Lyrica enthält Pregabalin, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Gabapentinoide, in Form von Hartkapseln. Es ist bei Erwachsenen zur Behandlung von Nervenschmerzen, als Zusatzbehandlung bei fokalen epileptischen Anfällen und bei generalisierter Angststörung zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Pregabalin bindet an eine Untereinheit bestimmter Calciumkanäle an Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark. Dadurch werden überaktive Nervenzellen gedämpft, die Schmerzsignale weiterleiten. Die Dosis wird zu Beginn meist schrittweise erhöht.
Die Kapseln werden 2 oder 3 Mal täglich mit oder ohne Essen eingenommen. Beendet wird die Behandlung schrittweise über mindestens 1 Woche.
Eintritt: in Studien Schmerzabnahme ab der ersten Woche · Dauer: einige Stunden, daher 2 bis 3 Einnahmen täglich
Wichtig: Pregabalin kann abhängig machen, Schwindel und Müdigkeit verursachen und zusammen mit Opioiden, Beruhigungsmitteln oder Alkohol die Atmung dämpfen. Nicht plötzlich absetzen. Frauen, die schwanger werden können, verhüten wirksam.
Lyrica enthält Pregabalin, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Gabapentinoide, in Form von Hartkapseln. Es ist bei Erwachsenen zur Behandlung von Nervenschmerzen, als Zusatzbehandlung bei fokalen epileptischen Anfällen und bei generalisierter Angststörung zugelassen.
Lyrica enthält den Wirkstoff Pregabalin. Pregabalin bindet an eine Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle im Nervensystem und verringert die Freisetzung erregender Botenstoffe; dadurch dämpft es die überaktive Schmerzleitung geschädigter Nerven, erhöht die Krampfschwelle und wirkt angstlösend. Laut Fachinformation ist Lyrica zugelassen zur Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen, als Zusatztherapie bei partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung und zur Behandlung der generalisierten Angststörung. Die Hartkapseln gibt es in Stärken von 25 mg bis 300 mg.
Die Dosis liegt laut Fachinformation zwischen 150 mg und 600 mg pro Tag, verteilt auf zwei oder drei Einnahmen. Bei neuropathischen Schmerzen beginnt die Behandlung mit 150 mg täglich; je nach Ansprechen und Verträglichkeit kann die Dosis nach drei bis sieben Tagen auf 300 mg und nach einer weiteren Woche auf höchstens 600 mg täglich erhöht werden. Bei der generalisierten Angststörung gilt derselbe Rahmen, die Wirkung wird nach etwa einer Woche beurteilt. Die Kapseln werden unzerkaut mit Wasser geschluckt, unabhängig von den Mahlzeiten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die Dosis nach der Kreatinin-Clearance gesenkt, weil Pregabalin unverändert über die Niere ausgeschieden wird. Lyrica wird nicht abrupt abgesetzt, sondern über mindestens eine Woche ausgeschlichen; sonst drohen Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst, Schwitzen und Durchfall.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Schwindel und Schläfrigkeit auf, außerdem Kopfschmerzen. Häufig sind gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme, Euphorie, Verwirrtheit, Reizbarkeit, verminderte Libido, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen, Zittern, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen, verschwommenes Sehen oder Doppelbilder, Mundtrockenheit, Verstopfung, Erbrechen, Blähungen, Erektionsstörungen, Wassereinlagerungen in den Beinen, Gangstörungen und Stürze. Beschrieben sind außerdem Fälle von Missbrauch und Abhängigkeit, vor allem bei Menschen mit einer Suchterkrankung in der Vorgeschichte, Suizidgedanken wie bei anderen Antiepileptika, eine Verschlechterung einer Herzschwäche, Atemdepression in Kombination mit Opioiden oder anderen dämpfenden Mitteln sowie selten ein Angioödem und schwere Hautreaktionen. Pregabalin beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit; Autofahren ist zu Beginn und nach Dosiserhöhungen nicht sicher.
Lyrica darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Pregabalin. Vorsicht gilt bei Nierenschwäche, bei Herzschwäche, bei Diabetes (Gewichtszunahme kann die Einstellung verschlechtern), bei einer Sucht- oder Abhängigkeitserkrankung in der Vorgeschichte, bei Depressionen und bei älteren Menschen wegen der Sturzgefahr. In der Schwangerschaft ist Pregabalin nach einer europäischen Auswertung von 2022 mit einem leicht erhöhten Risiko schwerer Fehlbildungen verbunden und wird nur angewendet, wenn es eindeutig erforderlich ist; Frauen im gebärfähigen Alter verhüten zuverlässig. In der Stillzeit wird es nicht empfohlen.
