Gabapentin
Gabapentinoid gegen periphere Nervenschmerzen, zum Beispiel bei diabetischer Neuropathie oder nach Gürtelrose.
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum in Form von Filmtabletten zu 10 mg, 25 mg und 50 mg. In niedriger Dosis wird es bei Erwachsenen gegen Nervenschmerzen und zur Vorbeugung von Migräne und chronischen Spannungskopfschmerzen angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Amitriptylin hemmt die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin und blockiert bestimmte Ionenkanäle an Nervenzellen. Dadurch wird die Weiterleitung von Schmerzsignalen gedämpft. Die Wirkung gegen Schmerzen ist unabhängig von der antidepressiven Wirkung.
Filmtabletten zum Einnehmen, meist einmal täglich am Abend. Die Behandlung beginnt niedrig dosiert, wird schrittweise angepasst und am Ende langsam beendet.
Eintritt: gegen Schmerzen meist nach 2 bis 4 Wochen
Wichtig: Nicht nach Herzinfarkt, bei Herzrhythmusstörungen oder zusammen mit MAO-Hemmern. In größeren Mengen lebensgefährlich; bei Gedanken an Selbstverletzung sofort ärztliche Hilfe holen.
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum in Form von Filmtabletten zu 10 mg, 25 mg und 50 mg. In niedriger Dosis wird es bei Erwachsenen gegen Nervenschmerzen und zur Vorbeugung von Migräne und chronischen Spannungskopfschmerzen angewendet.
| Wirkstärke | 10 mg, 25 mg, 50 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten, 60 Tabletten, 90 Tabletten, 100 Tabletten |
Amitriptylin hemmt im Nervensystem die Wiederaufnahme der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin. Dadurch wird unter anderem die Weiterleitung von Schmerzsignalen gedämpft.
Hinweis: Amitriptylin wird nicht höher dosiert als verordnet und nach längerer Einnahme nicht plötzlich abgesetzt. Bei Gedanken an Selbstverletzung wird sofort ärztliche Hilfe geholt.
Wofür wird Amitriptylin angewendet?
Amitriptylin ist bei Erwachsenen zugelassen zur Behandlung neuropathischer Schmerzen, zum Beispiel bei Nervenschäden durch Diabetes oder nach einer Gürtelrose, und zur Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne. In höherer Dosis wird es bei Depressionen eingesetzt. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Amitriptylin?
Amitriptylin erhöht im Nervensystem die Menge der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin, weil es deren Wiederaufnahme in die Nervenzellen hemmt. Zusätzlich blockiert es bestimmte Ionenkanäle. So wird die Weiterleitung von Schmerzsignalen gedämpft. Die Wirkung gegen Nervenschmerzen ist unabhängig von der Wirkung bei Depressionen.
Ist Amitriptylin verschreibungspflichtig?
Ja, Amitriptylin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem der Anwendungsgrund, Herzerkrankungen, frühere Suizidgedanken, alle eingenommenen Arzneimittel und eine bereits bestehende Einnahme berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Einnahme von Amitriptylin beachtet werden?
Nicht eingenommen wird Amitriptylin nach einem Herzinfarkt, bei koronarer Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen oder Herzblock, bei schwerer Lebererkrankung und zusammen mit MAO-Hemmern. Vorsicht gilt bei Engwinkelglaukom, Problemen beim Wasserlassen, Epilepsie, bipolarer Störung und zusammen mit anderen Antidepressiva oder Tramadol. Alkohol verstärkt die dämpfende Wirkung.
Wann wirkt Amitriptylin gegen Nervenschmerzen?
Die schmerzlindernde Wirkung setzt laut Fachinformation meist nach 2 bis 4 Wochen ein. Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Mundtrockenheit können schon früher auftreten und lassen oft nach. Die Dosis wird schrittweise angepasst. Bei vielen Menschen dauert die Behandlung längere Zeit und wird am Ende langsam beendet.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Gabapentinoid gegen periphere Nervenschmerzen, zum Beispiel bei diabetischer Neuropathie oder nach Gürtelrose.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Pregabalin-Kapseln gegen Nervenschmerzen, auch bei Epilepsie und generalisierter Angststörung zugelassen.
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