Grazax ist eine Lyo-Tablette zur sublingualen Allergie-Immuntherapie mit einem standardisierten Gräserpollenextrakt. Angewendet wird sie bei Heuschnupfen und Bindehautentzündung durch Gräserpollen, wenn die Allergie mit einem Haut- oder Bluttest nachgewiesen ist.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Grazax enthält einen Gräserpollenextrakt, der täglich unter der Zunge aufgenommen wird. Das Immunsystem gewöhnt sich über Monate an das Allergen und reagiert beim Pollenkontakt schwächer. Es ist eine krankheitsmodifizierende Behandlung, kein Mittel zur raschen Linderung akuter Beschwerden.
1 Tablette täglich unter der Zunge zergehen lassen, möglichst ab 4 Monaten vor der Gräserpollensaison und über 3 Jahre. Die erste Tablette wird unter ärztlicher Aufsicht eingenommen.
Eintritt: ab der ersten Gräserpollensaison möglich, wenn etwa 4 Monate vorher begonnen · Dauer: Behandlung über 3 Jahre empfohlen
Wichtig: Nicht bei schwerem oder unkontrolliertem Asthma, Krebs, Autoimmunerkrankungen, Immunschwäche oder schweren Entzündungen im Mund. Bei Schwellung im Rachen, Atemnot oder schlechter werdendem Asthma Einnahme beenden und sofort ärztliche Hilfe holen.
Grazax ist eine Lyo-Tablette zur sublingualen Allergie-Immuntherapie mit einem standardisierten Gräserpollenextrakt. Angewendet wird sie bei Heuschnupfen und Bindehautentzündung durch Gräserpollen, wenn die Allergie mit einem Haut- oder Bluttest nachgewiesen ist.
Grazax ist ein Präparat zur sublingualen Allergen-Immuntherapie. Jedes Lyophilisat, eine Schmelztablette, enthält einen standardisierten Allergenextrakt aus den Pollen des Wiesenlieschgrases (Phleum pratense) mit 75.000 SQ-T. Durch die tägliche Aufnahme einer gleichbleibenden Allergenmenge über die Mundschleimhaut gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen; die Reaktion auf Gräserpollen wird schwächer, auch über das Ende der Behandlung hinaus. Laut Fachinformation ist Grazax zugelassen zur krankheitsmodifizierenden Behandlung des durch Gräserpollen ausgelösten Heuschnupfens (Rhinitis) und der Bindehautentzündung (Konjunktivitis) bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren mit klinisch relevanten Beschwerden, wenn die Sensibilisierung durch einen Hautpricktest oder den Nachweis spezifischer IgE-Antikörper belegt ist. Gegen akute Beschwerden wirkt es nicht wie ein Antihistaminikum. Der Shop führt die Packung mit 30 Schmelztabletten. Das Lyophilisat enthält Gelatine aus Fisch.
Die Dosis beträgt ein Lyophilisat täglich, auch für Kinder ab 5 Jahren. Die erste Einnahme erfolgt unter ärztlicher Aufsicht mit einer Beobachtungszeit von 20 bis 30 Minuten. Begonnen wird mindestens vier Monate vor der erwarteten Gräserpollensaison. Für einen anhaltenden Effekt wird die tägliche Einnahme über drei aufeinanderfolgende Jahre empfohlen; bleibt in der ersten Saison eine Besserung aus, gibt es keinen Grund weiterzumachen. Das Lyophilisat wird mit trockenen Fingern aus dem Blister genommen und sofort unter die Zunge gelegt, wo es sich auflöst. Etwa eine Minute lang wird nicht geschluckt, danach fünf Minuten nichts gegessen oder getrunken. Eine vergessene Dosis wird im Laufe desselben Tages nachgeholt; an einem Tag wird nie doppelt eingenommen. Nach einer Zahnentfernung, einer Operation im Mund oder dem Ausfall eines Milchzahns wird sieben Tage pausiert. Bei Asthma und einem akuten Atemwegsinfekt wird der Beginn verschoben und eine laufende Behandlung bis zum Abklingen ausgesetzt.
