Ventolin Evohaler ist ein Arzneimittel mit Salbutamol zur Linderung von Asthmabeschwerden und akuter Atemnot. Es erweitert die verengten Atemwege.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Salbutamol ist ein kurz wirksames Beta-2-Sympathomimetikum. Es entspannt die Muskulatur der Bronchien, sodass sich verengte Atemwege weiten und das Atmen leichter fällt. Das Spray lindert Beschwerden, behandelt aber nicht die Entzündung in den Atemwegen.
Pro Sprühstoß werden 100 Mikrogramm Salbutamol freigesetzt; inhaliert wird bei Bedarf nach ärztlichem Plan. Vor Gebrauch schütteln. Eine Inhalierhilfe (Spacer) erleichtert die Anwendung.
Eintritt: innerhalb weniger Minuten · Dauer: ca. 4 bis 6 Stunden
Wichtig: Brauchen Sie das Spray häufiger als gewohnt oder mehr als zweimal pro Woche, ist Ihr Asthma möglicherweise nicht ausreichend kontrolliert. Lassen Sie Ihre Behandlung ärztlich überprüfen. Vorsicht bei Herzerkrankungen und Schilddrüsenüberfunktion.
Ventolin Evohaler ist ein Arzneimittel mit Salbutamol zur Linderung von Asthmabeschwerden und akuter Atemnot. Es erweitert die verengten Atemwege.
Ventolin Evohaler ist ein Dosieraerosol mit Salbutamol, das pro Sprühstoß 100 Mikrogramm des Wirkstoffs abgibt; Treibmittel ist Norfluran. Salbutamol wirkt als direktes Beta-2-Sympathomimetikum: Es entspannt über die Beta-2-Rezeptoren die glatte Bronchialmuskulatur, die Atemwege öffnen sich innerhalb weniger Minuten für vier bis sechs Stunden. Zugelassen ist das Dosieraerosol laut Fachinformation zur Vorbeugung und Behandlung obstruktiver Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis und Lungenemphysem bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab vier Jahren, bei Atemnot und zur Vorbeugung von Anstrengungsasthma. Eine längere Behandlung soll symptomorientiert und nur zusammen mit einer entzündungshemmenden Dauertherapie erfolgen. Ein Behälter reicht für 200 Sprühstöße; der Shop bietet einen, zwei oder drei Inhalatoren an.
Für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren besteht eine Einzeldosis laut Fachinformation aus ein bis zwei Sprühstößen. Bei plötzlicher Atemnot wird eine Einzeldosis inhaliert; bessert sich die Atemnot nach vier Minuten nicht spürbar, kann eine weitere folgen, und bleibt auch diese ohne Wirkung, ist unverzüglich ärztliche Hilfe nötig. Zur Vorbeugung wird die Einzeldosis möglichst zehn bis fünfzehn Minuten vor der Belastung inhaliert. Bei einer Behandlung über mehrere Tage sind ein bis zwei Sprühstöße drei- bis viermal in 24 Stunden mit mindestens drei Stunden Abstand üblich; die Höchstdosis beträgt 800 Mikrogramm, also acht Sprühstöße täglich. Kinder von vier bis elf Jahren erhalten einen Sprühstoß. Die Technik entscheidet über die Wirkung: Behälter kräftig schütteln und aufrecht mit dem Boden nach oben halten, tief ausatmen, das Mundstück mit den Lippen umschließen, tief einatmen und kurz nach Beginn des Einatmens einmal fest auslösen, weiter einatmen und den Atem so lange wie möglich anhalten. Vor einem zweiten Sprühstoß etwa eine halbe Minute warten. Bei Koordinationsproblemen hilft eine Inhalierhilfe. Vor der ersten Anwendung oder nach fünf Tagen Pause werden zwei Sprühstöße in die Luft abgegeben; das Mundrohr wird wöchentlich gereinigt. Das Gerät hat kein Zählwerk und sprüht nach 200 Hüben ohne Wirkstoff weiter; notieren Sie die Sprühstöße. Eine vergessene Anwendung wird nicht nachgeholt und nicht verdoppelt.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Zittern, Kopfschmerzen, ein erhöhter Blutzucker und ein beschleunigter Herzschlag auf. Gelegentlich kommen Unruhe, Herzklopfen, Reizungen in Mund und Rachen, ein veränderter Geschmack und Muskelkrämpfe vor. Selten sind ein Kaliummangel, eine Erweiterung der peripheren Blutgefäße, Blasenentleerungsstörungen, Sodbrennen und Blutdruckschwankungen. Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz, Nesselsucht, Quincke-Ödem, Bronchospasmus und Kollaps, Herzrhythmusstörungen einschließlich Vorhofflimmern, Extrasystolen und Angina-pectoris-ähnlicher Beschwerden sowie ein paradoxer Bronchospasmus beobachtet; vereinzelt kam es, überwiegend bei Kindern, zu Übererregbarkeit, Schlafstörungen und Halluzinationen. Eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels ist mit unbekannter Häufigkeit gemeldet. Ein Giemen, das sich direkt nach dem Sprühstoß verstärkt, Brustschmerzen oder eine Schwellung im Gesicht erfordern sofortiges Absetzen und ärztliche Hilfe.
