Montelukast ist ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist in Form von Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist als Zusatzbehandlung bei leichtem bis mittelschwerem Asthma und zur Vorbeugung von Asthma durch körperliche Anstrengung zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Montelukast blockiert die Rezeptoren für Leukotriene, Botenstoffe, die bei Asthma Entzündung und Verengung der Bronchien fördern. So verengen sich die Atemwege weniger. Die Wirkung ergänzt ein Kortison-Spray, ersetzt es aber nicht.
Einmal täglich 1 Filmtablette am Abend einnehmen, mit oder ohne Essen, auch an beschwerdefreien Tagen.
Eintritt: innerhalb eines Tages
Wichtig: Kein Notfallmittel und kein Ersatz für ein Kortison-Spray. Veränderungen von Stimmung, Schlaf oder Verhalten, etwa Albträume, Depression oder Suizidgedanken, sofort ärztlich melden.
Montelukast ist ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist in Form von Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist als Zusatzbehandlung bei leichtem bis mittelschwerem Asthma und zur Vorbeugung von Asthma durch körperliche Anstrengung zugelassen.
Montelukast ist ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist. Cysteinyl-Leukotriene sind entzündungsfördernde Botenstoffe, die unter anderem von Mastzellen und eosinophilen Granulozyten freigesetzt werden; in den Atemwegen verengen sie die Bronchien, steigern Schleimbildung und Gefäßdurchlässigkeit und ziehen weitere Entzündungszellen an. Montelukast bindet mit hoher Affinität an den CysLT1-Rezeptor und blockiert diese Wirkungen; die Bronchien weiten sich, und die Zahl der eosinophilen Granulozyten sinkt. Laut Fachinformation ist Montelukast 10 mg zugelassen als Zusatzbehandlung für Patienten ab 15 Jahren mit leichtem bis mittelgradigem persistierendem Asthma, das mit einem inhalativen Kortikoid und bedarfsweise angewendeten kurz wirksamen Beta-2-Mimetika nicht ausreichend kontrolliert ist; bei diesen Patienten lindert es auch die Beschwerden einer saisonalen allergischen Rhinitis. Außerdem kann es zur Vorbeugung von Belastungsasthma eingesetzt werden. Der Shop führt Filmtabletten mit 10 mg in der Packung mit 28 Stück.
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren nehmen laut Fachinformation einmal täglich am Abend eine Filmtablette mit 10 mg, mit oder ohne Mahlzeit. Die Wirkung auf die Asthmabeschwerden setzt bereits nach einem Tag ein. Die Einnahme wird sowohl bei Beschwerdefreiheit als auch während einer Verschlechterung fortgesetzt; Montelukast ist ein Dauermedikament und kein Mittel gegen den akuten Anfall. Ein inhalatives oder orales Kortikoid darf nicht abrupt durch Montelukast ersetzt werden; orale Kortikosteroide lassen sich dadurch nachweislich nicht einsparen. Eine vergessene Tablette wird am selben Abend nachgeholt; am nächsten Tag wird die gewohnte Dosis genommen, nicht die doppelte. Ältere Menschen sowie Patienten mit Nierenschwäche oder leichter bis mäßiger Leberschwäche brauchen keine Anpassung; bei schwerer Leberschwäche fehlen Erfahrungen. Für Kinder von 6 bis 14 Jahren gibt es Kautabletten mit 5 mg, für Kinder von 2 bis 5 Jahren mit 4 mg; die 10-mg-Tablette ist für Kinder unter 15 Jahren nicht vorgesehen.
Sehr häufig wurden in Studien Infektionen der oberen Atemwege berichtet, allerdings ebenso oft unter Placebo. Häufig, also bei bis zu einem von zehn Behandelten, treten Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, erhöhte Leberwerte, Hautausschlag und Fieber auf. Gelegentlich kommen Überempfindlichkeitsreaktionen bis zur Anaphylaxie, veränderte Träume und Albträume, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Angst, Unruhe und Reizbarkeit bis zu aggressivem Verhalten, Depression, Schwindel, Benommenheit, Missempfindungen, Krampfanfälle, Nesselsucht, Juckreiz, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Wassereinlagerungen vor. Selten sind eine erhöhte Blutungsneigung, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, Tics, Zittern, Herzklopfen und Angioödem. Sehr selten wurden Halluzinationen, Desorientierung, Suizidgedanken und suizidales Verhalten, ein Mangel an Blutplättchen, eine Leberentzündung, eine Eosinophilie der Lunge und das Churg-Strauss-Syndrom berichtet. Neuropsychiatrische Veränderungen wie Schlafstörungen, Stimmungsveränderungen, Unruhe oder Suizidgedanken können in jedem Alter auftreten, auch nach längerer Einnahme; dann wird Montelukast abgesetzt und der Arzt informiert. Ein steigender Bedarf an Notfallspray oder Atemnot in Ruhe erfordern eine zeitnahe ärztliche Untersuchung.
