Domperidon ist ein Dopamin-Antagonist aus der Gruppe der Prokinetika, hier als Tabletten zu 10 mg. Es wird zur kurzzeitigen Besserung von Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Domperidon blockiert Dopamin-Rezeptoren in einem Auslösebereich für Erbrechen im Hirnstamm, der außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens. Ins Gehirn selbst gelangt der Wirkstoff kaum.
Tablette bis zu dreimal täglich vor den Mahlzeiten, höchstens 30 mg pro Tag und in der Regel höchstens 1 Woche.
Eintritt: höchster Blutspiegel nach etwa 1 Stunde · Dauer: Halbwertszeit etwa 7 bis 9 Stunden
Wichtig: Domperidon kann selten gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, vor allem ab 60 Jahren, bei über 30 mg pro Tag und mit bestimmten Arzneimitteln. Bei Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht sofort absetzen und ärztliche Hilfe holen.
Domperidon ist ein Dopamin-Antagonist aus der Gruppe der Prokinetika, hier als Tabletten zu 10 mg. Es wird zur kurzzeitigen Besserung von Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht angewendet.
Domperidon ist ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der Dopamin-Antagonisten. Es blockiert Dopamin-D2-Rezeptoren in der Brechzentrum-nahen Region des Hirnstamms und im Magen-Darm-Trakt, beschleunigt die Magenentleerung und verbessert die Koordination der Magenbewegung; anders als Metoclopramid gelangt es kaum ins Gehirn und verursacht deshalb seltener Bewegungsstörungen. Laut Fachinformation ist Domperidon zugelassen zur Linderung der Symptome Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht. Nach der europäischen Überprüfung von 2014 gelten wegen seltener Herzrhythmusstörungen strenge Grenzen für Dosis und Dauer. Die Tabletten enthalten 10 mg Domperidon.
Die empfohlene Dosis beträgt laut Fachinformation 10 mg bis zu dreimal täglich, also höchstens 30 mg pro Tag. Die Tablette wird vor den Mahlzeiten mit etwas Wasser eingenommen, weil die Aufnahme nach dem Essen verzögert ist. Domperidon wird in der niedrigsten wirksamen Dosis und so kurz wie möglich angewendet; die Behandlungsdauer soll eine Woche in der Regel nicht überschreiten. Bei schwerer Nierenschwäche wird bei wiederholter Gabe die Häufigkeit der Einnahme auf ein- bis zweimal täglich verringert. Halten Übelkeit und Erbrechen länger als einige Tage an oder kommen Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Erbrochenen oder Gewichtsverlust hinzu, ist eine ärztliche Untersuchung nötig.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, tritt Mundtrockenheit auf. Gelegentlich kommen Angst, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Durchfall, Hautausschlag, Juckreiz, Brustspannen oder Milchfluss, ausbleibende Regelblutung, Brustvergrößerung beim Mann, Libidoverlust und Schwäche vor; sie beruhen auf einem Anstieg des Hormons Prolaktin. Selten sind Bewegungsstörungen wie unwillkürliche Muskelkrämpfe, Harnverhalt und allergische Reaktionen. Sehr selten, aber schwerwiegend sind Herzrhythmusstörungen durch eine Verlängerung des QT-Intervalls bis hin zu plötzlichem Herztod; das Risiko ist bei Menschen über 60 Jahren, bei Tagesdosen über 30 mg und bei gleichzeitiger Einnahme QT-verlängernder Arzneimittel erhöht. Bei Herzklopfen, Ohnmacht oder Krampfanfällen wird Domperidon abgesetzt.
Domperidon darf nicht angewendet werden bei einem Prolaktin bildenden Hypophysentumor, bei Magen-Darm-Blutung, Darmverschluss oder Darmdurchbruch, bei mäßiger oder schwerer Leberfunktionsstörung, bei bekannter Verlängerung des QT-Intervalls, bei Störungen des Elektrolythaushalts, bei Herzerkrankungen wie einer Herzschwäche sowie zusammen mit QT-verlängernden Arzneimitteln und starken Hemmern des Enzyms CYP3A4. Vorsicht gilt bei schwerer Nierenschwäche und bei älteren Menschen. In der Schwangerschaft wird Domperidon nur angewendet, wenn der Nutzen das Risiko rechtfertigt; in der Stillzeit wird es nicht empfohlen, weil es in geringen Mengen in die Milch übergeht und beim Säugling Herzrhythmusstörungen nicht auszuschließen sind.
