Indometacin Zäpfchen enthalten 100 mg Indometacin, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR, zur Anwendung im After. Angewendet werden sie bei Schmerzen und Entzündungen durch rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall, Weichteilrheuma und nach Verletzungen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Aus dem Zäpfchen wird der Wirkstoff über die Schleimhaut des Enddarms ins Blut aufgenommen.
Zäpfchen zur Anwendung im After, möglichst nach dem Stuhlgang, meist einmal täglich. Kurzfristig sind höchstens 2 Zäpfchen pro Tag möglich.
Eintritt: höchste Blutspiegel nach ca. 30 bis 120 Minuten
Wichtig: Auch als Zäpfchen kann Indometacin Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen auslösen und häufig Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit verursachen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht bei schwerer Herzschwäche und nicht zusammen mit anderen NSAR oder Triamteren.
Indometacin Zäpfchen enthalten 100 mg Indometacin, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR, zur Anwendung im After. Angewendet werden sie bei Schmerzen und Entzündungen durch rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall, Weichteilrheuma und nach Verletzungen.
Indometacin Zäpfchen enthalten 100 mg Indometacin, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR). Der Wirkstoff hemmt das Enzym Cyclooxygenase und damit die Bildung von Prostaglandinen, die Entzündung, Schmerz und Fieber vermitteln; als Zäpfchen wird er über die Schleimhaut des Enddarms aufgenommen. Laut Gebrauchsinformation dienen die Zäpfchen der symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten Gelenkentzündungen einschließlich des Gichtanfalls, bei chronischen Gelenkentzündungen wie der rheumatoiden Arthritis, bei Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen, bei Reizzuständen von Arthrosen und Spondylarthrosen, bei entzündlichem Weichteilrheuma und bei schmerzhaften Schwellungen nach Verletzungen. Der Shop führt die Stärke 100 mg in der Packung mit 25 Zäpfchen.
Die Gebrauchsinformation nennt für Erwachsene 50 bis 150 mg Indometacin pro Tag; mit dieser Darreichungsform wird in der Regel einmal täglich ein Zäpfchen mit 100 mg angewendet. In besonderen Fällen darf die Tagesdosis kurzfristig auf 200 mg erhöht werden, also zweimal täglich ein Zäpfchen, mehr nicht. Das Zäpfchen wird möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt. Über die Dauer entscheidet der Arzt; es gilt die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum. Bei rheumatischen Erkrankungen kann eine längere Anwendung nötig sein, dann werden Leberwerte, Nierenfunktion, Blutbild und Augen regelmäßig kontrolliert. Reicht die Wirkung nicht aus, wird die Dosis nicht eigenmächtig erhöht; eine vergessene Anwendung wird nicht durch ein zweites Zäpfchen nachgeholt. Alkohol sollte gemieden werden, und für Kinder und Jugendliche wird Indometacin mangels Daten nicht empfohlen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, kommen Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und geringe Blutverluste aus dem Magen-Darm-Trakt vor. Häufig sind Hautausschlag, Juckreiz, Depression, Schwindel, Schläfrigkeit, Ohrensausen, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Magen- oder Darmgeschwüre mit möglicher Blutung oder Durchbruch, erhöhte Leberwerte sowie, typisch für die rektale Form, örtliche Reizungen, blutige Schleimabsonderungen und ein schmerzhafter Stuhlgang. Gelegentlich treten Nesselsucht, Verwirrtheit, Angst, Schlaflosigkeit, Krämpfe, Doppelbilder, bei Langzeitbehandlung Netzhaut- und Hornhautveränderungen, Magenschleimhautentzündung, Bluterbrechen, Blut im Stuhl, Leberschäden, Haarausfall und Wassereinlagerungen auf. Sehr selten sind Blutbildstörungen, schwere allergische Reaktionen, Herzschwäche, Bluthochdruck, schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und Nierenschäden. Wie bei allen NSAR ist bei hoher Dosis und langer Anwendung ein geringfügig erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall möglich. Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Herzjagen, starke Oberbauchschmerzen, Bluterbrechen, schwarzer Stuhl, Fieber mit Halsschmerzen, Hautblutungen oder eine nachlassende Harnausscheidung sind Gründe, sofort abzusetzen und ärztliche Hilfe zu holen.
Indometacin Zäpfchen dürfen nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei früheren Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen auf Acetylsalicylsäure oder andere NSAR, bei bestehenden oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen, nach einer Blutung oder einem Durchbruch unter NSAR, bei ungeklärten Blutbildungs- oder Gerinnungsstörungen, bei Hirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen, bei schwerer Herzschwäche und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Bei einer Entzündung des Enddarms oder Blutungen aus dem After ist die rektale Anwendung nicht geeignet. Vorsicht gilt im höheren Alter, bei Bluthochdruck, Herzschwäche oder Risikofaktoren wie Diabetes und Rauchen, bei vorgeschädigten Nieren, schwerer Leberfunktionsstörung, Porphyrie, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, bei Allergien oder Asthma, bei Gerinnungsstörungen und nach größeren Operationen; Epilepsie, Morbus Parkinson und psychische Vorerkrankungen können sich verschlechtern. In den ersten sechs Schwangerschaftsmonaten ist die Anwendung nur nach ärztlicher Rücksprache möglich, in der Stillzeit ist eine kurze Anwendung meist ohne Abstillen möglich. Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel und Sehstörungen können die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen, besonders mit Alkohol.
