Domperidon
Dopamin-Antagonist als Tablette zur kurzzeitigen Besserung von Übelkeit und Erbrechen.
Metoclopramid ist ein Dopamin-Antagonist (Prokinetikum), als Tabletten zu 10 mg und als Lösung zum Einnehmen mit 1 mg pro ml. Es wird bei Erwachsenen kurzzeitig gegen Übelkeit und Erbrechen sowie zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit nach Chemotherapie und von Übelkeit durch Strahlentherapie angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Metoclopramid blockiert Dopamin- und Serotonin-Rezeptoren in der Auslösezone des Brechzentrums im Hirnstamm. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens. Weil der Wirkstoff ins Gehirn gelangt, können Müdigkeit und Bewegungsstörungen auftreten.
Tablette oder abgemessene Lösung bis zu dreimal täglich vor den Mahlzeiten, mit mindestens 6 Stunden Abstand und höchstens 5 Tage.
Eintritt: höchster Blutspiegel nach etwa 1 Stunde · Dauer: Halbwertszeit etwa 3 bis 5 Stunden
Wichtig: Metoclopramid kann Bewegungsstörungen auslösen, bei längerer Einnahme auch bleibende. Deshalb höchstens 5 Tage und höchstens 30 mg pro Tag; nicht bei Epilepsie, Parkinson-Krankheit oder zusammen mit Levodopa oder Dopamin-Agonisten.
Metoclopramid ist ein Dopamin-Antagonist (Prokinetikum), als Tabletten zu 10 mg und als Lösung zum Einnehmen mit 1 mg pro ml. Es wird bei Erwachsenen kurzzeitig gegen Übelkeit und Erbrechen sowie zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit nach Chemotherapie und von Übelkeit durch Strahlentherapie angewendet.
| Wirkstärke | 1 mg/ml, 10 mg |
|---|---|
| Menge | 1 Flasche (50 ml), 1 Flasche (100 ml), 20 Tabletten, 50 Tabletten, 60 Tabletten, 90 Tabletten, 100 Tabletten |
Metoclopramid blockiert Dopamin-Rezeptoren und Serotonin-Rezeptoren (5-HT3) in der Auslösezone des Brechzentrums im Hirnstamm. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens und die Passage durch den Dünndarm.
Hinweis: Bei Muskelkrämpfen, Blickkrampf, Zittern oder starker Unruhe wird Metoclopramid abgesetzt und sofort ärztliche Hilfe geholt. Die Tageshöchstdosis von 30 mg und die Dauer von 5 Tagen werden nicht überschritten.
Wofür wird Metoclopramid angewendet?
Metoclopramid ist bei Erwachsenen zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen zugelassen, auch bei akuter Migräne. Außerdem dient es zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit nach Chemotherapie und von Übelkeit durch Strahlentherapie. Für länger anhaltende Magenbeschwerden oder eine Dauerbehandlung ist Metoclopramid nicht vorgesehen, weil das Risiko für Bewegungsstörungen steigt.
Wie wirkt Metoclopramid?
Metoclopramid blockiert im Hirnstamm Rezeptoren für die Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die das Erbrechen auslösen. Gleichzeitig regt es die Bewegung von Magen und Dünndarm an und beschleunigt die Magenentleerung. Der höchste Blutspiegel wird etwa 1 Stunde nach der Einnahme erreicht. Weil der Wirkstoff ins Gehirn gelangt, können Müdigkeit und Bewegungsstörungen auftreten.
Ist Metoclopramid verschreibungspflichtig?
Ja, Metoclopramid ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung wird unter anderem geprüft, ob Epilepsie, Parkinson-Krankheit, frühere Bewegungsstörungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vorliegen. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft und die Entscheidung über Dosis, Dauer und Packungsgröße trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Nicht eingenommen wird Metoclopramid bei Epilepsie, Parkinson-Krankheit, früherer Spätdyskinesie, Blutung, Verschluss oder Durchbruch im Magen-Darm-Trakt, Phäochromozytom, prolaktinabhängigem Tumor und zusammen mit Levodopa oder Dopamin-Agonisten. Vorsicht gilt bei Herzrhythmusstörungen, eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion und in der Stillzeit. Alkohol und andere dämpfende Mittel verstärken die Müdigkeit.
Wie lange wird Metoclopramid eingenommen?
Laut Fachinformation höchstens 5 Tage. Die übliche Einzeldosis beträgt 10 mg bis zu dreimal täglich, höchstens 30 mg pro Tag, mit mindestens 6 Stunden Abstand, auch wenn eine Dosis erbrochen wurde. Längere Einnahme erhöht das Risiko für bleibende unwillkürliche Bewegungen. Halten die Beschwerden an, wird die Ursache ärztlich abgeklärt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Dopamin-Antagonist als Tablette zur kurzzeitigen Besserung von Übelkeit und Erbrechen.
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