Movicol ist ein osmotisch wirkendes Abführmittel mit Macrogol 3350 und Elektrolyten in Form eines Pulvers zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Es wird bei chronischer Verstopfung und bei hartnäckiger Verstopfung mit Kotstau (Koprostase) angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Macrogol 3350 hält Wasser im Darm. Der Stuhl wird weicher und voluminöser, dadurch wird die Darmbewegung angeregt. Der Wirkstoff wird kaum ins Blut aufgenommen.
Jeden Beutel in 125 ml Wasser auflösen und trinken, bei Verstopfung meist 1 bis 3 Beutel am Tag. Eine Behandlung dauert in der Regel höchstens 2 Wochen.
Wichtig: Nicht geeignet bei Darmverschluss, Durchbruch der Darmwand und schweren entzündlichen Darmerkrankungen. Bei Herzschwäche, Nierenerkrankung oder natriumarmer Ernährung vorher ärztlich beraten lassen.
Movicol ist ein osmotisch wirkendes Abführmittel mit Macrogol 3350 und Elektrolyten in Form eines Pulvers zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen. Es wird bei chronischer Verstopfung und bei hartnäckiger Verstopfung mit Kotstau (Koprostase) angewendet.
Movicol ist ein Pulver zur Herstellung einer Trinklösung mit dem Wirkstoff Macrogol 3350 und den Elektrolyten Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat und Kaliumchlorid. Macrogol wird im Darm praktisch nicht aufgenommen, bindet Wasser und hält es im Stuhl; der Stuhl wird weicher und voluminöser, was die Darmbewegung anregt und die Entleerung erleichtert. Die beigefügten Elektrolyte werden mit dem Darminhalt ausgetauscht, so dass der Körper unter dem Strich weder Natrium noch Kalium oder Wasser verliert. Laut Gebrauchsanweisung ist Movicol bestimmt zur Behandlung der akuten und chronischen Verstopfung bei Erwachsenen, Jugendlichen und älteren Patienten; die Fachinformation wirkstoffgleicher Macrogol-Präparate nennt daneben die Behebung einer Koprostase, also einer hartnäckigen Verstopfung, bei der Enddarm oder Dickdarm mit Stuhl gefüllt sind. Doctorcura führt Movicol mit 13,8 g Pulver pro Beutel in Packungen mit 20 oder 30 Beuteln.
Der Inhalt eines Beutels wird in etwa 125 ml Wasser verrührt, bis die Lösung klar oder leicht trüb ist, und dann getrunken; die Einnahme ist unabhängig von Tageszeit und Mahlzeiten möglich. Bei Verstopfung nehmen Erwachsene, Jugendliche ab 12 Jahren und ältere Menschen je nach Schwere 1 bis 3 Beutel täglich, verteilt auf Teildosen. Die Behandlung dauert üblicherweise etwa zwei Wochen und kann bei Bedarf wiederholt werden; wenn eine längere Anwendung nötig ist, etwa bei Verstopfung durch Parkinson, Multiple Sklerose oder opioidhaltige Schmerzmittel, reichen in der Langzeitbehandlung meist 1 oder 2 Beutel pro Tag. Bei einer ärztlich gesicherten Koprostase werden laut Fachinformation 8 Beutel täglich innerhalb von 6 Stunden eingenommen, höchstens über 3 Tage; bei eingeschränkter Herzfunktion nicht mehr als 2 Beutel pro Stunde. Eine fertige Lösung, die nicht sofort getrunken wird, hält sich abgedeckt im Kühlschrank 24 Stunden. Eine vergessene Dosis wird eingenommen, sobald Sie daran denken. Die Trinklösung ersetzt nicht die normale Flüssigkeitszufuhr von etwa 2 bis 2,5 Litern täglich. Bei Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung nötig; für Kinder unter 12 Jahren gibt es eigene Zubereitungen.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Blähungen, ein aufgeblähter Bauch, vermehrte Darmgeräusche und Beschwerden am After auf; ein leichter Durchfall zu Beginn bessert sich meist, wenn die Dosis verringert wird. Sehr selten sind allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie mit Atemnot, Angioödem, Nesselsucht, Juckreiz und Hautausschlag. Ohne bekannte Häufigkeit wurden Kopfschmerzen, Hautrötung, Wassereinlagerungen in Händen, Füßen oder Knöcheln, Flüssigkeitsmangel und Elektrolytstörungen wie zu hohes oder zu niedriges Kalium und zu niedriges Natrium berichtet. Atembeschwerden oder eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen sind Gründe, die Einnahme sofort zu beenden und ärztliche Hilfe zu holen; dasselbe gilt für geschwollene Beine, Kurzatmigkeit, zunehmende Müdigkeit oder Zeichen der Austrocknung als Hinweise auf eine Verschiebung im Flüssigkeits- und Salzhaushalt.
