Diane-35 ist ein Kombinationspräparat aus dem antiandrogen wirkenden Gestagen Cyproteronacetat und dem Estrogen Ethinylestradiol in Form überzogener Tabletten. Es ist bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne oder von Hirsutismus zugelassen.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Cyproteronacetat hemmt die Wirkung männlicher Hormone an Talgdrüsen und Haarwurzeln. Ethinylestradiol bindet zusätzlich freie Androgene im Blut. Dadurch sinkt die Talgbildung, und das Hautbild kann sich bessern; nebenbei wird der Eisprung unterdrückt.
Tabletten zum Einnehmen, 21 Tage lang täglich eine Tablette, danach 7 Tage Pause. Die Behandlung wird regelmäßig ärztlich überprüft.
Eintritt: Besserung der Akne meist nach 3 bis 4 Monaten
Wichtig: Diane-35 erhöht das Risiko für Blutgerinnsel. Nicht geeignet bei Rauchen, früheren Blutgerinnseln, Migräne mit Aura, Meningeom, in Schwangerschaft und Stillzeit und nicht zusammen mit anderer hormoneller Verhütung.
Diane-35 ist ein Kombinationspräparat aus dem antiandrogen wirkenden Gestagen Cyproteronacetat und dem Estrogen Ethinylestradiol in Form überzogener Tabletten. Es ist bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne oder von Hirsutismus zugelassen.
Diane-35 enthält in jeder überzogenen Tablette 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol. Cyproteronacetat ist ein Gestagen mit antiandrogener Wirkung, es dämpft den Einfluss männlicher Hormone auf Talgdrüsen und Haarfollikel. Die Kombination mit dem Estrogen Ethinylestradiol unterdrückt zugleich den Eisprung und verhütet damit wie eine kombinierte Pille. Laut Fachinformation ist Diane-35 zugelassen zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund von Androgenempfindlichkeit, mit oder ohne Seborrhö, und von Hirsutismus bei Frauen im gebärfähigen Alter. Bei Akne darf es erst eingesetzt werden, wenn eine äußerliche Behandlung oder Antibiotika nicht ausreichend gewirkt haben. Weil es selbst verhütet, darf es nicht mit anderen hormonalen Verhütungsmitteln kombiniert werden; allein zur Empfängnisverhütung ist es nicht vorgesehen. Der Shop führt Packungen mit 63, 126, 189 oder 252 Tabletten für 3 bis 12 Monate.
Täglich wird eine Tablette etwa zur gleichen Uhrzeit in der Reihenfolge des Blisters eingenommen, 21 Tage lang; danach folgen sieben Tage Pause, in denen meist eine Abbruchblutung einsetzt. Die Einnahme beginnt am ersten Tag der Regelblutung; bei späterem Start ist in den ersten sieben Tagen zusätzlich eine Barrieremethode nötig. Der Empfängnisschutz besteht ab dem ersten Einnahmetag, auch während der Pause. Vor Beginn sieht die Fachinformation eine allgemeine und gynäkologische Untersuchung sowie eine Familienanamnese zu Thrombosen vor, während der Anwendung Kontrollen etwa alle sechs Monate. Eine Besserung zeigt sich frühestens nach drei Monaten, bei Hirsutismus später. Die Behandlung endet drei bis vier Zyklen nach dem vollständigen Abklingen der Beschwerden; der Arzt prüft regelmäßig den Bedarf. Eine vergessene Tablette wird innerhalb von zwölf Stunden nachgeholt, dann bleibt der Schutz erhalten. Sind mehr als zwölf Stunden vergangen, wird in der ersten Woche nachgeholt und sieben Tage zusätzlich verhütet, in der zweiten Woche nur nachgeholt, in der dritten Woche nachgeholt und die nächste Packung ohne Pause angeschlossen. Erbrechen oder schwerer Durchfall kurz nach der Einnahme gelten wie eine vergessene Tablette. Nach einer Unterbrechung von mindestens vier Wochen ist beim Wiederbeginn das erhöhte Thromboserisiko zu beachten.
Häufig, also bei einer bis zehn von hundert Anwenderinnen, treten Übelkeit, Bauchschmerzen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Brustschmerzen und Brustspannen auf, anfangs auch Zwischenblutungen. Gelegentlich kommen Erbrechen, Durchfall, Wassereinlagerungen, Migräne, veränderte Libido, Hautausschlag und Nesselsucht vor. Selten sind Thromboembolien, Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktlinsenunverträglichkeit und Chloasma. Im Mittelpunkt steht das Thromboserisiko: Venöse Thromboembolien treten laut Fachinformation unter Diane-35 1,5- bis 2-mal so oft auf wie unter Pillen mit Levonorgestrel, am ehesten im ersten Jahr der Anwendung oder nach einer Pause von mindestens einem Monat, und sie verlaufen in 1 bis 2 Prozent der Fälle tödlich. Unter Cyproteronacetat wurden Meningeome beschrieben, vor allem bei Dosen ab 25 mg täglich und langer Anwendung. Plötzliche einseitige Beinschwellung oder -schmerzen, starke Brustschmerzen, Atemnot, ungewohnt starke Kopfschmerzen, Sehverlust, Sprachstörungen sowie Schwäche oder Taubheit einer Körperseite erfordern sofortige ärztliche Hilfe.
