Bactroban ist eine Salbe mit dem Antibiotikum Mupirocin zur Anwendung auf der Haut. Die Salbe wird zur Behandlung von Hautinfektionen durch empfindliche Bakterien eingesetzt, zum Beispiel bei Impetigo, Follikulitis oder Furunkeln.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Mupirocin hemmt ein Enzym, das Bakterien für die Eiweißherstellung brauchen. Dadurch vermehren sich empfindliche Staphylokokken und Streptokokken nicht weiter. Die Salbe wirkt direkt auf der infizierten Haut.
Salbe zum Auftragen, 2- bis 3-mal täglich eine kleine Menge auf die betroffene Haut, höchstens 10 Tage lang.
Wichtig: Nicht in Nase oder Augen anwenden und höchstens 10 Tage verwenden. Bei Fieber, starken Schmerzen oder sich ausbreitender Rötung ist eine ärztliche Untersuchung vor Ort nötig.
Bactroban ist eine Salbe mit dem Antibiotikum Mupirocin zur Anwendung auf der Haut. Die Salbe wird zur Behandlung von Hautinfektionen durch empfindliche Bakterien eingesetzt, zum Beispiel bei Impetigo, Follikulitis oder Furunkeln.
Bactroban enthält den Wirkstoff Mupirocin, ein Antibiotikum, das ausschließlich auf der Haut angewendet wird. Mupirocin wird aus dem Bakterium Pseudomonas fluorescens gewonnen und blockiert in Bakterien das Enzym Isoleucyl-tRNA-Synthetase; dadurch kommt die Eiweißbildung der Erreger zum Erliegen. In den hohen Konzentrationen, die auf der Haut erreicht werden, wirkt es abtötend. Das Spektrum umfasst Staphylococcus aureus einschließlich methicillinresistenter Stämme, andere Staphylokokken und Streptokokken, also die Erreger der meisten oberflächlichen Hautinfektionen. Laut Fachinformation ist Mupirocin-Salbe zur Behandlung bakterieller Hautinfektionen wie Impetigo (Borkenflechte), Follikulitis (Entzündung der Haarbälge) und Furunkulose bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und Säuglingen ab vier Wochen zugelassen. Über unverletzte Haut gelangt nur sehr wenig Wirkstoff in den Körper. Der Shop führt die Salbe mit 2 % Mupirocin (20 mg pro Gramm) in einer Tube mit 15 g.
Die Salbe wird laut Fachinformation zwei- bis dreimal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, nach dem Händewaschen und möglichst mit einem Wattestäbchen oder Tupfer. Die behandelte Stelle darf anschließend mit einem Pflaster oder Verband abgedeckt werden, sofern der Arzt nichts anderes rät. Die Behandlung dauert in der Regel bis zu zehn Tage und soll nicht länger fortgeführt werden; bleibt eine Besserung nach einigen Tagen aus, wird die Diagnose überprüft. Mupirocin wird nicht mit anderen Cremes oder Salben auf derselben Stelle gemischt, weil die Wirkung dann nachlassen kann. Wird eine Anwendung vergessen, holt man sie nach, sobald man daran denkt; steht die nächste Anwendung ohnehin kurz bevor, wird die vergessene übersprungen. Ein vorzeitiger Abbruch begünstigt das Überleben der Bakterien. Nach dem Ende der Behandlung werden Reste entsorgt, denn die geöffnete Tube ist nur zehn Tage haltbar, und eine wiederholte, unkontrollierte Anwendung fördert resistente Staphylokokken. Die Salbe ist nicht für die Nase, die Augen oder die Einstichstelle eines zentralen Venenkatheters bestimmt.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, tritt ein Brennen an den behandelten Hautstellen auf. Gelegentlich kommen Juckreiz, Rötung, Stechen und Trockenheit der Haut sowie eine Sensibilisierung gegen Mupirocin oder die Salbengrundlage vor. Sehr selten wurden allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen beschrieben, darunter Nesselsucht, großflächiger Ausschlag, Schwellungen von Gesicht, Lippen oder Zunge und anaphylaktische Reaktionen. Bei einer längeren Anwendung kann es zur Besiedlung mit nicht empfindlichen Keimen einschließlich Hefepilzen kommen. Selten ist eine pseudomembranöse Kolitis mit anhaltendem, teils blutigem Durchfall, Bauchkrämpfen und Fieber beschrieben, die auch nach äußerlicher Anwendung möglich ist. Bei starker Hautreizung, Blasenbildung, einem sich ausbreitenden Ausschlag, Atemnot oder Schwellungen im Gesicht wird die Salbe abgewaschen, abgesetzt und sofort ärztliche Hilfe gesucht.
