Indometacin Kapseln enthalten Indometacin, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR, als Hartkapseln zu 25 mg oder 50 mg. Angewendet werden sie bei Schmerzen und Entzündungen durch rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall, Weichteilrheuma und nach Verletzungen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und senkt so die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Schwellung und Entzündung. Weil der Wirkstoff rasch abgebaut wird, wird die Tagesdosis auf mehrere Einnahmen verteilt.
Hartkapseln zum Einnehmen, unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen, meist 1- bis 3-mal täglich. Die übliche Tagesdosis liegt bei 50 bis 150 mg.
Eintritt: höchste Blutspiegel nach ca. 30 bis 120 Minuten · Dauer: einige Stunden
Wichtig: Indometacin kann Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen auslösen und häufig Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit verursachen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel, nicht bei schwerer Herzschwäche und nicht zusammen mit anderen NSAR oder Triamteren.
Indometacin Kapseln enthalten Indometacin, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR, als Hartkapseln zu 25 mg oder 50 mg. Angewendet werden sie bei Schmerzen und Entzündungen durch rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gichtanfall, Weichteilrheuma und nach Verletzungen.
Indometacin gehört zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Es hemmt die Bildung von Prostaglandinen, der Botenstoffe von Entzündung, Schmerz und Fieber, und wirkt dadurch entzündungshemmend und schmerzstillend. Laut Gebrauchsinformation werden Indometacin Hartkapseln zur symptomatischen Behandlung von Schmerz und Entzündung eingesetzt bei akuten Gelenkentzündungen einschließlich des Gichtanfalls, bei chronischen Gelenkentzündungen wie der rheumatoiden Arthritis, bei Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen, bei Reizzuständen von Arthrosen und Spondylarthrosen, bei entzündlichem Weichteilrheuma und bei schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen. Die Hartkapseln gibt es mit 25 mg und 50 mg Indometacin in Packungen mit 30 Kapseln.
Die Dosis richtet sich nach der Schwere der Beschwerden. Die Gebrauchsinformation nennt für Erwachsene einen Bereich von 50 bis 150 mg Indometacin pro Tag, verteilt auf eine bis drei Einzelgaben; mit den 50-mg-Kapseln entspricht das ein bis drei Kapseln täglich. In besonderen Fällen kann die Tagesdosis kurzfristig auf höchstens 200 mg erhöht werden. Die Kapseln werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit und nicht auf nüchternen Magen geschluckt; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu den Mahlzeiten günstiger. Es gilt die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten nötigen Zeitraum. Über die Dauer entscheidet der behandelnde Arzt; bei rheumatischen Erkrankungen kann eine längere Anwendung nötig sein, dann werden Leberwerte, Nierenfunktion, Blutbild und Augen regelmäßig untersucht. Eine vergessene Kapsel wird nicht durch eine doppelte Dosis ersetzt. Alkohol ist zu meiden; für Kinder und Jugendliche fehlen ausreichende Erfahrungen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, treten Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und geringe Blutverluste aus dem Magen-Darm-Trakt auf. Häufig sind Schwindel, Schläfrigkeit, Erschöpfung, Depression, Verdauungsstörungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, Magen- oder Darmgeschwüre mit möglicher Blutung oder Durchbruch, erhöhte Leberwerte sowie Hautausschlag und Juckreiz. Gelegentlich kommen Verwirrtheit, Angst, Schlaflosigkeit, Krampfanfälle, Netzhaut- und Hornhautveränderungen bei Langzeitbehandlung, Magenschleimhautentzündung, Leberschäden, Haarausfall, Nesselsucht und Wassereinlagerungen vor. Sehr selten sind Störungen der Blutbildung, Nierenschäden, Bluthochdruck, Herzschwäche, schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und schwere allergische Reaktionen. Wie bei anderen NSAR ist bei hohen Dosen und längerer Behandlung ein geringfügig erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall möglich. Epilepsie, Morbus Parkinson und psychische Vorerkrankungen können sich verschlechtern. Starke Oberbauchschmerzen, Bluterbrechen, schwarzer Stuhl, Atemnot, Schwellungen im Gesicht, Hautausschlag mit Blasen, Fieber mit Halsschmerzen oder eine verminderte Harnausscheidung sind Gründe, die Einnahme sofort zu beenden und ärztliche Hilfe zu holen.
Indometacin darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR, bei bestehenden oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren oder -Blutungen, bei einer früheren Blutung oder einem Durchbruch unter NSAR, bei ungeklärten Blutbildungs- oder Gerinnungsstörungen, bei Hirnblutungen oder anderen aktiven Blutungen, bei schwerer Herzschwäche und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Besondere Vorsicht ist nötig bei älteren Menschen, bei Bluthochdruck oder Herzschwäche, bei vorgeschädigten Nieren, bei schwerer Leberfunktionsstörung, bei Allergien oder Asthma, bei Porphyrie, bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, bei Gerinnungsstörungen und bei Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Diabetes oder Rauchen. In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft wird Indometacin nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen, in den letzten drei Monaten gar nicht; es kann zudem das Schwangerwerden erschweren. In der Stillzeit ist eine kurze Anwendung meist ohne Abstillen möglich, bei längerer oder höher dosierter Einnahme wird frühzeitiges Abstillen erwogen. Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel und Sehstörungen können die Verkehrstüchtigkeit einschränken, verstärkt durch Alkohol.
