Pentasa enthält Mesalazin, einen entzündungshemmenden Wirkstoff aus der Gruppe der Aminosalicylate, als Retardtabletten zum Einnehmen. Es wird zur Behandlung der Colitis ulcerosa im Schub und zur Vorbeugung von Rückfällen eingesetzt, je nach Land auch bei aktivem Morbus Crohn.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Mesalazin hemmt Entzündungsvorgänge direkt an der Darmschleimhaut. Die Retardtabletten zerfallen in umhüllte Körnchen, die den Wirkstoff gleichmäßig im gesamten Magen-Darm-Trakt freisetzen. Bei Colitis ulcerosa wird Mesalazin im Schub und zur Vorbeugung von Rückfällen eingesetzt.
Retardtabletten zum Einnehmen, in der Regel auf mehrere Gaben am Tag verteilt, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit. Tagesdosis und Aufteilung legt der Arzt fest.
Eintritt: Wirkung baut sich bei regelmäßiger Einnahme auf
Wichtig: Nicht bei Allergie gegen Mesalazin oder Salicylate und nicht bei schwerer Leber- oder Nierenerkrankung. Bei Fieber mit Ausschlag, Bauchkrämpfen mit starken Kopfschmerzen, unerklärlichen Blutungen, Brustschmerzen oder vielen blutigen Durchfällen sofort ärztlich abklären lassen.
Pentasa enthält Mesalazin, einen entzündungshemmenden Wirkstoff aus der Gruppe der Aminosalicylate, als Retardtabletten zum Einnehmen. Es wird zur Behandlung der Colitis ulcerosa im Schub und zur Vorbeugung von Rückfällen eingesetzt, je nach Land auch bei aktivem Morbus Crohn.
Pentasa enthält Mesalazin, einen entzündungshemmenden Wirkstoff aus der Gruppe der Aminosalicylate. Mesalazin wirkt nicht über den Blutkreislauf, sondern direkt an der entzündeten Darmschleimhaut: Es hemmt das Einwandern weißer Blutkörperchen, drosselt die Bildung von Zytokinen und Leukotrienen und fängt freie Radikale ab; der genaue Mechanismus ist laut Fachinformation nicht vollständig geklärt. Die Retardtabletten bestehen aus kleinen, mit Ethylcellulose überzogenen Körnchen, die den Wirkstoff unabhängig vom pH-Wert gleichmäßig im gesamten Magen-Darm-Trakt freisetzen. Zugelassen ist Pentasa zur Akutbehandlung der Colitis ulcerosa und zur Vorbeugung eines Rückfalls sowie zur symptomatischen Besserung bei aktivem Morbus Crohn. Der Shop führt Retardtabletten mit 500 mg und mit 1000 mg Mesalazin in Packungen mit 100 beziehungsweise 60 Tabletten.
Bei einem Schub der Colitis ulcerosa nennt die Fachinformation für Erwachsene eine individuell festgelegte Dosis von bis zu 4 g Mesalazin täglich, verteilt auf zwei Einnahmen, also zweimal täglich bis zu vier Tabletten zu 500 mg oder zweimal täglich zwei Tabletten zu 1000 mg. Zur Erhaltung der Ruhephase werden 1,5 g täglich empfohlen, aufgeteilt in zwei bis drei Einzeldosen, zum Beispiel dreimal täglich eine Tablette zu 500 mg. Beim aktiven Morbus Crohn liegt die Dosis ebenfalls bei bis zu 4 g täglich in zwei bis drei Gaben. Die Tabletten werden unzerkaut, vorzugsweise zwischen den Mahlzeiten, mit reichlich Flüssigkeit geschluckt; sie dürfen auch in Wasser oder Fruchtsaft zerfallen und nach dem Umrühren getrunken werden. Pentasa ist für die Langzeitanwendung geeignet, über die Dauer entscheidet der Arzt nach dem Verlauf. Eine vergessene Dosis wird nicht durch eine doppelte Dosis ausgeglichen. Vor und während der Behandlung werden Nierenwerte wie das Serum-Kreatinin, der Urinstatus, die Leberwerte und das Differentialblutbild kontrolliert: zwei Wochen nach Beginn, dann zwei- bis dreimal alle vier Wochen und bei normalem Befund alle drei Monate. Ausreichend zu trinken beugt Nierensteinen vor.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Kopfschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Hautausschlag auf; einige dieser Beschwerden können auch von der Darmerkrankung selbst stammen. Gelegentlich kommen Überempfindlichkeitsreaktionen und Arzneimittelfieber vor. Selten sind Schwindel, Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, erhöhte Amylasewerte und Lichtempfindlichkeit der Haut. Sehr selten wurden Blutbildveränderungen bis zur Agranulozytose, anaphylaktische Reaktionen, periphere Nervenstörungen, ein erhöhter Hirndruck, allergische oder fibrosierende Lungenreaktionen, Leberschäden bis zum Leberversagen, Haarausfall, ein Lupus-ähnliches Syndrom, Nierenfunktionsstörungen wie eine interstitielle Nephritis und eine vorübergehend verminderte Spermienzahl beschrieben; ohne bekannte Häufigkeit sind schwere Hautreaktionen wie DRESS-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse sowie Nierensteine aus Mesalazin. Hautausschlag mit Schleimhautbeteiligung, Bauchkrämpfe mit Fieber, starke Kopfschmerzen, Brustschmerzen oder Atemnot, Flankenschmerzen oder Blut im Urin sowie wiederkehrende Kopfschmerzen mit Sehstörungen oder Ohrgeräuschen sind Gründe, das Mittel abzusetzen und sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Pentasa darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Mesalazin oder andere Salicylate und bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen. Wer auf Sulfasalazin allergisch reagiert hat, beginnt nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei erhöhter Blutungsneigung wird die Anwendung nicht empfohlen; verschlechtert sich die Nierenfunktion während der Behandlung, wird Mesalazin sofort abgesetzt. Vorsicht gilt bei eingeschränkter Leberfunktion, bei einem akuten Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür und bei Lungenerkrankungen, besonders Asthma. In der Schwangerschaft liegen nur begrenzte Erfahrungen vor; Mesalazin passiert die Plazenta, und bei Neugeborenen wurden Blutbildveränderungen beobachtet. Deshalb wird nur behandelt, wenn der Nutzen nach ärztlicher Einschätzung überwiegt. In der Stillzeit geht der Wirkstoff in die Muttermilch über, Durchfall beim Säugling ist nicht ausgeschlossen; ob gestillt oder behandelt wird, entscheidet der Arzt gemeinsam mit der Patientin. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht oder nur vernachlässigbar beeinflusst.
