• Zugelassene Ärzte
  • Rezept nach ärztlicher Prüfung
  • Kostenloser, diskreter Versand
Mein Konto 0Warenkorb

Behandlungsbereich Hautinfektionen

Bakterielle Hautinfektionen gezielt behandeln

Bei begrenzten bakteriellen Hautinfektionen wie Impetigo oder entzündeten Haarwurzeln kommen antibiotische Salben und Cremes infrage, bei ausgedehnteren Infektionen von Haut und Weichteilen auch Kapseln zum Einnehmen. Alle Präparate sind verschreibungspflichtig, und ein Arzt prüft anhand Ihres Fragebogens, ob eine Online-Behandlung für Sie geeignet ist.

  • Online-Fragebogen
  • Ärztliche Prüfung
  • Diskreter Versand
  • Geld zurück, wenn nicht geeignet

Behandlungsoptionen

Antibiotika bei Hautinfektionen

Alle Präparate sind verschreibungspflichtig. Nach Ihrer Auswahl füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus, anschließend entscheidet ein Arzt, ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist.

Selbst einschätzen

Welche Behandlung kann passen?

  1. 1 Wenn die Infektion klein, oberflächlich und auf eine Stelle begrenzt ist Bei begrenzter Impetigo oder entzündeten Haarwurzeln kommt oft zuerst eine antibiotische Salbe oder Creme infrage. Ob Mupirocin (Bactroban) oder Fusidinsäure (Fucidin) geeignet ist, entscheidet der Arzt.
  2. 2 Wenn Sie in den letzten Monaten schon eine antibiotische Salbe oder Creme angewendet haben Wiederholte Anwendung desselben Wirkstoffs fördert Resistenzen. Geben Sie deshalb im Fragebogen an, welches Mittel Sie verwendet haben. Welcher Wirkstoff jetzt infrage kommt, entscheidet der Arzt.
  3. 3 Bei mehreren Stellen, größeren Furunkeln oder einer geröteten, warmen Schwellung Dann reicht eine Salbe allein oft nicht aus, und ein Antibiotikum zum Einnehmen wie Flucloxacillin kann eine Option sein. Häufig ist zusätzlich eine persönliche Untersuchung sinnvoll. Der Arzt entscheidet.
  4. 4 Wenn Sie allergisch auf Penicilline oder Cephalosporine reagiert haben oder eine Lebererkrankung haben Bei einer solchen Allergie ist Flucloxacillin nicht geeignet, bei Lebererkrankungen ist eine sorgfältige Prüfung nötig. Geben Sie alles vollständig im Fragebogen an. Der Arzt entscheidet.

Diese Hinweise helfen bei der Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob und welche Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand Ihres Fragebogens.

Antibiotika für die Haut

Salbe oder Creme zum Auftragen bei begrenzten, oberflächlichen Infektionen, der Wirkstoff wirkt direkt an der infizierten Stelle.

Mupirocin Rezeptpflichtig

Bactroban (Mupirocin)

Antibiotische Salbe mit Mupirocin bei begrenzten bakteriellen Hautinfektionen wie Impetigo oder Follikulitis.

Form
Salbe

So wirkt es: Mupirocin hemmt ein Enzym, das Bakterien für die Eiweißherstellung brauchen. Dadurch vermehren sich empfindliche Staphylokokken und Streptokokken nicht weiter. Die Salbe wirkt direkt auf der infizierten Haut.

Das kann für Sie passen
  • Bei einer begrenzten, oberflächlichen Hautinfektion ohne Fieber
  • Bei Impetigo, entzündeten Haarwurzeln oder Furunkeln
  • Wenn keine Allergie gegen Mupirocin bekannt ist
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Salbe zum Auftragen, 2- bis 3-mal täglich eine kleine Menge auf die betroffene Haut, höchstens 10 Tage lang.

