Avamys ist ein Nasenspray mit dem Glukokortikoid (Kortison) Fluticasonfuroat. Es wird zur Behandlung der Beschwerden einer allergischen Rhinitis angewendet, zum Beispiel bei Heuschnupfen oder einer ganzjährigen Allergie.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Fluticasonfuroat ist ein Glukokortikoid und hemmt die allergische Entzündung direkt in der Nasenschleimhaut. Dadurch können Schwellung, Schnupfen, Juckreiz und Niesen abnehmen. Ins Blut gelangt nur wenig Wirkstoff.
Nasenspray einmal täglich in beide Nasenlöcher, regelmäßig und nur für die Zeit des Allergenkontakts. Vor dem Gebrauch wird die Flasche kräftig geschüttelt.
Eintritt: ab etwa 8 Stunden, volle Wirkung nach einigen Tagen · Dauer: Tag und Nacht bei einmal täglicher Anwendung
Wichtig: Nicht gleichzeitig mit anderen kortisonhaltigen Nasensprays anwenden. Verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen während der Anwendung ärztlich abklären lassen.
Avamys ist ein Nasenspray mit dem Glukokortikoid (Kortison) Fluticasonfuroat. Es wird zur Behandlung der Beschwerden einer allergischen Rhinitis angewendet, zum Beispiel bei Heuschnupfen oder einer ganzjährigen Allergie.
Avamys ist ein Nasenspray mit Fluticasonfuroat, einem synthetischen, dreifach fluorierten Glukokortikoid (Kortison) mit sehr hoher Bindung an den Glukokortikoidrezeptor und starker entzündungshemmender Wirkung. In der Nasenschleimhaut dämpft es die allergische Entzündung und damit Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase und Juckreiz. Die Aufnahme in den Körper ist mit einer Bioverfügbarkeit von 0,5 Prozent sehr gering. Laut Fachinformation ist Avamys zugelassen zur Behandlung der Symptome der allergischen Rhinitis bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab sechs Jahren, sowohl beim saisonalen Heuschnupfen als auch bei ganzjähriger Allergie. Jeder Sprühstoß gibt 27,5 Mikrogramm Fluticasonfuroat ab; der Shop führt eine Flasche mit 120 Sprühstößen.
Ab zwölf Jahren beträgt die empfohlene Anfangsdosis zwei Sprühstöße in jedes Nasenloch einmal täglich, insgesamt 110 Mikrogramm. Sind die Beschwerden gut kontrolliert, kann zur Erhaltung auf einen Sprühstoß je Nasenloch täglich, also 55 Mikrogramm, verringert werden; es gilt die niedrigste Dosis, mit der die Symptome beherrscht bleiben. Kinder von sechs bis elf Jahren beginnen mit einem Sprühstoß je Nasenloch. Die Wirkung setzt frühestens acht Stunden nach der ersten Anwendung ein, der volle Nutzen entwickelt sich über mehrere Tage; deshalb wird Avamys regelmäßig und nicht nur bei Bedarf angewendet, und zwar für die Dauer des Allergenkontakts, bei Pollenallergie also über die Saison. Eine vergessene Anwendung wird nicht mit doppelter Dosis nachgeholt. Vor Gebrauch wird die Flasche geschüttelt. Vor der ersten Anwendung wird sie aufrecht gehalten und mindestens sechsmal in die Luft gesprüht, bis ein feiner Nebel erscheint; das ist erneut nötig, wenn die Kappe fünf Tage offen war oder das Spray 30 Tage nicht benutzt wurde.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, tritt Nasenbluten auf, meist leicht bis mäßig und bei einer Anwendung über mehr als sechs Wochen häufiger als bei kurzer Anwendung. Häufig sind kleine Geschwüre der Nasenschleimhaut und Kopfschmerzen; Atemnot wurde häufig gemeldet, ebenso oft aber unter Placebo. Gelegentlich kommen Schmerzen in der Nase, Brennen, Reizung, Wundsein und Trockenheit der Nase vor. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie, Angioödem, Hautausschlag und Nesselsucht, sehr selten eine Perforation der Nasenscheidewand. Mit unbekannter Häufigkeit wurden Geschmacks- und Geruchsstörungen, verschwommenes Sehen, Bronchospasmus, Heiserkeit, Stimmverlust und bei Kindern eine Wachstumsverzögerung beschrieben. Systemische Kortisonwirkungen sind bei nasaler Anwendung viel unwahrscheinlicher als bei Tabletten, bei hohen Dosen über lange Zeit aber möglich. Schwellung von Gesicht oder Rachen mit Atemnot, Pfeifatmung nach dem Sprühen, verschwommenes Sehen sowie starkes oder anhaltendes Nasenbluten sind Gründe, ärztliche Hilfe zu suchen.
Avamys darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Fluticasonfuroat oder einen sonstigen Bestandteil. Höhere als die empfohlenen Dosen über längere Zeit können die Nebennierenfunktion unterdrücken; wer von Kortisontabletten auf das Nasenspray umgestellt wird, braucht ärztliche Begleitung. Werden gleichzeitig andere Kortisonpräparate angewendet, etwa Asthma-Inhalatoren oder Hautcremes, zählt die Gesamtbelastung. Bei verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen wird eine augenärztliche Abklärung empfohlen, weil Katarakt, Glaukom oder eine zentrale seröse Chorioretinopathie dahinterstehen können. Bei Kindern unter längerer Behandlung wird das Wachstum regelmäßig kontrolliert; unter sechs Jahren ist die Anwendung nicht untersucht. Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann bei Langzeitanwendung die Nasenschleimhaut anschwellen lassen. In der Schwangerschaft wird Avamys nur angewendet, wenn der Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für das Kind überwiegt; in der Stillzeit gilt dieselbe Abwägung. Auf das Autofahren hat das Spray keinen nennenswerten Einfluss.
