Zyban ist ein Arzneimittel mit Bupropion zur Unterstützung des Rauchstopps bei Erwachsenen. Es kann Rauchverlangen und Entzugserscheinungen verringern.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin im Gehirn. Wie genau das beim Rauchstopp hilft, ist nicht vollständig geklärt; Rauchverlangen und Entzugserscheinungen können dadurch abnehmen.
Retardtabletten mit 150 mg werden unzerkaut geschluckt: in den ersten Tagen einmal, danach meist zweimal täglich mit mindestens 8 Stunden Abstand. Der Rauchstopptag liegt in der Regel in der zweiten Behandlungswoche, die Behandlung dauert etwa 7 bis 9 Wochen.
Wichtig: Bupropion erhöht das Risiko für Krampfanfälle und ist unter anderem bei Epilepsie, Essstörungen, bipolarer Störung, Hirntumor oder abruptem Alkohol- bzw. Beruhigungsmittelentzug nicht geeignet. Der Blutdruck sollte kontrolliert werden, besonders in Kombination mit Nikotinersatz.
Zyban ist ein Arzneimittel mit Bupropion zur Unterstützung des Rauchstopps bei Erwachsenen. Es kann Rauchverlangen und Entzugserscheinungen verringern.
Zyban enthält den Wirkstoff Bupropion in einer Retardform. Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin im Gehirn und dämpft so das Verlangen nach Nikotin und die Entzugserscheinungen nach dem Rauchstopp; es enthält selbst kein Nikotin. Laut Fachinformation ist Zyban zugelassen als Hilfe zur Raucherentwöhnung bei nikotinabhängigen Patienten in Verbindung mit unterstützenden motivierenden Maßnahmen wie Beratung, Raucherentwöhnungsprogramm oder Verhaltenstherapie. Die Retardtabletten enthalten 150 mg Bupropionhydrochlorid.
Die Behandlung beginnt laut Fachinformation, während noch geraucht wird; der Rauchstopp wird auf einen Tag in der zweiten Behandlungswoche gelegt. In den ersten sechs Tagen wird eine Tablette mit 150 mg einmal täglich eingenommen, ab dem siebten Tag zweimal täglich 150 mg mit einem Abstand von mindestens acht Stunden; die Höchstdosis beträgt 300 mg pro Tag und 150 mg je Einzeldosis. Die Tabletten werden unzerkaut mit Wasser geschluckt, unabhängig von den Mahlzeiten, die zweite Dosis nicht kurz vor dem Schlafengehen, weil Schlaflosigkeit die häufigste Nebenwirkung ist. Die Behandlung dauert sieben bis neun Wochen; zeigt sich nach sieben Wochen keine Wirkung, wird sie beendet. Ältere Menschen und Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion erhalten 150 mg einmal täglich.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, tritt Schlaflosigkeit auf. Häufig sind Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, Appetitlosigkeit, Unruhe, Angst, Zittern, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Geschmacksstörungen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Hautausschlag, Juckreiz, Schwitzen, Fieber, Brustschmerzen und Schwäche. Gelegentlich kommen depressive Verstimmung, Verwirrtheit, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Gesichtsrötung, Ohrgeräusche und Sehstörungen vor. Selten, aber ernst sind Krampfanfälle (etwa einer von tausend Anwendern, dosisabhängig), schwere allergische Reaktionen mit Atemnot, Schwellungen, Gelenkschmerzen und Fieber, Halluzinationen, Wahn, Aggressivität, Manie und Suizidgedanken; Patienten und Angehörige sollen auf Stimmungs- und Verhaltensänderungen achten. Bupropion kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen; Alkohol wird während der Behandlung gemieden oder stark eingeschränkt.
Zyban darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Bupropion, bei Krampfanfällen, auch in der Vorgeschichte, bei Tumoren des zentralen Nervensystems, bei einem abrupten Entzug von Alkohol oder Beruhigungsmitteln, bei Bulimie oder Magersucht, auch früher, bei schwerer Leberzirrhose, zusammen mit MAO-Hemmern oder innerhalb von zwei Wochen nach deren Absetzen und zusammen mit anderen bupropionhaltigen Arzneimitteln wie Elontril oder Mysimba. Vorsicht gilt bei allen Faktoren, die die Krampfschwelle senken: Alkoholkonsum, Diabetes mit Insulin oder Tabletten, Stimulanzien, Appetitzügler, Antipsychotika, Antidepressiva, Malariamittel, Tramadol, Theophyllin, Kortison, Chinolone und sedierende Antihistaminika; dann gilt höchstens 150 mg täglich. Bei Bluthochdruck, besonders in Kombination mit Nikotinpflastern, wird der Blutdruck wöchentlich kontrolliert. Vorsicht gilt außerdem bei Depressionen und bipolaren Erkrankungen, bei Leber- und Nierenschwäche und bei älteren Menschen. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Zyban nicht angewendet; dort hat die Verhaltensberatung Vorrang.
Bupropion hemmt das Abbauenzym CYP2D6 stark und erhöht die Spiegel von Metoprolol, Propafenon, Flecainid, trizyklischen Antidepressiva, SSRI wie Paroxetin und Fluoxetin, Antipsychotika wie Risperidon und Haloperidol und Betablockern; Tamoxifen, Codein und Tramadol wirken dagegen schwächer, weil ihre Aktivierung gehemmt wird. Carbamazepin, Phenytoin, Ritonavir, Efavirenz und Rifampicin beschleunigen den Abbau von Bupropion und schwächen die Wirkung ab; Valproat erhöht den Spiegel eines Abbauprodukts. Levodopa und Amantadin verstärken die Nebenwirkungen auf das Nervensystem. Nikotinpflaster können zusammen mit Bupropion den Blutdruck erhöhen. Alkohol senkt die Krampfschwelle und verstärkt psychische Nebenwirkungen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wie viel und wie lange Sie rauchen, welche Versuche aufzuhören Sie bereits unternommen haben, ob Sie eine Beratung oder ein Programm begleiten und auf welchen Tag Sie den Rauchstopp legen möchten. Gefragt wird nach Krampfanfällen, Essstörungen, Alkohol- und Medikamentenkonsum, Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen, Bluthochdruck, Leber- und Nierenerkrankungen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Antidepressiva, Antipsychotika, Betablockern, Tramadol und Nikotinersatz. Eine Online-Verordnung passt bei gesunden Rauchern mit klarer Motivation und ohne Risikofaktoren für Krampfanfälle. Epilepsie, Essstörungen, eine aktuelle Depression, ein laufender Alkoholentzug, Schwangerschaft und die gleichzeitige Einnahme bupropionhaltiger Mittel gehören in die Hausarzt- oder Suchtmedizinpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Rauchstopp und im Beitrag Medikamente zum Aufhören im Vergleich.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 27. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 150 mg |
|---|---|
| Medikament | Bupropion (Generikum), Zyban |
| Menge | 30 Retardtabletten, 60 Retardtabletten |
Zyban enthält Bupropion und wird zur Unterstützung des Rauchstopps bei Erwachsenen eingesetzt.
Hinweis: Zyban sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Zyban angewendet?
Zyban wird zur Unterstützung des Rauchstopps bei Erwachsenen angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Zyban?
Zyban enthält Bupropion. Der Wirkstoff hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin im Gehirn und kann so das Rauchverlangen und Entzugserscheinungen verringern.
Ist Zyban verschreibungspflichtig?
Ja, Zyban ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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