Movicol darf nicht eingenommen werden bei Darmverschluss oder Darmverengung, bei einem Durchbruch der Darmwand, bei schweren entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder toxischem Megakolon und bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile. Die Diagnose einer Koprostase soll vor der hoch dosierten Behandlung durch eine körperliche oder bildgebende Untersuchung gesichert sein. Bei Durchfall ist Vorsicht geboten für ältere Menschen, bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und bei Einnahme von Entwässerungsmitteln, weil der Flüssigkeits- und Salzhaushalt leichter aus dem Gleichgewicht gerät; dann kann eine Kontrolle der Elektrolyte sinnvoll sein. Ein Beutel enthält rund 187 mg Natrium und 26 mg Kalium, was bei natriumarmer Kost, bei kontrollierter Kaliumzufuhr und bei Herzschwäche zu berücksichtigen ist. Macrogol kann in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, weil es praktisch nicht in den Körper aufgenommen wird; die Datenlage bei Schwangeren ist allerdings begrenzt. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinträchtigt.
Weil Macrogol den Darminhalt schneller weitertransportiert, kann die Aufnahme anderer Arzneimittel vorübergehend verringert sein; in Einzelfällen wurde eine schwächere Wirkung gleichzeitig eingenommener Mittel wie Antiepileptika beschrieben. Bei Menschen mit Schluckstörungen, die Getränke mit stärkehaltigen Verdickungsmitteln andicken, hebt Macrogol die verdickende Wirkung auf und verflüssigt die Zubereitung. Wer dauerhaft Arzneimittel einnimmt, nennt sie im Fragebogen, damit der Arzt beurteilen kann, ob ein zeitlicher Abstand zur Trinklösung sinnvoll ist.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann die Verstopfung besteht, wie oft Sie Stuhlgang haben, ob Blut im Stuhl, Gewichtsverlust, Fieber, starke Bauchschmerzen oder Erbrechen aufgetreten sind, welche Abführmittel Sie bereits verwendet haben und ob eine Koprostase ärztlich festgestellt wurde. Gefragt wird nach Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, nach Darmoperationen, Herzschwäche, Nierenerkrankungen, Schluckstörungen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Opioiden, Antiepileptika und Entwässerungsmitteln. Eine Online-Verordnung passt bei einer bekannten chronischen Verstopfung ohne Warnzeichen, etwa als Fortführung einer vertragenen Behandlung oder bei Verstopfung unter einer Opioidtherapie. Eine neu aufgetretene Verstopfung ab dem mittleren Lebensalter, Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, Verdacht auf Darmverschluss mit Erbrechen und aufgetriebenem Bauch sowie die hoch dosierte Behandlung einer Koprostase gehören in die Hausarzt- oder Gastroenterologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verstopfung und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 13,8 g |
|---|---|
| Menge | 20 Beutel, 30 Beutel |
Macrogol 3350 wirkt osmotisch im Darm. Es wird so gut wie nicht ins Blut aufgenommen und unverändert mit dem Stuhl ausgeschieden.
Hinweis: Die Trinklösung ersetzt nicht die normale Flüssigkeitszufuhr. Bei geschwollenen Beinen, Kurzatmigkeit oder zunehmender Müdigkeit wird Movicol abgesetzt, und die Blutsalze werden ärztlich geprüft.
Wofür wird Movicol angewendet?
Movicol ist laut Zulassung zur Behandlung chronischer Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bestimmt. Außerdem wird es bei Koprostase angewendet, einer hartnäckigen Verstopfung mit Kotstau im Darm. Diese Diagnose wird vorher durch eine ärztliche Untersuchung gesichert, und die Behandlung folgt dann einem eigenen Schema mit höherer Dosis.
Wie wirkt Movicol?
Macrogol 3350 hält Wasser im Darm. Dadurch wird der Stuhl weicher, sein Volumen nimmt zu und die Darmbewegung wird angeregt. Der Wirkstoff wird kaum ins Blut aufgenommen und unverändert ausgeschieden. Die enthaltenen Salze sorgen dafür, dass der Körper dabei insgesamt weder Salze noch Wasser gewinnt oder verliert.
Brauche ich für Movicol ein Rezept?
In Deutschland ist Movicol apothekenpflichtig, ein Rezept ist dafür nicht nötig. Die Abgabe erfolgt aber nur über eine Apotheke. In anderen Ländern können die Abgaberegeln abweichen. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Movicol ist nicht geeignet bei Darmverschluss, Durchbruch der Darmwand, schweren entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, toxischem Megakolon und bei einer Allergie gegen einen Bestandteil. Bei Herzschwäche, Nierenerkrankungen und natriumarmer Ernährung ist ärztliche Rücksprache wichtig. Blut im Stuhl oder ungewollter Gewichtsverlust werden zuerst ärztlich abgeklärt.
Kann Movicol in Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?
Laut Fachinformation kann Movicol in der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden, weil Macrogol 3350 kaum in den Körper aufgenommen wird. Die Daten zur Anwendung bei Schwangeren sind allerdings begrenzt. Eine Schwangerschaft oder Stillzeit wird deshalb im medizinischen Fragebogen angegeben, und der Arzt berücksichtigt das bei der Prüfung.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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