Wechselwirkungsstudien wurden nicht durchgeführt. Bei gleichzeitiger Einnahme der Immunsuppressiva Azathioprin, 6-Mercaptopurin oder Thioguanin wurden häufiger Knochenmarkschäden beobachtet; die weißen Blutkörperchen werden dann regelmäßig kontrolliert und die Thiopurindosis wird angepasst. Entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR und Azathioprin sind selbst nierenschädigend und erhöhen das Risiko für Nierennebenwirkungen. Vereinzelte Hinweise sprechen dafür, dass Mesalazin die gerinnungshemmende Wirkung von Warfarin abschwächen kann.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob eine Colitis ulcerosa oder ein Morbus Crohn fachärztlich gesichert ist, seit wann Sie Pentasa in welcher Dosis einnehmen, wie Sie es vertragen und wie aktiv die Erkrankung derzeit ist. Gefragt wird nach aktuellen Blut-, Nieren- und Leberwerten, nach Nieren-, Leber- und Lungenerkrankungen, nach einer Allergie gegen Salicylate oder Sulfasalazin, nach Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Azathioprin, Mercaptopurin, Gerinnungshemmern und Schmerzmitteln. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, stabil eingestellten Erhaltungstherapie mit bekannten Kontrollwerten. Eine Neueinstellung, ein akuter Schub mit blutigen Durchfällen, Fieber oder starken Bauchschmerzen, eine Verschlechterung unter laufender Therapie und fehlende Kontrollwerte gehören in die gastroenterologische oder Hausarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Colitis ulcerosa & Morbus Crohn und im Beitrag Ärztliche Begleitung bei einer laufenden Behandlung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 500 mg, 1000 mg |
|---|---|
| Menge | 60 Tabletten, 100 Tabletten |
Mesalazin wirkt entzündungshemmend, und zwar vor allem örtlich an der Schleimhaut des Darms.
Hinweis: Pentasa darf bei Allergie gegen Mesalazin oder Salicylate und bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Regelmäßige Kontrollen von Blutbild, Nieren- und Leberwerten sind nötig.
Wofür wird Pentasa angewendet?
Pentasa ist zur Behandlung der Colitis ulcerosa zugelassen, sowohl bei einem akuten Schub als auch zur Vorbeugung von Rückfällen. In Deutschland ist es außerdem zur symptomatischen Behandlung eines aktiven Morbus Crohn zugelassen. In anderen Ländern kann der Umfang der Zulassung etwas abweichen. Voraussetzung ist eine ärztlich gesicherte Diagnose.
Wie wirkt Pentasa?
Der Wirkstoff Mesalazin hemmt Entzündungsvorgänge direkt an der Darmschleimhaut. Die Retardtabletten zerfallen im Magen in kleine umhüllte Körnchen, die Mesalazin nach und nach im gesamten Magen-Darm-Trakt freisetzen. So erreicht der Wirkstoff auch weiter hinten liegende Darmabschnitte. Die Wirkung entwickelt sich bei regelmäßiger Einnahme über einige Zeit.
Ist Pentasa verschreibungspflichtig?
Ja, Pentasa ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die gesicherte Diagnose, frühere Unverträglichkeiten, Nieren- und Leberwerte, das Blutbild und andere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Pentasa beachtet werden?
Pentasa darf nicht eingenommen werden bei Allergie gegen Mesalazin oder Salicylate wie Acetylsalicylsäure und bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung. Vorsicht gilt bei Unverträglichkeit von Sulfasalazin, bei Nierensteinen, Asthma und erhöhter Blutungsneigung. Azathioprin, 6-Mercaptopurin, Thioguanin und regelmäßig eingenommene Schmerzmittel wie Ibuprofen erfordern zusätzliche Kontrollen.
Welche Nebenwirkungen kann Pentasa haben?
Häufig sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Kopfschmerzen und Hautausschlag. Selten sind Entzündungen von Herzmuskel, Herzbeutel oder Bauchspeicheldrüse, sehr selten Reaktionen an Lunge, Leber oder Nieren und Veränderungen des Blutbilds. Schwere Hautreaktionen wurden berichtet, ihre Häufigkeit ist nicht bekannt. Bei Fieber mit Ausschlag, Brustschmerzen oder ungewöhnlichen Blutungen ist sofort ärztlicher Rat nötig.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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