag einer 25-tägigen Kur. Der Arzt prüft, welcher Ablauf für Sie infrage kommt.
  2. 2 Wenn Sie Krampfanfälle, eine Essstörung, eine bipolare Erkrankung oder eine Herzerkrankung haben oder hatten Krampfanfälle, Essstörungen und eine bipolare Erkrankung sprechen gegen Bupropion, und auch bei Vareniclin ist bei Krampfanfällen Vorsicht geboten. Cytisiniclin ist bei instabiler Angina pectoris, nach kürzlichem Herzinfarkt oder Schlaganfall und bei bedeutsamen Herzrhythmusstörungen nicht geeignet. Geben Sie alles im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.
  3. 3 Wenn Sie eine Depression oder eine andere psychische Erkrankung haben Stimmungsveränderungen können durch den Rauchstopp selbst und unter allen drei Medikamenten auftreten. Sprechen Sie vorher mit einem Arzt vor Ort, damit die Behandlung eng begleitet werden kann.
  4. 4 Wenn Sie bereits ein Medikament mit Bupropion einnehmen, etwa gegen Depression oder zur Gewichtsreduktion Dann darf Zyban nicht zusätzlich eingenommen werden. Nennen Sie alle Medikamente im Fragebogen. Der Arzt entscheidet, ob eine andere Option infrage kommt.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Vareniclin Rezeptpflichtig

Champix (Vareniclin)

Tablette mit Vareniclin zur Unterstützung Erwachsener beim Rauchstopp, erhältlich als Champix oder Generikum.

Form
Tabletten

So wirkt es: Vareniclin bindet an Nikotinrezeptoren im Gehirn und aktiviert sie teilweise. Dadurch können Rauchverlangen und Entzugsbeschwerden nachlassen. Gleichzeitig schwächt es die Wirkung von Nikotin ab, sodass eine gerauchte Zigarette weniger „belohnend“ wirkt.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie einen festen Rauchstopptag in 1 bis 2 Wochen planen möchten
  • Wenn Sie bereit sind, die Tabletten über mehrere Wochen regelmäßig einzunehmen
  • Wenn Bupropion für Sie wegen Gegenanzeigen nicht infrage kommt
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten mit Wasser, unabhängig von den Mahlzeiten. Die Einnahme beginnt 1 bis 2 Wochen vor dem Rauchstopptag. Die Dosis wird in der ersten Woche schrittweise gesteigert (Starterpackung mit 0,5 mg und 1 mg), danach meist zweimal täglich; die Behandlung dauert in der Regel 12 Wochen.

Verfügbare Stärken: 0,5 mg · 1 mg

Häufig sind Übelkeit, Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume und Kopfschmerzen. Bei Unruhe, Stimmungsveränderungen, Depression oder Suizidgedanken die Einnahme beenden und sofort ärztliche Hilfe suchen.

ab CHF 78,29 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
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Cytisiniclin Rezeptpflichtig

Decigatan (Cytisiniclin)

Tablette mit Cytisiniclin zur Raucherentwöhnung als 25-tägige Kur mit festem Einnahmeschema.

Form
Tabletten

So wirkt es: Cytisiniclin bindet an Nikotinrezeptoren im Gehirn und aktiviert sie schwächer als Nikotin. Dadurch können Rauchverlangen und Entzugsbeschwerden nachlassen, und eine gerauchte Zigarette wirkt weniger stark.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie spätestens am 5. Behandlungstag mit dem Rauchen aufhören möchten
  • Wenn eine kurze Kur mit mehrmals täglicher Einnahme für Sie infrage kommt
  • Wenn keine instabile Herzerkrankung und keine Schwangerschaft vorliegen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Tabletten mit Wasser nach festem 25-Tage-Schema: anfangs bis zu 6 Tabletten täglich, danach schrittweise weniger. Der Rauchstopp erfolgt spätestens am 5. Tag.

