Lenzetto ist ein transdermales Spray mit dem Östrogen Estradiol zur Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause angewendet, wenn die letzte Periode mindestens 6 Monate zurückliegt oder die Wechseljahre durch eine Operation eingetreten sind.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Estradiol ist das wichtigste weibliche Östrogen. Das Spray wird auf den Unterarm gesprüht, und der Wirkstoff gelangt über die Haut ins Blut. So wird der Östrogenmangel nach der Menopause ausgeglichen, um Beschwerden wie Hitzewallungen zu lindern.
Einmal täglich auf die Innenseite des Unterarms sprühen und ohne Einreiben trocknen lassen. Mit Gebärmutter wird zusätzlich ein Gestagen angewendet.
Dauer: Anwendung einmal täglich
Wichtig: Erhöht das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall. Nicht bei Brustkrebs, früheren Venenthrombosen oder ungeklärten Blutungen aus der Scheide. Kinder dürfen die besprühte Haut nicht berühren.
Lenzetto ist ein transdermales Spray mit dem Östrogen Estradiol zur Hormonersatztherapie. Es wird bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause angewendet, wenn die letzte Periode mindestens 6 Monate zurückliegt oder die Wechseljahre durch eine Operation eingetreten sind.
Lenzetto ist ein transdermales Spray mit Estradiol, dem wichtigsten natürlichen Östrogen der Eierstöcke. Jeder Sprühstoß gibt 90 Mikroliter einer alkoholischen Lösung mit 1,53 mg Estradiol auf die Haut ab; der Wirkstoff dringt in die Haut ein, wird von dort gleichmäßig in den Kreislauf abgegeben und umgeht so die erste Passage durch die Leber. Laut Fachinformation ist Lenzetto zugelassen zur Hormonsubstitutionstherapie bei Estrogenmangelsymptomen postmenopausaler Frauen, und zwar bei Frauen, deren letzte Monatsblutung mindestens sechs Monate zurückliegt oder deren Wechseljahre durch eine Operation eingetreten sind, mit oder ohne Gebärmutter. Zur Vorbeugung einer Osteoporose ist das Spray nicht zugelassen, und für Frauen über 65 Jahren liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Der Shop führt die Sprühflasche mit 6,5 ml, die 56 Sprühstöße liefert; bei einem Sprühstoß täglich reicht sie acht Wochen.
Begonnen wird mit einem Sprühstoß einmal täglich auf die trockene, gesunde Haut der Innenseite des Unterarms zwischen Ellbogen und Handgelenk. Frühestens nach vier Wochen kann der Arzt je nach Beschwerden auf zwei Sprühstöße erhöhen, die Höchstdosis beträgt drei Sprühstöße täglich; mehrere Sprühstöße werden nebeneinander auf nicht überlappende Hautbereiche gesetzt, notfalls auch auf den anderen Unterarm oder die Innenseite des Oberschenkels. Es gilt die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum; bringt eine Erhöhung keine Besserung, wird auf die vorherige Dosis zurückgegangen. Vor der ersten Anwendung wird die Pumpe durch drei Sprühstöße in die aufgesetzte Kappe vorbereitet; die Flasche wird beim Sprühen aufrecht gehalten. Die Lösung trocknet in etwa zwei Minuten, die Stelle wird 60 Minuten nicht gewaschen und nicht eingerieben; Sonnencreme kommt erst eine Stunde später oder bereits eine Stunde vorher auf die Haut. Solange das Spray trocknet, sind offene Flammen, brennende Zigaretten und Haartrockner zu meiden, weil die Lösung Alkohol enthält und brennbar ist. Kinder dürfen die besprühte Haut nicht berühren; bei Kontakt wird ihre Haut sofort mit Wasser und Seife gewaschen, und die Stelle wird bei Bedarf mit Kleidung bedeckt. Frauen mit Gebärmutter wenden zusätzlich an mindestens zwölf bis vierzehn Tagen jedes 28-Tage-Zyklus ein dafür zugelassenes Gestagen an, um die Gebärmutterschleimhaut zu schützen; in dieser Phase kann eine Abbruchblutung auftreten. Eine vergessene Anwendung wird nachgeholt, sobald Sie daran denken, außer die nächste steht ohnehin bevor; nach ausgelassenen Anwendungen wird die Pumpe mit einem Sprühstoß in die Kappe gespült. Vergessene Anwendungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Zwischenblutungen. Nutzen und Risiken werden mindestens einmal jährlich überprüft, ob die Behandlung noch nötig ist, etwa alle drei bis sechs Monate; vor einer Operation mit längerer Bettruhe wird das Spray vier bis sechs Wochen vorher abgesetzt.
