Treclin ist ein Gel mit dem Antibiotikum Clindamycin und dem Retinoid Tretinoin zum Auftragen auf die Haut. Es wird zur Behandlung von Akne mit Mitessern, Pickeln und Pusteln bei Patienten ab 12 Jahren eingesetzt.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Clindamycin ist ein Antibiotikum und hemmt die Vermehrung von Aknebakterien. Tretinoin ist ein Retinoid, normalisiert die Verhornung in den Poren und löst Mitesser. Zusammen setzen die Wirkstoffe an Entzündungen und an verstopften Poren an.
Gel zum Auftragen, einmal täglich vor dem Schlafengehen eine erbsengroße Menge auf das ganze Gesicht. Ohne ärztliche Beurteilung höchstens 12 Wochen.
Eintritt: Besserung oft nach mehreren Wochen
Wichtig: Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kinderwunsch anwenden. Frauen, die schwanger werden können, verhüten bis 1 Monat nach dem Ende der Behandlung. Die Haut wird lichtempfindlich.
Treclin ist ein Gel mit dem Antibiotikum Clindamycin und dem Retinoid Tretinoin zum Auftragen auf die Haut. Es wird zur Behandlung von Akne mit Mitessern, Pickeln und Pusteln bei Patienten ab 12 Jahren eingesetzt.
Treclin ist ein Gel mit zwei Wirkstoffen: 10 mg Clindamycin (1 %) und 0,25 mg Tretinoin (0,025 %) je Gramm. In Deutschland ist dieselbe Kombination unter dem Namen Acnatac zugelassen, auf dessen Fachinformation sich die folgenden Angaben stützen. Clindamycin ist ein Lincosamid-Antibiotikum, das die Eiweißsynthese von Cutibacterium acnes hemmt und entzündungshemmend auf Akneläsionen wirkt; Tretinoin ist ein Abkömmling der Vitamin-A-Säure, der die Verhornung im Haarfollikel normalisiert, bestehende Mitesser auflöst und die Bildung neuer Mikrokomedonen verringert. Zugelassen ist das Gel zur äußerlichen Behandlung der Acne vulgaris mit Komedonen, Papeln und Pusteln bei Patienten ab 12 Jahren; bei milder Akne wird es nicht empfohlen, bei schweren knotigen und zystischen Formen ist es gegenangezeigt. Der Shop führt eine Tube mit 30 g.
Das Gel wird einmal täglich vor dem Zubettgehen aufgetragen. Zuvor wird das ganze Gesicht mit einer milden Seife gewaschen und abgetrocknet. Eine erbsengroße Menge wird auf die Fingerspitze gegeben, auf Kinn, Wangen, Nase und Stirn getupft und dann vorsichtig im ganzen Gesicht verteilt, nicht nur auf einzelne Pickel. Augen, Augenlider, Lippen und Nasenlöcher werden ausgespart, danach werden die Hände gewaschen. Mehr Gel oder häufigeres Auftragen verbessert das Ergebnis nicht, sondern löst Rötung und Brennen aus; bei starker Reizung, vor allem in den ersten Wochen, wird die Anwendung vorübergehend ausgesetzt oder seltener durchgeführt. Eine Besserung zeigt sich oft erst nach mehreren Wochen. Ohne sorgfältige ärztliche Beurteilung soll die Behandlung zwölf Wochen nicht überschreiten. Wurde ein Abend vergessen, wird am nächsten Abend zur gewohnten Zeit weitergemacht, ohne die Menge zu verdoppeln. Andere äußerlich angewendete Mittel einschließlich Kosmetika werden nicht gleichzeitig verwendet; nach Schälmitteln wie Salicylsäure oder Benzoylperoxid wird gewartet, bis deren Wirkung abgeklungen ist.
Gelegentlich, also bei bis zu einem von hundert Anwendern, wurden in den Studien trockene Haut, Rötung, Schuppung, Brennen, Juckreiz, Hautausschlag, fettige Haut, eine vorübergehende Verschlechterung der Akne, Lichtempfindlichkeitsreaktionen und Sonnenbrand beobachtet. Selten sind Überempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Augenreizung, Übelkeit, Kontaktdermatitis, Herpes-simplex-Ausbrüche, Aufhellung der Haut sowie Schwellung, Erosion oder Schmerzen an der behandelten Stelle. Unter Tretinoin reagiert die Haut empfindlicher auf UV-Strahlung: Sonne wird gemieden, tagsüber ein Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher und ein Hut verwendet, Solarien sind ausgeschlossen; nach einem Sonnenbrand wird erst weiterbehandelt, wenn Rötung und Schälen abgeklungen sind. Obwohl nur sehr wenig Clindamycin über die Haut aufgenommen wird, sind anhaltender oder starker Durchfall und Bauchkrämpfe Warnzeichen einer antibiotikabedingten Darmentzündung; dann wird das Gel sofort abgesetzt und ärztlich abgeklärt. Längere Anwendung kann Resistenzen und Kreuzresistenzen gegen Lincomycin und Erythromycin fördern; eine gramnegative Follikulitis ist Grund für einen Wechsel der Therapie.
