Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist in Form von Filmtabletten zu 50 mg. Es wird bei Alkoholabhängigkeit als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms mit psychologischer Begleitung angewendet, um die Abstinenz zu unterstützen und das Rückfallrisiko zu verringern.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Naltrexon blockiert Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Nach heutiger Annahme dämpft es so die durch Alkohol ausgelöste Aktivierung des körpereigenen Belohnungssystems und mindert das Verlangen nach Alkohol. Mit Alkohol löst Naltrexon keine Unverträglichkeitsreaktion aus.
In der Regel eine Tablette einmal täglich mit etwas Flüssigkeit einnehmen, zu Beginn nach ärztlicher Vorgabe in niedrigerer Dosis. Empfohlen wird eine Behandlung über mindestens 3 Monate, zusammen mit einer psychologischen oder psychosozialen Begleitung.
Eintritt: höchste Blutspiegel nach etwa 1 Stunde · Dauer: nur bei regelmäßiger Einnahme einmal täglich
Wichtig: Nicht geeignet bei Einnahme von Opioiden, auch Methadon, Buprenorphin oder opioidhaltigen Schmerz-, Husten- und Durchfallmitteln, sowie bei akuter Hepatitis und schwerer Leber- oder Nierenerkrankung. Hohe Opioiddosen zur Überwindung der Blockade sind lebensgefährlich.
Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist in Form von Filmtabletten zu 50 mg. Es wird bei Alkoholabhängigkeit als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms mit psychologischer Begleitung angewendet, um die Abstinenz zu unterstützen und das Rückfallrisiko zu verringern.
| Wirkstärke | 50 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Filmtabletten |
Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist. Der genaue Wirkmechanismus bei Alkoholabhängigkeit ist nicht vollständig geklärt. Angenommen wird, dass es das körpereigene Opioidsystem beeinflusst, das durch Alkohol zusätzlich angeregt wird.
Hinweis: Die Tabletten werden einmal täglich mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Opioidhaltige Schmerz-, Husten- und Durchfallmittel wirken unter Naltrexon nicht, deshalb wird bei jeder ärztlichen oder zahnärztlichen Behandlung auf die Einnahme hingewiesen.
Wofür wird Naltrexon angewendet?
Naltrexon wird laut Zulassung bei Alkoholabhängigkeit angewendet, und zwar als Teil eines umfassenden Therapieprogramms mit psychologischer Begleitung. Anwendungsziele sind die Unterstützung der Abstinenz, ein geringeres Verlangen nach Alkohol und ein geringeres Rückfallrisiko. Vorgesehen ist es für Erwachsene. Gegen Entzugsbeschwerden wirkt Naltrexon nicht, ein Alkoholentzug sollte ärztlich begleitet werden.
Wie wirkt Naltrexon?
Naltrexon ist ein Opioid-Antagonist und besetzt Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Nach heutiger Annahme dämpft es so die Aktivierung des körpereigenen Belohnungssystems, die beim Trinken von Alkohol entsteht. Der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt. Mit Alkohol löst Naltrexon keine Unverträglichkeitsreaktion aus. Gleichzeitig blockiert es die Wirkung von Opioiden, zum Beispiel von opioidhaltigen Schmerz-, Husten- und Durchfallmitteln.
Ist Naltrexon verschreibungspflichtig?
Ja, Naltrexon ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über eine Verordnung trifft der Arzt. Dafür wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Wichtig sind unter anderem Angaben zu Opioiden, zur Leber- und Nierenfunktion, zur Begleitung durch eine Suchtberatung oder Therapie und zu anderen Arzneimitteln.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Vor Beginn müssen mindestens 7 bis 10 Tage ohne Opioide liegen, sonst kann ein heftiger Entzug auftreten. Nicht geeignet ist Naltrexon bei Einnahme von Opioiden oder Opioidabhängigkeit, akuter Hepatitis, schwerer Leber- oder Nierenerkrankung und bei einer Allergie gegen den Wirkstoff. In der Stillzeit wird es nicht empfohlen, in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung; bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit ist eine Verordnung online deshalb nicht möglich. Die Leberwerte werden regelmäßig kontrolliert.
Warum wirken opioidhaltige Schmerzmittel unter Naltrexon nicht?
Naltrexon besetzt die Opioid-Rezeptoren und blockiert so die Wirkung von Opioiden. Schmerz-, Husten- und Durchfallmittel mit Opioiden wirken deshalb nicht. Der Versuch, die Blockade mit hohen Opioiddosen zu überwinden, ist lebensgefährlich. Im Notfall und vor Operationen werden alle Behandelnden über die Einnahme informiert. Nach dem Absetzen kann der Körper empfindlicher auf Opioide reagieren.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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