Ropinirol ist ein Dopaminagonist in Form von Filmtabletten und Retardtabletten zum Einnehmen. Die Filmtabletten werden beim mittelschweren bis schweren Restless-Legs-Syndrom und bei Parkinson eingesetzt, die Retardtabletten nur bei Parkinson.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Ropinirol ahmt im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach. Beim Restless-Legs-Syndrom ist vermutlich das Dopaminsystem beteiligt, bei Parkinson fehlt Dopamin in den Bewegungszentren. Die Dosis wird über mehrere Wochen nach Wirkung und Verträglichkeit gesteigert.
Filmtabletten zum Einnehmen, beim Restless-Legs-Syndrom einmal täglich kurz vor dem Schlafengehen. Bei Parkinson dreimal täglich oder als Retardtablette einmal täglich.
Wichtig: Nicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung ohne Dialyse oder bei eingeschränkter Leberfunktion einnehmen. Ropinirol kann plötzliches Einschlafen, Impulskontrollstörungen und eine Verstärkung der Restless-Legs-Beschwerden auslösen.
Ropinirol ist ein Dopaminagonist in Form von Filmtabletten und Retardtabletten zum Einnehmen. Die Filmtabletten werden beim mittelschweren bis schweren Restless-Legs-Syndrom und bei Parkinson eingesetzt, die Retardtabletten nur bei Parkinson.
Ropinirol ist ein nicht-ergoliner Dopaminagonist, der die D2- und D3-Dopaminrezeptoren im Striatum des Gehirns direkt stimuliert und so den Dopaminmangel ausgleicht, der den Beschwerden zugrunde liegt. Laut Fachinformation ist Ropinirol zugelassen zur symptomatischen Behandlung des mittelschweren bis schweren idiopathischen Restless-Legs-Syndroms sowie zur Behandlung des Morbus Parkinson, anfangs allein, um den Einsatz von Levodopa hinauszuzögern, später in Kombination mit Levodopa bei Wirkungsschwankungen. Der Shop führt Filmtabletten mit 1 mg und 2 mg in Packungen mit 84 Stück sowie Retardtabletten mit 4 mg in Packungen mit 30 Stück; die Retardtabletten werden einmal täglich eingenommen und sind nur für die Parkinson-Behandlung vorgesehen, die folgenden Angaben beziehen sich auf die Filmtabletten.
Beim Restless-Legs-Syndrom wird Ropinirol einmal täglich kurz vor dem Zubettgehen eingenommen, bis zu drei Stunden vorher ist möglich, gern mit einer Mahlzeit für die Magenverträglichkeit. Die Dosis wird langsam aufgebaut: an den ersten beiden Tagen 0,25 mg, an den restlichen Tagen der ersten Woche 0,5 mg, in der zweiten Woche bis zu 1 mg, danach wöchentlich um 0,5 mg bis auf 2 mg; manche Patienten benötigen schrittweise bis zur Höchstdosis von 4 mg, höhere Dosen wurden beim Restless-Legs-Syndrom nicht untersucht. In den Studien lag die durchschnittliche Dosis bei 2 mg. Eine Wirksamkeit über 12 Wochen hinaus ist laut Fachinformation nicht belegt; nach 12 Wochen werden Ansprechen, Dosis und Notwendigkeit der Weiterbehandlung ärztlich geprüft. Bei Parkinson wird dreimal täglich eingenommen und bis auf höchstens 24 mg täglich gesteigert. Zu einer einzelnen vergessenen Abenddosis macht die Fachinformation keine Angabe; eine doppelte Dosis wird nicht eingenommen. Nach einer Unterbrechung von mehr als ein paar Tagen wird nach dem Aufdosierungsschema neu begonnen. Abgesetzt wird nie abrupt, sondern über eine Woche durch Verringern der täglichen Dosen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Übelkeit, in den Studien bei rund 30 Prozent, und Erbrechen auf; häufig sind Nervosität, Ohnmacht, Schläfrigkeit, Schwindel, Bauchschmerzen und Müdigkeit, gelegentlich Verwirrtheit, Blutdruckabfall beim Aufstehen und Halluzinationen. Häufig ist außerdem eine Augmentation: Die Beschwerden beginnen früher am Tag, werden stärker oder greifen auf die Arme über, oder sie kehren in den frühen Morgenstunden zurück; dann wird die Behandlung überdacht. Nach Markteinführung wurden plötzliches Einschlafen bei Alltagstätigkeiten ohne Vorwarnung, Impulskontrollstörungen wie Spielsucht, gesteigerte Sexualität, Kaufzwang und Essattacken, Manie, psychotische Reaktionen, Aggression, Überempfindlichkeitsreaktionen und sehr selten erhöhte Leberwerte beschrieben. Beim Ausschleichen kann ein Dopaminagonisten-Absetzsyndrom mit Apathie, Angst, Depression, Erschöpfung, Schwitzen und Schmerzen auftreten. Plötzliches Einschlafen, Halluzinationen, Ohnmachtsanfälle und neu auftretende Verhaltensänderungen sind Gründe, umgehend ärztlichen Rat zu suchen und bis dahin nicht Auto zu fahren.
