Dymista ist ein Nasenspray mit dem Antihistaminikum Azelastin und dem Kortikosteroid Fluticasonpropionat. Es wird bei mittelschwerem bis schwerem saisonalem und ganzjährigem allergischem Schnupfen eingesetzt, wenn ein Nasenspray mit nur einem Wirkstoff nicht ausreicht.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Azelastin ist ein Antihistaminikum und blockiert die Wirkung von Histamin, das Niesen, Juckreiz und Fließschnupfen auslöst. Fluticasonpropionat ist ein Kortikosteroid und dämpft die allergische Entzündung der Nasenschleimhaut. Beide Wirkstoffe wirken örtlich in der Nase.
Nasenspray, morgens und abends je 1 Sprühstoß in jedes Nasenloch nach ärztlicher Verordnung. Regelmäßig anwenden, solange die Allergenbelastung besteht.
Eintritt: erste Linderung nach ca. 15 Minuten
Wichtig: Nicht zusätzlich zu einem anderen Kortison- oder Azelastin-Nasenspray anwenden. Vorsicht bei Glaukom, Katarakt und zusammen mit Ritonavir oder Cobicistat. Einseitige Beschwerden mit Blut oder Krusten persönlich abklären lassen.
Dymista ist ein Nasenspray mit dem Antihistaminikum Azelastin und dem Kortikosteroid Fluticasonpropionat. Es wird bei mittelschwerem bis schwerem saisonalem und ganzjährigem allergischem Schnupfen eingesetzt, wenn ein Nasenspray mit nur einem Wirkstoff nicht ausreicht.
Dymista ist ein Nasenspray mit zwei Wirkstoffen: dem Antihistaminikum Azelastin und dem Kortikosteroid Fluticasonpropionat. Azelastin blockiert die H1-Rezeptoren, stabilisiert die Mastzellen und hemmt die Freisetzung von Botenstoffen wie Histamin und Leukotrienen; Fluticasonpropionat wirkt stark entzündungshemmend an der Nasenschleimhaut. Beide ergänzen sich, und eine Linderung der Nasensymptome ist laut Fachinformation innerhalb von 15 Minuten zu beobachten. Zugelassen ist Dymista zur Linderung der Symptome einer mittelschweren bis schweren saisonalen und ganzjährigen allergischen Rhinitis, wenn ein Nasenspray mit nur einem Antihistaminikum oder nur einem Kortikosteroid nicht ausreicht. Ein Sprühstoß enthält 137 Mikrogramm Azelastinhydrochlorid und 50 Mikrogramm Fluticasonpropionat; der Shop führt die Flasche mit 120 Sprühstößen.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren sprühen laut Fachinformation morgens und abends je einen Sprühstoß in jedes Nasenloch. Für Kinder unter 12 Jahren wird Dymista nicht empfohlen, weil Sicherheit und Wirksamkeit dort nicht untersucht sind; ältere Menschen brauchen keine Dosisanpassung. Eine regelmäßige Anwendung ist für den vollen Nutzen wichtig, und die Behandlung dauert so lange wie der Kontakt mit dem Allergen; das Spray ist für die Langzeitanwendung geeignet. Vor jedem Gebrauch wird die Flasche etwa fünf Sekunden geschüttelt und die Schutzkappe abgenommen. Vor der ersten Anwendung wird die Pumpe sechsmal betätigt, nach einer Pause von mehr als sieben Tagen einmal. Nach dem Naseputzen neigen Sie den Kopf leicht nach vorn und sprühen einmal in jedes Nasenloch; ein nach hinten geneigter Kopf lässt das Spray in den Rachen laufen und verursacht den typischen unangenehmen Geschmack. Danach wird die Düse abgewischt und die Kappe aufgesetzt; Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden. Eine vergessene Anwendung holen Sie nach, sobald Sie es bemerken, ohne die Dosis zu verdoppeln. Die Behandlung wird nicht ohne Rücksprache beendet, weil der Behandlungserfolg sonst gefährdet ist.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, tritt Nasenbluten auf. Häufig sind Kopfschmerzen, ein unangenehmer Geschmack und ein unangenehmer Geruch; der Geschmack entsteht meist durch falsche Anwendung mit zurückgeneigtem Kopf. Gelegentlich kommen Reizung, Brennen und Jucken in der Nase, Niesen, trockene Nasenschleimhaut, Husten, Halstrockenheit, Rachenreizung und Mundtrockenheit vor. Selten sind Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit, Abgeschlagenheit und Schwächegefühl. Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mit Gesichts- oder Zungenschwellung, Bronchospasmus oder Nesselsucht, ein Glaukom, erhöhter Augeninnendruck, grauer Star, eine Perforation der Nasenscheidewand und Schleimhauterosionen beschrieben; ohne bekannte Häufigkeit verschwommenes Sehen und Nasengeschwüre. Bei hohen Dosen über lange Zeit sind systemische Kortisonwirkungen möglich, etwa ein Cushing-Syndrom, eine Unterfunktion der Nebennierenrinde, Wachstumsverzögerung bei Jugendlichen oder, seltener, Verhaltensänderungen und Schlafstörungen. Schwellung von Gesicht oder Zunge, Atemnot, plötzliche Sehstörungen oder anhaltend starkes Nasenbluten sind Gründe, sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Dymista darf bei Überempfindlichkeit gegen Azelastin, Fluticasonpropionat oder einen der sonstigen Bestandteile nicht angewendet werden. Vorsicht gilt bei Tuberkulose und unbehandelten Infektionen, nach einer Operation oder Verletzung an Nase oder Mund, bei erhöhtem Augeninnendruck, Glaukom oder grauem Star in der Vorgeschichte und bei schwerer Lebererkrankung, weil dann mehr Fluticason in den Körper gelangt. Wer von Kortisontabletten auf das Spray umgestellt wird, braucht bei Verdacht auf eine geschwächte Nebennierenrinde ärztliche Begleitung; werden gleichzeitig andere Kortikoide angewendet, zählt die gesamte Kortisonbelastung. Bei Jugendlichen in Dauerbehandlung wird die Körpergröße kontrolliert. Das enthaltene Benzalkoniumchlorid kann die Nasenschleimhaut reizen und bei längerer Anwendung anschwellen lassen. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Dymista nur angewendet, wenn der Nutzen das mögliche Risiko für das Kind rechtfertigt. Der Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit ist gering; in Einzelfällen können Müdigkeit, Schwindel oder Schwäche auftreten, und Alkohol verstärkt dies.
