Ofloxacin Augentropfen enthalten ein Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone als Lösung zum Eintropfen ins Auge. Die Tropfen sind zur Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Auges zugelassen, zum Beispiel einer bakteriellen Bindehautentzündung.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Ofloxacin gehört zu den Fluorchinolonen und hemmt Enzyme, die Bakterien zum Kopieren ihres Erbguts brauchen. Die Bakterien sterben dadurch ab. Die Tropfen wirken direkt an Bindehaut und Hornhaut, nur wenig Wirkstoff gelangt ins Blut.
Augentropfen, die mehrmals täglich in das betroffene Auge gegeben werden, in den ersten Tagen häufiger. Die Behandlung dauert in der Regel höchstens 10 Tage.
Wichtig: Nicht anwenden bei einer Allergie gegen Chinolone. Bei starken Augenschmerzen, schlechterem Sehen oder einer Verletzung sofort augenärztliche Hilfe suchen. Keine Kontaktlinsen während der Behandlung.
Ofloxacin Augentropfen enthalten ein Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone als Lösung zum Eintropfen ins Auge. Die Tropfen sind zur Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Auges zugelassen, zum Beispiel einer bakteriellen Bindehautentzündung.
Ofloxacin Augentropfen enthalten das Antibiotikum Ofloxacin aus der Gruppe der Fluorchinolone in einer Konzentration von 3 mg/ml, also 0,3 Prozent. Ofloxacin hemmt das bakterielle Enzym DNA-Gyrase und tötet die Erreger dadurch ab. Das Spektrum umfasst unter anderem Staphylokokken, Haemophilus, Moraxella und Escherichia coli; bei Pneumokokken, Enterokokken, Pseudomonas und MRSA sind Resistenzen ein Problem. Laut Fachinformation sind die Tropfen zugelassen zur Behandlung von Infektionen des vorderen Augenabschnitts durch Ofloxacin-empfindliche Erreger, zum Beispiel bakterielle Entzündungen von Bindehaut, Hornhaut, Lidrand und Tränensack, Gerstenkorn und Hornhautgeschwüre. Gegen Viren oder Allergien als Ursache eines roten Auges wirken sie nicht. Doctorcura führt Ofloxacin Augentropfen 0,3 % als Flasche mit 5 ml oder 10 ml; die Lösung enthält das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid.
Soweit nicht anders verordnet, wird laut Fachinformation viermal täglich ein Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges gegeben; manche Präparate sehen an den ersten beiden Tagen alle 2 bis 4 Stunden einen Tropfen vor. Die Anwendung soll zwei Wochen nicht überschreiten. Beim Eintropfen soll die Tropferspitze Auge, Lid und Finger nicht berühren. Werden weitere Augentropfen oder Augensalben verwendet, liegen etwa 15 Minuten zwischen den Anwendungen, und eine Salbe kommt stets zuletzt. Die Tropfen werden über die gesamte verordnete Dauer angewendet, auch wenn das Auge früher abheilt, weil ein zu frühes Absetzen Rückfälle und Resistenzen begünstigt; eine vergessene Gabe wird nachgeholt, ohne die Dosis zu verdoppeln. Verschlechtert sich die Infektion oder bleibt die Besserung aus, wird die Behandlung ärztlich überprüft. Die Flasche wird nach Anbruch je nach Präparat höchstens 4 bis 6 Wochen verwendet.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Reizungen des Auges und leichte Augenschmerzen auf; kurzes Brennen und eine Rötung der Bindehaut nach dem Eintropfen klingen meist rasch ab. Selten sind Hornhautablagerungen, vor allem bei vorbestehenden Hornhauterkrankungen. Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mit Angioödem, Atemnot und Schwellung von Rachen und Zunge bis zum Schock berichtet. Ohne bekannte Häufigkeit sind Hornhautentzündung, verschwommenes Sehen, Lichtscheu, Fremdkörpergefühl, vermehrter Tränenfluss, trockenes Auge, Lidschwellung, Schwindel, Übelkeit, Gesichtsschwellung sowie schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom beschrieben. Weil ein kleiner Teil des Wirkstoffs in den Körper gelangt, sind auch Nebenwirkungen möglich, die von Fluorchinolonen zum Einnehmen bekannt sind, etwa Sehnenentzündungen, besonders bei älteren Menschen und unter Kortison, oder Herzrhythmusstörungen. Starke Augenschmerzen, Sehverschlechterung, zunehmende Schwellung oder Rötung, Atemnot oder Hautausschlag mit Blasen sind Gründe, die Tropfen abzusetzen und sofort ärztliche Hilfe zu suchen. Nach dem Eintropfen kann die Sicht kurz verschwommen sein; Autofahren und Maschinen bedienen sind erst wieder sicher, wenn klar gesehen wird.
Ofloxacin Augentropfen dürfen nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Ofloxacin, andere Chinolone oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Kindern unter einem Jahr sind Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt; für die Neugeborenen-Bindehautentzündung durch Gonokokken oder Chlamydien werden sie nicht empfohlen. Vorsicht gilt bei Hornhautdefekten oder Hornhautgeschwüren, weil unter örtlichen Fluorchinolonen Hornhautperforationen beschrieben wurden, vor allem bei älteren Menschen, großen Geschwüren, schwerem trockenem Auge, rheumatoider Arthritis und Kortison am Auge. Vorsicht gilt außerdem bei Risikofaktoren für eine Verlängerung der QT-Zeit wie Long-QT-Syndrom, Elektrolytstörungen, Herzschwäche oder Herzinfarkt und bei trockenen Augen. Während der Behandlung werden keine Kontaktlinsen getragen; Benzalkoniumchlorid lagert sich in weichen Linsen ab und verfärbt sie. Ausgiebige Sonne und Solarium sind zu meiden, da Ofloxacin lichtempfindlich machen kann. In der Schwangerschaft wird von der Anwendung abgeraten, weil Chinolone bei jungen Tieren Gelenkschäden verursachten; in der Stillzeit wird je nach Bedeutung der Behandlung für die Mutter vorübergehend abgestillt oder auf das Präparat verzichtet.
