Simvastatin ist ein Cholesterinsenker aus der Gruppe der Statine in Form von Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist zugelassen zur Behandlung von erhöhtem Cholesterin und zur Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos bei Gefäßerkrankungen des Herzens oder Diabetes.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Simvastatin wird in der Leber aktiviert und hemmt dort das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das für die Bildung von Cholesterin nötig ist. Die Leberzellen nehmen daraufhin mehr LDL-Cholesterin aus dem Blut auf. So sinken LDL-Cholesterin und Triglyceride im Blut.
Filmtabletten zum Einnehmen, einmal täglich am Abend und unabhängig vom Essen. Die Dosis wird ärztlich festgelegt und frühestens nach 4 Wochen angepasst.
Dauer: Einnahme einmal täglich am Abend
Wichtig: Unter anderem nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, bei aktiver Lebererkrankung und zusammen mit bestimmten Antibiotika wie Clarithromycin, Pilzmitteln wie Itraconazol, bestimmten HIV-Mitteln, Gemfibrozil, Ciclosporin oder Danazol einnehmen. Kein Grapefruitsaft.
Simvastatin ist ein Cholesterinsenker aus der Gruppe der Statine in Form von Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist zugelassen zur Behandlung von erhöhtem Cholesterin und zur Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos bei Gefäßerkrankungen des Herzens oder Diabetes.
Simvastatin ist ein Cholesterinsenker aus der Gruppe der Statine. Es wird als inaktive Vorstufe eingenommen und in der Leber in seine wirksame Säureform umgewandelt, die das Enzym HMG-CoA-Reduktase hemmt, den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der körpereigenen Cholesterinbildung. Die Leber bildet daraufhin mehr LDL-Rezeptoren und nimmt mehr LDL-Cholesterin aus dem Blut auf; in Studien sank das LDL-Cholesterin je nach Dosis um 30 bis 47 Prozent, Triglyceride nahmen ab und das HDL-Cholesterin stieg mäßig an. Laut Fachinformation ist Simvastatin zugelassen zur Behandlung der primären oder gemischten Hyperlipidämie begleitend zur Diät, wenn Diät, Bewegung und Gewichtsabnahme allein nicht ausreichen, zur Behandlung der homozygoten familiären Hypercholesterinämie und zur Senkung von Herz-Kreislauf-Sterblichkeit und -Erkrankungen bei Menschen mit atherosklerotischer Herzerkrankung oder Diabetes. Der Shop führt Filmtabletten mit 10 mg, 20 mg und 80 mg in Packungen mit 100 Stück.
Der Dosisbereich liegt laut Fachinformation bei 5 bis 80 mg einmal täglich, als Einzeldosis am Abend, unzerkaut mit einem Glas Wasser, mit oder ohne Mahlzeit. Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 bis 20 mg; wer sein LDL-Cholesterin um mehr als 45 Prozent senken muss, kann mit 20 bis 40 mg beginnen. Dosisanpassungen erfolgen in Abständen von mindestens vier Wochen. Die 80-mg-Dosis ist nur für Patienten mit schwerer Hypercholesterinämie und hohem kardiovaskulärem Risiko vorgesehen, die ihr Ziel mit niedrigeren Dosen nicht erreichen, weil das Myopathierisiko dort mit rund 1 Prozent deutlich höher liegt als unter 20 mg mit 0,02 Prozent. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung werden Dosen über 10 mg sorgfältig abgewogen. Eine cholesterinarme Ernährung wird fortgesetzt, Grapefruitsaft gemieden. Eine vergessene Tablette wird nicht durch eine doppelte Dosis ersetzt. Zu den Kontrollwerten gehören die Blutfette zur Beurteilung der Wirkung, die Leberwerte vor Beginn und danach bei Bedarf sowie die Kreatinkinase vor Beginn bei Risikofaktoren wie Alter über 65, Nierenfunktionsstörung, unbehandelter Schilddrüsenunterfunktion oder früheren Muskelbeschwerden.
Nebenwirkungen sind laut Fachinformation insgesamt selten, also bei bis zu einem von tausend Anwendern: Kopfschmerzen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Übelkeit, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberentzündung mit Gelbsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Haarausfall, erhöhte Leber- und Kreatinkinasewerte sowie Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Myopathie und Rhabdomyolyse, ein Muskelzerfall, der zu akutem Nierenversagen führen kann. Sehr selten sind Anaphylaxie, Schlaflosigkeit, Gedächtnisstörungen, Leberversagen mit teils tödlichem Ausgang, Muskelriss und Gynäkomastie; ohne bekannte Häufigkeit wurden Depression, Myasthenia gravis, interstitielle Lungenerkrankung, Sehnenentzündung bis zum Sehnenriss, eine immunvermittelte nekrotisierende Myopathie und Erektionsstörungen berichtet. Statine können den Blutzucker erhöhen und bei Risikopatienten einen Diabetes auslösen. Unerklärliche Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Krämpfe, besonders mit dunklem Urin, sind sofort ärztlich abzuklären, ebenso Gelbsucht, Atemnot mit trockenem Husten und Schwellungen im Gesicht oder Rachen.
