Prednisolon ist ein Kortison (Glukokortikoid) in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung zahlreicher entzündlicher, allergischer und autoimmuner Erkrankungen zugelassen, zum Beispiel bei schweren Asthmaschüben, rheumatischen Erkrankungen oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Prednisolon ist ein Glukokortikoid, das dem körpereigenen Cortisol ähnelt. Es hemmt die Bildung von Entzündungsbotenstoffen und dämpft allergische Reaktionen und das Immunsystem. Zu Beginn werden meist höhere Dosen eingesetzt, danach die niedrigste wirksame Dosis.
Die Tabletten werden zu oder nach einer Mahlzeit eingenommen, möglichst morgens als Einzeldosis. Nach mehr als 3 Wochen, hohen Dosen oder wiederholten Kuren wird die Dosis schrittweise verringert.
Wichtig: Nicht bei unbehandelten fieberhaften Infektionen oder einer Herpes-Infektion am Auge einnehmen. Nach längerer Einnahme nie plötzlich absetzen. Vorsicht bei Magengeschwüren, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose und psychischen Erkrankungen.
Prednisolon ist ein Kortison (Glukokortikoid) in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung zahlreicher entzündlicher, allergischer und autoimmuner Erkrankungen zugelassen, zum Beispiel bei schweren Asthmaschüben, rheumatischen Erkrankungen oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Prednisolon ist ein synthetisches, nichtfluoriertes Glukokortikoid, also ein Kortison zur systemischen Therapie. In höheren Dosen wirkt es rasch entzündungshemmend und mit Verzögerung immunsuppressiv, indem es Immunzellen und Entzündungsbotenstoffe wie Prostaglandine und Leukotriene bremst. Laut Fachinformation ist Prednisolon bei Erkrankungen angezeigt, die eine systemische Glukokortikoidtherapie erfordern: Substitution bei Nebennierenrindenschwäche, rheumatologische Erkrankungen wie Gefäßentzündungen, Polymyalgia rheumatica, Lupus und schwere Verläufe der rheumatoiden Arthritis, Asthma bronchiale und die akute Verschlechterung einer COPD, schwerer Heuschnupfen nach Versagen kortisonhaltiger Nasensprays, schwere Hauterkrankungen wie akute Nesselsucht und Arzneimittelausschläge, bestimmte Blut-, Nerven-, Augen- und Nierenerkrankungen sowie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und Autoimmunhepatitis. Der Shop führt Tabletten mit 5 mg in Packungen mit 20, 30 und 100 Stück, teilbar an der Kreuzbruchkerbe.
Die Dosis hängt von Art und Schwere der Erkrankung und vom Ansprechen ab. Meist wird mit einer relativ hohen Anfangsdosis begonnen und dann so rasch wie möglich auf die niedrigste wirksame Erhaltungsdosis reduziert, die im Allgemeinen zwischen 5 und 15 mg täglich liegt. Die gesamte Tagesdosis wird in der Regel frühmorgens zwischen 6 und 8 Uhr eingenommen, passend zum Tagesrhythmus des körpereigenen Cortisols, und zwar zu oder nach dem Frühstück unzerkaut mit Flüssigkeit. Nach einer Langzeitbehandlung darf Prednisolon nicht abrupt abgesetzt werden, weil die Nebennierenrinde ihre eigene Produktion gedrosselt hat. Für das Ausschleichen nennt die Fachinformation als Orientierung: über 30 mg täglich Schritte von 10 mg alle 2 bis 5 Tage, zwischen 30 und 15 mg 5 mg pro Woche, zwischen 15 und 10 mg 2,5 mg alle 1 bis 2 Wochen, zwischen 10 und 6 mg 1 mg alle 2 bis 4 Wochen und unter 6 mg 0,5 mg alle 4 bis 8 Wochen. Hohe Dosen über nur wenige Tage können ohne Ausschleichen beendet werden. Bei Fieber, Unfällen oder Operationen kann vorübergehend mehr nötig sein. Eine vergessene Tablette wird nicht durch die doppelte Menge ersetzt.
Die Fachinformation gibt keine Häufigkeitsstufen an, weil das Risiko sehr stark von Dosis und Dauer abhängt; bei Substitutionsdosen ist es gering. Unter höheren Dosen sind möglich: Vollmondgesicht und Stammfettsucht (Cushing-Syndrom), Unterdrückung der Nebennierenrinde, Wassereinlagerungen, Kaliumverlust, Gewichtszunahme, Blutzuckeranstieg bis zum Diabetes, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck und Thromboseneigung, Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen, Osteoporose, die dosisabhängig auch bei kurzer Anwendung auftreten kann, Muskelschwäche, Knochennekrosen, Sehnenrisse und bei Kindern eine Wachstumshemmung. Psychisch können Depressionen, Gereiztheit, Euphorie, Schlafstörungen, Psychosen und Suizidgedanken auftreten, am Auge grauer und grüner Star. Infektionen werden häufiger und ihre Zeichen verschleiert, Windpocken und Masern verlaufen schwerer. Bei zu schnellem Absetzen drohen Muskel- und Gelenkschmerzen, ein Rückfall der Grunderkrankung und eine akute Nebennierenschwäche. Schwarzer Stuhl, Bluterbrechen, starke Bauchschmerzen, plötzliche Sehstörungen, Fieber, eine geschwollene Wade, Atemnot, schwere Stimmungseinbrüche sowie Schwäche und Kreislaufkollaps nach dem Absetzen erfordern sofort ärztliche Hilfe.
