Femoston Conti ist ein Kombinationspräparat aus dem Östrogen Estradiol und dem Gestagen Dydrogesteron in Filmtabletten zur kontinuierlich kombinierten Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel angewendet, wenn die letzte Periode mindestens 12 Monate zurückliegt.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Estradiol gleicht den Östrogenmangel nach der Menopause aus, um Beschwerden wie Hitzewallungen zu lindern. Jede Tablette enthält zusätzlich das Gestagen Dydrogesteron, das die Gebärmutterschleimhaut schützt. Eine regelmäßige Monatsblutung ist dabei nicht vorgesehen.
Täglich eine Tablette ohne Pause einnehmen. Bei natürlichen Wechseljahren wird 12 Monate nach der letzten Periode begonnen.
Eintritt: In den ersten Behandlungswochen · Dauer: Einnahme einmal täglich ohne Pause
Wichtig: Erhöht das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall. Nicht bei Brustkrebs, früheren Venenthrombosen, einem Meningeom oder ungeklärten Blutungen aus der Scheide.
Femoston Conti ist ein Kombinationspräparat aus dem Östrogen Estradiol und dem Gestagen Dydrogesteron in Filmtabletten zur kontinuierlich kombinierten Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel angewendet, wenn die letzte Periode mindestens 12 Monate zurückliegt.
Femoston Conti verbindet in jeder Filmtablette das Östrogen Estradiol, das dem körpereigenen Hormon entspricht, mit dem Gestagen Dydrogesteron. Anders als beim sequenziellen Femoston nehmen Sie bei dieser kontinuierlich kombinierten Form jeden Tag beide Hormone: Estradiol gleicht den Östrogenmangel nach der Menopause aus und mindert Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Dydrogesteron verhindert, dass die Gebärmutterschleimhaut unter dem Östrogen zu stark wächst, und eine monatliche Blutung ist nicht vorgesehen. Laut Fachinformation ist Femoston conti 1 mg/5 mg zugelassen zur Hormonsubstitution bei Östrogenmangelsymptomen nach der Menopause bei Frauen, deren letzte Monatsblutung mindestens zwölf Monate zurückliegt, und zur Vorbeugung einer Osteoporose bei Frauen nach der Menopause mit hohem Frakturrisiko, die andere Osteoporosemittel nicht vertragen oder nicht anwenden dürfen; die niedrigere Stärke mit 0,5 mg Estradiol und 2,5 mg Dydrogesteron, in Deutschland als Femoston mini im Handel, ist nur zur Behandlung der Östrogenmangelsymptome zugelassen. Der Shop führt beide Stärken in Packungen mit 84 Filmtabletten für drei Zyklen zu 28 Tagen.
Täglich wird eine Filmtablette eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten und ohne Pause zwischen den Blisterstreifen. Bei natürlichem Beginn der Wechseljahre startet die Behandlung laut Fachinformation zwölf Monate nach der letzten Periodenblutung, nach operativ herbeigeführter Menopause kann sie sofort beginnen. Wer von einem sequenziellen oder zyklischen Präparat wechselt, beendet zunächst den laufenden 28-Tage-Zyklus; wer bereits ein anderes kontinuierlich kombiniertes Präparat nimmt, kann jederzeit umstellen. Für Beginn und Fortführung gilt die niedrigste wirksame Dosis über die kürzest mögliche Dauer, und die Stärke kann je nach Wirkung angepasst werden. Eine vergessene Tablette holen Sie so bald wie möglich nach; sind mehr als zwölf Stunden vergangen, lassen Sie sie weg und setzen die Einnahme zur gewohnten Zeit fort, wobei Schmier- oder Durchbruchblutungen dann wahrscheinlicher sind. Nutzen und Risiken werden mindestens einmal im Jahr ärztlich überprüft, und vor einer geplanten Operation mit längerer Bettruhe wird die Hormontherapie vier bis sechs Wochen vorher unterbrochen und erst nach vollständiger Mobilisierung wieder aufgenommen.