Verfügbare Stärken: 1,5 mg

Nicht bei instabiler Angina pectoris, kürzlichem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bedeutsamen Herzrhythmusstörungen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Über 65 Jahren nicht empfohlen.

ab CHF 286,78 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Bupropion Rezeptpflichtig

Zyban (Bupropion)

Retardtablette mit Bupropion zur Unterstützung Erwachsener beim Rauchstopp.

Form
Retardtabletten

So wirkt es: Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin im Gehirn. Wie genau das beim Rauchstopp hilft, ist nicht vollständig geklärt; Rauchverlangen und Entzugserscheinungen können dadurch abnehmen.

Das kann für Sie passen
  • Wenn Sie den Rauchstopptag in die zweite Behandlungswoche legen möchten
  • Wenn Sie nie Krampfanfälle, Essstörungen oder eine bipolare Erkrankung hatten
  • Wenn Sie keine anderen bupropionhaltigen Medikamente einnehmen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Retardtabletten mit 150 mg werden unzerkaut geschluckt: in den ersten Tagen einmal, danach meist zweimal täglich mit mindestens 8 Stunden Abstand. Der Rauchstopptag liegt in der Regel in der zweiten Behandlungswoche, die Behandlung dauert etwa 7 bis 9 Wochen.

Verfügbare Stärken: 150 mg

Bupropion erhöht das Risiko für Krampfanfälle und ist unter anderem bei Epilepsie, Essstörungen, bipolarer Störung, Hirntumor oder abruptem Alkohol- bzw. Beruhigungsmittelentzug nicht geeignet. Der Blutdruck sollte kontrolliert werden, besonders in Kombination mit Nikotinersatz.

ab CHF 51,62 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über die Rauchentwöhnung wissen sollten

Medikamente können den Rauchstopp erleichtern, besonders zusammen mit einem klaren Plan und Unterstützung im Alltag.

Warum Aufhören so schwerfällt

Nikotin macht körperlich und psychisch abhängig. Es wirkt auf das Belohnungssystem im Gehirn; fehlt es, entstehen Entzugsbeschwerden. Hinzu kommen feste Gewohnheiten, etwa die Zigarette zum Kaffee oder in Stresssituationen.

Typische Entzugserscheinungen in den ersten Wochen sind:

  • starkes Rauchverlangen, Reizbarkeit und Unruhe
  • Konzentrations- und Schlafstörungen
  • gedrückte Stimmung und gesteigerter Appetit

Diese Beschwerden lassen meist nach einigen Wochen nach. Das Verlangen nach einer Zigarette kann in bestimmten Situationen aber noch lange danach auftreten.

So unterstützen die Medikamente

  • Vareniclin (Champix oder Generikum): wirkt direkt an den Nikotinrezeptoren, kann Rauchverlangen und Entzugsbeschwerden verringern und die Wirkung einer gerauchten Zigarette abschwächen.
  • Cytisiniclin (Decigatan): bindet ebenfalls an Nikotinrezeptoren und wird als Kur über 25 Tage mit festem, abnehmendem Einnahmeschema angewendet.
  • Bupropion (Zyban): beeinflusst die Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin und kann Entzugserscheinungen lindern.

Alle drei Präparate enthalten kein Nikotin, und der Rauchstopptag wird schon zu Beginn der Behandlung festgelegt. Eine begleitende Beratung, zum Beispiel ein Rauchstoppkurs, kann die Aussichten auf einen dauerhaften Rauchstopp zusätzlich verbessern.

Mögliche Nebenwirkungen

Unter Vareniclin sind Übelkeit, Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume und Kopfschmerzen häufig. Bupropion verursacht häufig Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen und kann den Blutdruck erhöhen. Bei etwa 1 von 1.000 Behandelten kommt es unter Bupropion zu einem Krampfanfall. Unter Cytisiniclin treten unter anderem gesteigerter Appetit, Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Übelkeit, schneller Herzschlag und erhöhter Blutdruck häufig auf.

Bei Vareniclin und Bupropion wurden Stimmungsveränderungen, Depression und Suizidgedanken berichtet. Solche Beschwerden können allerdings auch durch den Nikotinentzug selbst entstehen. Schwindel und Müdigkeit sind ebenfalls möglich; seien Sie im Straßenverkehr vorsichtig, bis Sie wissen, wie Sie reagieren.

