Aldara ist ein Arzneimittel mit Imiquimod zur Behandlung äußerer Feigwarzen. Es regt die Immunabwehr der Haut gegen die mit HPV infizierten Zellen an.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Imiquimod ist ein Immunmodulator: Der Wirkstoff regt Abwehrzellen in der Haut an, Botenstoffe wie Interferon zu bilden. Dadurch richtet sich die körpereigene Abwehr gegen die mit HPV infizierten Zellen, und die Warzen können sich über mehrere Wochen zurückbilden.
Laut Fachinformation dreimal pro Woche (z. B. Montag, Mittwoch, Freitag) vor dem Schlafengehen dünn auf die Warzen auftragen und nach 6 bis 10 Stunden mit Wasser und milder Seife abwaschen. Ein Beutel ist für eine Anwendung bestimmt. Behandelt wird bis zur Abheilung, höchstens 16 Wochen.
Eintritt: Rückbildung meist erst nach mehreren Wochen
Wichtig: Nicht in Harnröhre, Scheide, am Muttermund oder im Analkanal und nicht auf offene Wunden auftragen. Die Creme kann Kondome und Diaphragmen schwächen. Verzichten Sie deshalb auf sexuellen Kontakt, solange sie auf der Haut ist.
Aldara ist ein Arzneimittel mit Imiquimod zur Behandlung äußerer Feigwarzen. Es regt die Immunabwehr der Haut gegen die mit HPV infizierten Zellen an.
Aldara enthält Imiquimod, einen Immunmodulator. Der Wirkstoff bindet an Rezeptoren von Immunzellen in der Haut und regt sie zur Bildung von Interferon alpha und anderen Botenstoffen an; diese örtliche Immunreaktion richtet sich gegen die mit humanen Papillomviren infizierten Zellen, sodass die Warzen zurückgehen. Laut Fachinformation ist Aldara zugelassen zur äußerlichen Behandlung von Feigwarzen im Genital- und Perianalbereich bei Erwachsenen, außerdem von oberflächlichen Basalzellkarzinomen und aktinischen Keratosen. Die Creme enthält 50 mg Imiquimod pro Gramm, also 5 Prozent, und ist in Beuteln mit 250 mg Creme zum einmaligen Gebrauch abgefüllt; der Shop führt Packungen mit 12, 24 und 36 Beuteln.
Bei Feigwarzen wird Aldara laut Fachinformation dreimal pro Woche vor dem Zubettgehen aufgetragen. Eine dünne Schicht wird auf die gereinigte, trockene Haut der Warzen gerieben, bis die Creme eingezogen ist; nur die befallenen Stellen werden behandelt, nicht Harnröhre, Scheide, Gebärmutterhals oder After. Ein Beutel reicht für eine Fläche von 20 Quadratzentimetern und wird nach dem Öffnen nicht aufbewahrt. Die Creme bleibt sechs bis zehn Stunden auf der Haut, ohne Duschen oder Baden; danach wird sie unbedingt mit milder Seife und Wasser abgewaschen. Vor und nach dem Auftragen werden die Hände gewaschen, ein Verband wird nicht angelegt. Die Behandlung läuft, bis alle sichtbaren Warzen verschwunden sind, höchstens aber 16 Wochen pro Behandlungszeitraum. Eine vergessene Anwendung wird nachgeholt, sobald man es bemerkt, danach gilt wieder der gewohnte Rhythmus; mehr als einmal täglich wird die Creme nicht aufgetragen. Bei heftigen Hautreaktionen wird einige Tage pausiert.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, treten Juckreiz und Schmerzen an der Anwendungsstelle auf. Häufig sind Brennen, Reizung und Rötung an der Anwendungsstelle, Infektionen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Muskelschmerzen; in den Studien kam es bei den meisten Anwendern zu örtlichen Hautreaktionen wie Rötung, Erosion, Abschuppung und Schwellung, die auf der Immunreaktion beruhen und meist innerhalb von zwei Wochen nach dem Absetzen abklingen. Gelegentlich wurden Pusteln, Herpes simplex, Pilzinfektionen im Genitalbereich, Lymphknotenschwellung, Schlaflosigkeit, Depression, Schwindel, Durchfall, Ekzem, Gelenkschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen, schmerzhafter Geschlechtsverkehr und Erektionsstörungen beschrieben, außerdem Müdigkeit, Fieber und grippeähnliche Beschwerden. In seltenen Fällen entsteht schon nach wenigen Anwendungen eine heftige nässende oder erosive Entzündung, oft mit Unwohlsein, Fieber und Muskelschmerzen; dann wird die Behandlung unterbrochen. Nach der Behandlung können hellere oder dunklere Hautflecken zurückbleiben, die bei manchen Patienten dauerhaft sind. Starke Schmerzen, offene Wunden, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, ein Ausschlag mit Blasen oder hohes Fieber sind Gründe, die Creme abzuwaschen und ärztliche Hilfe zu suchen.
