Canesten Gyno enthält das Pilzmittel Clotrimazol aus der Gruppe der Imidazole, als Vaginaltabletten zu 200 mg oder als Vaginalcreme mit 20 mg/g. Es wird zur 3-tägigen Behandlung einer Pilzinfektion der Scheide durch Hefepilze angewendet.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Clotrimazol stört den Aufbau der Zellmembran von Hefepilzen, sodass sie sich nicht weiter vermehren. Der Wirkstoff wirkt direkt an der Schleimhaut der Scheide, nur ein kleiner Teil gelangt ins Blut.
An 3 aufeinanderfolgenden Abenden wird 1 Vaginaltablette oder 1 Applikatorfüllung Vaginalcreme tief in die Scheide eingeführt, nicht während der Periode.
Dauer: Behandlung über 3 Abende
Wichtig: Latexkondome und Diaphragmen können während der Behandlung und bis 5 Tage danach unsicher sein. In der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Abklärung und mit Vaginaltabletten ohne Applikator.
Canesten Gyno enthält das Pilzmittel Clotrimazol aus der Gruppe der Imidazole, als Vaginaltabletten zu 200 mg oder als Vaginalcreme mit 20 mg/g. Es wird zur 3-tägigen Behandlung einer Pilzinfektion der Scheide durch Hefepilze angewendet.
Canesten Gyno enthält Clotrimazol, ein Antimykotikum aus der Gruppe der Imidazole. Clotrimazol hemmt bei Pilzen die Bildung von Ergosterol, einem Baustein der Zellmembran; die Membran wird durchlässig, und der Pilz hört je nach Konzentration auf zu wachsen oder stirbt ab. Das Wirkspektrum umfasst Hefepilze wie Candida albicans, Dermatophyten und Schimmelpilze, daneben auch Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken und Gardnerella vaginalis. Laut Fachinformation sind die Präparate zugelassen bei infektiösem Ausfluss durch Hefepilze, bei Entzündungen der Scheide durch Pilze, meist Candida, sowie bei Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien. Der Shop führt die 3-Tage-Therapie in zwei Formen: drei Vaginaltabletten mit je 200 mg Clotrimazol und eine Vaginalcreme mit 20 mg pro Gramm (2 %) in einer Tube zu 20 g mit Applikatoren. Nach vaginaler Anwendung werden nur 3 bis 10 % des Wirkstoffs aufgenommen, messbare Wirkungen im übrigen Körper entstehen nicht.
An drei aufeinanderfolgenden Abenden wird vor dem Schlafengehen je eine Vaginaltablette oder eine Applikatorfüllung Creme von etwa 5 g tief in die Scheide eingeführt, am besten in Rückenlage mit leicht angezogenen Beinen. Die Behandlung sollte nicht während der Menstruation stattfinden und vor deren Beginn abgeschlossen sein. Juckreiz, Ausfluss und Brennen gehen meist innerhalb der ersten vier Tage deutlich zurück; sind sie nach der Behandlung nicht vollständig abgeklungen oder schlimmer geworden, muss ein Arzt aufgesucht werden. Bei trockener Scheide lösen sich die Tabletten manchmal nicht vollständig auf, dann ist die Creme vorzuziehen; bei Überempfindlichkeit gegen Cetylstearylalkohol werden umgekehrt die Tabletten verwendet. Sind auch die Schamlippen betroffen, wird zusätzlich eine clotrimazolhaltige Creme äußerlich aufgetragen; ein Partner mit Juckreiz oder Rötung behandelt sich lokal mit. Während der Behandlung werden Tampons, Intimduschen, Spermizide und andere Vaginalprodukte weggelassen, und auf Geschlechtsverkehr wird verzichtet, damit der Partner sich nicht ansteckt. Wird ein Abend ausgelassen, wird am nächsten Abend fortgesetzt, bis drei Anwendungen erreicht sind; bei Bedarf kann die Kur wiederholt werden, wiederkehrende Infektionen können aber auf eine Grunderkrankung hinweisen.
Die Nebenwirkungen stammen aus Spontanmeldungen, eine Häufigkeit lässt sich deshalb nicht angeben. Beschrieben sind örtliche Reaktionen wie Juckreiz, Brennen, Rötung, Schwellung und Schmerzen an Scheide und Schamlippen, Hautablösungen, vaginale Blutungen und Ausfluss; außerdem Bauchschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag und Nesselsucht. Als Überempfindlichkeitsreaktionen wurden Angioödem, anaphylaktische Reaktion, Atemnot, Blutdruckabfall und Ohnmacht gemeldet. Der Benzylalkohol in der Creme kann leichte Reizungen und allergische Reaktionen hervorrufen, Cetylstearylalkohol eine Kontaktdermatitis. Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei Schwellungen im Gesicht oder Rachen, Atemnot und Kreislaufschwäche. Fieber ab 38 °C, Unterleibs- oder Rückenschmerzen, übel riechender Ausfluss, Übelkeit, Blutungen oder Schulterschmerzen gehören ebenfalls in ärztliche Abklärung, weil sie auf eine andere Ursache als einen Pilz hinweisen. Auf die Verkehrstüchtigkeit haben die Präparate keinen Einfluss.
