Levothyroxin ist ein künstlich hergestelltes Schilddrüsenhormon in Form von Tabletten zu 25 bis 200 µg. Es wird vor allem zum Ersatz des fehlenden Hormons bei einer Schilddrüsenunterfunktion angewendet, außerdem bei gutartiger Vergrößerung der Schilddrüse.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Levothyroxin entspricht dem körpereigenen Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) und wird im Körper in das aktive Hormon T3 umgewandelt. So ersetzt es das fehlende Schilddrüsenhormon, das an der Steuerung des Stoffwechsels beteiligt ist. Die Dosis wird über den TSH-Wert im Blut eingestellt.
Tablette einmal täglich morgens nüchtern, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück. Die Behandlung ist meist langfristig, mit regelmäßigen Blutkontrollen.
Eintritt: volle Wirkung einer Dosis nach einigen Wochen · Dauer: Halbwertszeit etwa 1 Woche
Wichtig: Nicht zum Abnehmen geeignet. Nicht anwenden bei unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion, unbehandelter Nebenniereninsuffizienz oder frischem Herzinfarkt; bei Herzerkrankungen niedrig beginnen.
Levothyroxin ist ein künstlich hergestelltes Schilddrüsenhormon in Form von Tabletten zu 25 bis 200 µg. Es wird vor allem zum Ersatz des fehlenden Hormons bei einer Schilddrüsenunterfunktion angewendet, außerdem bei gutartiger Vergrößerung der Schilddrüse.
Levothyroxin ist das synthetisch hergestellte Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4). Es ist in seiner Wirkung mit dem Hormon identisch, das die Schilddrüse überwiegend bildet; der Körper kann zugeführtes und eigenes Levothyroxin nicht unterscheiden. In den Organen wird es in das aktive T3 umgewandelt und wirkt über die T3-Rezeptoren auf Stoffwechsel, Herz und Kreislauf. Laut Fachinformation ist Levothyroxin zugelassen zum Hormonersatz bei Schilddrüsenunterfunktion, zur Behandlung einer gutartigen Schilddrüsenvergrößerung bei normaler Hormonlage, zur Vorbeugung einer erneuten Vergrößerung nach einer Schilddrüsenoperation, zur TSH-Unterdrückung bei Schilddrüsenkrebs und, bis 100 µg, als Begleitbehandlung einer Thyreostatika-Therapie bei Überfunktion. Der Shop führt Tabletten mit 25, 50, 75, 100, 125, 150, 175 und 200 µg in Packungen mit 28, 60, 90 und 100 Stück; zur Wahl stehen Euthyrox, Eltroxin und ein Generikum.
Die Tagesdosis wird individuell anhand von Laborwerten und Beschwerden festgelegt; der TSH-Wert im Blut ist dafür die zuverlässigste Grundlage. Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Dosis, die alle 2 bis 4 Wochen bis zur Erhaltungsdosis gesteigert wird. Bei Erwachsenen mit Unterfunktion liegt die Anfangsdosis bei 25 bis 50 µg und die Erhaltungsdosis bei 100 bis 200 µg täglich. Ältere Menschen und Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder lange bestehender Unterfunktion beginnen mit etwa 12,5 µg pro Tag und steigern in Schritten von 12,5 µg etwa alle zwei Wochen unter häufiger Kontrolle. Die gesamte Tagesdosis wird morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück mit etwas Wasser eingenommen. Bei Unterfunktion dauert die Behandlung meist lebenslang, bei gutartiger Struma 6 Monate bis 2 Jahre. Die Wirkung setzt nach 3 bis 5 Tagen ein, die Halbwertszeit beträgt im Mittel 7 Tage; eine einzelne vergessene Tablette wirkt sich deshalb kaum aus und wird nicht durch eine doppelte Dosis ausgeglichen. Beim Wechsel auf ein anderes Präparat, etwa von Euthyrox auf ein Generikum, empfiehlt die Fachinformation eine engmaschige Kontrolle. Schilddrüsenhormone dürfen nicht zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden; hohe Dosen können lebensbedrohlich sein.