Verfügbare Stärken: 2 % (20 mg/g)

Nicht in Nase oder Augen anwenden und höchstens 10 Tage verwenden. Bei Fieber, starken Schmerzen oder sich ausbreitender Rötung ist eine ärztliche Untersuchung vor Ort nötig.

ab CHF 40,74 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen
Fusidinsäure Rezeptpflichtig

Fucidin (Fusidinsäure)

Creme oder Salbe mit Fusidinsäure bei oberflächlichen bakteriellen Hautinfektionen wie Impetigo.

Form
Creme und Salbe

So wirkt es: Fusidinsäure hemmt die Eiweißherstellung von Bakterien, vor allem von Staphylokokken. Der Wirkstoff dringt in die Haut ein und wirkt direkt an der infizierten Stelle.

Das kann für Sie passen
  • Bei einer begrenzten, oberflächlichen Hautinfektion ohne Fieber
  • Bei Impetigo, entzündeten Haarwurzeln oder infiziertem Ekzem
  • Wenn in den letzten Monaten keine Fusidinsäure angewendet wurde
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Creme oder Salbe zum Auftragen, ohne Verband meist 3- bis 4-mal täglich, nur kurz und so lange wie verordnet.

Verfügbare Stärken: 2 %

Nicht bei Allergie gegen Fusidinsäure anwenden und Kontakt mit den Augen vermeiden. Bei Fieber, starken Schmerzen oder sich ausbreitender Rötung ist eine ärztliche Untersuchung vor Ort nötig.

ab CHF 36,74 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Antibiotika zum Einnehmen

Kapseln mit einem Penicillin, das über das Blut auch tiefer liegende Infektionen von Haut und Weichteilen erreicht.

Flucloxacillin Rezeptpflichtig

Flucloxacillin

Penicillin-Antibiotikum als Kapsel gegen Staphylokokken-Infektionen von Haut und Weichteilen.

Form
Hartkapseln

So wirkt es: Flucloxacillin hemmt den Aufbau der bakteriellen Zellwand, sodass sich vermehrende Bakterien absterben. Es ist gegen das Enzym Penicillinase geschützt und wirkt deshalb auch gegen viele Staphylokokken. Gegen MRSA und gegen Viren wirkt es nicht.

Das kann für Sie passen
  • Wenn eine bakterielle Haut- oder Weichteilinfektion ärztlich festgestellt wurde oder wahrscheinlich ist
  • Wenn keine Allergie gegen Penicilline oder Cephalosporine bekannt ist
  • Wenn keine Warnzeichen wie Atemnot, Verwirrtheit oder eine rasch fortschreitende Rötung bestehen
Anwendung & wichtige Hinweise

Anwendung: Kapseln zum Einnehmen, meist 3- bis 4-mal täglich 500 mg auf nüchternen Magen mit einem vollen Glas Wasser. Dosis und Dauer legt der Arzt fest.

Verfügbare Stärken: 500 mg

Nicht bei Allergie gegen Penicilline oder Cephalosporine und nicht nach früheren Leberproblemen durch Flucloxacillin einnehmen. Bei Atemnot, Verwirrtheit oder sehr schwerem Krankheitsgefühl sofort persönliche ärztliche Hilfe suchen, im Notfall den Notruf 112 wählen.

ab CHF 35,15 Endpreis, inkl. ärztlicher Prüfung
Optionen wählen

Ratgeber

Was Sie über Hautinfektionen wissen sollten

Bakterielle Hautinfektionen sind häufig und bleiben oft auf eine kleine Stelle begrenzt. Antibiotika können helfen, ersetzen aber keine persönliche Untersuchung, wenn sich die Infektion ausbreitet oder Fieber hinzukommt.

Was sind bakterielle Hautinfektionen?

Meist verursachen Staphylokokken oder Streptokokken die Infektion. Diese Bakterien dringen über kleine Verletzungen, Kratzstellen oder gereizte Haut ein. Häufige Formen sind:

  • Impetigo (Borkenflechte): Bläschen und nässende Stellen mit honiggelben Krusten, leicht übertragbar
  • Follikulitis und Furunkel: entzündete Haarwurzeln mit Eiterpickeln oder ein schmerzhafter, eitriger Knoten
  • Zellulitis: eine gerötete, warme und geschwollene Hautstelle, bei der die Entzündung tiefer liegt

Auch Wunden oder ein Ekzem können sich zusätzlich mit Bakterien infizieren. Ähnlich aussehen können Pilzinfektionen oder Herpes, gegen die Antibiotika nicht wirken.

