Elidel ist eine kortisonfreie Creme mit dem Wirkstoff Pimecrolimus aus der Gruppe der Calcineurinhemmer. Die Creme wird bei leichter bis mittelschwerer Neurodermitis eingesetzt, wenn eine Behandlung mit Kortisoncremes nicht angebracht oder nicht möglich ist.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Pimecrolimus ist ein Calcineurinhemmer. Er bremst Immunzellen in der Haut, die Entzündungsbotenstoffe freisetzen, und kann so Rötung und Juckreiz lindern. Nur sehr wenig Wirkstoff gelangt ins Blut.
Creme zum Auftragen, zweimal täglich dünn auf die betroffenen Stellen. Nur während eines Schubs, bis die Haut abgeheilt ist.
Wichtig: Nicht anwenden bei Allergie gegen Pimecrolimus, bei geschwächter Immunabwehr und auf Stellen mit Lippenherpes, Windpocken oder anderen Hautinfektionen. Während der Behandlung starke Sonne, Solarium und UV-Therapie meiden.
Elidel ist eine kortisonfreie Creme mit dem Wirkstoff Pimecrolimus aus der Gruppe der Calcineurinhemmer. Die Creme wird bei leichter bis mittelschwerer Neurodermitis eingesetzt, wenn eine Behandlung mit Kortisoncremes nicht angebracht oder nicht möglich ist.
Elidel enthält den Wirkstoff Pimecrolimus, ein Makrolaktam aus der Gruppe der Calcineurin-Inhibitoren. Pimecrolimus bindet in der Haut an das Protein Macrophilin-12 und hemmt das Enzym Calcineurin; die T-Zellen bilden dadurch weniger entzündungsfördernde Botenstoffe, Rötung und Juckreiz gehen zurück. Anders als Kortison lässt Pimecrolimus die Haut nicht dünner werden. Laut Fachinformation ist Elidel zugelassen für Patienten ab einem Alter von drei Monaten mit leichtem oder mittelschwerem atopischem Ekzem, wenn eine Behandlung mit topischen Kortikosteroiden nicht angebracht oder nicht möglich ist: bei Unverträglichkeit, bei mangelnder Wirksamkeit oder bei Anwendung im Gesicht und am Hals, wo eine wiederholte Langzeitbehandlung mit Kortison nicht empfehlenswert ist. Ein Gramm Creme enthält 10 mg Pimecrolimus, also 1 %; der Shop führt Tuben mit 30 g und 60 g.
Elidel wird laut Fachinformation zweimal täglich dünn auf die betroffenen Stellen aufgetragen und sanft verrieben; rückfettende Pflegeprodukte können unmittelbar danach verwendet werden. Die Behandlung beginnt bei den ersten Anzeichen eines Schubs und endet, sobald Rötung und Juckreiz abgeklungen sind. Sie soll intermittierend und kurzzeitig erfolgen, nicht kontinuierlich; bei jedem neuen Schub kann die Creme wieder eingesetzt werden. Zeigt sich nach sechs Wochen keine Besserung oder verschlechtert sich das Ekzem, wird die Behandlung beendet und die Diagnose überprüft. Die Creme darf mit Ausnahme der Schleimhäute auf allen Hautbereichen angewendet werden, auch auf Kopf, Gesicht, Hals und in Hautfalten, jedoch nicht unter einem abdeckenden Verband. Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden. Für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche gilt dieselbe Dosierung wie für Erwachsene. Eine ausgelassene Anwendung wird nachgeholt, sobald sie auffällt; die Creme wird deshalb nicht dicker aufgetragen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, brennt die Haut an der Auftragestelle; das Brennen ist meist leicht und hält nur kurz an. Häufig sind Reizung, Juckreiz und Rötung an der behandelten Stelle sowie Hautinfektionen wie eine Follikulitis. Gelegentlich kommen Furunkel, Impetigo, Herpes simplex, Gürtelrose, ein Eczema herpeticatum, Dellwarzen, Papillome der Haut, eine Verschlechterung des Ekzems sowie Ausschlag, Schmerzen, Missempfindungen, Schuppung, Trockenheit und Schwellung an der Auftragestelle vor. Selten sind allergische Reaktionen mit Ausschlag, Nesselsucht oder Angioödem, hellere oder dunklere Hautflecken und eine Alkoholunverträglichkeit mit Rötung, Brennen oder Schwellung der Haut kurz nach dem Trinken von Alkohol. Sehr selten wurden anaphylaktische Reaktionen beschrieben. Nach der Markteinführung wurden Fälle von Lymphomen und Hautkrebs berichtet; ein ursächlicher Zusammenhang ist nicht belegt. Breiten sich rasch Bläschen und nässende Stellen aus, schwellen Lymphknoten ohne erkennbaren Grund an oder treten Atemnot und Schwellungen im Gesicht auf, ist umgehend ärztliche Hilfe nötig.