Diane-35 darf nicht angewendet werden bei gleichzeitiger hormonaler Verhütung, bei bestehender oder früherer Venenthrombose oder Lungenembolie, bei arterieller Thrombose, Angina pectoris oder Schlaganfall, bei einer eigenen oder familiären Thromboseneigung, bei schweren Risikofaktoren wie Diabetes mit Gefäßschäden oder schwerem Bluthochdruck, bei schweren Lebererkrankungen oder Lebertumoren, bei ungeklärten Scheidenblutungen, bei Migräne mit neurologischen Ausfällen, bei Raucherinnen, bei hormonabhängigen Tumoren, bei einem Meningeom, bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Überempfindlichkeit. Vorsicht gilt mit zunehmendem Alter, bei einem BMI über 30, bei Bettlägerigkeit oder Operationen, vor denen vier Wochen zuvor abgesetzt wird, bei Bluthochdruck, Diabetes und Depressionen. Tritt eine Schwangerschaft ein, wird sofort abgesetzt; Cyproteronacetat geht in die Muttermilch über. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinträchtigt.
Enzyminduktoren wie Barbiturate, Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon und Johanniskraut beschleunigen den Abbau der Hormone, mit möglichen Zwischenblutungen und Versagen des Empfängnisschutzes, weshalb während der Einnahme und 28 Tage danach eine Barrieremethode gilt. HIV- und Hepatitis-C-Proteasehemmer können die Hormonspiegel erhöhen oder senken, und Etoricoxib steigert den Ethinylestradiolspiegel um das 1,4- bis 1,6-Fache. Diane-35 selbst erhöht die Spiegel von Ciclosporin und senkt die von Lamotrigin. Mit bestimmten Hepatitis-C-Kombinationen wie Glecaprevir und Pibrentasvir oder Sofosbuvir, Velpatasvir und Voxilaprevir ist die Einnahme wegen Leberwerterhöhungen ausgeschlossen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wie ausgeprägt Ihre Akne oder Ihr Hirsutismus ist, welche äußerlichen Mittel oder Antibiotika Sie versucht haben, seit wann Sie Diane-35 einnehmen, wann die letzte Kontrolle war und ob Sie rauchen. Gefragt wird nach Thrombosen bei Ihnen oder in der Familie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Migräne, Lebererkrankungen, Meningeom, Schwangerschaft, Stillzeit oder Kinderwunsch, nach anderer hormonaler Verhütung und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Rifampicin, Johanniskraut, HIV- und Hepatitis-C-Mitteln. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Behandlung mit regelmäßigen Kontrollen. Ein Neubeginn ohne vorherige Aknetherapie, Rauchen, Thrombosezeichen, Migräne mit Aura, ungeklärte Blutungen, eine rasche Verschlechterung des Hirsutismus und der Wunsch nach reiner Verhütung gehören in die Hausarzt-, Haut- oder Frauenarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Akne und im Beitrag Pille per Folgerezept: Wann eine Online-Anfrage möglich ist und wann nicht.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 2 mg / 0,035 mg |
|---|---|
| Menge | 3 Monate (63 Tabletten), 6 Monate (126 Tabletten), 9 Monate (189 Tabletten), 12 Monate (252 Tabletten) |
Diane-35 verringert die Wirkung männlicher Hormone (Androgene) an Talgdrüsen und Haarwurzeln, die bei Akne und Hirsutismus eine zentrale Rolle spielen.
Hinweis: Diane-35 erhöht das Risiko für Blutgerinnsel und ist unter anderem bei Raucherinnen, Blutgerinnseln in der Vorgeschichte, Migräne mit Aura und in Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet.
Wofür wird Diane-35 angewendet?
Diane-35 ist zugelassen zur Behandlung mäßig schwerer bis schwerer Akne aufgrund einer Androgenempfindlichkeit und von Hirsutismus, also vermehrter Körper- oder Gesichtsbehaarung, bei Frauen im gebärfähigen Alter. Bei Akne kommt es erst infrage, wenn eine Behandlung auf der Haut oder Antibiotika nicht ausreichend geholfen haben. Allein zur Verhütung ist Diane-35 nicht vorgesehen.
Wie wirkt Diane-35?
Cyproteronacetat blockiert die Wirkung männlicher Hormone an Talgdrüsen und Haarwurzeln und senkt deren Bildung. Ethinylestradiol verstärkt diesen Effekt, indem es ein Bluteiweiß (SHBG) erhöht, das freie Androgene bindet. Dadurch nimmt die Talgbildung ab. Akne bessert sich meist nach 3 bis 4 Monaten, bei Hirsutismus dauert es länger. Zusätzlich verhindert Diane-35 den Eisprung.
Ist Diane-35 verschreibungspflichtig?
Ja, Diane-35 ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Risikofaktoren für Blutgerinnsel, Blutdruck, Rauchen, Migräne und andere Arzneimittel berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt. Regelmäßige ärztliche Kontrollen, etwa halbjährlich, werden laut Fachinformation empfohlen.
Was sollte vor der Anwendung von Diane-35 beachtet werden?
Diane-35 darf unter anderem nicht angewendet werden bei früheren Blutgerinnseln, Herzinfarkt oder Schlaganfall, Migräne mit Aura, stark erhöhtem Blutdruck, Rauchen, schweren Lebererkrankungen, einem Meningeom, hormonabhängigem Krebs, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit anderer hormoneller Verhütung. Einige Arzneimittel und Johanniskraut können die Wirkung abschwächen.
Wie lange wird Diane-35 eingenommen?
Bis zur Linderung der Beschwerden vergehen mindestens 3 Monate. Die Dauer richtet sich nach Schwere und Verlauf, bei Hirsutismus ist sie meist länger als bei Akne. Laut Fachinformation wird die Behandlung 3 bis 4 Zyklen nach vollständigem Abklingen der Beschwerden beendet. Der Arzt prüft regelmäßig, ob sie weiter nötig ist.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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