Esomeprazol ist ein Protonenpumpenhemmer in Form magensaftresistenter Tabletten zu 20 mg und 40 mg. Es verringert die Bildung von Magensäure und wird unter anderem bei der Refluxkrankheit, zum Magenschutz bei dauerhafter Einnahme von NSAR und zusammen mit Antibiotika bei Helicobacter pylori angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Esomeprazol blockiert in der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die Säure in den Magen abgibt. Dadurch wird weniger Magensäure gebildet, und eine gereizte Speiseröhre kann abheilen. Die volle Wirkung wird nach einigen Tagen regelmäßiger Einnahme erreicht.
Tablette einmal täglich unzerkaut mit Wasser einnehmen, mit oder ohne Mahlzeit. Erhältlich in 20 und 40 mg; Dosis und Dauer legt der Arzt fest.
Eintritt: Säurehemmung ab ca. 1 Stunde, volle Wirkung nach einigen Tagen
Wichtig: Nicht bei Allergie gegen Protonenpumpenhemmer und nicht zusammen mit Nelfinavir oder Rilpivirin zum Einnehmen. Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen, schwarzer Stuhl, Blutarmut oder ungewollter Gewichtsverlust müssen zuerst ärztlich abgeklärt werden.
Esomeprazol ist ein Protonenpumpenhemmer in Form magensaftresistenter Tabletten zu 20 mg und 40 mg. Es verringert die Bildung von Magensäure und wird unter anderem bei der Refluxkrankheit, zum Magenschutz bei dauerhafter Einnahme von NSAR und zusammen mit Antibiotika bei Helicobacter pylori angewendet.
Esomeprazol ist ein Protonenpumpenhemmer und das S-Isomer von Omeprazol. Es blockiert in den Belegzellen der Magenschleimhaut das Enzym H+/K+-ATPase, die sogenannte Protonenpumpe; dadurch sinkt sowohl die Grundsekretion als auch die durch Mahlzeiten angeregte Säureproduktion. Die Wirkung setzt laut Fachinformation innerhalb einer Stunde ein, nach fünf Tagen ist die Säureproduktion um etwa 90 Prozent vermindert. Zugelassen ist Esomeprazol bei Erwachsenen zur Behandlung der erosiven Refluxösophagitis, zur Rückfallvorbeugung nach deren Abheilung, zur symptomatischen Behandlung der Refluxkrankheit, zur Eradikation von Helicobacter pylori zusammen mit Antibiotika, zur Heilung und Vorbeugung von Geschwüren unter dauerhafter NSAR-Therapie, zur Weiterbehandlung nach intravenöser Blutungsprophylaxe bei Magengeschwüren und beim Zollinger-Ellison-Syndrom; Jugendliche ab 12 Jahren können es bei Refluxkrankheit und Helicobacter-bedingten Zwölffingerdarmgeschwüren erhalten. Der Shop führt magensaftresistente Tabletten mit 20 mg und 40 mg in Packungen mit 14, 28, 30 und 56 Stück.