Wie wirken die Antibiotika?

Antibiotika hemmen das Wachstum von Bakterien oder töten sie ab. Gegen Viren und Pilze wirken sie nicht. In diesem Bereich gibt es zwei Wege:

  • Salbe oder Creme: Mupirocin (Bactroban) oder Fusidinsäure (Fucidin) wirkt direkt an der infizierten Stelle und ist für kleine, oberflächliche Infektionen gedacht
  • Kapseln: Flucloxacillin ist ein Penicillin und erreicht über das Blut auch tiefer liegende Infektionen

Gegen MRSA (Staphylokokken, die gegen viele Antibiotika unempfindlich sind) wirkt Flucloxacillin nicht. Antibiotika zum Auftragen werden nur kurz angewendet, damit keine Resistenzen entstehen. Bessert sich die Haut nach einigen Tagen nicht, ist eine erneute ärztliche Beurteilung nötig.

Nebenwirkungen und Vorsicht

Salben und Cremes können an der behandelten Stelle brennen, jucken oder die Haut röten, gelegentlich entsteht eine allergische Hautreaktion. Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden, Bactroban ist außerdem nicht für die Nase geeignet.

Unter Flucloxacillin sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall und Hautausschlag möglich. Sehr selten tritt eine Leberentzündung mit Gelbsucht auf, auch bis zu 2 Monate nach der Behandlung und häufiger ab 50 Jahren. Bei einer Allergie gegen Penicilline oder Cephalosporine ist es nicht geeignet. Wer regelmäßig Paracetamol einnimmt, bespricht das vorher mit dem Arzt.

Antibiotikareste nicht aufheben und nicht an andere weitergeben.

Wann sofort zum Arzt?

Nicht jede Hautinfektion lässt sich online behandeln. Rufen Sie sofort den Notruf 112 (Schweiz: 144), wenn:

  • sich eine Rötung schnell ausbreitet und sehr stark schmerzt, Blasen bildet oder sich dunkel verfärbt
  • Atemnot, Verwirrtheit, starke Benommenheit oder ein sehr schweres Krankheitsgefühl auftreten
  • Gesicht, Lippen oder Hals anschwellen oder ein steifer Nacken mit starken Kopfschmerzen hinzukommt

Lassen Sie sich noch am selben Tag persönlich untersuchen bei Fieber oder Schüttelfrost, einer sich ausbreitenden warmen Rötung, einem roten Streifen auf der Haut, einer infizierten Verbrennung oder einer Entzündung an einer Katheterstelle. Zeitnah vor Ort abklären sollten Sie große eitrige Knoten und Infektionen an Auge, Hand oder Gelenk.

Ansteckung vermeiden

Ausbreitung und Ansteckung vermeiden

Viele bakterielle Hautinfektionen, besonders Impetigo, werden über die Hände, Handtücher oder engen Hautkontakt weitergegeben. Mit einfachen Hygieneregeln lässt sich das Risiko für andere Menschen und für neue Stellen am eigenen Körper verringern. Wichtig ist auch, die Behandlung wie verordnet durchzuführen und Reste nicht für später aufzuheben, denn unnötige oder zu lange Antibiotikagaben fördern Resistenzen.

  • Betroffene Stellen nicht kratzen oder aufdrücken und die Hände vor und nach dem Auftragen waschen
  • Ein eigenes Handtuch verwenden, es häufig waschen und die Stelle bei Bedarf mit einem Pflaster abdecken
  • Kleine Wunden gleich reinigen und trockene, rissige Haut bei Ekzem regelmäßig pflegen

Kommen Furunkel oder Impetigo immer wieder, kann eine Besiedlung mit Staphylokokken dahinterstecken. Das sollten Sie persönlich mit einem Arzt vor Ort besprechen. Mehr zur Hautpflege bei Neurodermitis: Ekzem und Neurodermitis. Allgemeine Fragen beantwortet unser Online-Arzt.