Sehr häufig, also bei mehr als einer von zehn Frauen, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen oder Empfindlichkeit der Brüste auf. Häufig sind Scheidenpilz, Depression, Nervosität, Migräne, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, allergische Hautreaktionen, Blutungsveränderungen wie Schmierblutungen oder unregelmäßige Blutungen, Unterleibsschmerzen, Kraftlosigkeit, Ödeme und Gewichtszunahme. Gelegentlich kommen Wachstum von Myomen, Libidoveränderungen, venöse Thromboembolien, Bluthochdruck, Krampfadern, Leberfunktionsstörungen mit oder ohne Gelbsucht, Gallenblasenerkrankungen, Angioödem und Brustvergrößerung vor; selten sind hämolytische Anämie, Meningeom, Herzinfarkt, Schlaganfall, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Chloasma und Beinkrämpfe. In den Studien hatten 15 Prozent der Frauen in den ersten drei Monaten unregelmäßige oder Schmierblutungen, im zehnten bis zwölften Monat noch 12 Prozent. Eine kombinierte Hormonersatztherapie erhöht das Risiko venöser Thromboembolien auf das 1,3- bis 3-Fache, vor allem im ersten Jahr, das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls auf bis zu das 1,5-Fache und nach mehr als fünf Jahren das Risiko einer Brustkrebsdiagnose auf bis zu das Doppelte; die größte Metaanalyse schätzt bei Beginn mit 50 Jahren etwa 8 zusätzliche Brustkrebsfälle pro 1.000 Anwenderinnen nach fünf Jahren und rund 21 nach zehn Jahren. Eine schmerzhafte Beinschwellung, plötzliche Brustschmerzen oder Atemnot, Blutungen, die erst später im Verlauf auftreten oder nach dem Absetzen anhalten, sowie neue Knoten oder Veränderungen der Brust erfordern rasch ärztliche Abklärung.
Femoston Conti darf nicht eingenommen werden bei bestehendem, früherem oder vermutetem Brustkrebs, bei östrogenabhängigen bösartigen Tumoren wie dem Endometriumkarzinom, bei nicht abgeklärten Blutungen im Genitalbereich, bei unbehandelter Endometriumhyperplasie, bei früheren oder bestehenden venösen Thromboembolien, bei bekannten Gerinnungsstörungen wie Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombinmangel, bei bestehender oder kurz zurückliegender arterieller Gefäßerkrankung wie Angina pectoris oder Herzinfarkt, bei akuter Lebererkrankung oder noch nicht normalisierten Leberwerten, bei Porphyrie, bei einem Meningeom in Gegenwart oder Vorgeschichte und bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen Bestandteil; wegen des Lactosegehalts ist das Präparat bei Galactoseintoleranz oder Lactasemangel nicht geeignet. Vor Beginn werden Eigen- und Familienanamnese erhoben und Brust und Unterleib untersucht. Engmaschig überwacht werden Frauen mit Myomen, Endometriose, Thromboserisiko, Brustkrebs in der Familie, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Diabetes, Gallensteinen, Migräne, Lupus, Epilepsie, Asthma oder Otosklerose. Gelbsucht, ein deutlicher Blutdruckanstieg, erstmals migräneartige Kopfschmerzen, eine Schwangerschaft oder die Diagnose eines Meningeoms beenden die Behandlung sofort. Bei Frauen, die nach dem 65. Lebensjahr beginnen, gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Demenzrisiko. Femoston Conti ist in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angezeigt, verhütet nicht und beeinträchtigt die Verkehrstüchtigkeit nicht.
