Arcoxia enthält Etoricoxib, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der COX-2-Hemmer, in Form von Filmtabletten. Es wird bei Arthrose, rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, beim akuten Gichtanfall und kurzzeitig nach Zahnoperationen angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Etoricoxib hemmt gezielt das Enzym COX-2, das bei Entzündungen schmerzvermittelnde Botenstoffe bildet. Schmerzen, Schwellung und Entzündung in den Gelenken können dadurch zurückgehen. Wegen der langen Halbwertszeit genügt eine Tablette pro Tag.
Eine Filmtablette einmal täglich, mit oder ohne Mahlzeit. Die Stärke richtet sich nach der Erkrankung, beim Gichtanfall wird Arcoxia höchstens 8 Tage eingenommen.
Eintritt: beim Gichtanfall ca. 4 Stunden · Dauer: ca. 24 Stunden, Einnahme einmal täglich
Wichtig: Nicht bei koronarer Herzkrankheit, nach Schlaganfall, bei Herzschwäche mit Beschwerden oder nicht eingestelltem Bluthochdruck. Arcoxia kann Magen-Darm-Blutungen auslösen und wird nicht mit anderen entzündungshemmenden Schmerzmitteln kombiniert.
Arcoxia enthält Etoricoxib, ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der COX-2-Hemmer, in Form von Filmtabletten. Es wird bei Arthrose, rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, beim akuten Gichtanfall und kurzzeitig nach Zahnoperationen angewendet.
Arcoxia enthält den Wirkstoff Etoricoxib, einen selektiven Hemmer der Cyclooxygenase 2 (COX-2). Dieses Enzym bildet bei Entzündungen die Prostaglandine, die Schmerz, Schwellung und Fieber auslösen; die Cyclooxygenase 1, die Magenschleimhaut und Blutplättchen schützt, bleibt im therapeutischen Dosisbereich unbeeinflusst, weshalb Etoricoxib kein Ersatz für Acetylsalicylsäure zum Schutz von Herz und Gefäßen ist. Laut Fachinformation ist Arcoxia bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren zugelassen zur Behandlung der Symptome bei Reizzuständen von Arthrose und rheumatoider Arthritis, bei Morbus Bechterew, bei Schmerzen und Entzündungszeichen der akuten Gichtarthritis sowie zur Kurzzeitbehandlung mäßig starker Schmerzen nach Zahnoperationen. Der Shop führt Filmtabletten mit 30 mg, 60 mg, 90 mg und 120 mg in Packungen mit 20 und 28 Stück.
Die Dosis richtet sich nach der Erkrankung und wird einmal täglich eingenommen, mit oder ohne Nahrung; ohne Nahrung setzt die Wirkung schneller ein. Bei Arthrose nennt die Fachinformation 30 mg täglich, bei unzureichender Linderung 60 mg, mehr nicht. Bei rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew sind es 60 mg, bei Bedarf 90 mg täglich; nach Stabilisierung wird wieder auf 60 mg reduziert. Beim akuten Gichtanfall beträgt die Dosis 120 mg täglich, nur in der schmerzhaften Phase und höchstens acht Tage. Nach Zahnoperationen sind es 90 mg täglich für höchstens drei Tage. Weil das Risiko für Herz und Gefäße mit Dosis und Dauer steigt, gilt die niedrigste wirksame Dosis über die kürzeste Zeit; der Bedarf wird regelmäßig überprüft. Bei leichter Leberfunktionsstörung sind höchstens 60 mg, bei mäßiger höchstens 30 mg täglich erlaubt. Der Blutdruck wird vor Beginn eingestellt, in den ersten zwei Wochen und danach regelmäßig kontrolliert; steigt er deutlich an, wird eine andere Behandlung erwogen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Bauchschmerzen auf. Häufig sind Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen, Verstopfung, Blähungen, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, erhöhte Leberwerte, Müdigkeit und grippeartige Beschwerden. Gelegentlich wurden Blutarmut, Vorhofflimmern, Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Magen-Darm-Geschwüre mit Blutung oder Durchbruch, Nierenversagen, Depression, Schlaflosigkeit, Hautausschlag und Nesselsucht beschrieben. Selten sind schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellung und Schock, Leberentzündung, Leberversagen, Verwirrtheit und schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom. Die absolute Zunahme schwerer Gefäßverschlüsse übersteigt nach den vorliegenden Daten voraussichtlich nicht ein Prozent pro Jahr. Brustschmerzen, Atemnot, einseitige Schwäche, Teerstuhl, Bluterbrechen, starker Hautausschlag oder Schleimhautveränderungen sind Gründe, Arcoxia sofort abzusetzen und ärztliche Hilfe zu suchen.
Arcoxia darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit, bei aktivem Magen-Darm-Geschwür oder aktiver Blutung, bei Asthma, Schnupfen, Nesselsucht oder Schwellungen nach Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei schwerer Leberfunktionsstörung, bei einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min, unter 16 Jahren, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, bei Herzschwäche ab Stadium NYHA II, bei Bluthochdruck, der anhaltend über 140/90 mmHg liegt und nicht ausreichend eingestellt ist, sowie bei gesicherter koronarer Herzkrankheit, Durchblutungsstörungen der Beine oder Erkrankungen der Hirngefäße. Bei erheblichen Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder erhöhten Blutfetten wird Etoricoxib nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt. Vorsicht gilt bei älteren Menschen, bei früheren Magen-Darm-Geschwüren, bei eingeschränkter Nierenfunktion, Leberzirrhose, Herzschwäche in der Vorgeschichte und bei Ödemen anderer Ursache. Steigen die Leberwerte anhaltend auf das Dreifache des Normwerts, wird abgesetzt. Wer schwanger werden möchte, soll es nicht einnehmen; tritt eine Schwangerschaft ein, wird es beendet. Bei Schwindel oder Schläfrigkeit ist das Autofahren nicht sicher.
