Dexamethason ist ein lang wirksames Kortison (Glukokortikoid) in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung zahlreicher entzündlicher, allergischer und autoimmuner Erkrankungen zugelassen, zum Beispiel bei schwerem akutem Asthma, schweren Hauterkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Dexamethason ist ein stark und lang wirksames Glukokortikoid. Es hemmt die Bildung von Entzündungsbotenstoffen und dämpft allergische Reaktionen und das Immunsystem. Weil die Wirkung lange anhält, genügt meist eine Einnahme pro Tag.
Die Tabletten werden zu oder nach einer Mahlzeit eingenommen, möglichst morgens als Einzeldosis. Nach längerer Einnahme wird die Dosis schrittweise verringert.
Dauer: lang anhaltend, meist eine Einnahme pro Tag
Wichtig: Nicht bei unbehandelten fieberhaften Infektionen oder einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür einnehmen. Nach längerer Einnahme nie plötzlich absetzen. Vorsicht bei Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, Glaukom und psychischen Erkrankungen.
Dexamethason ist ein lang wirksames Kortison (Glukokortikoid) in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung zahlreicher entzündlicher, allergischer und autoimmuner Erkrankungen zugelassen, zum Beispiel bei schwerem akutem Asthma, schweren Hauterkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen.
Dexamethason ist ein monofluoriertes Glukokortikoid mit stark entzündungshemmender, antiallergischer und immunsuppressiver Wirkung. Es wirkt laut Fachinformation etwa 7,5-mal so stark wie Prednisolon, hat keine mineralokortikoide Wirkung und eine biologische Halbwertszeit von über 36 Stunden. Zugelassen sind die Tabletten für den schweren akuten Asthmaanfall, die orale Anfangsbehandlung schwerer akuter Hautkrankheiten wie Erythrodermie, Pemphigus vulgaris und akuter Ekzeme, die Anfangsbehandlung von Autoimmunerkrankungen wie dem systemischen Lupus erythematodes, die schwer verlaufende rheumatoide Arthritis, Hirnödeme, schwere Infektionskrankheiten mit toxischen Zuständen, die Palliativtherapie bösartiger Tumoren, die Vorbeugung von Erbrechen nach Operationen oder Chemotherapie sowie COVID-19 mit Sauerstoffbedarf; die Stärke 0,5 mg zusätzlich für das adrenogenitale Syndrom im Erwachsenenalter. Der Shop führt Tabletten mit 0,5 mg und 4 mg in Packungen mit 20 und 30 Stück; sie lassen sich an der Kreuzbruchkerbe teilen.
Die Dosis richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und ist zu Beginn meist hoch. Die Fachinformation nennt zum Beispiel 8 bis 20 mg beim schweren Asthmaanfall, 8 bis 40 mg täglich bei akuten Hautkrankheiten, 6 mg einmal täglich über bis zu zehn Tage bei COVID-19 und 0,25 bis 0,75 mg als Einzeldosis beim adrenogenitalen Syndrom. Die Tabletten werden zu oder nach dem Essen unzerkaut geschluckt, möglichst die ganze Tagesdosis morgens entsprechend dem körpereigenen Cortisolrhythmus. Dosis und Dauer bleiben so hoch und so lang wie nötig, aber so niedrig und so kurz wie möglich; der Dosisabbau erfolgt stufenweise, und für eine Langzeittherapie wird auf Prednison oder Prednisolon umgestellt, weil diese die Nebennierenrinde weniger unterdrücken. Eine vergessene Dosis holen Sie nach, ohne die Menge zu verdoppeln. Nach längerer Einnahme darf Dexamethason nie abrupt abgesetzt werden, weil die Nebennierenrinde noch Monate unterdrückt bleiben kann; bei Unfall, Operation oder Infekt wird vorübergehend mehr benötigt, und bei längerer Therapie erhalten Sie einen Corticoid-Ausweis.
Die Nebenwirkungen hängen so stark von Dosis und Dauer ab, dass die Fachinformation keine Häufigkeiten angibt. Beschrieben sind eine Unterdrückung der Nebennierenrinde, ein Cushing-Syndrom, Wassereinlagerungen, Kaliumverlust, Gewichtszunahme, Blutzuckeranstieg bis zum Diabetes, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck und ein erhöhtes Thromboserisiko. Psychisch können Depressionen, Gereiztheit, Schlafstörungen, Psychosen und Suizidalität auftreten. Weitere Risiken sind Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen, Pankreatitis, grauer und grüner Star, Muskelschwäche, Osteoporose auch bei kurzer Anwendung, Knochennekrosen, Sehnenrisse, verzögerte Wundheilung, Zyklusstörungen und Wachstumshemmung bei Kindern. Infektionen werden verschleiert oder reaktiviert, Windpocken und Masern können schwer verlaufen. Schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen, starke Bauchschmerzen, Sehverschlechterung, Fieber, Kontakt zu Windpocken- oder Masernkranken sowie Schwäche, Kreislaufprobleme und Übelkeit nach dem Absetzen sind Gründe, sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Die einzige absolute Gegenanzeige ist eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Bestandteile; die Tabletten enthalten Lactose. Nur unter strengster Abwägung, meist mit gezielter antiinfektiöser Behandlung, wird Dexamethason eingesetzt bei akuten Virusinfektionen wie Hepatitis B, Herpes und Windpocken, bei Pilz-, Wurm- und bakteriellen Infektionen, bei Tuberkulose in der Vorgeschichte sowie von acht Wochen vor bis zwei Wochen nach einer Lebendimpfung. Strenge Indikation gilt auch bei Magen-Darm-Geschwüren, Osteoporose, schwerer Herzschwäche, schwer einstellbarem Bluthochdruck oder Diabetes, psychiatrischen Erkrankungen, Glaukom und Hornhautverletzungen sowie bei Colitis ulcerosa, Divertikulitis und frischen Darmnähten wegen Perforationsgefahr. Kontrolliert werden Blutdruck, Blutzucker und Kalium, bei Langzeittherapie alle drei Monate die Augen; Calcium und Vitamin D beugen der Osteoporose vor. In der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten, ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung nötig; am Ende der Schwangerschaft kann die Nebennierenrinde des Kindes unterdrückt werden. Dexamethason geht in die Muttermilch über, bei höheren Dosen soll abgestillt werden.