Indometacin kann die Blutspiegel von Digoxin, Phenytoin und Lithium erhöhen. Entwässernde und blutdrucksenkende Mittel wirken schwächer, mit ACE-Hemmern und Sartanen steigt das Risiko einer Nierenfunktionsstörung, kaliumsparende Diuretika erhöhen den Kaliumspiegel. Triamteren wird wegen der Gefahr eines akuten Nierenversagens nicht kombiniert, Diflunisal nicht, weil die Indometacinspiegel stark ansteigen. Andere NSAR und Glucocorticoide erhöhen die Gefahr von Geschwüren und Blutungen, Acetylsalicylsäure und SSRI-Antidepressiva die Blutungsneigung. Methotrexat innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Anwendung kann sich anreichern; Probenecid verzögert die Ausscheidung von Indometacin, Furosemid beschleunigt sie. Gerinnungshemmer wie Warfarin wirken stärker, Ciclosporin schädigt die Nieren eher, und bei Antidiabetika wurden Blutzuckerschwankungen berichtet.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche rheumatische oder degenerative Erkrankung festgestellt wurde, wie stark die Beschwerden sind, warum eine rektale Anwendung gewünscht ist und welche Schmerzmittel Sie bisher vertragen haben. Gefragt wird nach Magen-Darm-Geschwüren oder Blutungen, Erkrankungen des Enddarms, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Nieren- und Lebererkrankungen, Asthma, Blutungsneigung, Epilepsie, Parkinson, Depressionen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Blutdruck- und Entwässerungsmitteln, Kortison, Methotrexat und Lithium. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer eingestellten Behandlung mit bekannter Diagnose und aktuellen Kontrollwerten oder für eine kurze Behandlung eines bekannten Schubs, etwa eines erneuten Gichtanfalls. Neue Gelenkschmerzen ohne Diagnose, Schmerzen mit Fieber, Blutungszeichen, eine Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankung und ein Dauerbedarf ohne Laborkontrollen gehören in die Hausarzt-, Rheumatologie- oder Orthopädiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schmerzen und im Beitrag Ärztliche Begleitung bei einer laufenden Behandlung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 100 mg |
|---|---|
| Menge | 25 Zäpfchen |
Indometacin hemmt die Enzyme Cyclooxygenase-1 und Cyclooxygenase-2 (COX-1 und COX-2). Dadurch bildet der Körper weniger Prostaglandine, die Schmerz, Entzündung und Fieber vermitteln.
Hinweis: Indometacin kann Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit verursachen und das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr beeinträchtigen. Bei schwarzem Stuhl, Erbrechen von Blut, Atemnot oder Hautausschlag wird die Anwendung beendet und umgehend ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür werden Indometacin Zäpfchen angewendet?
Indometacin Zäpfchen sind zugelassen zur Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten und chronischen Gelenkentzündungen wie rheumatoider Arthritis, beim Gichtanfall, bei Morbus Bechterew, bei Reizzuständen durch Arthrose und bei Weichteilrheuma. Außerdem werden sie bei schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen eingesetzt. Für Kinder und Jugendliche wird Indometacin nicht empfohlen.
Wie wirkt Indometacin?
Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und damit die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Entzündung und Fieber. Aus dem Zäpfchen wird der Wirkstoff über die Schleimhaut des Enddarms aufgenommen. Die höchsten Blutspiegel werden nach etwa 30 bis 120 Minuten erreicht, danach verteilt sich Indometacin über das Blut im Körper.
Sind Indometacin Zäpfchen verschreibungspflichtig?
Ja, Indometacin Zäpfchen sind verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen, Beschwerden am Enddarm, Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen, neurologische und psychische Vorerkrankungen, andere Arzneimittel und eine mögliche Schwangerschaft berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Indometacin beachtet werden?
Indometacin wird nicht angewendet nach Asthma, Nesselsucht oder Schwellungen durch ASS oder andere NSAR, bei bestehenden oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren, aktiven Blutungen, ungeklärten Blutbildungsstörungen, schwerer Herzschwäche, schweren Nieren- oder Lebererkrankungen und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Bei einer Entzündung oder Blutung im Enddarm sind Zäpfchen nicht geeignet. Vorsicht ist nötig bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, Parkinson und psychischen Erkrankungen. Andere NSAR und Triamteren werden nicht gleichzeitig angewendet.
Wie werden Indometacin Zäpfchen angewendet?
Das Zäpfchen wird möglichst nach dem Stuhlgang mit sauberen Händen aus der Verpackung genommen und tief in den After eingeführt. Laut Fachinformation wenden Erwachsene meist 1 Zäpfchen pro Tag an, kurzfristig höchstens 2 Zäpfchen. Ist das Zäpfchen durch Wärme weich geworden, kann es in der Verpackung kurz gekühlt werden. Dosis und Dauer legt der Arzt fest.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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