Simvastatin darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit, bei aktiver Lebererkrankung oder unklar erhöhten Transaminasen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit starken CYP3A4-Hemmern wie Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol, Voriconazol, HIV-Protease-Hemmern, Boceprevir, Telaprevir, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Nefazodon und Cobicistat, außerdem mit Gemfibrozil, Ciclosporin und Danazol. Vorsicht gilt bei Myasthenia gravis, die sich verschlechtern kann, bei erheblichem Alkoholkonsum, bei Nierenfunktionsstörung, unbehandelter Schilddrüsenunterfunktion, erblichen Muskelerkrankungen, früheren Muskelbeschwerden unter Statinen, bei Frauen und ab 65 Jahren; bei asiatischer Herkunft wird die niedrigste nötige Dosis gewählt. Frauen, die schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder vermuten, nehmen Simvastatin nicht ein; eine Unterbrechung während der Schwangerschaft ändert am Langzeitrisiko wenig. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst, selten wurde Schwindel berichtet.
Neben den gegenangezeigten Kombinationen gelten Dosisgrenzen: höchstens 10 mg mit Fibraten außer Fenofibrat, höchstens 20 mg mit Amiodaron, Amlodipin, Verapamil, Diltiazem sowie Elbasvir oder Grazoprevir, höchstens 40 mg mit Ticagrelor. Systemisch gegebene Fusidinsäure erfordert eine Pause von Simvastatin während der Behandlung und sieben Tage darüber hinaus, weil tödliche Rhabdomyolysen beschrieben sind; bei Daptomycin wird eine Unterbrechung erwogen. Fluconazol, Niacin in lipidsenkender Dosis und Colchicin bei Nierenfunktionsstörung erhöhen das Muskelrisiko ebenfalls. Rifampicin senkt die Wirksamkeit deutlich. Bei Cumarin-Gerinnungshemmern wie Phenprocoumon oder Warfarin kann der INR-Wert steigen, deshalb wird er zu Beginn und bei jeder Dosisänderung kontrolliert. Grapefruitsaft hemmt den Abbau: Mehr als ein Liter täglich erhöhte die Wirkstoffexposition um das Siebenfache.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Sie Simvastatin in welcher Dosis einnehmen und wie Sie es vertragen, dazu Ihre letzten Blutfettwerte, Leberwerte und, falls gemessen, die Kreatinkinase. Gefragt wird nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Nieren-, Leber- und Schilddrüsenerkrankungen, Muskelbeschwerden unter Statinen, Alkoholkonsum, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Antibiotika, Antimykotika, HIV- und Hepatitis-C-Mitteln, Amiodaron, Verapamil, Diltiazem, Fibraten, Ciclosporin und Gerinnungshemmern. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Behandlung mit fester Dosis und aktuellen Kontrollwerten. Eine Neueinstellung ohne Blutwerte, eine Umstellung auf 80 mg, neue Muskelschmerzen oder dunkler Urin, eine Lebererkrankung und wechselwirkende Medikamente gehören in die Hausarzt- oder Kardiologiepraxis; Brustschmerzen sind ein Notfall. Mehr dazu im Behandlungsbereich Erhöhtes Cholesterin und im Beitrag Statine im Vergleich: Atorvastatin, Rosuvastatin und Simvastatin.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg, 20 mg, 80 mg |
|---|---|
| Menge | 100 Tabletten |
Simvastatin wird in der Leber in seine wirksame Form umgewandelt und hemmt dort das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das einen frühen Schritt der Cholesterinbildung steuert.
Hinweis: Simvastatin darf in Schwangerschaft und Stillzeit und mit vielen anderen Arzneimitteln nicht eingenommen werden. Ungeklärte Muskelschmerzen sollten umgehend ärztlich abgeklärt werden.
Wofür wird Simvastatin angewendet?
Simvastatin ist zusätzlich zu einer Diät zugelassen, wenn Cholesterin oder andere Blutfette erhöht sind und Ernährung und Bewegung allein nicht ausreichen. Außerdem ist es zugelassen zur Senkung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sterblichkeit bei Menschen mit atherosklerotischer Herzerkrankung oder Diabetes, bei normalen oder erhöhten Cholesterinwerten und ergänzend zu anderen Maßnahmen.
Wie wirkt Simvastatin?
Simvastatin wird in der Leber in seine wirksame Form umgewandelt. Diese hemmt das Enzym HMG-CoA-Reduktase, das für die Bildung von Cholesterin nötig ist. Die Leber nimmt dadurch mehr LDL-Cholesterin aus dem Blut auf, und der Wert im Blut sinkt. Außerdem sinken die Triglyceride, und das HDL-Cholesterin steigt leicht.
Ist Simvastatin verschreibungspflichtig?
Ja, Simvastatin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Blutfett- und Leberwerte, frühere Muskelbeschwerden, die bisherige Dosis, eine mögliche Schwangerschaft und alle anderen Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Simvastatin beachtet werden?
Simvastatin darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen den Wirkstoff, aktiver Lebererkrankung, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit starken Hemmstoffen wie Itraconazol, Clarithromycin oder HIV-Proteasehemmern, mit Glecaprevir/Pibrentasvir und mit Gemfibrozil, Ciclosporin oder Danazol. Mit Amlodipin, Amiodaron, Verapamil oder Diltiazem sind höchstens 20 mg erlaubt. Grapefruitsaft sollte gemieden werden.
Welche Nebenwirkungen kann Simvastatin haben?
Möglich sind unter anderem Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelschmerzen, Hautausschlag und veränderte Leber- oder Muskelwerte. Das Risiko für Muskelschäden steigt mit der Dosis und bei Wechselwirkungen. Bei 80 mg ist es deutlich höher, in Studien bis etwa 1 von 100 Behandelten. Ungeklärte Muskelschmerzen oder dunkler Urin sollten sofort ärztlich abgeklärt werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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