Soolantra ist eine Creme mit dem Wirkstoff Ivermectin 10 mg/g zum Auftragen auf die Gesichtshaut. Die Creme wird bei Erwachsenen zur Behandlung entzündlicher Pickel und Pusteln bei Rosazea eingesetzt.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Ivermectin hat entzündungshemmende Eigenschaften und tötet Haarbalgmilben (Demodex) ab, die an der Entzündung der Haut beteiligt sein können. Wie die Creme bei Rosazea genau wirkt, ist nicht vollständig geklärt. Nur wenig Wirkstoff gelangt ins Blut.
Creme zum Auftragen, einmal täglich dünn auf das ganze Gesicht, ohne Augen, Lippen und Schleimhäute. Eine Behandlung dauert bis zu 4 Monate.
Eintritt: in Studien ab etwa 4 Wochen
Wichtig: Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Ivermectin oder einen Bestandteil der Creme anwenden, in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Nicht in die Augen, auf die Lippen oder auf Schleimhäute bringen.
Soolantra ist eine Creme mit dem Wirkstoff Ivermectin 10 mg/g zum Auftragen auf die Gesichtshaut. Die Creme wird bei Erwachsenen zur Behandlung entzündlicher Pickel und Pusteln bei Rosazea eingesetzt.
Soolantra ist eine Creme mit dem Wirkstoff Ivermectin aus der Klasse der Avermectine; ein Gramm enthält 10 mg Ivermectin, also 1 %. Ivermectin wirkt auf zwei Wegen: Es hemmt die Bildung entzündungsfördernder Zytokine in der Haut und tötet Demodex-Milben ab, die in den Haarfollikeln der Gesichtshaut leben und bei der Entzündung der Rosazea eine Rolle spielen sollen; welcher Anteil die Wirkung erklärt, ist laut Fachinformation nicht geklärt. Zugelassen ist Soolantra bei erwachsenen Patienten zur äußerlichen Behandlung der entzündlichen Hautveränderungen, also der Papeln und Pusteln, bei papulopustulöser Rosazea. Gegen die reine Gesichtsrötung, gegen erweiterte Äderchen oder eine Augenbeteiligung ist die Creme nicht vorgesehen. In zwei Studien mit 1.371 Patienten waren nach zwölf Wochen 38 bis 40 % der Behandelten abgeheilt oder fast abgeheilt, unter der wirkstofffreien Creme 12 bis 19 %. Der Shop führt Tuben mit 30 g und 60 g.
Die Creme wird laut Fachinformation einmal täglich angewendet. Auf jede der fünf Gesichtsregionen, Stirn, Kinn, Nase und beide Wangen, kommt eine erbsengroße Menge, die anschließend als dünne Schicht über das ganze Gesicht verteilt wird; Augen, Lippen und Schleimhäute werden ausgespart, und die Hände werden danach gewaschen. Kosmetika dürfen aufgetragen werden, sobald die Creme getrocknet ist. Soolantra ist nur für das Gesicht bestimmt. Ein Behandlungszyklus dauert bis zu vier Monate und kann wiederholt werden; in den Studien setzte die Wirkung nach etwa vier Wochen ein. Bleibt nach drei Monaten jede Besserung aus, wird die Behandlung abgebrochen und die Diagnose überprüft. Die Creme kann allein oder zusammen mit Doxycyclin eingesetzt werden. Eine vergessene Anwendung wird nachgeholt, sobald sie auffällt; am Folgetag wird nicht die doppelte Menge aufgetragen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei älteren Patienten ist keine Anpassung nötig, bei schwerer Leberfunktionsstörung ist Vorsicht geboten. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren liegen keine Daten vor.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, brennt die Haut nach dem Auftragen. Gelegentlich kommen Hautreizung, Juckreiz und trockene Haut vor. Nach der Markteinführung wurden mit nicht abschätzbarer Häufigkeit eine Verschlechterung der Rosazea, Rötung, allergische oder irritative Kontaktdermatitis, Gesichtsschwellung und ein Anstieg der Leberwerte berichtet. In den Studien traten die häufigsten Nebenwirkungen bei höchstens 1 % der Patienten auf, waren leicht bis mäßig und ließen im Verlauf nach. Zu Beginn kann sich die Rosazea vorübergehend verschlechtern, vermutlich als Reaktion des Immunsystems auf abgestorbene Milben; bei Fortführung normalisiert sich das üblicherweise innerhalb einer Woche. Eine schwere Verschlechterung mit starker Hautreaktion, eine Schwellung des Gesichts oder ein ausgedehnter Ausschlag mit Bläschen sind Gründe, die Creme abzusetzen und zeitnah ärztlichen Rat einzuholen.