Unter Warfarin verlängerte Etoricoxib 120 mg die Gerinnungszeit (INR) um etwa 13 Prozent; Patienten mit Gerinnungshemmern werden besonders in den ersten Tagen engmaschig kontrolliert. Diuretika, ACE-Hemmer und Sartane wirken schwächer, und die Kombination kann bei älteren oder ausgetrockneten Patienten die Nierenfunktion verschlechtern. Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure kann weiter eingenommen werden, erhöht aber das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre; höhere Dosen oder andere NSAR werden nicht kombiniert. Ciclosporin und Tacrolimus belasten die Nieren stärker, Lithiumspiegel steigen und werden überwacht, Methotrexat-Spiegel können unter 120 mg ansteigen. Etoricoxib erhöht den Spiegel von Ethinylestradiol aus der Pille um 37 bis 60 Prozent und auch die Östrogenspiegel einer Hormonersatztherapie, was das Thromboserisiko bei gefährdeten Frauen erhöhen kann. Rifampicin senkt den Etoricoxib-Spiegel um 65 Prozent.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Diagnose Ihren Schmerzen zugrunde liegt, ob Sie Arcoxia bereits eingenommen haben und wie hoch Ihr Blutdruck zuletzt war. Gefragt wird nach Herzinfarkt, Schlaganfall, koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Bluthochdruck, Magen-Darm-Geschwüren, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Nieren- und Lebererkrankungen, Asthma, Schwangerschaft, Kinderwunsch sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Blutdrucksenkern, Acetylsalicylsäure, Lithium, Methotrexat und hormonellen Verhütungsmitteln. Eine Online-Verordnung kommt in Betracht, wenn eine bekannte Gelenkerkrankung oder ein wiederkehrender Gichtanfall mit gemessenem, gut eingestelltem Blutdruck und ohne Herz-Kreislauf-Risiko kurzzeitig behandelt werden soll. Ein erster Gichtanfall ohne Abklärung, nicht gemessener oder erhöhter Blutdruck, Herz- oder Gefäßerkrankungen, Nierenschwäche und eine geplante Dauerbehandlung gehören in die Hausarzt-, Rheumatologie- oder Orthopädiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schmerzen und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 30 mg, 60 mg, 90 mg, 120 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 28 Tabletten |
Etoricoxib hemmt gezielt das Enzym Cyclooxygenase-2 (COX-2). Dieses Enzym bildet bei Entzündungen Botenstoffe, die Schmerz, Schwellung und Fieber vermitteln.
Hinweis: Vor Beginn wird der Blutdruck gemessen und in den ersten 2 Wochen erneut kontrolliert. Bei Brustschmerzen, Atemnot, schwarzem Stuhl oder Hautausschlag wird die Einnahme beendet und umgehend ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Arcoxia angewendet?
Arcoxia ist zugelassen zur Linderung von Schmerzen und Entzündungszeichen bei Arthrose, rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew und beim akuten Gichtanfall. Außerdem wird es kurzzeitig bei mäßig starken Schmerzen nach Zahnoperationen eingesetzt. Die Zulassung gilt für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Die zugrunde liegende Erkrankung heilt Arcoxia nicht.
Wie wirkt Arcoxia?
Der Wirkstoff Etoricoxib hemmt das Enzym COX-2, das bei Entzündungen Prostaglandine bildet. Diese Botenstoffe verstärken Schmerz und Schwellung. Weil Etoricoxib lange im Körper bleibt, wird es nur einmal täglich eingenommen. Wie andere entzündungshemmende Schmerzmittel kann es Magen, Nieren, Blutdruck sowie Herz und Gefäße belasten.
Ist Arcoxia verschreibungspflichtig?
Ja, Arcoxia ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Herz- und Gefäßerkrankungen, der Blutdruck, Magen-Darm-Erkrankungen, die Nieren- und Leberfunktion sowie andere Arzneimittel berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Arcoxia beachtet werden?
Arcoxia wird nicht angewendet bei koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine, Herzschwäche mit Beschwerden, nicht eingestelltem Bluthochdruck, aktiven Magen-Darm-Geschwüren, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, schweren Nieren- oder Lebererkrankungen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Andere entzündungshemmende Schmerzmittel werden nicht zusätzlich eingenommen. Bei Blutverdünnern, Blutdruckmitteln oder Lithium ist Vorsicht nötig.
Wie lange wird Arcoxia beim Gichtanfall eingenommen?
Beim akuten Gichtanfall beträgt die Dosis laut Fachinformation 120 mg einmal täglich. Diese Dosis wird nur während der schmerzhaften Phase und höchstens 8 Tage lang eingenommen. Nach einer Zahnoperation gelten 90 mg einmal täglich für höchstens 3 Tage. Bei Arthrose und rheumatischen Erkrankungen prüft der Arzt regelmäßig, ob die Behandlung weiter nötig ist.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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