Bactroban darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Mupirocin oder einen der sonstigen Bestandteile, insbesondere die Macrogole der Salbengrundlage, und nicht bei Neugeborenen in den ersten vier Lebenswochen. Die Salbengrundlage kann über offene Wunden und geschädigte Haut aufgenommen werden und wird über die Nieren ausgeschieden; bei mäßiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung und bei großflächigen Wunden soll die Salbe deshalb nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden. Der Hilfsstoff Butylhydroxytoluol kann örtlich Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Kontakt mit den Augen wird vermieden; gelangt Salbe ins Auge, wird gründlich mit Wasser gespült. Für die Schwangerschaft liegen keine klinischen Daten vor, Tierstudien zeigten keine Schädigung des Kindes; die Anwendung erfolgt nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung. Ob Mupirocin in die Muttermilch übergeht, ist nicht bekannt; wird eine rissige Brustwarze behandelt, wird die Salbe vor dem Stillen gründlich abgewaschen. Auf die Verkehrstüchtigkeit hat die Salbe keinen Einfluss.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht beobachtet worden, da Mupirocin kaum in den Körper aufgenommen wird. Zu beachten ist die gleichzeitige Anwendung anderer äußerlicher Mittel: Cremes, Salben oder Lotionen auf derselben Hautstelle verdünnen die Salbe und können die antibakterielle Wirkung abschwächen; Kortisoncremes oder Pflegeprodukte werden daher nicht gleichzeitig auf die infizierte Stelle aufgetragen. Eine Kreuzresistenz mit anderen Antibiotikaklassen besteht nicht; Resistenzen gegen Mupirocin selbst entstehen vor allem bei langer oder wiederholter Anwendung, weshalb die Fachinformation auf die örtliche Resistenzlage hinweist.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie, wie die Hautveränderung aussieht, seit wann sie besteht, wo sie sich befindet, ob sie nässt, Krusten bildet oder sich ausbreitet und ob Sie Mupirocin schon früher verwendet haben. Gefragt wird nach Fieber, Allergien gegen Antibiotika oder Salbenbestandteile, Nierenerkrankungen, Diabetes, einer Immunschwäche, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach weiteren äußerlichen und innerlichen Arzneimitteln. Eine Online-Verordnung kann bei einer kleinen, klar umschriebenen Impetigo oder Follikulitis ohne Allgemeinsymptome passend sein, besonders wenn die Erkrankung schon einmal ärztlich festgestellt und mit Mupirocin behandelt wurde. Ausgedehnte oder tiefe Infektionen, Furunkel im Gesicht, Fieber, starke Schmerzen, eine rasch zunehmende Rötung, Infektionen bei Säuglingen oder bei geschwächter Abwehr und wiederkehrende Abszesse gehören in die Hausarzt- oder Hautarztpraxis, wo ein Abstrich und gegebenenfalls ein Antibiotikum zum Einnehmen nötig sein können. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bakterielle Hautinfektionen und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 2 % (20 mg/g) |
|---|---|
| Menge | 1 Salbentube (15 g) |
Mupirocin hemmt die Eiweißherstellung von Bakterien. Der Wirkstoff blockiert dafür ein Enzym, das Bakterien zum Einbau der Aminosäure Isoleucin brauchen.
Hinweis: Die Salbe ist nicht für Nase und Augen geeignet und wird höchstens 10 Tage angewendet. Bei Fieber, sich ausbreitender Rötung oder starken Schmerzen ist eine ärztliche Untersuchung vor Ort nötig.
Wofür wird Bactroban angewendet?
Bactroban Salbe wird bei Hautinfektionen durch empfindliche Bakterien angewendet. Dazu gehören Impetigo, eine ansteckende Hautinfektion mit Bläschen und honiggelben Krusten, entzündete Haarwurzeln (Follikulitis) und wiederkehrende Furunkel. Ob eine Salbe ausreicht und für die Infektion geeignet ist, entscheidet der Arzt anhand von Ausdehnung und Beschwerden.
Wie wirkt Bactroban?
Der Wirkstoff Mupirocin hemmt ein Enzym, das Bakterien für die Herstellung von Eiweißen brauchen. Die Bakterien können sich dann nicht mehr vermehren und sterben in höherer Konzentration ab. Die Salbe wirkt direkt auf der Haut, über intakte Haut gelangt nur wenig Wirkstoff in den Körper.
Ist Bactroban verschreibungspflichtig?
Ja, Bactroban Salbe ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, mit Angaben zu Art und Ausdehnung der Infektion, zu Warnzeichen und zu früheren Behandlungen. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Bactroban beachtet werden?
Bei einer Allergie gegen Mupirocin oder Macrogol darf Bactroban nicht angewendet werden. Die Salbe ist nicht für Nase, Augen oder Eintrittsstellen von Kathetern geeignet. Bei Nierenerkrankungen und großen offenen Wunden ist Vorsicht nötig. Fieber, starke Schmerzen oder eine sich ausbreitende Rötung sprechen für eine tiefere Infektion, die vor Ort untersucht werden muss.
Warum wird Bactroban nur kurz angewendet?
Eine längere oder wiederholte Anwendung erhöht das Risiko, dass Bakterien gegen Mupirocin unempfindlich werden. Außerdem können sich Pilze oder andere unempfindliche Keime ausbreiten. Laut Fachinformation wird die Salbe deshalb höchstens 10 Tage angewendet. Salbenreste werden danach entsorgt und nicht für eine spätere Infektion aufbewahrt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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