Ablauf

In vier Schritten zur Behandlung

Ärztlich geprüft, diskret und ohne Wartezimmer.

  1. 1Behandlung wählenWählen Sie Ihr Anliegen und das gewünschte Präparat oder stellen Sie eine allgemeine Anfrage.
  2. 2Fragebogen ausfüllenDie medizinischen Fragen beantworten Sie online, vertraulich und in Ruhe.
  3. 3Ärztliche PrüfungEin zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben. Ist die Behandlung nicht geeignet, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  4. 4Diskreter VersandNach Ausstellung des Rezepts versendet eine EU-Partnerapotheke Ihr Arzneimittel meist innerhalb eines Werktages.

Häufige Fragen

Fragen zur Behandlung von Hautinfektionen

Haben Sie eine andere Frage? Unsere Ärzte und unser Service-Team helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich für antibiotische Salben ein Rezept?

Ja. Alle Präparate in diesem Bereich sind verschreibungspflichtig, auch Bactroban und Fucidin zum Auftragen. Anhand Ihres Fragebogens und eines freiwilligen Fotos der Hautstelle prüft ein zugelassener Arzt, ob eine Behandlung medizinisch vertretbar ist. Geben Sie deshalb Allergien, Vorerkrankungen, frühere Antibiotika und alle Medikamente vollständig an.

Bei kleinen, oberflächlichen Infektionen wie begrenzter Impetigo oder entzündeten Haarwurzeln kommt meist zuerst eine Salbe oder Creme infrage. Bei ausgedehntem Befall, größeren Furunkeln oder einer geröteten, warmen Schwellung kann ein Antibiotikum zum Einnehmen nötig sein. Bei Fieber oder sich ausbreitender Rötung ist eine persönliche Untersuchung wichtig. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet der Arzt.

Antibiotika zum Auftragen werden nur kurz angewendet, Bactroban laut Fachinformation höchstens 10 Tage. Die Dauer für Fucidin und Flucloxacillin legt der Arzt fest, sie steht auf dem Etikett. Wenden Sie das Mittel so lange an wie verordnet, auch wenn die Haut schon besser aussieht. Bessert sich die Infektion nach einigen Tagen nicht oder wird sie schlimmer, holen Sie ärztlichen Rat ein.

Manche Formen sind ansteckend, vor allem Impetigo. Die Bakterien werden über die Hände, gemeinsam genutzte Handtücher oder direkten Hautkontakt übertragen. Solange Krusten oder nässende Stellen bestehen, helfen ein eigenes Handtuch, häufiges Händewaschen und das Abdecken der Stelle. Ob Abstand zu anderen nötig ist, etwa bei der Arbeit in Pflege oder Küche, besprechen Sie am besten mit dem Arzt.

Dann wird kein Rezept ausgestellt und Sie erhalten alle geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Das kann zum Beispiel bei Warnzeichen, einer großen Ausdehnung oder einer Allergie der Fall sein. Wir empfehlen dann, die Hautstelle zeitnah in einer Arztpraxis vor Ort untersuchen zu lassen. Bei einer sich schnell ausbreitenden, sehr schmerzhaften Rötung rufen Sie sofort den Notruf.

Medizinische Expertise

Jede Anfrage in ärztlichen Händen

Dr. Viktor Simunovic
Medizinischer GutachterDr. Viktor SimunovicAllgemeinmedizin & digitale Gesundheit
Dr. Codruta Anca Pandalache
Medizinische GutachterinDr. Codruta Anca PandalacheReproduktionsmedizin & Frauengesundheit
Lernen Sie unsere Ärzte kennenHintergrund, Erfahrung und Fachgebiete

Hautinfektionen ärztlich geprüft behandeln

Wählen Sie ein Präparat und füllen Sie den Fragebogen aus. Medizinisches Fachpersonal meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.

Behandlungsoptionen vergleichen