Soolantra darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Ivermectin oder einen der sonstigen Bestandteile. Die Creme enthält Cetylalkohol und Stearylalkohol, die eine Kontaktdermatitis auslösen können, die Konservierungsmittel Methyl- und Propyl-4-hydroxybenzoat, die auch verzögert Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen können, und Propylenglycol, das die Haut reizen kann. Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen wurde die Creme nicht untersucht. In der Schwangerschaft wird die Anwendung nicht empfohlen: Oral gegebenes Ivermectin war in Tierstudien in hohen Dosen fruchtschädigend, die Aufnahme über die Haut ist zwar gering, Daten bei Schwangeren fehlen aber. Ivermectin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; in der Stillzeit wird mit dem Arzt entschieden, ob das Stillen unterbrochen oder auf die Behandlung verzichtet wird. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Wechselwirkungsstudien wurden nicht durchgeführt. Ivermectin wird hauptsächlich über das Enzym CYP3A4 abgebaut; bei gleichzeitiger Einnahme potenter CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin oder Ritonavir ist laut Fachinformation Vorsicht geboten, weil der Plasmaspiegel deutlich ansteigen könnte, auch wenn die Aufnahme über die Haut insgesamt niedrig bleibt. Ivermectin selbst hemmt keine CYP-Enzyme und regt sie nicht an, sodass es den Abbau anderer Arzneimittel nicht beeinflusst. Andere Gesichtscremes und Make-up werden erst nach dem Trocknen aufgetragen; Kombinationen mit anderen Rosazea-Mitteln wie Doxycyclin legt der Arzt fest.
Der Fragebogen fragt zunächst, wer die Rosazea diagnostiziert hat und seit wann sie besteht, ob entzündete Pickel und Pusteln vorliegen oder nur Rötung, ob die Augen beteiligt sind und welche Behandlungen Sie bisher versucht haben, etwa Metronidazol, Azelainsäure oder Doxycyclin, und mit welchem Ergebnis. Gefragt wird nach Hautreaktionen auf Cremes, nach Lebererkrankungen, Schwangerschaft, Kinderwunsch und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Antimykotika, Antibiotika und HIV-Medikamenten, die CYP3A4 hemmen. Eine Online-Verordnung passt bei ärztlich gesicherter papulopustulöser Rosazea für einen neuen Behandlungszyklus oder die Fortführung einer gut vertragenen Behandlung. Eine unklare Diagnose, bei der auch Akne, periorale Dermatitis oder eine Lupuserkrankung in Frage kommen, eine Augenbeteiligung, Knoten oder eine Nasenverdickung (Rhinophym), eine fehlende Besserung nach drei Monaten und eine Schwangerschaft gehören in die Hautarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Rosazea und im Beitrag Nach einer Online-Verordnung: Was Patienten erwarten können.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1 % |
|---|---|
| Menge | 1 Cremetube (30 g), 1 Cremetube (60 g) |
Soolantra enthält Ivermectin aus der Gruppe der Avermectine. Wie die Creme bei Rosazea genau wirkt, ist nicht vollständig geklärt.
Hinweis: Zu Beginn können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern, meist bessert sich das innerhalb einer Woche. Bei starken Hautreaktionen wird die Anwendung beendet und ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Soolantra angewendet?
Soolantra ist bei Erwachsenen zur äußerlichen Behandlung der entzündlichen Hautveränderungen bei papulopustulöser Rosazea zugelassen, also der Pickel und Pusteln im Gesicht. Die Creme wird nur im Gesicht angewendet. Für Rötungen ohne Pickel und für eine Beteiligung der Augen ist sie nicht vorgesehen.
Wie wirkt Soolantra?
Der Wirkstoff Ivermectin hat entzündungshemmende Eigenschaften und tötet Haarbalgmilben (Demodex) ab, die an der Hautentzündung bei Rosazea beteiligt sein können. Wie die Creme genau wirkt, ist nicht vollständig geklärt. Nach dem Auftragen gelangt nur wenig Wirkstoff ins Blut.
Ist Soolantra verschreibungspflichtig?
Ja, Soolantra ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, ein Foto des Gesichts ist hilfreich. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über die Behandlung und ihre Dauer trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Soolantra beachtet werden?
Soolantra wird nicht angewendet bei Überempfindlichkeit gegen Ivermectin oder einen Bestandteil der Creme, etwa Parabene, Cetylalkohol, Stearylalkohol oder Propylenglykol. In der Schwangerschaft wird die Creme nicht empfohlen, in der Stillzeit ist eine ärztliche Abwägung nötig. Bei schwerer Lebererkrankung ist Vorsicht geboten. Augen, Lippen und Schleimhäute werden ausgespart.
Wann zeigt Soolantra eine Wirkung?
In Studien zeigte sich eine Wirkung ab etwa 4 Wochen täglicher Anwendung. In der ersten Woche können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern, das geht meist von selbst zurück. Tritt nach 3 Monaten keine Besserung ein, wird die Behandlung laut Fachinformation beendet.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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