Protopic ist eine kortisonfreie Salbe mit dem Wirkstoff Tacrolimus aus der Gruppe der Calcineurinhemmer. Die Salbe wird bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis eingesetzt, wenn herkömmliche Behandlungen wie Kortisoncremes nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Tacrolimus ist ein Calcineurinhemmer. Er dämpft die überschießende Immunreaktion der Haut, sodass Entzündung und Juckreiz zurückgehen können. Nur wenig Wirkstoff gelangt ins Blut.
Salbe zum Auftragen. Bei einem Schub zweimal täglich dünn bis zur Abheilung, zur Erhaltung nach ärztlicher Anweisung an 2 Tagen pro Woche.
Eintritt: meist innerhalb einer Woche
Wichtig: Nicht anwenden bei Allergie gegen Tacrolimus oder Makrolid-Antibiotika, bei geschwächter Immunabwehr und auf infizierter Haut. Während der Behandlung Sonne, Solarium und UV-Therapie meiden.
Protopic ist eine kortisonfreie Salbe mit dem Wirkstoff Tacrolimus aus der Gruppe der Calcineurinhemmer. Die Salbe wird bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis eingesetzt, wenn herkömmliche Behandlungen wie Kortisoncremes nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden.
Protopic ist eine kortisonfreie Salbe mit dem Wirkstoff Tacrolimus, einem Calcineurin-Hemmer aus der Gruppe der Makrolide. Tacrolimus bindet in den T-Zellen der Haut an ein Immunophilin und blockiert dadurch die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe wie Interleukin-2 und Interferon-gamma. Laut Fachinformation ist Protopic zugelassen zur Behandlung des Ekzemschubs bei mittelschwerem bis schwerem atopischem Ekzem (Neurodermitis), wenn herkömmliche Behandlungen wie Kortisoncremes nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden, sowie zur Erhaltungstherapie bei Patienten mit vier oder mehr Schüben pro Jahr, die auf die Schubbehandlung angesprochen haben. Die Stärke 0,1 Prozent ist für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren bestimmt, die Stärke 0,03 Prozent zusätzlich für Kinder ab 2 Jahren. Der Shop führt beide Stärken in Tuben mit 30 g und 60 g.
Die Behandlung darf laut Fachinformation nur von Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung des atopischen Ekzems begonnen werden. Beim Schub wird die Salbe dünn auf alle betroffenen Hautstellen aufgetragen, auch im Gesicht, nicht aber auf Schleimhäute. Erwachsene beginnen mit Protopic 0,1 Prozent zweimal täglich bis zur Abheilung; wenn es der Zustand erlaubt, wird seltener aufgetragen oder auf 0,03 Prozent gewechselt. Kinder ab 2 Jahren erhalten nur die Stärke 0,03 Prozent, zunächst bis zu drei Wochen zweimal täglich, danach einmal täglich bis zur Abheilung. Bleibt nach zwei Wochen eine Besserung aus, sind andere Behandlungen zu erwägen. Die Behandlung soll nicht dauerhaft und ununterbrochen erfolgen. Zur Erhaltungstherapie wird die Salbe zweimal pro Woche, etwa montags und donnerstags, einmal täglich auf die üblicherweise betroffenen Stellen aufgetragen; nach zwölf Monaten entscheidet der Arzt über die Fortsetzung, bei Kindern mit einer Pause zur Beurteilung. Pflegecremes dürfen zwei Stunden vor und nach dem Auftragen nicht auf dieselbe Stelle, und luftdichte Verbände sind nicht vorgesehen. Eine vergessene Anwendung holen Sie nach, sobald Sie es bemerken.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Brennen und Juckreiz an der behandelten Stelle auf; sie sind meist leicht bis mäßig und klingen in der Regel innerhalb einer Woche ab. Häufig sind Wärmegefühl, Rötung, Schmerzen, Reizung, Kribbeln und Ausschlag an der Anwendungsstelle, lokale Hautinfektionen wie Follikulitis, Herpes simplex und das Eczema herpeticum sowie eine Alkoholunverträglichkeit mit Gesichtsrötung nach alkoholischen Getränken. Gelegentlich kommt Akne vor. Ohne bekannte Häufigkeit wurden Rosazea, Pigmentflecken (Lentigo), Schwellungen an der Anwendungsstelle, Herpesinfektionen am Auge und erhöhte Tacrolimus-Blutspiegel bei geschädigter Hautbarriere berichtet. Nach systemischer Gabe von Calcineurin-Hemmern bei Transplantierten sind Lymphome und Hautkrebs häufiger; für die Salbe wurde ein Zusammenhang nicht bestätigt, aber auch nicht endgültig ausgeschlossen. Bläschen mit Fieber und Krankheitsgefühl, ausgedehnte Hautinfektionen, anhaltend geschwollene Lymphknoten oder neue Hautveränderungen, die nicht wie das bekannte Ekzem aussehen, sind Gründe für eine rasche ärztliche Untersuchung.
