Itraconazol ist ein Pilzmittel aus der Gruppe der Azole in Form von Hartkapseln zu 100 mg. Es wird unter anderem bei Nagelpilz durch Fadenpilze oder Hefepilze sowie bei bestimmten Pilzinfektionen der Haut und Schleimhäute angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Itraconazol hemmt ein Enzym, das Pilze für den Aufbau ihrer Zellmembran benötigen, und stört so ihr Wachstum. Der Wirkstoff reichert sich im Nagel an und bleibt dort noch Monate nach der letzten Kapsel. Der gesunde Nagel muss anschließend nachwachsen.
Kapseln zum Einnehmen direkt nach einer Mahlzeit. Bei Nagelpilz meist 1 Woche Einnahme und 3 Wochen Pause, je nach Nägeln 2 oder 3 Zyklen, oder eine Dauertherapie über 3 Monate.
Eintritt: sichtbares Ergebnis erst nach mehreren Monaten
Wichtig: Nicht bei Herzschwäche und nicht zusammen mit vielen Arzneimitteln wie Simvastatin, Ergotamin oder Domperidon. Bei Übelkeit, dunklem Urin oder Gelbfärbung der Haut sofort ärztlichen Rat einholen.
Itraconazol ist ein Pilzmittel aus der Gruppe der Azole in Form von Hartkapseln zu 100 mg. Es wird unter anderem bei Nagelpilz durch Fadenpilze oder Hefepilze sowie bei bestimmten Pilzinfektionen der Haut und Schleimhäute angewendet.
Itraconazol ist ein Antipilzmittel aus der Gruppe der Triazole. Es hemmt in der Pilzzelle die Bildung von Ergosterol, einem Baustein der Zellmembran, und stoppt so das Wachstum von Hefepilzen, Fadenpilzen und Schimmelpilzen. Laut Fachinformation sind Itraconazol-Kapseln zugelassen bei Scheidenpilz (Vulvovaginalkandidose), bei Pilzinfektionen der Haut wie Fußpilz, Körper- und Leistenpilz sowie der Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor), bei Pilzinfektionen im Mund, bei Nagelpilz durch Fadenpilze oder Hefen und bei bestimmten Pilzinfektionen innerer Organe. Die Hartkapseln enthalten 100 mg Itraconazol.
Die Dosis richtet sich laut Fachinformation nach der Infektion: bei Scheidenpilz 200 mg morgens und abends an einem Tag oder 200 mg einmal täglich über drei Tage, bei der Kleienpilzflechte 200 mg einmal täglich über sieben Tage, bei Körper- und Leistenpilz 100 mg täglich über 15 Tage oder 200 mg täglich über sieben Tage, bei Fuß- und Handpilz 100 mg täglich über 30 Tage oder zweimal täglich 200 mg über sieben Tage. Beim Nagelpilz wird meist die Intervallbehandlung gewählt: eine Woche lang zweimal täglich 200 mg, dann drei Wochen Pause; Fingernägel brauchen zwei, Zehennägel drei solcher Zyklen. Alternativ werden 200 mg täglich über drei Monate eingenommen. Die Kapseln werden unmittelbar nach einer vollständigen Mahlzeit unzerkaut geschluckt, weil Itraconazol nur mit Nahrung und bei ausreichender Magensäure gut aufgenommen wird; Antazida werden mit zwei Stunden Abstand genommen, bei Säureblockern wird die Kapsel mit einem sauren Getränk wie Cola eingenommen. Der Nagel sieht erst Monate nach dem Ende der Behandlung gesund aus.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Übelkeit auf. Gelegentlich kommen Nasennebenhöhlenentzündung, Schwindel, Missempfindungen, Atemnot, Verstopfung, Durchfall, Verdauungsstörungen, Blähungen, Erbrechen, erhöhte Leberwerte, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Zyklusstörungen und Wassereinlagerungen vor. Selten, aber ernst sind eine Herzschwäche oder deren Verschlechterung (Itraconazol schwächt die Pumpkraft des Herzens), schwere Leberschäden bis zum Leberversagen, auch in den ersten Behandlungswochen, schwere Hautreaktionen, vorübergehender oder bleibender Hörverlust, Nervenschäden und ein Kaliummangel. Bei Atemnot, Wassereinlagerungen, anhaltender Übelkeit, dunklem Urin, Gelbfärbung der Haut oder Hörstörungen wird Itraconazol sofort abgesetzt. Bei längerer Behandlung werden die Leberwerte kontrolliert.
Itraconazol darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei Herzschwäche oder eingeschränkter Pumpfunktion des Herzens (außer bei lebensbedrohlichen Infektionen) und in der Schwangerschaft, außer bei lebensbedrohlichen Infektionen; Frauen im gebärfähigen Alter verhüten während der Behandlung und bis zur ersten Regelblutung nach dem Ende. Zahlreiche Arzneimittel sind wegen der Hemmung des Enzyms CYP3A4 durch Itraconazol gegenangezeigt, darunter Simvastatin, Lovastatin, Triazolam, Midazolam zum Einnehmen, Mutterkornalkaloide, Chinidin, Pimozid, Dofetilid, Ticagrelor, Eplerenon, Ivabradin, Ranolazin, Lurasidon, Methadon und Domperidon. Vorsicht gilt bei Leber- und Nierenerkrankungen, bei Risikofaktoren für eine Herzschwäche wie koronarer Herzkrankheit oder Klappenfehler, bei Lungenerkrankungen, bei Hörstörungen und bei bekannter Überempfindlichkeit gegen andere Azole. In der Stillzeit wird Itraconazol nicht angewendet.