Fluticasonpropionat wird über das Enzym CYP3A4 abgebaut. Ritonavir und cobicistathaltige HIV-Mittel können den Fluticasonspiegel stark erhöhen und zu Cushing-Syndrom und Nebennierensuppression führen; die Kombination wird vermieden, es sei denn, der Nutzen überwiegt, dann ist eine Überwachung nötig. Ketoconazol erhöht den Spiegel geringfügig, Erythromycin kaum; mit starken CYP3A4-Hemmern ist dennoch Vorsicht geboten. Azelastin kann die dämpfende Wirkung von Beruhigungsmitteln und anderen zentral wirksamen Arzneimitteln verstärken, Alkohol ebenfalls. Weitere Kortisonpräparate, ob als Tablette, Inhalation oder Spray, erhöhen die Gesamtbelastung mit Kortikosteroiden.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Allergie bekannt ist, seit wann und in welchen Monaten die Beschwerden auftreten, welche Nasensprays oder Antihistaminika Sie bereits versucht haben und ob Dymista schon einmal verordnet wurde. Gefragt wird nach Asthma, Augenerkrankungen wie Glaukom oder grauem Star, Nasenoperationen, Tuberkulose, Lebererkrankungen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders HIV-Medikamenten, Antimykotika, anderen Kortisonpräparaten und Beruhigungsmitteln. Eine Online-Verordnung passt bei einer bekannten allergischen Rhinitis, die auf ein Spray mit nur einem Wirkstoff nicht ausreichend anspricht, und als Fortführung einer bereits vertragenen Behandlung. Eine erstmalige Abklärung ohne Allergiediagnose, Beschwerden bei Kindern unter 12 Jahren, eine einseitig verstopfte Nase, blutiger oder eitriger Ausfluss, Fieber oder Gesichtsschmerzen und wiederholtes starkes Nasenbluten gehören in die Hausarzt- oder HNO-Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Heuschnupfen & Allergien und im Beitrag Heuschnupfen: Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und Kombinationen im Vergleich.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 137 µg / 50 µg/Hub |
|---|---|
| Menge | 1 Flasche (120 Sprühstöße) |
Dymista verbindet zwei Wirkprinzipien: Azelastin blockiert Histamin-Rezeptoren, Fluticasonpropionat hemmt die allergische Entzündung der Nasenschleimhaut.
Hinweis: Den Kopf beim Sprühen nach vorne neigen und das Spray nicht in die Augen bringen. Bei verschwommenem Sehen, starkem Nasenbluten oder Anzeichen einer allergischen Reaktion ärztlichen Rat einholen.
Wofür wird Dymista angewendet?
Dymista ist zur Linderung der Beschwerden bei mittelschwerer bis schwerer allergischer Rhinitis zugelassen, also bei Heuschnupfen oder ganzjährigem allergischem Schnupfen, etwa durch Hausstaubmilben. Voraussetzung ist, dass ein Nasenspray nur mit einem Antihistaminikum oder nur mit einem Kortikosteroid nicht ausreicht. Die Zulassung gilt ab 12 Jahren.
Wie wirkt Dymista?
Azelastin blockiert die Wirkung von Histamin, das bei einer allergischen Reaktion Niesen, Juckreiz und Fließschnupfen auslöst. Fluticasonpropionat hemmt die Entzündung in der Nasenschleimhaut und lässt die Schwellung abklingen. Beide Wirkstoffe wirken direkt in der Nase. Die volle Wirkung setzt eine regelmäßige Anwendung voraus.
Ist Dymista verschreibungspflichtig?
Ja, Dymista ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Diagnose, die bisherige Behandlung, Augenerkrankungen, andere Kortisonpräparate und mögliche Wechselwirkungen berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Dymista beachtet werden?
Dymista darf bei Überempfindlichkeit gegen Azelastin, Fluticasonpropionat oder einen Bestandteil nicht angewendet werden. Vorsicht gilt bei Grünem oder Grauem Star, nach Operationen oder Verletzungen an der Nase, bei Tuberkulose, schweren Lebererkrankungen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Ritonavir und Cobicistat können die Kortisonwirkung im Körper stark erhöhen.
Welche Nebenwirkungen kann Dymista haben?
Sehr häufig ist Nasenbluten. Häufig treten Kopfschmerzen, ein bitterer Geschmack und ein unangenehmer Geruch auf. Der bittere Geschmack entsteht vor allem, wenn der Kopf beim Sprühen nach hinten geneigt wird. Sehr selten sind Müdigkeit oder Schwindel möglich. Bei Schwellungen im Gesicht oder Atemnot ist sofort ärztliche Hilfe nötig.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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