Treclin ist in der Schwangerschaft und bei Frauen mit Kinderwunsch kontraindiziert, weil Retinoide bei innerlicher Anwendung schwere Fehlbildungen verursachen und eine erhöhte Aufnahme über verletzte Haut oder bei übermäßigem Gebrauch nicht auszuschließen ist. Frauen im gebärfähigen Alter verhüten während der Behandlung und bis einen Monat danach zuverlässig; tritt eine Schwangerschaft ein, wird das Gel abgesetzt. In der Stillzeit wird es nicht angewendet. Weitere Gegenanzeigen sind Überempfindlichkeit gegen Clindamycin, Tretinoin oder Lincomycin, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder eine frühere antibiotikabedingte Kolitis, Hautkrebs in der eigenen oder der Familiengeschichte, akute Ekzeme, Rosazea und periorale Dermatitis sowie Acne conglobata und Acne fulminans. Vorsicht gilt bei Neurodermitis, bei beruflich starker Sonnenexposition, an empfindlichen oder offenen Hautstellen und bei Kindern unter 12 Jahren, für die keine Daten vorliegen. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Weil Tretinoin die Haut durchlässiger macht, werden andere äußerlich angewendete Arzneimittel verstärkt aufgenommen; medizinische Seifen, stark austrocknende Reinigungsmittel, alkoholhaltige Lösungen und Adstringenzien werden nur mit Vorsicht benutzt, äußerliche Kortikosteroide sollen nicht gleichzeitig angewendet werden. Erythromycin wirkt Clindamycin entgegen; eine gleichzeitige Anwendung von oralen und äußerlichen Antibiotika wird vermieden. Clindamycin kann die Wirkung von Muskelrelaxanzien verstärken. Bei Patienten, die Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, Acenocoumarol oder Fluindion einnehmen, wurden unter Clindamycin erhöhte INR-Werte und Blutungen berichtet; die Gerinnung wird deshalb engmaschig kontrolliert.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie, wo die Akne auftritt, ob Mitesser, Pickel und Pusteln oder auch tiefe Knoten vorhanden sind, seit wann sie besteht und welche Mittel Sie bereits verwendet haben. Gefragt wird nach chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder früherem Durchfall unter Antibiotika, Ekzemen, Rosazea, Hautkrebs in der Familie, Neurodermitis, Schwangerschaft, Kinderwunsch, Stillzeit und Verhütung sowie nach Gerinnungshemmern und anderen Arzneimitteln. Eine Online-Verordnung passt bei einer bekannten leichten bis mittelschweren Akne mit Mitessern und entzündlichen Läsionen ab 12 Jahren, insbesondere wenn das Gel bereits vertragen wurde und die Verhütung geklärt ist. Nicht geeignet ist sie bei schwerer knotiger oder vernarbender Akne, die eine Isotretinoin-Behandlung mit Blutkontrollen erfordert, bei unklarem Hautbild, das auch Rosazea oder periorale Dermatitis sein könnte, und bei bestehender oder geplanter Schwangerschaft; diese Fälle gehören in die dermatologische Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Akne und im Beitrag Isotretinoin: Voraussetzungen, Schwangerschaftsverhütungsprogramm und Kontrollen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1 % / 0,025 % |
|---|---|
| Menge | 1 Geltube (30 g) |
Treclin verbindet ein Antibiotikum mit einem Retinoid und setzt damit an Aknebakterien und an verstopften Poren an.
Hinweis: Treclin darf in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kinderwunsch nicht angewendet werden. Die Haut wird lichtempfindlich, deshalb gehören Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 und der Verzicht auf Solarien zur Behandlung.
Wofür wird Treclin angewendet?
Treclin ist zugelassen zur äußerlichen Behandlung von Acne vulgaris, wenn gleichzeitig Mitesser, Papeln und Pusteln vorhanden sind. Es kann bei Patienten ab 12 Jahren angewendet werden. Für leichte Akne wird es laut Fachinformation nicht empfohlen, und bei schwerer knotiger oder zystischer Akne darf es nicht angewendet werden.
Wie wirkt Treclin?
Treclin enthält zwei Wirkstoffe. Das Antibiotikum Clindamycin hemmt die Vermehrung von Aknebakterien, sodass entzündete Pickel zurückgehen können. Tretinoin gehört zu den Retinoiden, normalisiert die Verhornung in den Poren und löst Mitesser. So setzt das Gel an Entzündungen und an verstopften Poren an. Eine Besserung zeigt sich oft erst nach mehreren Wochen.
Ist Treclin verschreibungspflichtig?
Ja, Treclin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, auch zu Schwangerschaft und Verhütung. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über die Behandlung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Treclin beachtet werden?
Treclin wird nicht angewendet in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kinderwunsch, bei Allergie gegen Clindamycin, Lincomycin oder Tretinoin, bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Hautkrebs in der eigenen oder familiären Vorgeschichte sowie bei akuten Ekzemen, Rosacea oder perioraler Dermatitis, auch wenn diese früher aufgetreten sind. Schälende Aknemittel und Antibiotika zum Einnehmen werden nicht gleichzeitig verwendet.
Warum ist Verhütung bei Treclin wichtig?
Tretinoin gehört zu den Retinoiden. Retinoide zum Einnehmen können beim ungeborenen Kind Fehlbildungen verursachen. Auch wenn über die Haut nur wenig Wirkstoff aufgenommen wird, ist Treclin in der Schwangerschaft nicht erlaubt. Frauen, die schwanger werden können, verhüten deshalb während der Behandlung und bis 1 Monat nach dem Ende der Behandlung wirksam.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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