Femoston ist ein Kombinationspräparat aus dem Östrogen Estradiol und dem Gestagen Dydrogesteron in Filmtabletten zur sequenziellen Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause und zur Vorbeugung von Osteoporose bei hohem Bruchrisiko angewendet.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Estradiol gleicht den Östrogenmangel nach der Menopause aus, um Beschwerden wie Hitzewallungen zu lindern. In der zweiten Zyklushälfte kommt das Gestagen Dydrogesteron hinzu, das die Gebärmutterschleimhaut schützt. Dadurch kommt es meist zu einer monatlichen Abbruchblutung.
Täglich eine Tablette ohne Pause einnehmen: 14 Tage nur Estradiol, danach 14 Tage Estradiol mit Dydrogesteron.
Eintritt: In den ersten Behandlungswochen · Dauer: Einnahme einmal täglich ohne Pause
Wichtig: Erhöht das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall. Nicht bei Brustkrebs, früheren Venenthrombosen, einem Meningeom oder ungeklärten Blutungen aus der Scheide.
Femoston ist ein Kombinationspräparat aus dem Östrogen Estradiol und dem Gestagen Dydrogesteron in Filmtabletten zur sequenziellen Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause und zur Vorbeugung von Osteoporose bei hohem Bruchrisiko angewendet.
Femoston kombiniert das Östrogen Estradiol, das dem körpereigenen Hormon entspricht, mit dem Gestagen Dydrogesteron, einem Abkömmling des Progesterons. Estradiol gleicht den Hormonmangel nach den Wechseljahren aus und lindert Hitzewallungen und Schweißausbrüche; Dydrogesteron in der zweiten Zyklushälfte schützt bei Frauen mit Gebärmutter die Schleimhaut vor der Verdickung durch eine Östrogen-Monotherapie. Laut Fachinformation ist Femoston zugelassen zur Hormonsubstitution bei Östrogenmangelsymptomen nach der Menopause, wenn die letzte Regelblutung mindestens sechs Monate zurückliegt, sowie zur Vorbeugung einer Osteoporose bei Frauen nach der Menopause mit hohem Frakturrisiko, die andere Osteoporosemittel nicht vertragen oder nicht anwenden dürfen. Jede Packung enthält 28 Filmtabletten für einen Zyklus: zwei Wochen lang nur Estradiol, danach zwei Wochen Estradiol mit 10 mg Dydrogesteron. Der Shop führt die Stärken 1 mg/10 mg und 2 mg/10 mg mit jeweils 84 Tabletten für drei Zyklen.
Täglich wird eine Filmtablette ohne Unterbrechung zwischen den Blistern eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten: zuerst die Tabletten mit Estradiol allein, dann die Tabletten mit Estradiol und Dydrogesteron, wie auf dem Blister angegeben. Die Fachinformation empfiehlt, mit Femoston 1 mg/10 mg zu beginnen und die Dosis je nach Wirkung anzupassen; sowohl zu Beginn als auch bei der Fortführung gilt die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Dauer. Eine vergessene Tablette holen Sie so bald wie möglich nach; sind mehr als zwölf Stunden vergangen, lassen Sie sie aus und nehmen die nächste zur gewohnten Zeit. Nutzen und Risiken werden mindestens einmal jährlich ärztlich abgewogen, und die Behandlung läuft nur so lange, wie der Nutzen überwiegt. Vor einer geplanten Operation mit längerer Bettruhe wird Femoston vier bis sechs Wochen vorher abgesetzt.
Sehr häufig, also bei mehr als einer von zehn Frauen, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Schmerzen oder Spannen der Brüste auf. Häufig sind Scheidenpilz, Depression, Nervosität, Migräne, Schwindel, Übelkeit, Blähungen, allergische Hautreaktionen, Blutungsstörungen wie Schmier- oder Zwischenblutungen, Unterleibsschmerzen, Kraftlosigkeit, Ödeme und Gewichtszunahme. Gelegentlich kommen Veränderungen der Libido, venöse Thromboembolien, Bluthochdruck, Leberfunktionsstörungen, Gallenblasenerkrankungen, Vergrößerung von Myomen und Brustvergrößerung vor. Selten sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Meningeom, hämolytische Anämie, Angioödem, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Chloasma und Beinkrämpfe. Eine Hormonersatztherapie erhöht das Risiko für Venenthrombosen um das 1,3- bis 3-Fache, am stärksten im ersten Jahr, und das Schlaganfallrisiko um bis zu das 1,5-Fache. Das Brustkrebsrisiko steigt mit der Dauer: Nach fünf Jahren kombinierter Therapie rechnet die größte Metaanalyse mit etwa 8 zusätzlichen Fällen pro 1.000 Anwenderinnen, nach zehn Jahren mit rund 21; nach dem Absetzen geht das Risiko langsam zurück. Eierstockkrebs ist geringfügig häufiger. Schmerzhafte Beinschwellung, plötzlicher Brustschmerz, Atemnot, einseitige Lähmung, neue Knoten in der Brust und Blutungen, die erst später im Verlauf auftreten oder nach Therapieende anhalten, sind Gründe, rasch ärztliche Hilfe zu suchen.