Ropinirol darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit, bei schwerer Nierenfunktionsstörung mit einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min ohne regelmäßige Dialyse und bei Leberinsuffizienz. Es ist nicht geeignet bei einem sekundären Restless-Legs-Syndrom, etwa durch Eisenmangel, Nierenfunktionsstörung oder Schwangerschaft, und nicht bei einer durch Neuroleptika ausgelösten Bewegungsunruhe. Vorsicht gilt bei schweren psychiatrischen oder psychotischen Erkrankungen und bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil der Blutdruck zu Beginn abfallen kann. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollen Ropinirol nicht erhalten. In der Schwangerschaft wird es nicht angewendet, es sei denn, der Nutzen überwiegt das Risiko für das Kind; in der Stillzeit wird es nicht angewendet, weil es die Milchbildung hemmt. Wer übermäßige Schläfrigkeit oder plötzliches Einschlafen erlebt hat, darf kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, bis diese Episoden nicht mehr auftreten.
Neuroleptika und andere zentral wirksame Dopaminantagonisten wie Sulpirid oder Metoclopramid schwächen die Wirkung ab und werden nicht gleichzeitig eingesetzt. Ropinirol wird über das Enzym CYP1A2 abgebaut: Ciprofloxacin erhöhte die Spitzenkonzentration um 60 Prozent und die Gesamtexposition um 84 Prozent, auch Enoxacin und Fluvoxamin erhöhen den Spiegel, sodass die Dosis angepasst wird, wenn solche Mittel begonnen oder abgesetzt werden. Hoch dosierte Östrogene, etwa in einer Hormonersatztherapie, erhöhen den Ropinirolspiegel ebenfalls. Rauchen beschleunigt den Abbau; wer mit dem Rauchen anfängt oder aufhört, braucht womöglich eine andere Dosis. Unter Vitamin-K-Antagonisten wurden INR-Abweichungen berichtet, eine engere Kontrolle wird empfohlen. Gegen Übelkeit kann Domperidon eingesetzt werden, das die Wirkung nicht beeinträchtigt.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob ein Restless-Legs-Syndrom ärztlich festgestellt wurde, seit wann Sie Ropinirol in welcher Dosis einnehmen, wie Sie es vertragen und ob die Beschwerden unter der Behandlung früher am Tag oder stärker geworden sind. Gefragt wird nach Eisenwerten, Nieren- und Lebererkrankungen, psychischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft, Rauchen und nach allen Arzneimitteln, besonders Antipsychotika, Metoclopramid, Ciprofloxacin, Fluvoxamin, Hormonpräparaten und Gerinnungshemmern. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut eingestellten Behandlung des Restless-Legs-Syndroms mit stabiler Dosis. Eine Neueinstellung mit Aufdosierung, die Parkinson-Behandlung, eine Augmentation, plötzliches Einschlafen, Halluzinationen oder Impulskontrollstörungen gehören in die neurologische oder Hausarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Restless Legs & Parkinson und im Beitrag Häufige Ursachen nächtlicher Schlafprobleme.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 4. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1 mg, 2 mg, 4 mg retard |
|---|---|
| Menge | 30 Retardtabletten, 84 Tabletten |
Ropinirol ist ein Dopaminagonist, der nicht vom Mutterkorn abgeleitet ist. Es bindet an Dopamin-Rezeptoren im Gehirn und ahmt so die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach.
Hinweis: Ropinirol kann Schläfrigkeit und plötzliches Einschlafen auslösen. Bei ungewöhnlichen Drängen wie Spielsucht oder Kaufsucht, bei Halluzinationen oder bei einer Verstärkung der Restless-Legs-Beschwerden wird ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Ropinirol angewendet?
Nicht retardierte Ropinirol-Filmtabletten werden bei Erwachsenen beim mittelschweren bis schweren idiopathischen Restless-Legs-Syndrom angewendet, bis zu einer Tagesdosis von 4 mg. Filmtabletten und Retardtabletten werden außerdem bei der Parkinson-Krankheit eingesetzt, allein oder zusammen mit Levodopa. Die Retardtabletten sind nicht für das Restless-Legs-Syndrom vorgesehen.
Wie wirkt Ropinirol?
Ropinirol ist ein Dopaminagonist und ahmt im Gehirn die Wirkung des Botenstoffs Dopamin nach. Bei Parkinson gleicht es so den Dopaminmangel in den Bewegungszentren teilweise aus. Beim Restless-Legs-Syndrom ist vermutlich eine Störung des Dopaminsystems beteiligt. Die Dosis wird zu Beginn über mehrere Wochen schrittweise gesteigert.
Ist Ropinirol verschreibungspflichtig?
Ja, Ropinirol ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über Stärke, Form und Dosis trifft der Arzt. Beim Restless-Legs-Syndrom wird die Wirkung nach 12 Wochen überprüft.
Was sollte vor der Einnahme von Ropinirol beachtet werden?
Ropinirol wird nicht eingenommen bei schwerer Nierenfunktionsstörung ohne regelmäßige Dialyse und bei eingeschränkter Leberfunktion. Wichtig sind außerdem Psychosen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine Neigung zu Sucht- oder Zwangsverhalten. Mittel gegen Psychosen, Metoclopramid, Ciprofloxacin, Fluvoxamin, Östrogene und Rauchen können die Wirkung verändern.
Was bedeutet Augmentation beim Restless-Legs-Syndrom?
Augmentation bedeutet, dass sich die Beschwerden unter der Behandlung verstärken. Die Unruhe beginnt dann früher am Tag, wird stärker oder breitet sich auf andere Körperteile aus. Unter Ropinirol ist außerdem ein Wiederauftreten am frühen Morgen beschrieben. In beiden Fällen wird ärztlicher Rat eingeholt, statt die Dosis selbst zu erhöhen.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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