Die Tabletten werden unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt; bei Schluckbeschwerden dürfen sie in stillem Wasser zerfallen und werden mit den Pellets sofort getrunken, ohne diese zu zerkauen. Bei erosiver Refluxösophagitis beträgt die Dosis laut Fachinformation 40 mg einmal täglich über vier Wochen, bei fehlender Abheilung oder anhaltenden Beschwerden weitere vier Wochen. Zur Rückfallvorbeugung und zur symptomatischen Behandlung ohne Ösophagitis genügen 20 mg einmal täglich; reicht eine vierwöchige Behandlung nicht aus, sind weitere Untersuchungen nötig, danach ist eine Bedarfstherapie mit 20 mg möglich. Zur Eradikation von Helicobacter pylori werden 20 mg zweimal täglich zusammen mit 1 g Amoxicillin und 500 mg Clarithromycin über sieben Tage eingenommen; bei NSAR-bedingten Geschwüren gelten 20 mg täglich, zur Heilung über vier bis acht Wochen. Bei schwerer Leberfunktionsstörung gilt eine Höchstdosis von 20 mg täglich; Nierenfunktion und Alter erfordern keine Anpassung. Wer länger als ein Jahr behandelt wird, braucht regelmäßige Kontrolluntersuchungen, und eine vergessene Dosis wird nicht durch die doppelte Menge ersetzt.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Behandelten, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen sowie gutartige Drüsenpolypen im Magenfundus auf. Gelegentlich kommen periphere Ödeme, Schlaflosigkeit, Schwindel, Missempfindungen, Müdigkeit, Mundtrockenheit, erhöhte Leberenzyme, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und Brüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule vor. Selten sind Blutbildveränderungen, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Fieber, Angioödem oder anaphylaktischem Schock, Natriummangel, Verwirrtheit, Depression, verschwommenes Sehen, Bronchospasmus, Leberentzündung sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Sehr selten wurden Agranulozytose, Leberversagen, schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und DRESS und interstitielle Nephritis beschrieben, mit nicht bekannter Häufigkeit eine mikroskopische Kolitis, ein subakuter kutaner Lupus erythematodes und ein Magnesiummangel, der meist erst nach einem Jahr Einnahme auftritt und zu Erschöpfung, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen führen kann. Hautausschlag mit Blasen oder an sonnenexponierten Stellen, Bluterbrechen, schwarzer Stuhl, Schluckstörungen, wiederholtes Erbrechen und ungewollter Gewichtsverlust sind Gründe, sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Esomeprazol darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen andere substituierte Benzimidazole oder einen sonstigen Bestandteil und nicht zusammen mit Nelfinavir. Bei Alarmzeichen oder Verdacht auf ein Magengeschwür muss vorher eine bösartige Erkrankung ausgeschlossen werden, weil die Säurehemmung Symptome lindern und die Diagnose verzögern kann. Protonenpumpenhemmer erhöhen das Risiko für Darminfektionen mit Salmonellen oder Campylobacter leicht, können bei Langzeiteinnahme die Aufnahme von Vitamin B12 verringern und erhöhen bei hoher Dosis über mehr als ein Jahr das Frakturrisiko mäßig; wer ein Osteoporoserisiko hat, soll ausreichend Calcium und Vitamin D erhalten. Bei längerer Behandlung oder gleichzeitiger Einnahme von Digoxin oder Diuretika wird der Magnesiumwert kontrolliert. In der Schwangerschaft wird Esomeprazol nur mit Vorsicht verordnet, in der Stillzeit soll es nicht angewendet werden. Schwindel und Sehstörungen können die Verkehrstüchtigkeit geringfügig beeinträchtigen.