Nicht kombiniert werden darf Domperidon mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern, etwa Antiarrhythmika wie Amiodaron und Sotalol, bestimmten Antipsychotika (Haloperidol, Pimozid), Antidepressiva (Citalopram, Escitalopram), Makrolid-Antibiotika (Erythromycin, Clarithromycin), Fluorchinolonen (Moxifloxacin), Antimykotika (Fluconazol, Pentamidin), Methadon, Ondansetron und Malariamitteln wie Halofantrin. Ebenfalls ausgeschlossen sind starke CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Saquinavir und Telaprevir, die den Domperidon-Spiegel stark erhöhen. Anticholinerg wirkende Mittel heben die Wirkung auf die Magenentleerung auf. Antazida und Säureblocker verringern die Aufnahme und werden nach den Mahlzeiten eingenommen, Domperidon davor.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Übelkeit oder Erbrechen bestehen, welche Ursache vermutet wird, ob Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Erbrochenen, Gewichtsverlust oder Kopfschmerzen hinzukommen und ob Sie Domperidon bereits vertragen haben. Gefragt wird nach Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen, Leber- und Nierenerkrankungen, Elektrolytstörungen, Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Antidepressiva, Antipsychotika, Antibiotika und Antimykotika. Eine Online-Verordnung passt bei kurzzeitiger Übelkeit mit bekannter, harmloser Ursache und ohne Herzrisiko. Erbrechen mit Blut, starke Bauchschmerzen, Anzeichen einer Austrocknung, Übelkeit in der Schwangerschaft und Beschwerden bei Herzpatienten oder Menschen über 60 gehören in die Hausarztpraxis oder in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Übelkeit.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 27. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 30 Tabletten |
Domperidon blockiert Rezeptoren für den Botenstoff Dopamin. Es wirkt auf einen Auslösebereich für Erbrechen im Hirnstamm, der außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt, und regt die Bewegung des oberen Verdauungstrakts an.
Hinweis: Bei Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht wird Domperidon abgesetzt und sofort ärztliche Hilfe geholt. Die Tageshöchstdosis von 30 mg wird nicht überschritten.
Wofür wird Domperidon angewendet?
Domperidon ist zur Besserung der Beschwerden Übelkeit und Erbrechen zugelassen, bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit mindestens 35 kg Körpergewicht. Es ist für eine kurze Behandlung gedacht, in der Regel höchstens 1 Woche. Für länger anhaltende Magenbeschwerden oder zur Förderung der Milchbildung in der Stillzeit ist Domperidon nicht zugelassen.
Wie wirkt Domperidon?
Domperidon blockiert Rezeptoren für den Botenstoff Dopamin. Dadurch dämpft es Signale aus einem Bereich im Hirnstamm, der Erbrechen auslöst und außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Zusätzlich beschleunigt es die Entleerung des Magens. Ins Gehirn selbst gelangt der Wirkstoff kaum. Der höchste Blutspiegel wird etwa 1 Stunde nach der Einnahme erreicht.
Ist Domperidon verschreibungspflichtig?
Ja, Domperidon ist verschreibungspflichtig. Wegen des Risikos für Herzrhythmusstörungen wird vor einer Verordnung genau geprüft, ob Herzerkrankungen, Lebererkrankungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln vorliegen. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Nicht eingenommen wird Domperidon bei verlängerter QT-Zeit, Herzschwäche, langsamem Herzschlag, deutlich gestörten Blutsalzen, mäßiger oder schwerer Lebererkrankung, Prolaktinom, Phäochromozytom sowie bei Blutungen oder Verschluss im Magen-Darm-Trakt. Viele Arzneimittel dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden, zum Beispiel Clarithromycin, Erythromycin, Fluconazol, Itraconazol, Citalopram oder Amiodaron. Ab 60 Jahren ist das Risiko für das Herz erhöht.
Wie lange wird Domperidon eingenommen?
Laut Fachinformation wird Domperidon in der niedrigsten wirksamen Dosis und so kurz wie möglich eingenommen, in der Regel höchstens 1 Woche. Die Tageshöchstdosis beträgt 30 mg, also 3 Tabletten. Halten Übelkeit oder Erbrechen länger an oder kommen sie immer wieder, wird die Ursache ärztlich abgeklärt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Verfügbare Länder
Bald verfügbar
United KingdomDemnächst verfügbarEin Klick auf Ihr Land genügt; die Kürzel wählen die Sprache. Die Auswahl lässt sich jederzeit oben in der Leiste ändern.
Gewähltes Lieferland
BelgiëBelgique
In welcher Sprache soll die Website erscheinen?
Land nicht in der Liste
Anderes Land
In welcher Sprache soll die Website erscheinen?
Land der Adresse in Ihrem Konto:
Neues Lieferland:
Wirklich wechseln?
Das Konto bleibt unverändert. An der Kasse ist dann eine Lieferadresse im gewählten Land nötig.
Um Ihnen ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Zustimmung nicht erteilen oder zurückziehen, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Geben Sie den Code an der Kasse ein. Einmal pro Kunde, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
DOCTORCURA15