Naproxen ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) in Tablettenform. Es wird bei Schmerzen und Entzündungen eingesetzt, etwa bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, akuter Gicht, Verletzungen des Bewegungsapparats und Regelschmerzen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Naproxen hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen, die Schmerz, Entzündung und Fieber vermitteln. Weil der Wirkstoff lange im Körper bleibt, genügen meist ein bis zwei Einnahmen pro Tag.
Tabletten zum Einnehmen, meist ein- bis zweimal täglich, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit. So niedrig dosiert und so kurz wie möglich.
Wichtig: Naproxen kann Magen-Darm-Blutungen auslösen und Herz, Kreislauf und Nieren belasten. Nicht bei aktiven Magengeschwüren, schwerer Herz-, Leber- oder Nierenschwäche, Asthma nach ASS oder anderen NSAR und nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel.
Naproxen ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) in Tablettenform. Es wird bei Schmerzen und Entzündungen eingesetzt, etwa bei rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, akuter Gicht, Verletzungen des Bewegungsapparats und Regelschmerzen.
Naproxen ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR). Es hemmt die Cyclooxygenasen und damit die Bildung von Prostaglandinen, die Schmerz, Entzündung und Fieber auslösen; mit einer Halbwertszeit von 10 bis 18 Stunden wirkt es deutlich länger als Ibuprofen. Laut Fachinformation ist Naproxen zugelassen zur symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten Arthritiden einschließlich Gichtanfall, bei chronischen Arthritiden wie der rheumatoiden Arthritis, bei Morbus Bechterew, bei Reizzuständen von Arthrosen und Spondylarthrosen, bei Weichteilrheumatismus, bei Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen sowie bei Regelschmerzen und Beschwerden nach dem Einlegen einer Spirale. Der Shop führt Tabletten mit 250 mg und 500 mg in Packungen mit 30 Stück; beide Stärken sind teilbar.
Die Fachinformation nennt für Erwachsene eine Tagesdosis zwischen 500 mg und 1250 mg in ein bis drei Einnahmen; eine Einzeldosis soll 1000 mg nicht übersteigen. Bei rheumatischen Erkrankungen sind es meist 500 mg bis 750 mg täglich, als Erhaltungsdosis 500 mg. Beim Gichtanfall wird mit 750 mg begonnen, danach folgen alle acht Stunden 250 mg bis zum Abklingen; bei Verletzungen und bei Regelschmerzen beginnt man mit 500 mg und nimmt bei Bedarf alle sechs bis acht Stunden 250 mg. Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt, möglichst vor den Mahlzeiten, weil Nahrung die Aufnahme verzögert. Es gilt die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten nötigen Zeitraum; die Dauer legt der Arzt fest. Die 500-mg-Tablette ist nicht für Jugendliche unter 18 Jahren bestimmt. Bei leichter bis mäßiger Nieren- oder Leberschwäche ist keine Dosisanpassung nötig, bei schwerer ist Naproxen gegenangezeigt. Bei längerer Einnahme werden Leberwerte, Nierenfunktion und Blutbild regelmäßig kontrolliert.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall und geringe Blutverluste im Verdauungstrakt auf. Häufig sind Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Seh- und Hörstörungen, Tinnitus, Magen-Darm-Geschwüre mit möglicher Blutung, Wassereinlagerungen und Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag. Gelegentlich kommen Bluterbrechen, Teerstuhl, Asthmaanfälle, Leberfunktionsstörungen und akutes Nierenversagen vor. Sehr selten sind Blutbildveränderungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom und eine aseptische Hirnhautentzündung. Wie andere NSAR kann Naproxen bei hoher Dosis und langer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall geringfügig erhöhen; für 1000 mg täglich deuten die Daten auf ein niedrigeres Risiko hin, ausgeschlossen ist es nicht. Schwarzer Stuhl, Bluterbrechen, starke Oberbauchschmerzen, Atemnot, Gesichtsschwellung oder Hautausschlag mit Blasen sind Gründe, sofort abzusetzen und ärztliche Hilfe zu holen.
Naproxen darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit, bei Asthma, Nesselsucht oder Schnupfen nach Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR in der Vorgeschichte, bei ungeklärten Blutbildungsstörungen, bei bestehenden oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren, bei einer früheren Blutung oder einem Durchbruch unter NSAR, bei aktiven Blutungen, bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung, bei schwerer Herzschwäche und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Nur nach sorgfältiger Abwägung wird es bei unkontrolliertem Bluthochdruck, Herzschwäche, koronarer Herzkrankheit, Durchblutungsstörungen der Beine und Erkrankungen der Hirngefäße eingesetzt. Besondere Überwachung brauchen ältere Menschen und Patienten mit Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Nieren- oder Leberschwäche, Heuschnupfen, Nasenpolypen, COPD oder Lupus erythematodes. Schwere Hautreaktionen treten meist im ersten Behandlungsmonat auf; beim ersten Ausschlag wird abgesetzt. In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft wird Naproxen nur bei zwingender Notwendigkeit eingesetzt, ab der 20. Woche kann es die Nieren des Kindes und die Fruchtwassermenge beeinträchtigen; in der Stillzeit wird es vorsichtshalber vermieden, bei Kinderwunsch nicht empfohlen. Bei höherer Dosierung können Müdigkeit und Schwindel die Fahrtüchtigkeit einschränken.