Wann Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen

Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn Sie ungewöhnliche Unruhe, starke Stimmungstiefs, Verhaltensänderungen oder Gedanken an Selbstverletzung bemerken.

Rufen Sie den Notruf 112 (Schweiz: 144) bei:

  • einem Krampfanfall
  • Schwellungen von Gesicht, Lippen oder Zunge, Atemnot oder schweren Hautreaktionen
  • Brustschmerzen oder plötzlichen Lähmungserscheinungen

Informieren Sie Angehörige über Ihren Rauchstopp und die Behandlung, damit auch sie auf Veränderungen achten können.

Rauchfrei bleiben

Mit einem Plan in den Rauchstopp

Medikamente können Entzugsbeschwerden abschwächen, die Gewohnheiten rund um das Rauchen bleiben aber eine Herausforderung. Deshalb hilft es, den Rauchstopp gut vorzubereiten und Unterstützung einzubeziehen, etwa durch eine Rauchstoppberatung, ein Kursangebot oder Menschen aus Ihrem Umfeld.

  • Legen Sie einen verbindlichen Rauchstopptag fest und entfernen Sie vorher Zigaretten, Feuerzeuge und Aschenbecher.
  • Überlegen Sie sich Alternativen für typische Rauchsituationen, zum Beispiel einen kurzen Spaziergang oder ein Glas Wasser.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig und achten Sie auf Ihre Ernährung, da der Appetit nach dem Rauchstopp oft zunimmt.

Gerade in den ersten Wochen hilft es, Alkohol und typische Rauchsituationen bewusst zu meiden. Belohnen Sie sich für erreichte Etappen, etwa mit dem gesparten Geld. Ein Rückfall ist kein Scheitern: Viele Menschen brauchen mehrere Anläufe. Bei Asthma belastet Rauchen die Atemwege zusätzlich. Mehr dazu: Asthma. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zum Rauchstopp

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Wann beginne ich mit der Einnahme?

Vareniclin und Bupropion werden vor dem eigentlichen Rauchstopp begonnen, damit sich die Wirkung aufbauen kann. Bei Vareniclin liegt der Rauchstopptag in der Regel 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn, bei Bupropion meist in der zweiten Behandlungswoche. Bei Cytisiniclin erfolgt der Rauchstopp spätestens am 5. Behandlungstag. Den genauen Ablauf finden Sie in Ihrer Verordnung und in der Packungsbeilage.

Eine Kombination sollte nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Bei Bupropion zusammen mit Nikotinpflastern kann der Blutdruck steigen und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Bei Vareniclin mit Nikotinersatz traten in Studien häufiger Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Unter Cytisiniclin kann zusätzliches Nikotin die Nebenwirkungen verstärken. Geben Sie im Fragebogen an, ob Sie Nikotinersatzprodukte verwenden.

Unter Vareniclin wurde berichtet, dass Alkohol stärker wirken kann, teils mit ungewöhnlichem oder aggressivem Verhalten. Bei Bupropion kann Alkohol das Risiko für Krampfanfälle und psychische Nebenwirkungen erhöhen; auch ein plötzlicher Verzicht nach regelmäßigem starkem Konsum ist riskant. Trinken Sie deshalb möglichst wenig Alkohol und machen Sie im Fragebogen ehrliche Angaben.

Ja, das ist möglich. Die körperlichen Veränderungen nach dem Rauchstopp können die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen, zum Beispiel von Theophyllin, Warfarin oder Insulin. Dann kann eine Dosisanpassung nötig sein. Informieren Sie deshalb die Ärztinnen und Ärzte, die Ihre anderen Medikamente verordnen, über Ihren geplanten Rauchstopp.

Die Anfrage ist kostenlos, bezahlt wird nur eine verschriebene Behandlung. Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass die gewählte Behandlung für Sie nicht geeignet ist, wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten bereits geleistete Zahlungen vollständig zurück. Eine Rückmeldung erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
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