Ventolin Evohaler darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salbutamol oder Norfluran und laut deutscher Fachinformation des wirkstoffgleichen Präparats nicht gleichzeitig mit Betablockern, weil diese einen Bronchospasmus auslösen können; zur Hemmung vorzeitiger Wehen ist es nicht geeignet. Nur nach strenger Abwägung wird es eingesetzt bei schweren Herzerkrankungen wie frischem Herzinfarkt, koronarer Herzkrankheit und tachykarden Rhythmusstörungen, bei schwerer unbehandelter Hypertonie, Aneurysmen, Schilddrüsenüberfunktion, schwer einstellbarem Diabetes, Phäochromozytom und unter Digitalisglykosiden. Ein steigender Bedarf ist ein Warnzeichen für eine Verschlechterung des Asthmas und kein Anlass, die Dosis eigenmächtig zu erhöhen. In der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten und wegen der wehenhemmenden Wirkung gegen Ende, wird Salbutamol nur nach strenger Indikationsstellung angewendet, in der Stillzeit nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung. Bei höherer Dosierung oder zusammen mit Alkohol kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sein.
Betablocker und Salbutamol schwächen sich gegenseitig ab, und Betablocker können bei Asthmatikern schwere Bronchospasmen verursachen. Theophyllin und andere Sympathomimetika verstärken Wirkung und Nebenwirkungen; Antiarrhythmika wie Digitalisglykoside und Chinidin erhöhen das Risiko für Rhythmusstörungen. Methylxanthine, Kortikoide, Diuretika und Digitalis können einen Kaliummangel verstärken, weshalb die Blutsalze kontrolliert werden. MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva, L-Dopa, L-Thyroxin, Oxytocin und Alkohol beeinflussen die Herz-Kreislauf-Regulation, Mutterkornalkaloide wie Ergotamin werden nur mit Vorsicht kombiniert. Halogenierte Narkosemittel wie Halothan erhöhen das Risiko schwerer Herzrhythmusstörungen; vor einer Narkose soll Salbutamol mindestens sechs Stunden pausieren. Antidiabetika können schwächer wirken.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Diagnose Ihrer Atemnot zugrunde liegt, seit wann Sie Salbutamol anwenden, wie viele Sprühstöße Sie pro Woche benötigen und welche entzündungshemmende Dauertherapie Sie inhalieren. Gefragt wird nach Beschwerden in der Nacht, nach Exazerbationen, nach Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Schwangerschaft und nach weiteren Arzneimitteln, insbesondere Betablockern, Diuretika, Theophyllin und Antidepressiva. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bekannten, stabilen Behandlung, bei der das Dosieraerosol selten gebraucht wird und die Dauertherapie steht. Eine ungeklärte Atemnot, ein Bedarf an mehr als zweimal pro Woche, nachlassende Wirkung, eine kürzliche Exazerbation oder eine schwere Herzerkrankung gehören in die Hausarzt- oder Lungenfacharztpraxis; ein Anfall, der sich nach zwei Einzeldosen nicht bessert, ist ein Notfall. Mehr dazu im Behandlungsbereich Asthma und im Beitrag Salbutamol: Zittern und Herzklopfen richtig einordnen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 100 µg |
|---|---|
| Menge | 1 Inhalator, 2 Inhalatoren, 3 Inhalatoren |
Ventolin Evohaler enthält Salbutamol und wird zur Linderung von Asthmabeschwerden und akuter Atemnot eingesetzt.
Hinweis: Ventolin Evohaler sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Ventolin Evohaler angewendet?
Ventolin Evohaler wird zur Linderung von Asthmabeschwerden und akuter Atemnot angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Ventolin Evohaler?
Ventolin Evohaler enthält Salbutamol. Der Wirkstoff entspannt die Muskulatur der Bronchien und erweitert so die verengten Atemwege.
Ist Ventolin Evohaler verschreibungspflichtig?
Ja, Ventolin Evohaler ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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