Andere NSAR, Acetylsalicylsäure, Kortison, Gerinnungshemmer wie Warfarin, Thrombozytenaggregationshemmer und SSRI-Antidepressiva erhöhen das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt. Wird Naproxen länger als einen Tag neben niedrig dosierter Acetylsalicylsäure eingenommen, kann es deren Schutzwirkung auf die Blutplättchen aufheben. Diuretika, ACE-Hemmer und Sartane wirken schwächer, und die Kombination kann die Nieren schädigen; kaliumsparende Diuretika erhöhen das Kalium. Naproxen hebt die Spiegel von Digoxin, Phenytoin und Lithium an. Methotrexat darf nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Naproxen gegeben werden. Ciclosporin und Tacrolimus belasten die Nieren in Kombination stärker, Probenecid und Sulfinpyrazon verzögern die Ausscheidung, Antazida verringern die Aufnahme.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie Art, Ort und Dauer der Schmerzen, die bekannte Ursache und frühere Behandlungen mit Naproxen oder anderen Schmerzmitteln. Gefragt wird nach Magen-Darm-Geschwüren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Nieren- und Lebererkrankungen, Asthma, Blutungsneigung, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Acetylsalicylsäure, Blutdruckmitteln, Kortison, Lithium und Methotrexat. Eine Online-Verordnung kommt in Betracht, wenn eine bereits ärztlich abgeklärte Schmerzursache kurzzeitig behandelt werden soll und keine Risikofaktoren vorliegen; der Arzt beurteilt Stärke, Dosis und Dauer. Neue starke Schmerzen ohne Diagnose, Gelenkschwellungen mit Fieber, Schmerzen mit Taubheit oder Lähmung, ein erster Gichtanfall, Herz-, Nieren- oder Magenerkrankungen und ein Bedarf über wenige Wochen hinaus gehören in die Hausarzt-, Orthopädie- oder Rheumatologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schmerzen und im Beitrag Der medizinische Fragebogen vor einer Online-Verordnung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 250 mg, 500 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten |
Naproxen hemmt die Enzyme Cyclooxygenase 1 und 2 (COX-1 und COX-2). Dadurch bildet der Körper weniger Prostaglandine, die an Schmerz, Entzündung und Fieber beteiligt sind.
Hinweis: Naproxen kann Magen-Darm-Blutungen verursachen und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leicht erhöhen. Die Einnahme erfolgt deshalb in der niedrigsten wirksamen Dosis und so kurz wie möglich.
Wofür wird Naproxen angewendet?
Naproxen ist zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen zugelassen, unter anderem bei rheumatoider Arthritis, Arthrose, Morbus Bechterew, akutem Gichtanfall, Verletzungen wie Verstauchungen und Zerrungen, Rücken- und Sehnenbeschwerden sowie bei Regelschmerzen. Es lindert die Beschwerden, behandelt aber nicht die Ursache der Erkrankung. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Naproxen?
Naproxen hemmt die Cyclooxygenase-Enzyme und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe fördern Schmerz, Entzündung und Fieber. Weil Naproxen lange im Körper verbleibt, genügen meist ein oder zwei Einnahmen pro Tag. Da Prostaglandine auch Magenschleimhaut und Nieren schützen, können dort Nebenwirkungen auftreten.
Ist Naproxen verschreibungspflichtig?
Ja, die hier angebotenen Naproxen-Tabletten sind verschreibungspflichtig. In Deutschland ist Naproxen 250 mg nur unter bestimmten Bedingungen zu Tagesmenge, Anwendungsgebiet und Packungsgröße rezeptfrei erhältlich. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Einnahme von Naproxen beachtet werden?
Naproxen wird nicht eingenommen bei aktiven oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren, nach Blutungen durch NSAR, bei schwerer Herz-, Leber- oder Nierenschwäche, bei Asthma oder Nesselsucht nach ASS oder anderen NSAR und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Vorsicht gilt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und höherem Alter. Blutverdünner, Kortison und bestimmte Antidepressiva erhöhen das Blutungsrisiko.
Kann Naproxen zusammen mit anderen Schmerzmitteln eingenommen werden?
Andere NSAR wie Ibuprofen, Diclofenac oder Etoricoxib werden nicht gleichzeitig eingenommen, weil sich die Nebenwirkungen verstärken. Das gilt auch für Vimovo, das ebenfalls Naproxen enthält. Die Schutzwirkung von niedrig dosiertem ASS für das Herz kann abgeschwächt werden. Vor der Einnahme weiterer Schmerzmittel, auch rezeptfreier, ist eine ärztliche oder pharmazeutische Beratung wichtig.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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