Protopic darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Tacrolimus, Makrolide im Allgemeinen oder einen sonstigen Bestandteil. Nicht empfohlen ist es bei angeborener oder erworbener Immunschwäche, unter immunsuppressiver Therapie und bei Hauterkrankungen mit gestörter Barriere wie Netherton-Syndrom, lamellärer Ichthyose, generalisierter Erythrodermie oder Graft-versus-Host-Reaktion. Während der Behandlung sind Sonne, Solarium und UV-Therapie zu meiden; Lichtschutzmittel und bedeckende Kleidung werden empfohlen. Auf möglicherweise bösartige Hautveränderungen darf die Salbe nicht aufgetragen werden, und Infektionen an den zu behandelnden Stellen sollen vor Beginn abgeheilt sein. Bei großflächiger Anwendung über längere Zeit, besonders bei Kindern, ist Sorgfalt geboten; bei Kindern unter 2 Jahren wird Protopic nicht angewendet. Bei Leberschwäche ist Vorsicht nötig. In der Schwangerschaft wird die Salbe nur bei eindeutiger Notwendigkeit angewendet; Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen, weil systemisch gegebenes Tacrolimus in die Muttermilch übergeht. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Tacrolimus wird in der Haut nicht abgebaut, und nach dem Auftragen gelangen nur sehr geringe Mengen ins Blut. Systemisch verfügbares Tacrolimus wird über das Enzym CYP3A4 verstoffwechselt; bei ausgedehntem oder erythrodermischem Ekzem ist deshalb Vorsicht geboten, wenn gleichzeitig CYP3A4-Hemmer wie Erythromycin, Itraconazol, Ketoconazol oder Diltiazem eingenommen werden. Zu einer gleichzeitigen Behandlung mit Kortisontabletten oder anderen Immunsuppressiva liegen keine Erfahrungen vor, und andere Salben oder Cremes auf denselben Stellen wurden nicht untersucht.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann die Neurodermitis besteht, welche Hautstellen betroffen sind, wie oft Schübe auftreten, welche Kortisoncremes oder anderen Mittel Sie bereits angewendet haben und ob Protopic Ihnen schon einmal verordnet wurde und in welcher Stärke. Gefragt wird nach Hautinfektionen, Herpes, Immunschwäche, Krebserkrankungen, Lebererkrankungen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Immunsuppressiva, Antimykotika und Makrolid-Antibiotika. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer Behandlung, die ein Hautarzt oder Kinderarzt begonnen hat und die gut vertragen wird, etwa für die Erhaltungstherapie oder einen erneuten Schub mit bekanntem Verlauf. Ein erstmaliger Einsatz ohne fachärztliche Diagnose, Kinder unter 2 Jahren, nässende oder infizierte Haut, Bläschen mit Fieber, geschwollene Lymphknoten und ein Ekzem, das nach zwei Wochen nicht anspricht, gehören in die Hautarzt- oder Hausarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Ekzem & Neurodermitis und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 0,03 %, 0,1 % |
|---|---|
| Menge | 1 Salbentube (30 g), 1 Salbentube (60 g) |
Tacrolimus wirkt direkt in der entzündeten Haut und dämpft die überschießende Immunreaktion, die bei Neurodermitis zu Entzündung und Juckreiz führt.
Hinweis: Während der Behandlung werden Sonne, Solarium und UV-Therapie gemieden. Pflegecremes werden nicht innerhalb von 2 Stunden vor oder nach Protopic auf dieselbe Stelle aufgetragen.
Wofür wird Protopic angewendet?
Protopic ist zugelassen zur Behandlung von mittelschwerem bis schwerem atopischem Ekzem (Neurodermitis), wenn herkömmliche Behandlungen wie Kortisoncremes nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden. Außerdem kann die Salbe bei 4 oder mehr Schüben pro Jahr zur Erhaltungstherapie eingesetzt werden. Ob Protopic im Einzelfall geeignet ist, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Protopic?
Tacrolimus gehört zu den Calcineurinhemmern. Der Wirkstoff bremst Immunzellen in der Haut, die bei Neurodermitis Entzündungsbotenstoffe freisetzen. So können Rötung, Entzündung und Juckreiz zurückgehen. Die Salbe wirkt direkt an der behandelten Stelle, und nur wenig Wirkstoff gelangt ins Blut. Protopic enthält kein Kortison.
Ist Protopic verschreibungspflichtig?
Ja, Protopic ist in beiden Stärken verschreibungspflichtig. Laut Fachinformation wird die Behandlung von Ärzten begonnen, die Erfahrung mit Neurodermitis haben. Vor einer Verordnung wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über die Behandlung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Protopic beachtet werden?
Protopic wird nicht angewendet bei Allergie gegen Tacrolimus oder Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin, bei geschwächter Immunabwehr und auf infizierter Haut. In der Schwangerschaft kommt die Salbe nur bei klarer Notwendigkeit infrage, in der Stillzeit wird sie nicht empfohlen. Während der Behandlung werden Sonne, Solarium und UV-Therapie gemieden. Nach Alkohol kann sich das Gesicht röten.
Was ist der Unterschied zwischen Protopic 0,03 % und 0,1 %?
Beide Stärken enthalten denselben Wirkstoff in unterschiedlicher Menge. Protopic 0,1 % ist nur für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen, 0,03 % auch für Kinder ab 2 Jahren. Erwachsene beginnen meist mit 0,1 % und wechseln nach einer Besserung nach Möglichkeit auf 0,03 %. Welche Stärke passt, legt der Arzt fest.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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