Dulcolax ist ein stimulierendes Abführmittel mit dem Wirkstoff Bisacodyl in Form magensaftresistenter Tabletten (Dragées). Es wird bei Verstopfung, bei Erkrankungen mit erforderlicher erleichterter Stuhlentleerung und zur Darmentleerung vor Eingriffen am Darm angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Bisacodyl wird erst im Dickdarm in seine wirksame Form umgewandelt. Es regt dort die Darmbewegung an und lässt mehr Wasser in den Darm strömen. Der Stuhl wird weicher und schneller weitertransportiert.
Bei Bedarf einmal am Abend 1 bis 2 Tabletten unzerkaut mit Wasser, nicht mit Milch oder Mitteln gegen Magensäure. Ohne Abklärung der Ursache nur kurzfristig.
Eintritt: ca. 6 bis 12 Stunden
Wichtig: Nicht geeignet bei Darmverschluss, akuten Entzündungen im Bauch und starken Bauchschmerzen mit Übelkeit oder Erbrechen. Nicht zur Dauereinnahme ohne ärztliche Abklärung und nicht zum Abnehmen.
Dulcolax ist ein stimulierendes Abführmittel mit dem Wirkstoff Bisacodyl in Form magensaftresistenter Tabletten (Dragées). Es wird bei Verstopfung, bei Erkrankungen mit erforderlicher erleichterter Stuhlentleerung und zur Darmentleerung vor Eingriffen am Darm angewendet.
Dulcolax Dragées enthalten 5 mg Bisacodyl, ein stimulierendes Abführmittel aus der Gruppe der Triarylmethane. Der magensaftresistente Überzug lässt den Wirkstoff erst im Dickdarm frei. Dort wird Bisacodyl in seine wirksame Form umgewandelt, regt die Darmbewegung an und fördert die Ansammlung von Wasser und Elektrolyten im Darm; der Stuhl wird weicher und voluminöser, die Passagezeit kürzer. Die Aufnahme von Kalorien und Nährstoffen im Dünndarm bleibt davon unberührt, weshalb Bisacodyl laut Fachinformation nicht zur Gewichtsabnahme beiträgt. Zugelassen ist Dulcolax bei Verstopfung, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung vor diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am Darm. Doctorcura führt Packungen mit 20 und 30 magensaftresistenten Tabletten.
Erwachsene und Kinder über zehn Jahre nehmen laut Fachinformation einmal täglich 1 bis 2 Dragées, also 5 bis 10 mg Bisacodyl, am Abend; empfohlen wird der Beginn mit der niedrigsten Dosis, die bei Bedarf bis zur Tageshöchstdosis von 2 Dragées angepasst wird. Kinder von zwei bis zehn Jahren erhalten höchstens 1 Dragée abends und bei anhaltender Verstopfung nur auf ärztliche Anweisung; unter zwei Jahren ist Dulcolax nicht zugelassen. Die Dragées werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt, am besten mit einem Glas Wasser, nicht mit Milch. Die Wirkung setzt nach etwa 6 bis 12 Stunden ein. Da das Mittel bei Bedarf eingenommen wird, wird eine ausgelassene Dosis nicht nachgeholt. Ohne ärztliche Abklärung der Ursache soll Dulcolax nur kurzfristig und nicht ununterbrochen täglich eingenommen werden. Zur vollständigen Darmentleerung vor einem Eingriff gilt ein eigenes Schema unter ärztlicher Überwachung: am Vortag morgens und abends je 2 Dragées, am Tag des Eingriffs morgens ein Dulcolax Zäpfchen mit 10 mg.
Am häufigsten berichtet werden Bauchschmerzen und Durchfall. Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit auf. Gelegentlich kommen Erbrechen, meist leichte Blutbeimengungen im Stuhl, Bauchbeschwerden, Beschwerden im Analbereich und Schwindel vor. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen; mit nicht bekannter Häufigkeit wurden anaphylaktische Reaktionen, Angioödeme, Austrocknung, Ohnmacht und eine Dickdarmentzündung einschließlich einer ischämischen Colitis beschrieben. Schwindel und Ohnmacht sind nach den vorliegenden Daten meist eine vasovagale Reaktion auf Bauchkrämpfe oder den Stuhlgang. Der Farbstoff Gelborange S kann allergische Reaktionen auslösen. Bei zu langer oder zu hoch dosierter Anwendung gehen Wasser, Kalium und andere Elektrolyte verloren; das kann zu Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche führen. Starke Bauchschmerzen, anhaltender Durchfall mit Durst und wenig Urin, Blut im Stuhl, Schwellungen von Gesicht oder Rachen und Atemnot sind Gründe, das Mittel abzusetzen und ärztliche Hilfe zu suchen.