Bei Anwendung am Auge sind Wechselwirkungen wegen der geringen Aufnahme in den Körper wenig wahrscheinlich. Anders als manche andere Chinolone beeinflusst Ofloxacin den Abbau von Koffein und Theophyllin nicht wesentlich. Vorsicht gilt bei Arzneimitteln, die die QT-Zeit verlängern, etwa Antiarrhythmika der Klassen IA und III, trizyklischen Antidepressiva, Makroliden und Antipsychotika. Kortison am Auge oder als Tablette erhöht das Risiko für Sehnenschäden und Hornhautkomplikationen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann das Auge gerötet ist, ob ein oder beide Augen betroffen sind, ob eitriges Sekret, Schmerzen, Lichtscheu oder eine Sehverschlechterung bestehen, ob Sie Kontaktlinsen tragen und ob eine Verletzung oder ein Fremdkörper vorausging. Gefragt wird nach Allergien gegen Chinolone, Hornhauterkrankungen, trockenem Auge, Herzrhythmusstörungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders kortisonhaltigen Augentropfen und Mitteln, die die QT-Zeit verlängern. Eine Online-Verordnung passt bei einer leichten bakteriellen Bindehautentzündung mit eitrigem Sekret ohne Schmerzen und ohne Sehverschlechterung, etwa als Wiederholung einer früher augenärztlich verordneten Behandlung. Starke Schmerzen, Lichtscheu, verschlechtertes Sehen, eine Verletzung, ein Fremdkörper, ein rotes Auge bei Kontaktlinsenträgern, Beschwerden bei Säuglingen, Verdacht auf Herpes oder Chlamydien und eine ausbleibende Besserung nach zwei bis drei Tagen gehören sofort in die Augenarztpraxis oder Notaufnahme, weil Hornhautentzündungen und ein Glaukomanfall ähnlich aussehen können. Mehr dazu im Behandlungsbereich Augeninfektionen & Grüner Star und im Beitrag Warum eine Online-Rezeptanfrage abgelehnt werden kann.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 0,3 % (3 mg/ml) |
|---|---|
| Menge | 1 Flasche (5 ml), 1 Flasche (10 ml) |
Ofloxacin ist ein sogenannter Gyrasehemmer. Es blockiert Enzyme, die Bakterien zum Kopieren ihres Erbguts brauchen, und tötet die Bakterien dadurch ab.
Hinweis: Bei starken Augenschmerzen, deutlich schlechterem Sehen oder einer Augenverletzung ist sofort eine augenärztliche Untersuchung nötig. Während der Behandlung werden keine Kontaktlinsen getragen.
Wofür werden Ofloxacin Augentropfen angewendet?
Ofloxacin Augentropfen sind zur Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Auges zugelassen. Dazu gehören vor allem die bakterielle Bindehautentzündung, typischerweise mit gerötetem Auge, gelblichem Ausfluss und morgens verklebten Lidern, und die Keratokonjunktivitis, eine Entzündung von Binde- und Hornhaut. Je nach Präparat zählen auch Entzündungen am Lidrand oder ein Gerstenkorn dazu. Bei allergischen oder durch Viren ausgelösten Augenentzündungen wirken die Tropfen nicht.
Wie wirken Ofloxacin Augentropfen?
Ofloxacin gehört zu den Fluorchinolonen. Der Wirkstoff hemmt Enzyme, mit denen Bakterien ihr Erbgut kopieren, sodass die Bakterien absterben. Die Tropfen wirken direkt an Bindehaut und Hornhaut. Nur wenig Wirkstoff gelangt in den Blutkreislauf. Trotzdem sind auch Nebenwirkungen außerhalb des Auges möglich, zum Beispiel allergische Reaktionen.
Sind Ofloxacin Augentropfen verschreibungspflichtig?
Ja, Ofloxacin Augentropfen sind verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden die Art der Beschwerden, Warnzeichen wie starke Schmerzen oder schlechteres Sehen, das Tragen von Kontaktlinsen und frühere Allergien berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Ofloxacin Augentropfen beachtet werden?
Die Tropfen dürfen bei einer Allergie gegen Ofloxacin, andere Chinolone oder Benzalkoniumchlorid nicht angewendet werden. Vorsicht gilt bei Hornhautschäden, stark trockenen Augen und gleichzeitigen Augentropfen mit Kortison. In der Schwangerschaft wird laut Fachinformation von der Anwendung abgeraten. In der Stillzeit wird entschieden, ob das Stillen unterbrochen oder auf die Tropfen verzichtet wird. Zwischen verschiedenen Augentropfen liegen etwa 15 Minuten. Starke Schmerzen oder schlechteres Sehen gehören sofort in augenärztliche Behandlung.
Können während der Behandlung Kontaktlinsen getragen werden?
Nein. Während der Behandlung einer Augeninfektion wird das Tragen von Kontaktlinsen nicht empfohlen. Das enthaltene Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann außerdem weiche Kontaktlinsen verfärben und das Auge reizen. Bei Kontaktlinsenträgern mit gerötetem, schmerzhaftem Auge ist wegen des Risikos einer Hornhautentzündung oft eine augenärztliche Untersuchung sinnvoll.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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