Häufig, also bei bis zu einer von zehn Anwenderinnen, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Hautausschlag, Juckreiz, Brustschmerzen und Brustspannen, Gebärmutter- oder Scheidenblutungen einschließlich Schmierblutungen sowie Gewichtsveränderungen auf. Gelegentlich kommen Überempfindlichkeitsreaktionen, depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, Sehstörungen, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Durchfall, Verdauungsstörungen, Nesselsucht, Hautreizungen, Muskelschmerzen, Brustdrüsenabsonderung, Zervixpolypen, eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, Eierstockzysten, Scheidenentzündung, Wassereinlagerungen und erhöhte Leber- oder Cholesterinwerte vor. Selten sind Angst, veränderte Libido, Migräne, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Blähungen, Erbrechen, vermehrte Körperbehaarung, Akne, Muskelkrämpfe, Brustvergrößerung und Ermüdung; nach der Markteinführung wurden Haarausfall, Chloasma und Hautverfärbungen gemeldet. Die wichtigen Risiken betreffen jede Hormonersatztherapie. Das Brustkrebsrisiko steigt mit der Dauer: Nach fünf Jahren Estrogen-Monotherapie rechnet die Fachinformation mit etwa 3 zusätzlichen Fällen pro 1.000 Anwenderinnen, bei kombinierter Therapie mit Gestagen mit etwa 8, nach zehn Jahren mit 7 beziehungsweise 21. Das Risiko für Venenthrombosen und Lungenembolien ist um das 1,3- bis 3-Fache erhöht, besonders im ersten Jahr, das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall um bis zu das 1,5-Fache. Ohne Gestagen steigt bei Frauen mit Gebärmutter das Risiko für ein Endometriumkarzinom um das Zwei- bis Zwölffache. Bei Frauen, die die Therapie nach dem 65. Lebensjahr beginnen, gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Demenzrisiko. Eine schmerzhafte Beinschwellung, plötzliche Brustschmerzen, Atemnot, Gelbsucht, ein deutlicher Blutdruckanstieg, erstmals auftretende migräneartige Kopfschmerzen, plötzlicher Sehverlust und Blutungen, die neu auftreten oder nach Monaten anhalten, sind Gründe, das Spray abzusetzen und sofort ärztlichen Rat einzuholen. Kommt ein Kind versehentlich mit der besprühten Haut in Kontakt, können Brustentwicklung oder vorzeitige Pubertät auftreten; dann ist ein Arzt aufzusuchen.
Lenzetto darf nicht angewendet werden bei bestehendem, früherem oder vermutetem Brustkrebs, bei estrogenabhängigen Tumoren wie dem Endometriumkarzinom oder dem Verdacht darauf, bei nicht abgeklärten Blutungen aus der Scheide, bei unbehandelter Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, bei früheren oder bestehenden Venenthrombosen oder Lungenembolien, bei bekannter Thrombophilie wie Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombinmangel, bei bestehenden oder kurz zurückliegenden arteriellen Gefäßerkrankungen wie Angina pectoris oder Herzinfarkt, bei akuter Lebererkrankung oder solange sich die Leberwerte nach einer Lebererkrankung nicht normalisiert haben, bei Porphyrie und bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen Hilfsstoff. Engmaschig überwacht werden Frauen mit Gebärmuttermyomen oder Endometriose, mit Thromboserisikofaktoren wie Übergewicht, Immobilisierung oder Krebs, mit Brustkrebs bei Verwandten ersten Grades, mit Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Diabetes, Gallensteinen, Migräne, Lupus, Epilepsie, Asthma, Otosklerose oder erhöhten Triglyceriden. Vor Beginn gehören eine vollständige Eigen- und Familienanamnese sowie eine Untersuchung von Unterleib und Brust dazu, während der Behandlung regelmäßige Kontrollen einschließlich der üblichen Brustkrebsvorsorge, da Östrogene die Brustdichte in der Mammographie erhöhen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist Lenzetto kontraindiziert; tritt eine Schwangerschaft ein, wird sofort abgesetzt. Bei übergewichtigen Frauen kann die Aufnahme über die Haut vermindert sein, bei Sonnenbad und Sauna wird das Spray mit Vorsicht angewendet. Studien zur Verkehrstüchtigkeit liegen nicht vor.