Wirkstoffe, die Leberenzyme vom Typ Cytochrom P450 anregen, beschleunigen den Abbau von Estradiol und Dydrogesteron, schwächen die Wirkung ab und können das Blutungsmuster verändern; dazu gehören die Antiepileptika Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin, die Antiinfektiva Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin und Efavirenz sowie Johanniskraut. Ritonavir und Nelfinavir wirken in Kombination mit Steroidhormonen ebenfalls enzymanregend, obwohl sie sonst als Enzymhemmer bekannt sind. Östrogenhaltige Präparate senken den Lamotriginspiegel und können die Anfallskontrolle bei Epilepsie verschlechtern. Bei einer Hepatitis-C-Therapie mit Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir mit Dasabuvir, mit Glecaprevir und Pibrentasvir oder mit Sofosbuvir, Velpatasvir und Voxilaprevir ist wegen möglicher Anstiege der Leberwerte Vorsicht geboten. Östrogene erhöhen außerdem die Bindungsproteine für Schilddrüsenhormone, sodass die Gesamtwerte im Labor steigen, während die freien Hormone unverändert bleiben.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wann Ihre letzte Regelblutung war, welche Beschwerden Sie haben und wie stark sie den Alltag beeinträchtigen, ob Sie Femoston Conti oder ein anderes Hormonpräparat bereits einnehmen und in welcher Stärke, wann die letzte frauenärztliche Untersuchung und Mammographie stattfanden und welche Blutdruckwerte zuletzt gemessen wurden. Gefragt wird nach Brustkrebs bei Ihnen und in der Familie, Thrombosen oder Lungenembolien, Herzinfarkt, Schlaganfall, Meningeom, Lebererkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Migräne, ungeklärten Blutungen, Rauchen und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Rifampicin, HIV- und Hepatitis-C-Mitteln und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen kontinuierlich kombinierten Therapie mit dokumentierter jährlicher Kontrolle. Der erstmalige Beginn, der Wechsel von einem sequenziellen Präparat, Blutungen, die nach den ersten Monaten neu auftreten, neue Brustbefunde, ein Beginn nach dem 65. Lebensjahr und eine Anwendung über viele Jahre gehören in die frauenärztliche Praxis; Zeichen einer Thrombose, eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls erfordern sofortige Hilfe. Mehr dazu im Behandlungsbereich Wechseljahre & Hormonersatz und im Beitrag Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 0,5 mg / 2,5 mg, 1 mg / 5 mg |
|---|---|
| Menge | 84 Tabletten |
Estradiol ersetzt das Östrogen, das die Eierstöcke nach der Menopause kaum noch bilden. Das täglich mitgegebene Dydrogesteron schützt die Gebärmutterschleimhaut.
Hinweis: Femoston Conti enthält bereits ein Gestagen und wird bei natürlichen Wechseljahren 12 Monate nach der letzten Periode begonnen. Die Behandlung wird mindestens einmal im Jahr ärztlich überprüft.
Wofür wird Femoston Conti angewendet?
Femoston Conti ist zur Hormonersatztherapie bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause zugelassen, zum Beispiel bei Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen. Die letzte Periode liegt dabei mindestens 12 Monate zurück. Die Stärke 1 mg/5 mg darf außerdem zur Vorbeugung von Osteoporose eingesetzt werden, wenn ein hohes Bruchrisiko besteht und andere Mittel nicht infrage kommen. Ob Femoston Conti passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Femoston Conti?
Femoston Conti enthält Estradiol, das dem körpereigenen Östrogen entspricht und den Östrogenmangel nach der Menopause ausgleicht. Das soll Beschwerden wie Hitzewallungen lindern. Jede Tablette enthält zusätzlich das Gestagen Dydrogesteron. Es schützt die Gebärmutterschleimhaut vor krankhaftem Wachstum, das bei alleiniger Östrogengabe auftreten kann. Eine regelmäßige Monatsblutung ist dabei nicht vorgesehen.
Ist Femoston Conti verschreibungspflichtig?
Ja, Femoston Conti ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Brustkrebs, frühere Blutgerinnsel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, ein Meningeom, ungeklärte Blutungen und der Zeitpunkt der letzten Periode berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Einnahme von Femoston Conti beachtet werden?
Eine Hormonersatztherapie kann das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall erhöhen. Deshalb wird die niedrigste wirksame Dosis gewählt und die Behandlung mindestens einmal jährlich überprüft. Bei natürlichen Wechseljahren beginnt die Einnahme 12 Monate nach der letzten Periode. Neue Beschwerden wie zunehmende Kopfschmerzen oder Sehstörungen werden ärztlich abgeklärt. Die Tabletten enthalten Lactose.
Kommt es unter Femoston Conti zu Blutungen?
In den ersten Behandlungsmonaten können Zwischen- oder Schmierblutungen auftreten. In Studien hatten die meisten Frauen nach etwa einem Jahr keine Blutungen mehr. Treten Blutungen erst später auf, halten sie an oder bestehen sie nach dem Absetzen weiter, wird die Ursache frauenärztlich abgeklärt. Eine vergessene Tablette kann Zwischenblutungen begünstigen.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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