Seretide ist eine Kombination aus dem lang wirksamen Bronchienerweiterer Salmeterol und dem inhalativen Kortison Fluticasonpropionat, als Pulverinhalator (Accuhaler) oder Dosieraerosol (Evohaler). Es ist zur regelmäßigen Behandlung von Asthma und, als Accuhaler 50/500 µg, der COPD zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Salmeterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum, entspannt die Muskulatur um die Bronchien für mindestens 12 Stunden. Fluticasonpropionat, ein inhalatives Kortison, hemmt die Entzündung in den Atemwegen. Bei regelmäßiger Anwendung bleiben die Atemwege dadurch weiter geöffnet.
Accuhaler: 1 Inhalation zweimal täglich; Evohaler: 2 Sprühstöße zweimal täglich, jeweils danach den Mund ausspülen. Es ist kein Notfallmittel; für plötzliche Atemnot wird ein Bedarfsspray verwendet.
Dauer: mindestens 12 Stunden
Wichtig: Nicht zur Behandlung plötzlicher Atemnot und nicht zusammen mit anderen LABA-haltigen Inhalatoren (lang wirksame Beta-2-Sympathomimetika). Bei COPD ist nur der Accuhaler 50/500 µg zugelassen; inhalatives Kortison kann das Risiko einer Lungenentzündung erhöhen.
Seretide ist eine Kombination aus dem lang wirksamen Bronchienerweiterer Salmeterol und dem inhalativen Kortison Fluticasonpropionat, als Pulverinhalator (Accuhaler) oder Dosieraerosol (Evohaler). Es ist zur regelmäßigen Behandlung von Asthma und, als Accuhaler 50/500 µg, der COPD zugelassen.
Seretide kombiniert Salmeterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum, das die Bronchien für mindestens zwölf Stunden erweitert, mit Fluticasonpropionat, einem inhalativen Kortikoid, das die Entzündung der Bronchialschleimhaut dämpft. Bei einem akuten Anfall hilft Seretide nicht; dafür bleibt ein schnell wirksames Notfallspray wie Salbutamol nötig. Laut Gebrauchsinformation ist Seretide zur regelmäßigen Behandlung des Asthma bronchiale zugelassen, wenn die Kombination aus inhalativem Kortikoid und lang wirksamem Bronchienerweiterer angezeigt ist, und als Seretide forte 50/500 Diskus außerdem bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Der Shop führt den Pulverinhalator Accuhaler, in Deutschland als Diskus bezeichnet, mit 50 µg Salmeterol und 100, 250 oder 500 µg Fluticasonpropionat je Einzeldosis sowie das Dosieraerosol Evohaler mit 25 µg Salmeterol und 50, 125 oder 250 µg Fluticasonpropionat je Sprühstoß, jeweils als einzelnen Inhalator.