Die Fachinformation gibt keine Häufigkeitsstufen an, weil Nebenwirkungen bei richtiger Dosierung nicht zu erwarten sind; sie entstehen vor allem bei zu hoher Dosis oder zu schneller Steigerung und entsprechen den Zeichen einer Überfunktion: Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Herzrasen, Herzklopfen, Brustenge, Kopfschmerzen, Muskelschwäche und Krämpfe, Hitzegefühl, Fieber, Erbrechen, Zyklusstörungen, Zittern, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Gewichtsabnahme und Durchfall. Dann wird die Dosis gesenkt oder die Einnahme einige Tage unterbrochen. Bei Überempfindlichkeit sind Hautausschlag, Nesselsucht und Angioödeme beschrieben. Herzrasen mit Brustschmerz oder Atemnot, Schwellungen von Gesicht oder Hals und Krampfanfälle sind Gründe für sofortige ärztliche Hilfe; bei jahrelangem Missbrauch hoher Dosen wurden plötzliche Herztodesfälle berichtet.
Levothyroxin darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit, bei unbehandelter Nebennierenrinden- oder Hypophysenschwäche und bei unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion; eine Therapie darf nicht bei akutem Herzinfarkt, akuter Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung begonnen werden. Vor Behandlungsbeginn sind koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Hypophysenschwäche, eine Schilddrüsenautonomie und eine Nebennierenschwäche auszuschließen oder zu behandeln. Bei koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche oder schnellen Herzrhythmusstörungen muss auch eine leichte Überdosierung vermieden werden, weshalb häufige Laborkontrollen nötig sind. Biotin aus Nahrungsergänzungsmitteln kann Schilddrüsentests verfälschen. In der Schwangerschaft wird die Behandlung konsequent fortgeführt, der Bedarf steigt oft schon ab der vierten Woche; der TSH-Wert wird in jedem Schwangerschaftsdrittel kontrolliert, nach der Geburt gilt wieder die frühere Dosis. In der Stillzeit sind die in die Milch übergehenden Mengen so gering, dass beim Säugling keine Wirkung zu erwarten ist. Ein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit ist nicht zu erwarten.
Mehrere Mittel verringern die Aufnahme aus dem Darm: Colestyramin und Colestipol werden erst 4 bis 5 Stunden nach Levothyroxin eingenommen, aluminiumhaltige Antazida, Sucralfat sowie Eisen- und Calciumpräparate mit mindestens zwei Stunden Abstand; Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol, Orlistat, Sevelamer und Sojaprodukte können die Wirkung ebenfalls abschwächen. Antidiabetika wirken schwächer, Cumarin-Gerinnungshemmer stärker, mit erhöhtem Blutungsrisiko. Phenytoin, Carbamazepin, Barbiturate und Johanniskraut beschleunigen den Abbau. Östrogene in der Pille oder in der Hormonersatztherapie erhöhen den Bedarf. Amiodaron, Glukokortikoide, Betablocker, Propylthiouracil und jodhaltige Kontrastmittel hemmen die Umwandlung von T4 in T3; Amiodaron kann sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion auslösen. Sertralin und Chloroquin mit Proguanil setzen die Wirkung herab.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, warum Sie Levothyroxin nehmen, etwa wegen einer Hashimoto-Thyreoiditis, nach einer Operation oder einer Radiojodtherapie, seit wann, welches Präparat und welche Dosis Sie einnehmen und wie Ihr letzter TSH-Wert mit Datum lautet. Gefragt wird nach Herzrasen, Gewichtsveränderungen, Müdigkeit, Herzerkrankungen, Diabetes, Schwangerschaft oder Kinderwunsch und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Eisen- und Calciumpräparaten, Magensäureblockern, der Pille und Amiodaron. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer stabil eingestellten Substitution mit einem aktuellen TSH-Wert im Zielbereich und unveränderter Dosis. Eine Neueinstellung, eine Dosisänderung ohne aktuelle Laborwerte, Beschwerden einer Über- oder Unterfunktion, ein geplanter Präparatewechsel, eine Schwangerschaft und eine Struma mit Knoten ohne Abklärung gehören in die Hausarztpraxis oder zur Endokrinologie. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schilddrüsenunterfunktion und im Beitrag Ärztliche Begleitung bei einer laufenden Behandlung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 25 µg, 50 µg, 75 µg, 100 µg, 125 µg, 150 µg, 175 µg, 200 µg |
|---|---|
| Medikament | Eltroxin, Euthyrox, Levothyroxin (Generikum) |
| Menge | 28 Tabletten, 60 Tabletten, 90 Tabletten, 100 Tabletten |
Levothyroxin ersetzt das Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4). Im Körper wird es in das aktive Hormon Trijodthyronin (T3) umgewandelt, das den Stoffwechsel vieler Organe steuert.