Esomeprazol hemmt das Abbauenzym CYP2C19 und kann die Spiegel von Diazepam, Citalopram, Imipramin, Clomipramin und Phenytoin erhöhen. Die Kombination mit Clopidogrel wird nicht empfohlen, weil die Bioverfügbarkeit des aktiven Metaboliten um etwa 40 Prozent sinkt; Atazanavir wird ebenfalls nicht gleichzeitig gegeben, Nelfinavir ist gegenangezeigt. Der höhere pH-Wert im Magen vermindert die Aufnahme von Ketoconazol, Itraconazol und Erlotinib und erhöht die von Digoxin. Unter Warfarin oder anderen Cumarinen wurden einzelne Fälle deutlich erhöhter INR-Werte berichtet, hochdosiertes Methotrexat kann sich anreichern, und die Tacrolimusspiegel können steigen. Clarithromycin verdoppelt die Bioverfügbarkeit von Esomeprazol, Voriconazol erhöht sie noch stärker, Rifampicin und Johanniskraut senken sie.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Beschwerden Sie haben, wie lange sie bestehen, ob eine Magenspiegelung durchgeführt wurde und ob Sie Esomeprazol oder einen anderen Protonenpumpenhemmer bereits eingenommen haben, in welcher Dosis und mit welchem Erfolg. Gefragt wird nach Alarmzeichen wie Schluckbeschwerden, Bluterbrechen, schwarzem Stuhl, Blutarmut und Gewichtsverlust, nach Lebererkrankungen, Osteoporose, einer dauerhaften Einnahme von Schmerzmitteln, Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Clopidogrel, Gerinnungshemmern, HIV-Medikamenten und Methotrexat. Eine Online-Verordnung passt bei ärztlich eingeordneten Refluxbeschwerden, als Fortführung einer gut vertragenen Behandlung oder als Magenschutz unter einer verordneten NSAR-Dauertherapie. Alarmzeichen, Beschwerden, die trotz vierwöchiger Behandlung anhalten, eine Eradikation ohne gesicherten Erregernachweis und eine Dauereinnahme über ein Jahr ohne Kontrolle gehören in die Hausarzt- oder Gastroenterologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Sodbrennen & Reflux und im Beitrag Pantoprazol oder Esomeprazol: Unterschiede, Dauer und Absetzen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 20 mg, 40 mg |
|---|---|
| Menge | 14 Tabletten, 28 Tabletten, 30 Tabletten, 56 Tabletten |
Esomeprazol hemmt in den Belegzellen der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die für den letzten Schritt der Säurebildung zuständig ist. Dadurch wird weniger Magensäure gebildet.
Hinweis: Bei Schluckbeschwerden, Erbrechen von Blut, schwarzem Stuhl oder ungewolltem Gewichtsverlust wird vor der Einnahme ein Arzt aufgesucht. Bei Einnahme über mehr als 1 Jahr sind regelmäßige Kontrollen vorgesehen.
Wofür wird Esomeprazol angewendet?
Esomeprazol ist bei Erwachsenen zugelassen zur Behandlung der Refluxkrankheit mit Sodbrennen oder Entzündung der Speiseröhre und zur Vorbeugung von Rückfällen. Außerdem wird es zur Heilung und Vorbeugung von Magengeschwüren bei dauerhafter NSAR-Einnahme, zusammen mit Antibiotika bei Helicobacter pylori und beim Zollinger-Ellison-Syndrom angewendet.
Wie wirkt Esomeprazol?
Esomeprazol blockiert in der Magenschleimhaut die Protonenpumpe, die Säure in den Magen abgibt. Dadurch wird weniger Magensäure gebildet, sodass Sodbrennen nachlassen und eine gereizte Speiseröhre oder ein Geschwür abheilen kann. Die Säurehemmung beginnt nach etwa 1 Stunde und erreicht ihre volle Stärke nach einigen Tagen.
Ist Esomeprazol verschreibungspflichtig?
Ja, die angebotenen Packungen sind verschreibungspflichtig. In Deutschland sind kleine Packungen mit 20 mg zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden bei Erwachsenen auch ohne Rezept in Apotheken erhältlich. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt auf Grundlage des vollständig ausgefüllten medizinischen Fragebogens.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Warnzeichen wie Schluckbeschwerden, Blut im Erbrochenen, schwarzer Stuhl, wiederholtes Erbrechen oder ungewollter Gewichtsverlust müssen zuerst ärztlich abgeklärt werden. Nicht eingenommen werden darf Esomeprazol bei Allergie gegen Protonenpumpenhemmer und zusammen mit Nelfinavir. Die Kombination mit Clopidogrel oder Atazanavir wird nicht empfohlen. In der Stillzeit soll Esomeprazol nicht eingenommen werden.
Was ist bei längerer Einnahme von Esomeprazol zu beachten?
Bei Einnahme über mehrere Monate können Magnesium und Vitamin B12 im Blut sinken. Über mehr als 1 Jahr und in hoher Dosis steigt das Risiko für Knochenbrüche leicht an. Deshalb wird die Behandlung regelmäßig ärztlich überprüft, und es wird die niedrigste wirksame Dosis verwendet. Selten treten schwere Hautreaktionen auf, dann wird die Einnahme sofort beendet.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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