Beim Diskus inhalieren Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zweimal täglich eine Einzeldosis der verordneten Stärke, beim Dosieraerosol zweimal täglich zwei Sprühstöße; bei COPD wird zweimal täglich eine Einzeldosis Seretide forte 50/500 Diskus angewendet. Der Arzt wählt die niedrigste Stärke, mit der das Asthma kontrolliert bleibt, und prüft regelmäßig, ob die Dosis gesenkt werden kann. Beim Diskus wird der Hebel bis zum Klicken geschoben, vom Gerät weg ausgeatmet, das Mundstück umschlossen, tief durch den Mund eingeatmet und der Atem etwa zehn Sekunden angehalten; in das Gerät darf nicht hineingeatmet werden. Beim Dosieraerosol wird das Gerät geschüttelt, ausgeatmet, das Mundstück umschlossen und kurz nach Beginn eines tiefen Einatmens der Sprühstoß ausgelöst; vor dem zweiten Sprühstoß wird etwa eine halbe Minute gewartet. Nach jeder Inhalation wird der Mund mit Wasser ausgespült oder es werden die Zähne geputzt, um Mundsoor und Heiserkeit vorzubeugen. Eine vergessene Anwendung wird nicht durch eine doppelte Dosis ersetzt. Seretide wird nicht abrupt abgesetzt und die Dosis nicht eigenmächtig gesenkt, weil sich die Atmung verschlechtern und die Nebennierenrinde beeinträchtigt werden kann.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Kopfschmerzen auf und bei COPD eine erhöhte Zahl von Erkältungen. Häufig sind Pilzbefall von Mund und Rachen, Heiserkeit und Rachenreizung, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe sowie bei COPD eine Lungenentzündung und ein Abfall des Kaliumspiegels. Gelegentlich kommen allergische Reaktionen, Blutzuckeranstieg, grauer Star, Herzrasen, Zittern, Brustenge, Schlafstörungen und Hautausschlag vor. Selten sind ein paradoxer Bronchospasmus mit Atemnot direkt nach der Inhalation, Herzrhythmusstörungen, Pilzbefall der Speiseröhre und Folgen einer gedämpften Nebennierenfunktion wie Wachstumsverlangsamung bei Kindern, Abnahme der Knochendichte und grüner Star; mit nicht bekannter Häufigkeit wurden verschwommenes Sehen, Depression und Aggression berichtet. Warnzeichen, bei denen die Anwendung beendet und sofort ärztliche Hilfe gesucht wird, sind stärkere pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot direkt nach der Inhalation, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Nesselsucht und Kollapsgefühl.
Seretide darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salmeterol, Fluticasonpropionat oder die Lactose im Diskus, die geringe Mengen Milcheiweiß enthält. Vor Beginn spricht der Arzt mit Ihnen, wenn Herzerkrankungen mit unregelmäßigem oder schnellem Herzschlag, Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, ein niedriger Kaliumspiegel oder eine aktuelle oder frühere Tuberkulose bestehen. Nimmt der Bedarf an Notfallspray zu, ist das ein Zeichen für ein unzureichend kontrolliertes Asthma, das ärztlich neu bewertet wird. Hohe Dosen über lange Zeit können die Nebennierenrinde unterdrücken; bei Fieber, Unfall oder Operation kann dann zusätzlich Kortison in Tablettenform nötig sein. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Seretide nur nach ärztlicher Abwägung und in der niedrigsten wirksamen Dosis angewendet. Die Verkehrstüchtigkeit wird voraussichtlich nicht beeinflusst.
Betablocker wie Atenolol, Propranolol oder Sotalol können die bronchienerweiternde Wirkung von Salmeterol abschwächen und werden bei Asthma nur bei zwingendem Grund eingesetzt. Starke Hemmer des Enzyms CYP3A4 wie Ritonavir, cobicistathaltige HIV-Arzneimittel, Ketoconazol und Itraconazol, in geringerem Maß auch Erythromycin, erhöhen die Wirkstoffspiegel deutlich; dann steigt das Risiko für Kortisonnebenwirkungen und Herzrhythmusstörungen, sodass diese Kombinationen vermieden oder eng überwacht werden. Kürzlich eingenommene oder gespritzte Kortikoide erhöhen das Risiko einer Nebennierenschwäche. Entwässerungstabletten, Xanthine wie Theophyllin und andere Bronchienerweiterer wie Salbutamol verstärken die Gefahr eines Kaliummangels; ein weiteres lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum wird nicht zusätzlich angewendet.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Asthma oder COPD diagnostiziert sind, welche Stärke und welches Gerät Sie verwenden, wie oft Sie zuletzt Ihr Notfallspray gebraucht haben und ob Exazerbationen, Kortisontabletten oder Klinikaufenthalte im letzten Jahr vorkamen. Gefragt wird nach Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Tuberkulose, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Betablockern, HIV-Medikamenten, Antimykotika und anderen Inhalatoren. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut kontrollierten Behandlung, bei der Stärke und Gerät bekannt sind, die Inhalationstechnik geschult wurde und der Bedarf an Notfallspray gering ist. Eine Erstdiagnose, ein akuter Anfall, eine Verschlechterung mit zunehmendem Bedarfsspray, eine Umstellung der Stärke und Kinder gehören in die Hausarzt- oder Pneumologiepraxis, Atemnot in Ruhe in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Asthma und im Beitrag Asthma: Bedarfs- und Dauermedikation und wann ein Folgerezept online möglich ist.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 25 µg / 50 µg/Hub (Evohaler), 25 µg / 125 µg/Hub (Evohaler), 25 µg / 250 µg/Hub (Evohaler), 50 µg / 100 µg/Dosis (Accuhaler), 50 µg / 250 µg/Dosis (Accuhaler), 50 µg / 500 µg/Dosis (Accuhaler) |
|---|---|
| Menge | 1 Inhalator |
Seretide verbindet einen lang wirksamen Bronchienerweiterer mit einem entzündungshemmenden Kortison in einem Inhalator.