Elidel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Pimecrolimus, andere Makrolaktame oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht eingesetzt werden soll es bei angeborener oder erworbener Immunschwäche, unter immunsuppressiver Therapie, auf möglicherweise bösartigen Hautveränderungen und auf Hautbereichen mit akuten Virusinfektionen wie Herpes simplex oder Windpocken; infizierte Ekzemstellen sollen vor Behandlungsbeginn abgeheilt sein. Beim Netherton-Syndrom, bei Erythrodermie und auf stark entzündeter oder geschädigter Haut kann mehr Wirkstoff in den Körper gelangen; hier wird die Creme nicht empfohlen. Während der Behandlung sind Solarium und Lichttherapie zu vermeiden, Sonnenschutz durch Kleidung und Sonnenschutzmittel wird empfohlen. In der Schwangerschaft soll Pimecrolimus nicht angewendet werden, auch wenn das Risiko wegen der minimalen Aufnahme als gering gilt; stillende Frauen wenden es mit Vorsicht an und nicht auf der Brust. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Weil nach dem Auftragen nur minimale Mengen Pimecrolimus in den Körper gelangen, sind Wechselwirkungen mit eingenommenen Arzneimitteln unwahrscheinlich; abgebaut wird der Wirkstoff über das Enzym CYP3A4. Nach den vorliegenden Daten kann Elidel zusammen mit Antibiotika, Antihistaminika und mit oral, nasal oder inhalativ angewendeten Kortikosteroiden eingesetzt werden. Impfungen bleiben wirksam; bei ausgedehntem Ekzem sollen sie in behandlungsfreien Intervallen erfolgen, und auf Impfstellen mit lokaler Reaktion wird die Creme nicht aufgetragen. Zur gleichzeitigen Anwendung mit UVB, UVA, PUVA, Azathioprin oder Ciclosporin liegen keine Erfahrungen vor. Alkohol kann in seltenen Fällen eine Unverträglichkeitsreaktion der Haut auslösen.
Der medizinische Fragebogen erfasst, seit wann die Neurodermitis besteht, wer die Diagnose gestellt hat, welche Körperstellen betroffen sind und welche Cremes, insbesondere Kortisonpräparate, Sie bereits angewendet und wie Sie sie vertragen haben. Gefragt wird nach Immunschwäche oder immunsuppressiven Medikamenten, nach Herpes, Warzen oder anderen Infektionen in den betroffenen Bereichen, nach Hautkrebs in der Vorgeschichte, nach Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden Behandlung mit Elidel, bei der die Diagnose ärztlich gesichert ist und die Creme gut vertragen wurde. Ein erstmaliger Ekzemverdacht ohne Diagnose, ein infiziertes oder nässendes Ekzem, eine ausgedehnte oder schwere Form, eine fehlende Besserung nach sechs Wochen, eine Immunschwäche und die Behandlung von Kindern gehören in die Hautarzt- oder Kinderarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Ekzem & Neurodermitis und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1 % |
|---|---|
| Menge | 1 Cremetube (30 g), 1 Cremetube (60 g) |
Pimecrolimus wirkt direkt in der entzündeten Haut und hemmt dort Botenstoffe, die an Rötung und Juckreiz bei Neurodermitis beteiligt sind.
Hinweis: Während der Behandlung werden starke Sonne, Solarium und UV-Therapie gemieden. Auf Stellen mit Lippenherpes, Windpocken oder anderen akuten Hautinfektionen wird die Creme nicht aufgetragen.
Wofür wird Elidel angewendet?
Elidel ist zugelassen zur Behandlung von leichtem bis mittelschwerem atopischem Ekzem, auch Neurodermitis genannt. Die Creme kommt infrage, wenn Kortisoncremes nicht angebracht oder nicht möglich sind, etwa bei Unverträglichkeit, fehlender Wirkung oder zur Behandlung im Gesicht und am Hals. Ob Elidel im Einzelfall geeignet ist, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Elidel?
Der Wirkstoff Pimecrolimus ist ein Calcineurinhemmer. Er bremst in der Haut bestimmte Immunzellen, die bei Neurodermitis Entzündungsbotenstoffe freisetzen. Dadurch können Rötung und Juckreiz zurückgehen. Die Creme wirkt direkt an der behandelten Stelle, und nur sehr wenig Wirkstoff gelangt ins Blut. Elidel enthält kein Kortison.
Ist Elidel verschreibungspflichtig?
Ja, Elidel ist verschreibungspflichtig. Laut Fachinformation wird die Behandlung von Ärzten begonnen, die Erfahrung mit Neurodermitis haben. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über die Behandlung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Elidel beachtet werden?
Elidel wird nicht angewendet bei Allergie gegen Pimecrolimus oder verwandte Wirkstoffe, bei geschwächter Immunabwehr und auf Hautstellen mit Lippenherpes, Windpocken oder anderen Infektionen. In der Schwangerschaft soll die Creme nicht verwendet werden. Während der Behandlung werden starke Sonne, Solarium und UV-Therapie gemieden, und die behandelte Haut wird nicht mit Verbänden abgedeckt.
Wie lange wird Elidel angewendet?
Elidel wird nur zeitweise angewendet: bei den ersten Anzeichen eines Schubs beginnen und aufhören, sobald die Haut abgeheilt ist. Kehren die Beschwerden zurück, kann die Behandlung erneut beginnen. Wenn sich das Ekzem nach 6 Wochen nicht bessert oder schlimmer wird, wird die Behandlung beendet und die Diagnose ärztlich überprüft.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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