Montelukast darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil; die Filmtabletten enthalten Lactose und sind bei Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption nicht geeignet. Ein akuter Asthmaanfall wird nie mit Montelukast behandelt, sondern mit dem kurz wirksamen Notfallspray; wer es häufiger als gewohnt braucht, sucht bald den Arzt auf. Patienten mit Asthma durch Acetylsalicylsäure müssen Aspirin und andere nichtsteroidale Entzündungshemmer weiterhin meiden. Unter Antiasthmatika einschließlich Montelukast wurde selten eine systemische Eosinophilie mit Zeichen einer Gefäßentzündung beobachtet, manchmal nach Reduktion oraler Kortikoide. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Montelukast nur eingenommen, wenn es eindeutig erforderlich ist; Beobachtungsstudien ergaben kein erhöhtes Risiko für schwere Fehlbildungen, haben aber methodische Grenzen. Die Verkehrstüchtigkeit wird in der Regel nicht beeinträchtigt, einzelne Patienten berichteten über Benommenheit oder Schwindel.
Montelukast kann mit den üblichen Asthma-Dauermedikamenten kombiniert werden und beeinflusst die Spiegel von Theophyllin, Prednison, Prednisolon, oralen Kontrazeptiva, Terfenadin, Digoxin und Warfarin nicht relevant. Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin und Rifampicin beschleunigen den Abbau über CYP3A4, CYP2C8 und CYP2C9; Phenobarbital senkte die Montelukast-Exposition um etwa 40 %, daher ist besonders bei Kindern Vorsicht geboten. Gemfibrozil, ein Hemmer von CYP2C8 und CYP2C9, erhöhte die Exposition um das 4,4-Fache; eine Dosisanpassung ist nicht vorgesehen, Nebenwirkungen können aber häufiger auftreten. Itraconazol und schwächere CYP2C8-Hemmer wie Trimethoprim veränderten die Spiegel nicht bedeutsam.
Der Fragebogen beginnt mit der Asthmadiagnose: wer sie gestellt hat, ob eine Lungenfunktionsprüfung vorliegt, welches inhalative Kortikoid Sie anwenden und wie oft Sie das Notfallspray gebraucht haben. Gefragt wird außerdem nach nächtlichen Beschwerden, nach Asthmaanfällen mit Notfallbehandlung oder Kortisontabletten, nach Depressionen, Angststörungen oder Suizidgedanken in der Vorgeschichte, nach Lebererkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Rifampicin, Phenytoin, Phenobarbital und Gemfibrozil. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden Zusatzbehandlung bei stabilem Asthma, das weiterhin mit einem inhalativen Kortikoid behandelt wird. Eine Neueinstellung, ein Asthma mit häufigem Bedarf an Notfallspray oder nächtlichen Beschwerden, neu aufgetretene psychische Symptome, die Anwendung bei Kindern unter 15 Jahren und jede akute Atemnot gehören in die Hausarzt- oder Lungenfacharztpraxis beziehungsweise in den Notdienst. Mehr dazu im Behandlungsbereich Asthma und im Beitrag Asthma: Bedarfs- und Dauermedikation und wann ein Folgerezept online möglich ist.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg |
|---|---|
| Menge | 28 Tabletten |
Montelukast blockiert in den Atemwegen die Rezeptoren für Leukotriene. Das sind Botenstoffe, die bei Asthma Entzündung und Verengung der Bronchien fördern.
Hinweis: Montelukast ist kein Mittel gegen akute Atemnot. Veränderungen von Stimmung, Schlaf oder Verhalten werden sofort ärztlich besprochen.
Wofür wird Montelukast angewendet?
Montelukast 10 mg ist als Zusatzbehandlung bei leichtem bis mittelschwerem Asthma zugelassen, wenn inhalatives Kortison und Bedarfsspray nicht ausreichen. Bei diesen Patienten kann es auch Heuschnupfenbeschwerden lindern. Außerdem wird es zur Vorbeugung von Asthma eingesetzt, das vor allem bei körperlicher Anstrengung auftritt. Für akute Atemnot ist es nicht geeignet.
Wie wirkt Montelukast?
Montelukast blockiert die Rezeptoren für Leukotriene. Diese Botenstoffe werden bei Asthma freigesetzt und fördern Entzündung, Schleimbildung und Verengung der Bronchien. Durch die Blockade verengen sich die Atemwege weniger. Die Wirkung ergänzt ein Kortison-Spray, ersetzt es aber nicht.
Ist Montelukast verschreibungspflichtig?
Ja, Montelukast ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Asthmadiagnose, die bisherige Behandlung mit inhalativem Kortison, psychische Vorerkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Montelukast beachtet werden?
Montelukast darf bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen Bestandteil nicht eingenommen werden. Es ist kein Notfallmittel, und Kortison-Spray oder Kortison-Tabletten werden nicht plötzlich durch Montelukast ersetzt. Wer auf Acetylsalicylsäure mit Asthma reagiert, meidet sie weiterhin. Phenobarbital, Phenytoin und Rifampicin können die Wirkung abschwächen.
Welche Veränderungen der Psyche sind bei Montelukast bekannt?
Berichtet wurden unter anderem Albträume, Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Reizbarkeit und Depression, sehr selten auch Halluzinationen, Suizidgedanken und suizidales Verhalten. Solche Veränderungen können bei Erwachsenen und Jugendlichen auftreten. Wenn sie bemerkt werden, wird sofort der Arzt informiert. Laut aktueller Fachinformation wird die Behandlung dann beendet. Auch Angehörige können auf Veränderungen achten.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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