Hinweis: Levothyroxin wird morgens nüchtern mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen. Bei Herzrasen, Brustschmerzen, Unruhe oder starkem Schwitzen wird der Arzt informiert, weil die Dosis zu hoch sein kann.
Wofür wird Levothyroxin angewendet?
Levothyroxin wird vor allem bei einer Schilddrüsenunterfunktion angewendet, zum Beispiel bei Hashimoto-Thyreoiditis oder nach einer Schilddrüsenoperation. Weitere zugelassene Anwendungsgebiete sind die gutartige Vergrößerung der Schilddrüse bei normaler Funktion, die Vorbeugung einer erneuten Vergrößerung nach einer Operation und die Nachbehandlung bei Schilddrüsenkrebs. Zum Abnehmen ist Levothyroxin nicht zugelassen und nicht geeignet.
Wie wirkt Levothyroxin?
Levothyroxin ist chemisch gleich mit dem Hormon Thyroxin (T4), das die Schilddrüse bildet. Im Körper wird es in das aktive Hormon T3 umgewandelt, das Stoffwechsel, Herzschlag und Wärmehaushalt beeinflusst. Weil die Halbwertszeit etwa 1 Woche beträgt, wirkt sich eine Dosisänderung erst nach einigen Wochen vollständig aus. Deshalb wird der TSH-Wert frühestens nach einigen Wochen kontrolliert.
Ist Levothyroxin verschreibungspflichtig?
Ja, Levothyroxin ist in allen angebotenen Stärken verschreibungspflichtig. Für eine Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, unter anderem zur Diagnose, zum bisherigen Präparat, zur Dosis und zum letzten TSH-Wert. Ein aktueller Laborbefund kann hochgeladen werden. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Nicht eingenommen wird Levothyroxin bei unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion, unbehandelter Unterfunktion von Nebenniere oder Hirnanhangdrüse, frischem Herzinfarkt oder akuter Entzündung des Herzmuskels. Bei Herzerkrankungen wird mit einer niedrigen Dosis begonnen. Wichtig sind außerdem Wechselwirkungen mit Calcium, Eisen, Magenschutzmitteln, Blutverdünnern und Diabetesmitteln sowie eine Schwangerschaft, in der der Bedarf oft steigt.
Kann zwischen Euthyrox, Eltroxin und einem Generikum gewechselt werden?
Ein Wechsel ist möglich, sollte aber nicht ohne Rücksprache erfolgen. Levothyroxin hat eine enge therapeutische Breite, und schon kleine Unterschiede zwischen Präparaten können den TSH-Wert verändern. Deshalb wird möglichst dasselbe Präparat weiter eingenommen. Nach einem Wechsel wird der TSH-Wert nach etwa 6 bis 8 Wochen kontrolliert und die Dosis bei Bedarf angepasst.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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