Canesten Gyno darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile; für die Creme gilt das zusätzlich für Benzylalkohol. Nur unter ärztlicher Kontrolle darf behandelt werden, wenn die Erkrankung zum ersten Mal auftritt oder wenn sie in den vergangenen zwölf Monaten häufiger als viermal aufgetreten ist. In der Schwangerschaft zeigten die Daten einer großen Zahl behandelter Frauen keine nachteiligen Wirkungen auf Schwangerschaft und Kind; die Anwendung ist nur unter ärztlicher Kontrolle möglich, und zwar mit den Vaginaltabletten ohne Applikator. In der Stillzeit ist die Aufnahme so gering, dass kein Risiko für den Säugling besteht; auch hier ist ärztliche Anleitung vorgesehen. Latexkondome und Diaphragmen können durch die Hilfsstoffe, vor allem Stearate, während der Behandlung an Sicherheit verlieren; der Effekt ist vorübergehend. Augenkontakt ist zu vermeiden, die Präparate werden nicht eingenommen.
Klinisch bedeutsam ist die Kombination mit Tacrolimus, das nach Organtransplantation eingenommen wird: Vaginales Clotrimazol kann den Tacrolimus- und ebenso den Sirolimus-Spiegel ansteigen lassen; Betroffene werden auf Zeichen einer Überdosierung überwacht, nötigenfalls mit Bestimmung der Plasmakonzentration. Weitere Wechselwirkungen mit Arzneimitteln führt die Fachinformation nicht auf. Praktisch relevant sind Produkte, die gleichzeitig in der Scheide angewendet werden: Spermizide und andere Vaginalpräparate stören die Behandlung, Latexkondome und Diaphragmen schützen währenddessen nicht zuverlässig.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Beschwerden Sie haben, seit wann, ob ein Scheidenpilz früher ärztlich festgestellt wurde und wie oft er in den letzten zwölf Monaten aufgetreten ist. Gefragt wird nach Fieber, Unterleibsschmerzen, Blutungen und übel riechendem Ausfluss, nach Schwangerschaft und Stillzeit, nach Diabetes, einer Immunschwäche und einer kürzlichen Antibiotikabehandlung, nach Tacrolimus oder Sirolimus und nach Allergien gegen Clotrimazol oder Hilfsstoffe. Eine Online-Anfrage passt, wenn eine bekannte Pilzinfektion mit denselben Beschwerden wie früher erneut auftritt, keine Schwangerschaft besteht und keine Warnzeichen vorliegen. In die Frauenarzt- oder Hausarztpraxis gehören der erste Scheidenpilz, mehr als vier Episoden pro Jahr, jede Infektion in der Schwangerschaft, Beschwerden mit Fieber, Schmerzen, Blutungen oder übel riechendem Ausfluss, hinter denen auch eine bakterielle Vaginose oder eine sexuell übertragbare Infektion stecken kann, und eine Behandlung ohne Erfolg. Mehr dazu im Behandlungsbereich Scheidenpilz und im Beitrag Scheidenpilz: Fluconazol oder Clotrimazol, wann was passt.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 2 % (20 mg/g), 200 mg |
|---|---|
| Menge | 1 Cremetube (20 g), 3 Vaginaltabletten |
Clotrimazol hemmt bei Pilzen die Bildung von Ergosterol, einem Baustein der Zellmembran. Die Membran wird dadurch gestört, und die Hefepilze können sich nicht mehr vermehren.
Hinweis: Latexkondome und Diaphragmen können während der Behandlung und bis 5 Tage danach unsicher sein. Bei Fieber, Unterbauchschmerzen, übelriechendem Ausfluss oder Blutungen ist eine ärztliche Untersuchung nötig.
Wofür wird Canesten Gyno angewendet?
Canesten Gyno ist zur Behandlung von Infektionen der Scheide durch Hefepilze der Gattung Candida zugelassen. Typische Beschwerden sind Juckreiz und Brennen im Intimbereich sowie ein weißlicher, krümeliger Ausfluss ohne starken Geruch. Ähnliche Beschwerden können auch andere Ursachen haben, etwa eine bakterielle Vaginose. Bei erstmaligen oder unklaren Beschwerden ist deshalb eine Untersuchung vor Ort sinnvoll.
Wie wirkt Canesten Gyno?
Der Wirkstoff Clotrimazol gehört zu den Imidazol-Antimykotika. Er stört den Aufbau der Zellmembran von Pilzen, sodass diese sich nicht mehr vermehren können. In der Scheidenwand erreicht Clotrimazol Konzentrationen, die Hefepilze abtöten können. Weil nur etwa 3 bis 10 % der Dosis ins Blut gelangen, wirkt das Mittel vor allem dort, wo es angewendet wird.
Brauche ich für Canesten Gyno ein Rezept?
In Deutschland ist Canesten Gyno apothekenpflichtig. Ein Rezept ist dafür nicht erforderlich, das Arzneimittel wird aber nur in Apotheken abgegeben. Bei Doctorcura wird trotzdem jede Anfrage ärztlich geprüft. Dazu wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Nicht angewendet wird Canesten Gyno bei einer Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol, die Creme auch nicht bei einer Allergie gegen Cetylstearylalkohol. Wichtig sind außerdem eine Schwangerschaft, häufige Rückfälle, Warnzeichen wie Fieber, Unterbauchschmerzen, Blutungen oder übelriechender Ausfluss sowie die Einnahme von Tacrolimus oder Sirolimus. Latexkondome können während der Behandlung und bis 5 Tage danach unsicher sein.
Worin unterscheiden sich Vaginaltablette und Vaginalcreme?
Beide Formen enthalten Clotrimazol und werden an 3 Abenden angewendet. Die Vaginaltablette braucht etwas Feuchtigkeit in der Scheide, um sich vollständig aufzulösen. Bei trockener Schleimhaut kann deshalb die Creme geeigneter sein. Bei einer Allergie gegen Cetylstearylalkohol werden die Tabletten verwendet, ebenso in der Schwangerschaft, dann ohne Applikator.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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