Femoston darf nicht angewendet werden bei bestehendem, früherem oder vermutetem Brustkrebs, bei östrogenabhängigen Tumoren wie dem Endometriumkarzinom, bei ungeklärten Blutungen aus der Scheide, unbehandelter Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, früherer oder bestehender Venenthrombose oder Lungenembolie, bekannten Gerinnungsstörungen wie Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombinmangel, bei Angina pectoris oder Herzinfarkt, akuter oder nicht ausgeheilter Lebererkrankung, Porphyrie, Meningeom in Gegenwart oder Vorgeschichte und bei Überempfindlichkeit. Vor Beginn werden Eigen- und Familienanamnese erhoben sowie Brust und Unterleib untersucht. Engmaschig überwacht werden Frauen mit Myomen, Endometriose, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Diabetes, Gallensteinen, Migräne, Lupus, Epilepsie, Asthma oder Otosklerose. Gelbsucht, ein deutlicher Blutdruckanstieg, erstmals migräneartige Kopfschmerzen oder eine Schwangerschaft sind Gründe für einen sofortigen Abbruch. Bei Frauen über 65 Jahren, die eine Hormontherapie beginnen, gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Demenzrisiko. Femoston ist in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angezeigt und wirkt nicht empfängnisverhütend.
Arzneimittel, die Leberenzyme anregen, beschleunigen den Abbau von Estradiol und Dydrogesteron und schwächen die Wirkung ab, was sich an einem veränderten Blutungsmuster zeigen kann: Antiepileptika wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin, Antiinfektiva wie Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin und Efavirenz sowie Johanniskraut. Ritonavir und Nelfinavir wirken in Kombination mit Steroidhormonen ebenfalls enzymanregend. Östrogene senken den Lamotriginspiegel und können die Anfallskontrolle bei Epilepsie verschlechtern. Auch bei bestimmten Hepatitis-C-Kombinationen wie Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir ist Vorsicht nötig.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wie lange Ihre letzte Regelblutung zurückliegt, welche Beschwerden Sie haben, ob Sie Femoston bereits einnehmen und in welcher Stärke, wann die letzte gynäkologische Untersuchung und Mammographie stattfanden und welchen Blutdruck Sie zuletzt gemessen haben. Gefragt wird nach Brustkrebs bei Ihnen und in der Familie, Thrombosen, Herzinfarkt oder Schlaganfall, Lebererkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Migräne, ungeklärten Blutungen, Rauchen und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Antibiotika, HIV-Mitteln und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Hormonersatztherapie mit dokumentierter jährlicher Kontrolle. Der erstmalige Beginn, ein Wechsel der Dosis wegen anhaltender Beschwerden, Blutungen außerhalb des erwarteten Musters, neue Brustbefunde oder eine Therapie über viele Jahre gehören in die gynäkologische Praxis; Hinweise auf eine Thrombose oder einen Schlaganfall erfordern sofortige Hilfe. Mehr dazu im Behandlungsbereich Wechseljahre & Hormonersatz und im Beitrag Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1 mg / 10 mg, 2 mg / 10 mg |
|---|---|
| Menge | 84 Tabletten |
Estradiol ersetzt das Östrogen, das die Eierstöcke nach der Menopause kaum noch bilden. Dydrogesteron schützt die Gebärmutterschleimhaut vor den Folgen einer alleinigen Östrogenwirkung.
Hinweis: Femoston enthält bereits ein Gestagen zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut. Nutzen und Risiken einer Hormonersatztherapie werden mindestens einmal im Jahr ärztlich überprüft.
Wofür wird Femoston angewendet?
Femoston ist zur Hormonersatztherapie bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause zugelassen, zum Beispiel bei Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen. Die letzte Periode liegt dabei mindestens 6 Monate zurück. Beide Stärken dürfen außerdem zur Vorbeugung von Osteoporose eingesetzt werden, wenn ein hohes Bruchrisiko besteht und andere Mittel nicht infrage kommen. Ob Femoston passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Femoston?
Femoston enthält Estradiol, das dem körpereigenen Östrogen entspricht und den Östrogenmangel nach der Menopause ausgleicht. Das soll Beschwerden wie Hitzewallungen lindern. In der zweiten Hälfte jedes Zyklus kommt das Gestagen Dydrogesteron hinzu. Es schützt die Gebärmutterschleimhaut vor krankhaftem Wachstum, das bei alleiniger Östrogengabe auftreten kann, und führt meist zu einer Abbruchblutung.
Ist Femoston verschreibungspflichtig?
Ja, Femoston ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Brustkrebs, frühere Blutgerinnsel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, ein Meningeom und ungeklärte Blutungen berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Einnahme von Femoston beachtet werden?
Eine Hormonersatztherapie kann das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall erhöhen. Deshalb wird die niedrigste wirksame Dosis gewählt und die Behandlung mindestens einmal jährlich überprüft. Vor einer Operation mit längerer Bettruhe wird eine Pause von 4 bis 6 Wochen empfohlen. Neue Beschwerden wie zunehmende Kopfschmerzen oder Sehstörungen werden ärztlich abgeklärt. Die Tabletten enthalten Lactose.
Wie wird Femoston eingenommen?
Femoston wird einmal täglich ohne Pause eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Jeder Kalenderblister enthält 28 Tabletten: zuerst 14 Tabletten nur mit Estradiol, dann 14 Tabletten mit Estradiol und Dydrogesteron. Danach folgt ohne Pause der nächste Blister. Wurde eine Tablette vergessen und sind mehr als 12 Stunden vergangen, wird sie ausgelassen.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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