Aldara darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Imiquimod oder einen der sonstigen Bestandteile. Vorsicht gilt bei Autoimmunerkrankungen, die sich verschlechtern können, bei organtransplantierten Patienten wegen einer möglichen Abstoßungsreaktion, bei eingeschränkter Blutbildung und bei geschwächtem Immunsystem, bei dem nur ein Behandlungszyklus empfohlen wird; bei HIV-Infektion wirkt die Creme schlechter. Nach einer vorherigen Warzenbehandlung und bei offenen Wunden wird erst begonnen, wenn die Haut abgeheilt ist, weil über verletzte Haut mehr Wirkstoff in den Körper gelangt. Kontakt mit Augen, Lippen und Nasenschleimhaut ist zu vermeiden. Für Kinder und Jugendliche wird die Anwendung nicht empfohlen. In der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, da klinische Daten fehlen, auch wenn Tierstudien keine schädigenden Wirkungen zeigten; für die Stillzeit kann keine Empfehlung gegeben werden, die Gebrauchsinformation rät vom Stillen während der Behandlung ab. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Weil weniger als ein Prozent des aufgetragenen Imiquimods durch die Haut aufgenommen wird, sind Wechselwirkungen mit eingenommenen Arzneimitteln kaum zu erwarten; Studien dazu wurden nicht durchgeführt. Bei Patienten, die Immunsuppressiva wie Ciclosporin, Tacrolimus, Methotrexat oder höher dosiertes Kortison einnehmen, wird die Creme wegen ihrer immunstimulierenden Wirkung mit Vorsicht eingesetzt. Praktisch wichtig ist die Wirkung auf Verhütungsmittel: Aldara kann die Reißfestigkeit von Kondomen und Scheidendiaphragmen beeinträchtigen, deshalb wird die Creme vor dem Geschlechtsverkehr abgewaschen und erst danach aufgetragen, und andere Verhütungsmethoden werden erwogen. Für die Anwendung unmittelbar nach anderen Mitteln gegen Feigwarzen wie Podophyllotoxin liegen keine Erfahrungen vor; die Haut soll vorher abgeheilt sein.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann die Warzen bestehen, wo genau sie sitzen, ob die Diagnose bereits ärztlich gestellt wurde, ob Sie schon mit Aldara, Podophyllotoxin, Vereisung oder einem Eingriff behandelt wurden und ob Warzen innerlich, also in Harnröhre, Scheide oder After, vorkommen. Gefragt wird nach HIV-Infektion oder anderer Immunschwäche, Autoimmunerkrankungen, Organtransplantation, Schwangerschaft oder Stillzeit, offenen Wunden im Genitalbereich und nach allen Arzneimitteln, besonders Immunsuppressiva. Eine Online-Verordnung kann bei ärztlich bestätigten äußeren Feigwarzen bei Erwachsenen passen, auch als Fortführung einer begonnenen Behandlung innerhalb der 16 Wochen. Unklare Hautveränderungen ohne gesicherte Diagnose, innerliche Warzen, Warzen bei Kindern, Schwangeren oder Menschen mit Immunschwäche, häufige Rückfälle und Beschwerden wie Blutungen, Schmerzen beim Wasserlassen oder eine Vorhautverengung gehören in die Hautarzt-, Frauenarzt- oder Urologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Feigwarzen und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 50 mg/g |
|---|---|
| Menge | 12 Beutel, 24 Beutel, 36 Beutel |
Aldara enthält Imiquimod und wird zur Behandlung äußerer Feigwarzen eingesetzt.
Hinweis: Aldara sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Aldara angewendet?
Aldara wird zur Behandlung äußerer Feigwarzen angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Aldara?
Aldara enthält Imiquimod. Der Wirkstoff regt die körpereigene Immunabwehr in der Haut gegen die mit HPV infizierten Zellen an.
Ist Aldara verschreibungspflichtig?
Ja, Aldara ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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