Arzneimittel, die Leberenzyme anregen, beschleunigen den Abbau von Estradiol und können Wirkung und Blutungsmuster verändern: Antiepileptika wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin, Antiinfektiva wie Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin und Efavirenz, die HIV-Mittel Ritonavir und Nelfinavir sowie Johanniskraut. Da das Spray die erste Leberpassage umgeht, fällt dieser Effekt schwächer aus als bei Tabletten. Umgekehrt kann Estradiol den Spiegel von Lamotrigin senken und die Anfallskontrolle bei Epilepsie verschlechtern. Bei Hepatitis-C-Therapien mit Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir, mit Glecaprevir und Pibrentasvir oder mit Sofosbuvir, Velpatasvir und Voxilaprevir ist wegen möglicher Leberwerterhöhungen Vorsicht geboten. Östrogene verändern außerdem Laborwerte wie Schilddrüsen- und andere Bindungsproteine, was bei der Beurteilung von Blutuntersuchungen berücksichtigt wird.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wann Ihre letzte Regelblutung war oder ob die Wechseljahre durch eine Operation eingetreten sind, welche Beschwerden bestehen, ob Sie Lenzetto oder ein anderes Östrogen bereits anwenden, in welcher Dosis und seit wann, ob Ihre Gebärmutter vorhanden ist und welches Gestagen Sie dazu nehmen, und wann die letzte gynäkologische Untersuchung und Mammographie stattgefunden haben. Gefragt wird nach Brustkrebs bei Ihnen oder in der Familie, nach Thrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lebererkrankungen, ungeklärten Blutungen, Bluthochdruck, Migräne, Diabetes, Rauchen und Körpergewicht sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, HIV- oder Hepatitis-Mitteln und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Hormonersatztherapie mit unveränderter Dosis und einer gynäkologischen Kontrolle innerhalb des letzten Jahres. Der Beginn einer Hormonersatztherapie, eine Dosiserhöhung, neu aufgetretene oder anhaltende Blutungen, Brustveränderungen, Thrombosezeichen und ein Neubeginn nach dem 65. Lebensjahr gehören in die gynäkologische Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Wechseljahre & Hormonersatz und im Beitrag Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 1,53 mg/Hub |
|---|---|
| Menge | 1 Sprühflasche (6,5 ml, 56 Sprühstöße) |
Estradiol ersetzt das Östrogen, das die Eierstöcke nach der Menopause kaum noch bilden. Ziel ist die Linderung von Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.
Hinweis: Mit Gebärmutter ist zusätzlich ein Gestagen nötig. Kinder dürfen die besprühte Haut nicht berühren, und die Behandlung wird mindestens einmal im Jahr ärztlich überprüft.
Wofür wird Lenzetto angewendet?
Lenzetto ist zur Hormonersatztherapie bei Beschwerden durch Östrogenmangel nach der Menopause zugelassen, zum Beispiel bei Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen. Die letzte Periode liegt dabei mindestens 6 Monate zurück, oder die Wechseljahre sind durch eine Operation eingetreten. Zur Vorbeugung von Osteoporose ist Lenzetto nicht zugelassen. Ob Lenzetto passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Lenzetto?
Beim Sprühen entsteht auf der Haut ein dünner Film, aus dem Estradiol ins Blut aufgenommen wird. Estradiol entspricht dem körpereigenen Östrogen, dessen Bildung in den Wechseljahren stark abnimmt. Der Ausgleich des Östrogenmangels soll typische Beschwerden wie Hitzewallungen lindern. Weil der Wirkstoff über die Haut aufgenommen wird, passiert er nicht zuerst die Leber.
Ist Lenzetto verschreibungspflichtig?
Ja, Lenzetto ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Brustkrebs, frühere Blutgerinnsel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, ungeklärte Blutungen und die Frage nach einer Gebärmutter berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Lenzetto beachtet werden?
Eine Hormonersatztherapie kann das Risiko für Brustkrebs, Blutgerinnsel und Schlaganfall erhöhen. Deshalb wird die niedrigste wirksame Dosis gewählt und die Behandlung regelmäßig überprüft. Frauen mit Gebärmutter brauchen zusätzlich ein Gestagen. Estradiol kann über die Haut auf andere Personen übergehen, deshalb dürfen besonders Kinder die besprühte Stelle nicht berühren. Das Spray enthält Alkohol und ist entzündlich.
Wie wird Lenzetto angewendet?
Vor der ersten Anwendung wird die Pumpe dreimal in die Kappe gesprüht. Danach wird Lenzetto einmal täglich auf trockene, gesunde Haut an der Innenseite des Unterarms gesprüht, mehrere Sprühstöße nebeneinander ohne Überlappung. Die Lösung wird nicht eingerieben, trocknet etwa 2 Minuten und wird 60 Minuten nicht abgewaschen. Auf oder neben die Brüste wird nicht gesprüht.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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