Die meisten Nebenwirkungen sind örtliche allergische Reaktionen im Mund, die kurz nach der Einnahme beginnen, meist mild sind und nach ein bis sieben Tagen Behandlung nachlassen. Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, kommt es zu Juckreiz in Mund und Ohren, Rachenreizung und Schwellung im Mund. Häufig sind Juckreiz an Augen, Lippen und Nase, Bindehautentzündung, Niesen, Husten, laufende Nase, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Mundgeschwüre, Nesselsucht, Hautausschlag und Müdigkeit. Gelegentlich treten Geschmacksstörungen, Missempfindungen, Herzklopfen, Heiserkeit, Kehlkopfschwellung, Angioödem und systemische allergische Reaktionen bis zur Anaphylaxie auf. Selten sind Bronchospasmus, eosinophile Ösophagitis und Ohrschwellung. Bei Kindern werden Augenreizung, Rachenrötung, Bläschen im Mund und Ohrenschmerzen häufiger berichtet. Bei rasch zunehmender Schwellung von Gesicht, Mund oder Rachen, Schluck- oder Atembeschwerden, Nesselsucht am ganzen Körper, Stimmveränderung, einer Verschlechterung des Asthmas oder starkem Unwohlsein wird die Einnahme beendet und sofort ärztliche Hilfe gerufen. Anhaltendes Sodbrennen oder Schluckbeschwerden werden wegen einer möglichen eosinophilen Ösophagitis abgeklärt.
Grazax darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile, bei bösartigen Erkrankungen, bei Autoimmunerkrankungen, Immunkomplexerkrankungen oder Immunschwäche, bei schweren Entzündungen der Mundschleimhaut wie einem ulzerierenden Lichen planus oder einer schweren Pilzinfektion und bei unkontrolliertem oder schwerem Asthma (FEV1 unter 70 % des Sollwerts bei Erwachsenen, unter 80 % bei Kindern). Asthma und eine frühere Allgemeinreaktion auf eine Gräserpollen-Spritzenimmuntherapie erhöhen das Risiko schwerer Reaktionen. Bei schweren Herzerkrankungen ist die Erfahrung begrenzt, und eine Anaphylaxie kann dort schwerer verlaufen. Bei einer schweren Fischallergie ist wegen der Fischgelatine Vorsicht geboten. Die Behandlung wird nicht in der Schwangerschaft begonnen; tritt während der Therapie eine Schwangerschaft ein, entscheidet der Arzt über die Fortsetzung. In der Stillzeit sind keine Auswirkungen auf das Kind zu erwarten. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst. Für Patienten über 65 Jahren fehlen klinische Daten.
Wechselwirkungsstudien am Menschen liegen nicht vor. Antihistaminika, Kortison-Nasensprays oder Mastzellstabilisatoren, die gleichzeitig gegen die Beschwerden angewendet werden, können die Verträglichkeit der Immuntherapie verbessern; der Arzt beurteilt ihren Einsatz. Wichtig sind Arzneimittel, die die Notfallbehandlung einer schweren allergischen Reaktion mit Adrenalin verändern: Betablocker schwächen die Wirkung von Adrenalin ab, trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer und COMT-Hemmer können sie verstärken, was vor Behandlungsbeginn zu bedenken ist. Impfungen können nach ärztlicher Beurteilung ohne Unterbrechung der Therapie gegeben werden. Zu einer gleichzeitigen Immuntherapie mit anderen Allergenen gibt es nur wenige Daten.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wann und mit welchem Test die Gräserpollenallergie nachgewiesen wurde, welcher Arzt die Immuntherapie begonnen hat, wann die erste Einnahme unter Aufsicht stattfand, in welchem Behandlungsjahr Sie sind und wie Sie die Tabletten bisher vertragen haben. Gefragt wird nach Asthma und dessen Kontrolle, Atemwegsinfekten, Autoimmun- und Krebserkrankungen, Herzerkrankungen, Fischallergie, Entzündungen im Mund, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Betablockern und Antidepressiva. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer laufenden, gut vertragenen Immuntherapie, deren erste Dosis in der Praxis überwacht wurde. Der Beginn einer Immuntherapie mit der ersten Einnahme, die Behandlung von Kindern, ein unkontrolliertes Asthma, frühere schwere allergische Reaktionen und anhaltende Beschwerden der Speiseröhre gehören in die allergologische, HNO- oder Hausarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Heuschnupfen & Allergien und im Beitrag Heuschnupfen: Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und Kombinationen im Vergleich.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 75 000 SQ-T |
|---|---|
| Menge | 30 Schmelztabletten |
Grazax ist eine spezifische Immuntherapie: Das Immunsystem kommt täglich mit einer festgelegten Menge Gräserpollen-Allergen in Kontakt und reagiert dadurch mit der Zeit weniger stark.