Dulcolax darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Bisacodyl, Gelborange S oder einen der sonstigen Bestandteile, bei Darmverschluss oder Darmverengung, bei akuten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wie entzündlichen Darmerkrankungen oder einer akuten Blinddarmentzündung, bei starken Bauchschmerzen mit Übelkeit oder Erbrechen und bei Kindern unter zwei Jahren. Bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, etwa bei erheblichem Flüssigkeitsmangel, soll es nicht eingenommen werden. Die Dragées enthalten Lactose und Saccharose und sind bei angeborener Unverträglichkeit dieser Zucker ungeeignet. Bei Kindern und bei chronischer Verstopfung soll die Ursache vor der Anwendung abgeklärt werden; ältere Menschen und Patienten mit Nierenschwäche sind durch Flüssigkeitsverlust besonders gefährdet. In der Schwangerschaft sind seit der Einführung 1952 keine schädigenden Wirkungen bekannt geworden, kontrollierte Studien fehlen jedoch; die Anwendung erfolgt nur auf ärztlichen Rat. In der Stillzeit kann Dulcolax angewendet werden, weil der wirksame Abbaustoff nicht in die Muttermilch übergeht. Wegen möglicher Schwindelanfälle und Ohnmachten sollen Betroffene bei Bauchkrämpfen nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.
Entwässernde Mittel wie Hydrochlorothiazid oder Furosemid und Kortisonpräparate erhöhen bei übermäßigem Gebrauch von Dulcolax das Risiko von Elektrolytverschiebungen, und ein Kaliummangel verstärkt die Empfindlichkeit gegenüber Herzglykosiden wie Digoxin. Andere Abführmittel verstärken die Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt. Milch und säurebindende Magenmittel (Antazida) sollen nicht gleichzeitig eingenommen werden; werden sie benötigt, nimmt man sie frühestens eine halbe Stunde nach Dulcolax ein.
Dulcolax ist in Deutschland apothekenpflichtig und nicht verschreibungspflichtig; bei Doctorcura werden Ihre Angaben dennoch ärztlich geprüft. Im Fragebogen geben Sie an, seit wann die Verstopfung besteht, ob die Ursache bereits ärztlich abgeklärt wurde und welche Mittel Sie bisher genommen haben. Gefragt wird nach Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust, Fieber, starken Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, nach Darmerkrankungen, Nieren- und Herzerkrankungen, nach Schwangerschaft und nach Arzneimitteln wie Diuretika, Kortison, Digoxin und Opioiden. Eine Online-Anfrage passt bei einer kurzzeitigen Anwendung wegen bekannter, abgeklärter Verstopfung oder zur Fortführung einer ärztlich empfohlenen Anwendung. Eine neu aufgetretene Verstopfung mit Alarmzeichen, der Verdacht auf einen Darmverschluss, eine chronische Verstopfung ohne Abklärung und die Anwendung bei Kindern gehören in die Hausarzt- oder gastroenterologische Praxis, starke akute Bauchschmerzen in die Notaufnahme. Die Darmvorbereitung vor einer Darmspiegelung folgt dem Plan der durchführenden Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verstopfung und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 30 Tabletten |
Bisacodyl ist ein Kontaktabführmittel. Es wirkt örtlich im Dickdarm und beeinflusst die Aufnahme von Nährstoffen im Dünndarm nicht.
Hinweis: Ohne ärztliche Abklärung der Ursache wird Dulcolax nur kurzfristig und nicht täglich eingenommen. Bei Durst und auffällig wenig Urin wird die Einnahme unterbrochen und ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Dulcolax angewendet?
Dulcolax wird laut Zulassung bei Verstopfung angewendet und bei Erkrankungen, bei denen der Stuhlgang erleichtert werden soll. Außerdem dient es zusammen mit einem Zäpfchen zur Darmentleerung vor Untersuchungen oder Eingriffen am Darm, dann immer nach ärztlichem Plan. Ohne Abklärung der Ursache ist Dulcolax nicht für die tägliche oder längere Einnahme gedacht.
Wie wirkt Dulcolax?
Bisacodyl wirkt als Kontaktabführmittel direkt im Dickdarm. Dort regt es die Darmbewegung an und sorgt dafür, dass sich mehr Wasser im Darm sammelt. Der Stuhl wird weicher und schneller weitertransportiert. Bei Einnahme am Abend kommt es meist nach 6 bis 12 Stunden zum Stuhlgang. Der magensaftresistente Überzug verhindert, dass sich die Tablette schon im Magen auflöst.
Brauche ich für Dulcolax ein Rezept?
In Deutschland ist Dulcolax apothekenpflichtig, ein Rezept ist dafür nicht nötig. Die Abgabe erfolgt aber nur über eine Apotheke. In anderen Ländern können die Abgaberegeln abweichen. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Dulcolax ist nicht geeignet bei Darmverschluss, akuten Entzündungen im Bauch, starken Bauchschmerzen mit Übelkeit oder Erbrechen, erheblichem Flüssigkeitsmangel und einer Allergie gegen einen Bestandteil. Bei Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust oder neu veränderten Stuhlgewohnheiten ist eine ärztliche Abklärung nötig. Die Tabletten werden nicht gleichzeitig mit Milch oder Mitteln gegen Magensäure eingenommen.
Kann Dulcolax über längere Zeit eingenommen werden?
Ohne ärztliche Abklärung der Ursache wird Dulcolax nur kurzfristig eingenommen. Wer Abführmittel täglich oder über längere Zeit braucht, sollte die Ursache der Verstopfung ärztlich untersuchen lassen. Zu häufige oder zu hohe Einnahme kann zum Verlust von Wasser und Kalium führen, mit Muskelschwäche oder Störungen der Herzfunktion. Zum Abnehmen ist Dulcolax nicht geeignet.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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