Die einzige absolute Gegenanzeige ist eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff; bei kurzfristiger Anwendung in lebensbedrohlicher Lage bestehen sonst keine Kontraindikationen. Eine strenge Indikationsstellung gilt bei akuten Virusinfektionen wie Herpes, Windpocken oder Hepatitis B, bei Pilz-, Parasiten- und bakteriellen Infektionen, bei früherer Tuberkulose, rund um Lebendimpfungen, bei Magen-Darm-Geschwüren, Osteoporose, schwer einstellbarem Bluthochdruck oder Diabetes, psychiatrischen Erkrankungen und Glaukom sowie wegen der Gefahr eines Darmdurchbruchs bei schwerer Colitis ulcerosa und Divertikulitis. Bei längerer Therapie werden Blutdruck, Blutzucker, Kalium und Augen regelmäßig kontrolliert und Calcium, Vitamin D und Bewegung zur Osteoporosevorbeugung empfohlen. In der Schwangerschaft wird Prednisolon nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt; ein erhöhtes Risiko für Gaumenspalten im ersten Drittel wird diskutiert, gegen Ende kann die Nebennierenrinde des Kindes unterdrückt werden. In der Stillzeit liegt die über die Milch aufgenommene Menge bei Dosen bis 10 mg täglich unter der Nachweisgrenze, bei hohen Dosen wird Abstillen empfohlen. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinträchtigt.
Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure erhöhen das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren und Blutungen. Antidiabetika wirken schwächer, Cumarin-Gerinnungshemmer können abgeschwächt oder verstärkt werden. Entwässernde Mittel und Abführmittel verstärken den Kaliumverlust und damit die Wirkung von Digoxin. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin und Barbiturate beschleunigen den Abbau und schwächen die Wirkung; Ketoconazol, Itraconazol und cobicistathaltige HIV-Mittel verstärken sie. Magnesium- oder aluminiumhaltige Antazida werden mit zwei Stunden Abstand eingenommen. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin erhöhen die Gefahr von Sehnenrissen, Chloroquin und Hydroxychloroquin das Risiko von Muskelerkrankungen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, für welche Erkrankung Sie Prednisolon nehmen, wer sie festgestellt hat, welche Dosis Sie derzeit einnehmen, seit wann und ob gerade ein Reduktionsschema läuft. Gefragt wird nach Infektionen, kürzlichen Impfungen, Magengeschwüren, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, psychischen Erkrankungen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Schmerzmitteln, Gerinnungshemmern und Antidiabetika. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer ärztlich eingestellten Behandlung mit klarem Dosierungsplan, etwa bei einer bekannten rheumatischen Erkrankung oder einem festgelegten Ausschleichschema. Eine neue Erkrankung ohne gesicherte Diagnose, Fieber oder andere Infektionszeichen, Atemnot bei Asthma, eine Langzeittherapie ohne Kontrolluntersuchungen und Kinder gehören in die Hausarzt- oder Facharztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Kortison-Tabletten und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 30 Tabletten, 100 Tabletten |
Prednisolon bindet in den Körperzellen an Rezeptoren für Glukokortikoide und verringert so die Bildung von Botenstoffen, die Entzündungen und allergische Reaktionen auslösen.
Hinweis: Nach mehr als 3 Wochen, mit höheren Dosen oder nach wiederholten Kuren wird Prednisolon nicht plötzlich, sondern nur schrittweise nach ärztlichem Plan abgesetzt. Kortison schwächt die Abwehr gegen Infektionen.
Wofür wird Prednisolon angewendet?
Prednisolon ist ein Kortison, das bei sehr vielen Erkrankungen zugelassen ist, bei denen Entzündungen oder das Immunsystem gedämpft werden sollen. Dazu gehören laut Fachinformation zum Beispiel schwere Asthmaschübe und allergische Reaktionen, rheumatische und Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen sowie bestimmte Haut-, Augen- und Nierenerkrankungen. Welche Anwendung infrage kommt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Prednisolon?
Prednisolon ist ein künstlich hergestelltes Glukokortikoid, das dem körpereigenen Hormon Cortisol ähnelt. Es bindet an Rezeptoren in den Zellen und verringert die Bildung von Entzündungsbotenstoffen. Dadurch gehen Schwellungen, Rötungen und allergische Reaktionen zurück, und ein überaktives Immunsystem wird gedämpft.
Ist Prednisolon verschreibungspflichtig?
Ja, Prednisolon ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem der Grund der Behandlung, die geplante Dauer, Infektionen, Magengeschwüre, psychische Erkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Prednisolon beachtet werden?
Prednisolon darf bei Überempfindlichkeit nicht eingenommen werden, je nach Fachinformation auch nicht bei unbehandelten Infektionen und einer Herpes-Infektion am Auge. Vorsicht gilt bei Magengeschwüren, Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche, Osteoporose, Glaukom, Tuberkulose und psychischen Erkrankungen. Lebendimpfungen und Kontakt mit Windpocken oder Masern sollten ärztlich besprochen werden. Schmerzmittel wie Ibuprofen erhöhen das Risiko für Magengeschwüre.
Warum wird Prednisolon nicht plötzlich abgesetzt?
Bei längerer Einnahme bildet die Nebenniere weniger eigenes Cortisol. Wird Prednisolon dann plötzlich abgesetzt, kann ein Cortisolmangel mit Schwäche, Kreislaufproblemen, Übelkeit oder Fieber entstehen. Laut Fachinformation wird deshalb nach mehr als 3 Wochen, mit mehr als 40 mg pro Tag, nach wiederholten Kuren oder nach einer früheren Langzeitbehandlung schrittweise abgesetzt. Den Plan dafür legt der Arzt fest.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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