Hinweis: Seretide ist nicht zur Behandlung plötzlicher Atemnot bestimmt und wird nicht mit anderen lang wirksamen Beta-2-Sympathomimetika (LABA) wie Formoterol oder Vilanterol kombiniert. Bei COPD ist nur der Accuhaler 50/500 µg zugelassen; inhalatives Kortison erhöht bei COPD das Risiko einer Lungenentzündung.
Wofür wird Seretide angewendet?
Seretide ist zur regelmäßigen Behandlung von Asthma zugelassen, wenn eine Kombination aus inhalativem Kortison und lang wirksamem Bronchienerweiterer angebracht ist, zum Beispiel wenn ein Kortison-Inhalator allein nicht ausreicht. Der Accuhaler 50/500 µg ist zusätzlich für Erwachsene mit COPD zugelassen, die trotz regelmäßiger Bronchienerweiterer Beschwerden und wiederholte Verschlechterungen haben. Für plötzliche Atemnot ist Seretide nicht bestimmt.
Wie wirkt Seretide?
Seretide enthält zwei Wirkstoffe. Salmeterol entspannt über Beta-2-Rezeptoren die Muskeln um die Bronchien, sodass die Atemwege für mindestens 12 Stunden weiter geöffnet bleiben. Fluticasonpropionat hemmt als Kortison die Entzündung in den Atemwegen. Deshalb wird Seretide zweimal täglich angewendet, auch an Tagen ohne Beschwerden.
Ist Seretide verschreibungspflichtig?
Ja, Seretide ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Diagnose Asthma oder COPD, die bisherige Behandlung, andere Inhalatoren, Herzerkrankungen, Infektionen und weitere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über Form und Stärke trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Seretide beachtet werden?
Seretide darf bei Allergie gegen einen der Bestandteile nicht angewendet werden; der Accuhaler enthält Lactose mit Spuren von Milcheiweiß. Vorsicht gilt bei schweren Herzerkrankungen, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, niedrigem Kaliumspiegel, Tuberkulose und Atemwegsinfektionen. Bestimmte Mittel wie Ritonavir oder Ketoconazol können die Wirkstoffmenge im Körper stark erhöhen. Andere Inhalatoren mit lang wirksamem Beta-2-Sympathomimetikum (LABA) werden nicht gleichzeitig angewendet.
Was ist der Unterschied zwischen Seretide Accuhaler und Evohaler?
Der Accuhaler ist ein Pulverinhalator, bei dem die Dosis mit einem gleichmäßigen, tiefen Atemzug eingeatmet wird. Der Evohaler ist ein Dosieraerosol, bei dem Sprühstoß und Einatmen zusammenpassen müssen; eine Inhalierhilfe (Spacer) kann dabei unterstützen. Beide werden zweimal täglich angewendet. Bei COPD ist nur der Accuhaler 50/500 µg zugelassen.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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