Provera ist ein Arzneimittel mit Medroxyprogesteronacetat zur Regulierung des Menstruationszyklus. Der Wirkstoff ist ein Gelbkörperhormon (Gestagen).
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Medroxyprogesteronacetat ist ein synthetisches Gestagen mit ähnlicher Wirkung wie das körpereigene Progesteron. Es beeinflusst den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut; nach dem Absetzen kommt es in der Regel zu einer Blutung.
Tabletten zum Einnehmen über einen begrenzten Zeitraum. Beginn, Häufigkeit und Dauer legt der Arzt je nach Ihrer Situation fest. Nach dem Absetzen setzt die Blutung meist nach wenigen Tagen ein.
Wichtig: Provera ist kein Verhütungsmittel. Nicht geeignet bei (möglicher) Schwangerschaft, Thrombose oder Schlaganfall in der Vorgeschichte, schwerer Lebererkrankung oder ungeklärten Blutungen aus der Scheide.
Provera ist ein Arzneimittel mit Medroxyprogesteronacetat zur Regulierung des Menstruationszyklus. Der Wirkstoff ist ein Gelbkörperhormon (Gestagen).
Provera enthält Medroxyprogesteronacetat (MPA), ein synthetisches Gestagen, als Tabletten zu 5 mg oder 10 mg. Die Fachinformationen der Tabletten nennen, je nach Land etwas unterschiedlich, folgende Anwendungsgebiete:
Das Verschieben der Periode gehört nicht zu diesen Anwendungsgebieten. In der Fachinformation von Norethisteron-Tabletten wie Primolut ist das Verschieben der Menstruation dagegen als Anwendungsgebiet genannt.
Ihr Arzt legt Dosis, Beginn und Dauer fest. Als Orientierung nennen die Fachinformationen:
Die Entzugsblutung setzt nach dem Absetzen in der Regel innerhalb von 3 bis 7 Tagen ein. Die Tabletten werden mit etwas Flüssigkeit eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Selbst Dosen bis 30 mg täglich unterdrücken den Eisprung möglicherweise nicht. Verhüten Sie deshalb während der Behandlung mit einer geeigneten Methode, wenn eine Schwangerschaft möglich ist.
Sehr häufig, also bei mehr als 1 von 10 Behandelten, sind laut britischer Fachinformation Kopfschmerzen, Übelkeit und unregelmäßige Blutungen wie Schmierblutungen. Häufig, bei bis zu 1 von 10, sind unter anderem Schwindel, Depression, Schlaflosigkeit, Nervosität, Brustspannen, Akne, Haarausfall, Juckreiz, Nesselsucht, Müdigkeit, erhöhte Temperatur und Gewichtszunahme. Gelegentlich treten Wassereinlagerungen, vermehrte Körperbehaarung oder Milchfluss aus der Brust auf. Blutgerinnsel sind möglich; ihre Häufigkeit ist nicht bekannt.
MPA darf laut Fachinformation nicht eingenommen werden bei:
Vor Beginn soll ein negativer Schwangerschaftstest vorliegen. Bei Frauen über 45 Jahre mit Blutungsstörungen ist eine frauenärztliche Untersuchung besonders wichtig. Vorsicht gilt bei Epilepsie, Migräne, Asthma und eingeschränkter Nierenfunktion, weil MPA Wasser im Körper binden kann, außerdem bei Diabetes und bei früheren Depressionen. MPA geht in die Muttermilch über; besprechen Sie die Einnahme in der Stillzeit mit Ihrem Arzt.
MPA wird in der Leber über das Enzym CYP3A4 abgebaut. Mittel, die Leberenzyme anregen, etwa Carbamazepin, Phenytoin, Barbiturate, Rifampicin oder Johanniskraut, können die Wirkung abschwächen. Aminoglutethimid kann den MPA-Spiegel deutlich senken. Weil MPA die Glukosetoleranz verringern kann, sollten Menschen mit Diabetes ihre Blutzuckerwerte unter Insulin oder Tabletten genau beobachten. Geben Sie alle Arzneimittel und pflanzlichen Mittel im Fragebogen an.
Wählen Sie den Notruf 112 (Schweiz: 144) oder suchen Sie sofort ärztliche Hilfe bei:
Melden Sie sich zeitnah beim Arzt, wenn nach dem Absetzen keine Blutung einsetzt, Haut oder Augen gelb werden oder sich eine Depression verstärkt.
Der Arzt fragt, wofür Sie Provera anwenden möchten, ob die Diagnose bereits frauenärztlich gestellt wurde, nach Ihrem Zyklus, einer möglichen Schwangerschaft, Ihrem Alter, früheren Thrombosen, Brustkrebs in der Vorgeschichte, Lebererkrankungen und allen Arzneimitteln. Online kommt vor allem die Fortsetzung einer frauenärztlich begonnenen Behandlung in Betracht.
Eine Praxis ist nötig bei erstmals auftretenden oder ungeklärten Blutungsstörungen, sehr starken Blutungen, Blutungen nach den Wechseljahren, einer noch nicht abgeklärten Amenorrhö, Verdacht auf Endometriose ohne Diagnose oder einer möglichen Schwangerschaft. Mehr zum Thema finden Sie im Bereich Periode verschieben.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 26. September 2026, Stand: 24. September 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg, 10 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten, 60 Tabletten, 90 Tabletten |
Provera enthält Medroxyprogesteronacetat und wird zur Regulierung des Menstruationszyklus eingesetzt.
Hinweis: Provera sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Provera angewendet?
Provera wird zur Regulierung des Menstruationszyklus angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Provera?
Provera enthält Medroxyprogesteronacetat, ein Gelbkörperhormon (Gestagen). Es wirkt auf die Gebärmutterschleimhaut und kann so den Zyklus und Blutungen beeinflussen.
Ist Provera verschreibungspflichtig?
Ja, Provera ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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