Hinweis: Die erste Tablette wird unter ärztlicher Aufsicht eingenommen. Bei rascher Schwellung von Gesicht oder Rachen, Schluck- oder Atemnot oder schlechter werdendem Asthma wird die Einnahme beendet und sofort ärztliche Hilfe geholt.
Wofür wird Grazax angewendet?
Grazax ist zur krankheitsmodifizierenden Behandlung von Heuschnupfen und Bindehautentzündung durch Gräserpollen zugelassen. Voraussetzung sind deutliche Beschwerden und ein positiver Hautpricktest oder Bluttest auf spezifisches IgE gegen Gräserpollen. Die Zulassung gilt für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren.
Wie wirkt Grazax?
Grazax enthält Allergene aus Gräserpollen, die täglich unter der Zunge aufgenommen werden. Das Immunsystem gewöhnt sich dadurch an die Pollen und bildet unter anderem schützende Antikörper. Beschwerden und Bedarf an Allergiemitteln in der Pollensaison können so abnehmen. Für eine langfristige Wirkung wird die Einnahme über 3 Jahre empfohlen.
Ist Grazax verschreibungspflichtig?
Ja, Grazax ist verschreibungspflichtig. Die Behandlung wird von Ärzten mit Erfahrung in der Allergiebehandlung begonnen, und die erste Tablette wird unter ärztlicher Aufsicht eingenommen. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Grazax beachtet werden?
Grazax darf nicht eingenommen werden bei schwerem oder nicht ausreichend kontrolliertem Asthma, bösartigen Tumorerkrankungen, systemischen Erkrankungen des Immunsystems, schweren Entzündungen im Mund und Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil. Vorsicht gilt bei Betablockern, Herzerkrankungen und früheren Reaktionen auf Allergiespritzen. In der Schwangerschaft wird die Behandlung nicht begonnen.
Welche Nebenwirkungen kann Grazax haben?
Sehr häufig sind Juckreiz und Schwellung im Mund, Juckreiz in den Ohren und Rachenreizung. Diese Beschwerden beginnen meist kurz nach der Einnahme und klingen oft innerhalb von 1 bis 7 Tagen ab. Gelegentlich sind schwere allergische Reaktionen möglich, auch nach späteren Tabletten. Dann wird die Einnahme beendet und sofort ärztliche Hilfe geholt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Verfügbare Länder
Bald verfügbar
United KingdomDemnächst verfügbarEin Klick auf Ihr Land genügt; die Kürzel wählen die Sprache. Die Auswahl lässt sich jederzeit oben in der Leiste ändern.
Gewähltes Lieferland
BelgiëBelgique
In welcher Sprache soll die Website erscheinen?
Land nicht in der Liste
Anderes Land
In welcher Sprache soll die Website erscheinen?
Land der Adresse in Ihrem Konto:
Neues Lieferland:
Wirklich wechseln?
Das Konto bleibt unverändert. An der Kasse ist dann eine Lieferadresse im gewählten Land nötig.
Um Ihnen ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Zustimmung nicht erteilen oder zurückziehen, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Geben Sie den Code an der Kasse ein. Einmal pro Kunde, nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
DOCTORCURA15