Indometacin erhöht die Blutspiegel von Digoxin, Phenytoin und Lithium. Es schwächt die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Mitteln ab, und zusammen mit ACE-Hemmern oder Sartanen steigt das Risiko einer Nierenfunktionsstörung; kaliumsparende Diuretika erhöhen den Kaliumspiegel. Triamteren soll wegen der Gefahr eines akuten Nierenversagens nicht gleichzeitig eingenommen werden, Diflunisal nicht, weil die Indometacinspiegel stark ansteigen und tödliche Magen-Darm-Blutungen beschrieben sind. Andere NSAR und Glucocorticoide erhöhen das Risiko für Geschwüre und Blutungen, Acetylsalicylsäure und SSRI-Antidepressiva das Blutungsrisiko. Methotrexat innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Einnahme kann sich anreichern; Probenecid verzögert die Ausscheidung von Indometacin, Furosemid beschleunigt sie. Gerinnungshemmer wie Warfarin wirken stärker, Ciclosporin schädigt die Nieren eher, und bei Antidiabetika sind Blutzuckerschwankungen möglich.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Schmerzen oder Gelenkbeschwerden Sie haben, welche Diagnose dahintersteht, seit wann die Beschwerden bestehen und welche Schmerzmittel Sie bisher in welcher Dosis vertragen haben. Gefragt wird nach Magen-Darm-Geschwüren oder -Blutungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Nieren- und Lebererkrankungen, Asthma, Blutungsneigung, Epilepsie, Parkinson, Depressionen, Schwangerschaft oder Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Blutdruckmitteln, Entwässerungsmitteln, Kortison, Methotrexat und anderen Schmerzmitteln. Eine Online-Verordnung passt bei einer kurzen Behandlung einer bereits ärztlich abgeklärten Erkrankung, etwa bei einem erneuten Gichtanfall oder einem bekannten Arthroseschub, oder als Fortführung einer rheumatologisch eingestellten Therapie mit aktuellen Kontrollwerten. Neue Schmerzen ohne Diagnose, Gelenkschmerzen mit Fieber, Blutungszeichen, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, eine Nierenschwäche und ein Bedarf über mehrere Wochen ohne Kontrollen gehören in die Hausarzt-, Rheumatologie- oder Orthopädiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schmerzen und im Beitrag Warum eine Online-Rezeptanfrage abgelehnt werden kann.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 25 mg, 50 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Kapseln |
Indometacin hemmt die Enzyme Cyclooxygenase-1 und Cyclooxygenase-2 (COX-1 und COX-2). Dadurch bildet der Körper weniger Prostaglandine, die Schmerz, Entzündung und Fieber vermitteln.
Hinweis: Indometacin kann Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit verursachen und das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr beeinträchtigen. Bei schwarzem Stuhl, Erbrechen von Blut, Atemnot oder Hautausschlag wird die Einnahme beendet und umgehend ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür werden Indometacin Kapseln angewendet?
Indometacin Kapseln sind zugelassen zur Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten und chronischen Gelenkentzündungen wie rheumatoider Arthritis, beim Gichtanfall, bei Morbus Bechterew, bei Reizzuständen durch Arthrose und bei Weichteilrheuma. Außerdem werden sie bei schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen eingesetzt. Für Kinder und Jugendliche wird Indometacin nicht empfohlen.
Wie wirkt Indometacin?
Indometacin hemmt die Enzyme COX-1 und COX-2 und damit die Bildung von Prostaglandinen. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz, Entzündung und Fieber. Die höchsten Blutspiegel werden nach etwa 30 bis 120 Minuten erreicht. Weil der Wirkstoff rasch abgebaut wird, verteilt sich die Tagesdosis meist auf mehrere Einnahmen über den Tag.
Sind Indometacin Kapseln verschreibungspflichtig?
Ja, Indometacin Kapseln sind verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen, neurologische und psychische Vorerkrankungen, andere Arzneimittel und eine mögliche Schwangerschaft berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Indometacin beachtet werden?
Indometacin wird nicht angewendet nach Asthma, Nesselsucht oder Schwellungen durch ASS oder andere NSAR, bei bestehenden oder wiederholten Magen-Darm-Geschwüren, aktiven Blutungen, ungeklärten Blutbildungsstörungen, schwerer Herzschwäche, schweren Nieren- oder Lebererkrankungen und im letzten Schwangerschaftsdrittel. Vorsicht ist nötig bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, Parkinson, psychischen Erkrankungen und im höheren Alter. Andere NSAR und Triamteren werden nicht gleichzeitig eingenommen.
Warum werden bei längerer Einnahme von Indometacin die Augen kontrolliert?
Bei einer Langzeitbehandlung mit Indometacin wurden gelegentlich Veränderungen der Netzhaut und Trübungen der Hornhaut beobachtet. Verschwommenes Sehen kann ein Hinweis darauf sein, die Veränderungen können aber auch ohne Beschwerden auftreten. Deshalb sind regelmäßige augenärztliche Untersuchungen ratsam. Zusätzlich werden Blutbild, Leberwerte und Nierenfunktion kontrolliert.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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