Pregabalin wird kaum verstoffwechselt und hat keine relevanten pharmakokinetischen Wechselwirkungen. Klinisch wichtig sind die verstärkenden Wirkungen: Alkohol, Benzodiazepine, Schlafmittel, Antihistaminika und andere zentral dämpfende Arzneimittel verstärken Schläfrigkeit und Konzentrationsstörungen. In Kombination mit Opioiden wie Oxycodon, Tramadol oder Codein steigt das Risiko von Atemdepression, Koma und Tod; diese Kombination wird nur mit niedrigster Dosis und engmaschiger Überwachung eingesetzt. Lorazepam und Oxycodon verstärken die kognitiven Nebenwirkungen zusätzlich.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Beschwerden Sie haben, seit wann, welche Diagnose gestellt wurde und welche Behandlungen bereits erfolgt sind. Gefragt wird nach Nierenerkrankungen, Herzschwäche, Depressionen oder Suizidgedanken, Suchterkrankungen, Alkoholkonsum, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Opioiden, Beruhigungsmitteln und Schlafmitteln. Eine Online-Verordnung passt bei einer bekannten Diagnose als Fortführung oder vorsichtiger Beginn mit Kontrolle des Ansprechens. Neu aufgetretene Nervenschmerzen ohne Abklärung, Epilepsie, Suizidgedanken, eine bestehende Abhängigkeit oder die Kombination mit Opioiden gehören in die Hausarzt-, Neurologie- oder Schmerzpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Nervenschmerzen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 27. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 25 mg, 75 mg |
|---|---|
| Menge | 14 Kapseln, 56 Kapseln, 100 Kapseln |
Pregabalin bindet an eine Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle an Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark. Dadurch werden überaktive Nervenzellen gedämpft, die Schmerzsignale weiterleiten.
Hinweis: Pregabalin kann abhängig machen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Die Behandlung wird nicht plötzlich, sondern nach ärztlichem Plan über mindestens 1 Woche beendet.
Wofür wird Lyrica angewendet?
Lyrica ist bei Erwachsenen zur Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen zugelassen, also Schmerzen durch geschädigte Nerven, etwa bei Diabetes, nach einer Gürtelrose oder nach einer Rückenmarksverletzung. Außerdem wird es als Zusatzbehandlung bei fokalen epileptischen Anfällen und bei generalisierter Angststörung eingesetzt. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Lyrica?
Der Wirkstoff Pregabalin bindet an eine Untereinheit bestimmter Calciumkanäle an Nervenzellen im zentralen Nervensystem. Dadurch werden überaktive Nervenzellen gedämpft, die zum Beispiel Schmerzsignale weiterleiten. Die Tagesdosis wird auf 2 oder 3 Einnahmen verteilt, weil Pregabalin nach einigen Stunden zu einem großen Teil wieder über die Nieren ausgeschieden ist.
Ist Lyrica verschreibungspflichtig?
Ja, Lyrica ist verschreibungspflichtig. Wegen des Risikos für Missbrauch und Abhängigkeit werden vor einer Verordnung unter anderem frühere Suchterkrankungen, die Einnahme von Opioiden oder Beruhigungsmitteln und die Nierenfunktion berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Lyrica beachtet werden?
Lyrica darf bei einer Allergie gegen Pregabalin nicht eingenommen werden. Vorsicht gilt bei früherer Abhängigkeit, Depressionen, Nierenerkrankungen, Herzschwäche und Lungenerkrankungen. Zusammen mit Opioiden, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln und Alkohol kann die Atmung gedämpft werden. Frauen, die schwanger werden können, verhüten während der Behandlung wirksam, weil Pregabalin Fehlbildungen verursachen kann.
Kann Lyrica abhängig machen?
Ja, Pregabalin kann auch in der verordneten Dosis zu Abhängigkeit führen. Das Risiko ist bei Menschen mit früherer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen höher. Beim plötzlichen Absetzen können Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst oder Krampfanfälle auftreten. Deshalb wird Lyrica nur nach ärztlichem Plan und schrittweise über mindestens 1 Woche abgesetzt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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