Fluticasonfuroat wird über das Leberenzym CYP3A4 abgebaut. Die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir wird nicht empfohlen, weil die Wirkstoffmenge im Körper stark ansteigen kann; dasselbe gilt für Cobicistat aus HIV-Kombinationspräparaten und für andere starke CYP3A-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol oder Clarithromycin. Die Kombination wird nur gewählt, wenn der Nutzen das erhöhte Risiko systemischer Kortisonnebenwirkungen überwiegt, und dann ärztlich überwacht. Mit anderen kortisonhaltigen Nasensprays wie Mometason oder Fluticasonpropionat wird Avamys nicht kombiniert. Weil Fluticasonfuroat in nasaler Dosis den Abbau anderer Arzneimittel nicht beeinflusst, sind Wechselwirkungen mit Antihistaminika wie Cetirizin oder Loratadin nicht zu erwarten; nach der ARIA-Leitlinie bringt die Kombination aus Kortison-Nasenspray und Antihistamin-Tablette gegenüber dem Spray allein allerdings keinen belegten Zusatznutzen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Beschwerden Sie haben, ob eine Allergie ärztlich festgestellt wurde, ob die Beschwerden saisonal oder ganzjährig auftreten und welche Mittel Sie bereits versucht haben. Gefragt wird nach Asthma, Augenerkrankungen wie grauem oder grünem Star, Nasenoperationen oder Verletzungen, häufigem Nasenbluten, einer Kortisonbehandlung in anderer Form, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders HIV-Medikamenten mit Ritonavir oder Cobicistat und Antimykotika. Eine Online-Verordnung passt bei einer bekannten allergischen Rhinitis, deren Beschwerden mit einem Antihistaminikum nicht ausreichend kontrolliert sind, und als Fortführung einer bewährten Behandlung mit Avamys. Einseitig verstopfte Nase, blutiger oder eitriger Ausfluss, Gesichtsschmerzen, Fieber, Sehstörungen, Beschwerden bei Kindern unter sechs Jahren und ein Bedarf über viele Monate ohne Abklärung gehören in die Hausarzt- oder HNO-Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Heuschnupfen & Allergien und im Beitrag Heuschnupfen: Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und Kombinationen im Vergleich.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 27,5 µg/Hub |
|---|---|
| Menge | 1 Flasche (120 Sprühstöße) |
Fluticasonfuroat ist ein Glukokortikoid. Es wirkt entzündungshemmend auf die Nasenschleimhaut, die bei einer Allergie gereizt und geschwollen ist.
Hinweis: Vor der ersten Anwendung wird das Spray kräftig geschüttelt und mit mindestens 6 Sprühstößen in die Luft vorbereitet. Bei verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen ist eine ärztliche Abklärung nötig.
Wofür wird Avamys angewendet?
Avamys wird laut Zulassung zur Behandlung der Beschwerden einer allergischen Rhinitis angewendet. Dazu gehören eine verstopfte, laufende oder juckende Nase, Niesen sowie juckende, tränende oder gerötete Augen. Die Allergie kann zu bestimmten Jahreszeiten auftreten, etwa durch Pollen, oder ganzjährig, zum Beispiel durch Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze.
Wie wirkt Avamys?
Fluticasonfuroat ist ein Glukokortikoid, das in der Nasenschleimhaut entzündungshemmend wirkt. Dadurch können Schwellung, Schnupfen, Juckreiz und Niesen abnehmen. Eine Wirkung wurde bereits etwa 8 Stunden nach der ersten Anwendung beobachtet. Bis zur vollen Wirkung können einige Tage regelmäßiger Anwendung nötig sein. Verschluckter Wirkstoff wird in der Leber weitgehend abgebaut.
Ist Avamys verschreibungspflichtig?
Ja, Avamys ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Bei Doctorcura wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt und jede Anfrage ärztlich geprüft. Die Entscheidung, ob das Nasenspray geeignet ist und in welcher Dosis es angewendet wird, trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Avamys wird nicht angewendet bei Überempfindlichkeit gegen Fluticasonfuroat oder einen Bestandteil. Wichtig sind Angaben zu anderen Kortisonpräparaten, zu HIV-Mitteln mit Ritonavir oder Cobicistat, zu Augenerkrankungen wie grünem oder grauem Star sowie zu Schwangerschaft und Stillzeit. Eine nur einseitig verstopfte Nase, häufiges Nasenbluten oder Gesichtsschmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden.
Welche Nebenwirkungen kann Avamys haben?
Sehr häufig ist Nasenbluten, meist leicht und häufiger bei Anwendung über mehr als 6 Wochen. Häufig sind wunde Stellen in der Nase, Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Gelegentlich treten Brennen, Schmerzen oder Trockenheit in der Nase auf. Bei langer Anwendung hoher Dosen sind kortisontypische Wirkungen im Körper möglich, zum Beispiel am Auge.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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