Rifampicin, Rifabutin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Isoniazid, Efavirenz und Johanniskraut beschleunigen den Abbau von Itraconazol so stark, dass die Wirkung ausbleibt; die Kombination wird bis zwei Wochen nach dem Absetzen dieser Mittel vermieden. Clarithromycin, Erythromycin und Ritonavir erhöhen den Itraconazol-Spiegel. Itraconazol selbst erhöht die Spiegel vieler Arzneimittel: Calciumantagonisten (Wassereinlagerungen), Ciclosporin, Tacrolimus und Sirolimus, Digoxin, Blutgerinnungshemmer wie Warfarin, Rivaroxaban und Apixaban, Atorvastatin, Repaglinid, Alprazolam und Buspiron, Fentanyl und Oxycodon, Sildenafil und Tadalafil, Budesonid und Fluticason (Cushing-Syndrom), Loperamid und einige Krebsmittel. Säureblocker und Antazida verringern die Aufnahme.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie, welche Haut-, Nagel- oder Schleimhautstellen betroffen sind, seit wann, ob eine Pilzinfektion bereits nachgewiesen wurde und welche Mittel Sie schon angewendet haben. Gefragt wird nach Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen, Hörstörungen, Schwangerschaft, Kinderwunsch und Stillzeit und sehr genau nach allen Arzneimitteln, weil Itraconazol viele Wechselwirkungen hat. Eine Online-Verordnung passt bei einer typischen, abgegrenzten Pilzinfektion ohne Herzrisiko und ohne kritische Begleitmedikation, oft als Alternative, wenn äußerliche Mittel oder Fluconazol nicht gewirkt haben. Eine Herzschwäche, kritische Begleitmedikation, unklare Nagelveränderungen ohne Pilznachweis und Pilzinfektionen innerer Organe gehören in die Hausarzt-, Hautarzt- oder Fachpraxis. Mehr dazu in den Behandlungsbereichen Nagelpilz und Pilzinfektionen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 27. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 100 mg |
|---|---|
| Menge | 14 Kapseln, 28 Kapseln |
Itraconazol hemmt ein Enzym, das Pilze für den Aufbau ihrer Zellmembran brauchen. Dadurch werden die Pilze in ihrem Wachstum gestört.
Hinweis: Itraconazol hat viele Wechselwirkungen, die bis etwa 2 Wochen nach der letzten Kapsel bestehen können. Bei Übelkeit, dunklem Urin, Gelbfärbung der Haut, Atemnot oder geschwollenen Beinen wird ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Itraconazol angewendet?
Itraconazol ist unter anderem zugelassen bei Nagelpilz durch Fadenpilze oder Hefepilze, bei Pilzinfektionen der Haut wie Fußpilz, bei Pityriasis versicolor, bei Scheidenpilz und bei Mundsoor. Außerdem wird es bei bestimmten innerlichen Pilzinfektionen eingesetzt. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Itraconazol?
Itraconazol hemmt ein Enzym, das Pilze zur Bildung von Ergosterol brauchen, einem wichtigen Baustein ihrer Zellmembran. Die Pilze können dann nicht mehr richtig wachsen. Der Wirkstoff reichert sich im Nagel an und bleibt dort noch Monate nach der letzten Kapsel. Der verfärbte Nagel muss jedoch herauswachsen.
Ist Itraconazol verschreibungspflichtig?
Ja, Itraconazol ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Diagnose, Herz- und Lebererkrankungen, alle eingenommenen Arzneimittel und die Familienplanung berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Einnahme von Itraconazol beachtet werden?
Bei einer Herzschwäche, jetzt oder früher, ist Itraconazol gegen Nagelpilz nicht geeignet. Zahlreiche Arzneimittel dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden, darunter Simvastatin, Atorvastatin, Ergotamin, Eletriptan, Midazolam zum Einnehmen und Domperidon. Bei Lebererkrankungen ist besondere Vorsicht nötig. Frauen, die schwanger werden können, verhüten bis zur nächsten Regelblutung nach der Behandlung.
Was bedeutet Stoßtherapie bei Nagelpilz?
Bei der Stoßtherapie werden laut Fachinformation 1 Woche lang zweimal täglich 200 mg eingenommen, danach folgen 3 Wochen ohne Kapseln. Bei Fingernägeln sind es 2 solcher Zyklen, bei Zehennägeln 3. Alternativ gibt es eine Dauertherapie mit 200 mg täglich über 3 Monate. Welches Schema passt, legt der Arzt fest.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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