Aluminium- oder magnesiumhaltige Antazida verringern die Aufnahme, deshalb wird ein Abstand von zwei Stunden eingehalten. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Barbiturate und Primidon beschleunigen den Abbau und schwächen die Wirkung ab; Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir und Cobicistat hemmen den Abbau und können ein Cushing-Syndrom auslösen, diese Kombination wird vermieden. Nichtsteroidale Antirheumatika, Salicylate und Indometacin erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen. Antidiabetika wirken schwächer, Cumarine können stärker oder schwächer wirken. Fluorchinolone erhöhen das Risiko für Sehnenrisse. Ciclosporin-Spiegel steigen mit der Gefahr von Krampfanfällen, und Hautreaktionen auf Allergietests können unterdrückt werden.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Erkrankung behandelt wird, wer die Diagnose gestellt hat, ob und wie lange Sie Dexamethason oder ein anderes Kortison bereits einnehmen und ob ein fachärztlicher Behandlungsplan vorliegt. Gefragt wird nach Infektionen und Fieber, Magengeschwüren, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, Glaukom, psychischen Erkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Schmerzmitteln, Gerinnungshemmern und Antidiabetika. Eine Online-Verordnung passt bei einer kurzen, klar begrenzten Behandlung einer bekannten, ärztlich diagnostizierten Erkrankung nach vorliegendem Schema oder als Fortführung einer fachärztlich eingestellten Therapie mit bekannten Kontrollwerten. Ein akuter schwerer Asthmaanfall, ein Hirnödem und COVID-19 mit Sauerstoffbedarf sind Notfall- oder Klinikfälle; eine Neueinstellung auf eine Langzeittherapie, unklare Diagnosen, Fieber, Warnzeichen am Magen oder Auge und das Ausschleichen nach langer Einnahme gehören in die Hausarzt- oder Facharztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Kortison-Tabletten und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 0,5 mg, 4 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 30 Tabletten |
Dexamethason bindet in den Körperzellen an Rezeptoren für Glukokortikoide und verringert so die Bildung von Botenstoffen, die Entzündungen und allergische Reaktionen auslösen.
Hinweis: Nach längerer Einnahme wird Dexamethason nicht plötzlich, sondern nur schrittweise nach ärztlichem Plan abgesetzt. Kortison schwächt die Abwehr gegen Infektionen.
Wofür wird Dexamethason angewendet?
Dexamethason ist ein Kortison, das bei vielen Erkrankungen zugelassen ist, bei denen Entzündungen oder das Immunsystem gedämpft werden sollen. Dazu gehören laut Fachinformation zum Beispiel schweres akutes Asthma, schwere Hauterkrankungen, rheumatische und Autoimmunerkrankungen, eine Hirnschwellung und Übelkeit bei einer Chemotherapie. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Dexamethason?
Dexamethason ist ein künstlich hergestelltes Glukokortikoid, das dem körpereigenen Hormon Cortisol ähnelt, aber stärker und länger wirkt. Es bindet an Rezeptoren in den Zellen und verringert die Bildung von Entzündungsbotenstoffen. Dadurch gehen Schwellungen, Rötungen und allergische Reaktionen zurück, und ein überaktives Immunsystem wird gedämpft.
Ist Dexamethason verschreibungspflichtig?
Ja, Dexamethason ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem der Grund der Behandlung, die geplante Dauer, Infektionen, Magengeschwüre, psychische Erkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Dexamethason beachtet werden?
Dexamethason darf bei Überempfindlichkeit nicht eingenommen werden. Bei unbehandelten Infektionen oder einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür ist es je nach Fachinformation gegenangezeigt oder nur nach strenger Abwägung möglich. Vorsicht gilt bei Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche, Osteoporose, Glaukom, Tuberkulose und psychischen Erkrankungen. Lebendimpfungen und Kontakt mit Windpocken oder Masern sollten ärztlich besprochen werden. Schmerzmittel wie Ibuprofen erhöhen das Risiko für Magengeschwüre.
Warum wird Dexamethason nicht plötzlich abgesetzt?
Bei längerer Einnahme bildet die Nebenniere weniger eigenes Cortisol. Wird Dexamethason dann plötzlich abgesetzt, kann ein Cortisolmangel mit Schwäche, Kreislaufproblemen, Übelkeit oder Fieber entstehen. Deshalb wird die Dosis nach längerer Behandlung schrittweise verringert. Den Plan dafür legt der Arzt fest, und er richtet sich nach Dosis und Dauer der Behandlung.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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